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Detailinformationen
zur Tour 3: Jasmund - Steilküste
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1. Bergen - (Ralswiek -) Lietzow 12
km
Bewertung
Zustand der Wege
Erlebnis
Natur
Erholung
Versorgung
(Bergen, Ralswiek, Lietzow) Aussicht
(OA Bergen, Schloss und Jachthafen Ralswiek, Lietzow) Wetterschutz
Badestellen
(bei
Lietzow |
Zu
unserer heutigen Tour zu einer der schönsten Gegenden unserer
Insel, dem Nationalpark Jasmund, heiße ich Sie herzlich Willkommen.
Darüber hinaus lernen Sie die Hafenstadt Sassnitz, und das
prominenteste Seebad Rügens - Binz kennen. Sie haben sich heute
viel vorgenommen und Sie sollen nicht enttäuscht werden. Na,
dann los! Sie starten am Bergener Markt. An der Deutschen Bank vorbei
fahren Sie Richtung Sassnitz. Die etwas holprige Raddasstraße
mündet in die Sassnitzer Chaussee. Die Straße fällt
leicht ab. Am Ortsausgang von Bergen biegen Sie nach rechts auf
den asphaltierten straßenbegleitenden Radweg
(~~> Sagard 14,5 km, Ralswiek 6,2 km) ein. Nun geht es
steil bergab. Überprüfen Sie sicherheitshalber Ihre Bremsen!
Vor dem Bahnübergang der Strecke Bergen - Binz/ Sassnitz werfen
Sie bitte noch einen Blick nach links. Hier ist auf einem Mast ein
Storchennest, welches jedes Jahr durch ein Storchenpaar belegt ist.
Mit ein bisschen Glück können Sie dieses beim Füttern
ihrer Jungen beobachten. Hinter dem Bahnübergang steigt der
straßenbegleitende Radweg etwas an, um dann wieder abzufallen.
Nun verläuft der Radweg weiter längs der viel befahrenen
B96 in Richtung Sassnitz (~~> Sagard 12,6
km; Ralswiek 4,3 km). Der Radweg wird wellig und steigt vor
Ralswiek etwas an. Links sehen Sie den großen Parkplatz, der
von Juni bis Anfang September Montag bis Samstag 20.00 Uhr während
der Aufführung von Störtebekers Abenteuern völlig
belegt ist. Übrigens sollten auch Sie diese Aufführung
auf einer wunderschönen, zum Meer hin abfallenden Freilichtbühne,
keinesfalls versäumen!!! Tipp: Wenn Sie es sich kräfte- und zeitmäßig leisten können, so ist ein Abstecher ins nur 1 km entfernte Ralswiek zu empfehlen. Schon am Ortsrand begrüßt Sie eine kleine Schwedenkirche. Majestätisch thront das Schloß oberhalb der riesigen Freilichtbühne, umgeben von einem wunderschönen Park. Ein netter Jachthafen rundet das Bild dieses kleinen, aber weit über Rügen und M/V hinaus bekannten Ortes ab. Nun tauchen Sie in ein größeres Waldgebiet ein. Gehen Sie die folgende Schußfahrt vorsichtig an! Mitten im Waldstück wechselt nämlich der Radweg die Straßenseite. Bitte äußerste Vorsicht beim Überqueren der vielbefahrenen Bundesstraße B96! Der straßenbegleitende Radweg fällt weiter ab. Linkerhand finden Sie eine Schutzhütte. Sie gelangen nun schnell zum wunderschönen Ort Lietzow. Schon vom Waldrand grüßt Sie ein auf Rügen einzigartiges Schlösschen. Ihr Weg führt Sie über den Damm, der den Großen vom Kleinen Jasmunder Bodden trennt. Links an der Schleuse ist ein kleines, schwimmendes Restaurant. Sie haben noch nicht gefrühstückt? Na, dann bitte! Übrigens ist rechterhand, hinter den Bahngleisen, eine Traditionsräucherei, wo Sie ganz frischen Räucherfisch bekommen. Natürlich dürfen Sie sich hier in die Geheimnisse des Räucherns einweihen lassen. Tipp: Sie spüren es schon, heute ist nicht Ihr Tag. Dann kürzen Sie hier Ihre Tour entscheidend ab und lassen Sie den schwierigsten Teil, die Halbinsel Jasmund, einfach aus. Überqueren Sie die B 96 (~~> Staphel 4,5 km; Neu Mukran 5 km). Folgen Sie dem Bahngleis nach Binz längs des Kleinen Jasmunder Boddens und überqueren Sie dieses am Waldrand. Ein einigermaßen befahrbarer Waldweg bringt Sie zum winzigen Ort Staphel. Radeln Sie weiter auf einer ramponierten DDR-Plattenstraße bis nach Neu Mukran. Biegen Sie auf dieser nach rechts ab. Vorbei an der Bäckerei Peters gelangen Sie zum Ortsausgang. Hier beginnt der asphaltierte Radweg nach Binz. Setzen sie Ihre Tour ab Etappe 7 fort. Sie sparen ca. 40 km ein. Sie wollen natürlich die gesamte Strecke schaffen! Dann verläuft ihr asphaltierter Radweg längs des kleinen Strandes am Großen Jasmunder Bodden (~~> Sagard 5,5 km; Borchtitz 3 km). Ein direkt am Strand gelegenes Kaffee lädt zum Verweilen ein. Bei Regen bietet eine Wetterhütte Schutz. Der "Glaspalast" unmittelbar an der Waldkante wurde bereits zu DDR-Zeiten für Seeleute gebaut. Fertig geworden ist er bis zur Wende nicht mehr. Heute hat sich hier ein modernes Callcenter etabliert, einer der größten Arbeitgeber auf der Insel Rügen. Im wunderschönen Buchenwald steigt der nunmehr asphaltierte Radweg steil an. Vielleicht sollten Sie hier Ihr Rad besser ein Stück schieben. |
Das
älteste Haus Bergens
Ein
rücksichtsloser Rügener Raser
Schloß in Lietzow
Die Seebühne für 9000 Zuschauer in Ralswiek
Am Großen Jasmunder Bodden |
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2.
Lietzow
12 km
Bewertung
Zustand
Erlebnis Natur
Erholung
Versorgung
(Lietzow,
Martinshafen, Polchow, Aussicht
(Lietzow,
Martinshafen, Wetterschutz
(Schutzhütten
in Lietzow, am Spykerschen See Badestellen
|
Im Frühling
bilden hier Millionen Buschwindröschen einen weißen Teppich.
Nun geht es rasant und kurvenreich bergab. Am Waldrand, unmittelbar
vor einem Gehöft, führt nach links ein unscheinbarer Waldweg
nach Semper. Die Rhododenronallee dahin ist sehenswert und war ein
Außenstandort der IGA 2003 in Rostock. Interessant sind auch
das 1920 erbaute kleine Schloss, die Kaskadenteiche, der nach der
Wende wieder hergestellte Waldpark und ein wild-romatisches Hochufer.
Dafür sollte man aber einen extra "Wandertag" (zu
Fuß) einplanen. Der asphaltierte Radweg verläuft nun
unmittelbar längs der B 96. Die Straße und mit ihr der
Radweg führt wellig durch Felder. Sie kommen schnell voran.
Bei Borchtitz, einen winzigen Ort, biegen Sie hinter einem einzelstehenden
Gebäude nach links vom Radweg auf eine schmale Asphaltstraße
ab (~~> Glowe 8,6; Polchow 4,5 km).
Diese steigt etwas an und fällt dann bis zu einer Gabelung
ab. Sie müssen nach rechts abbiegen. Zuvor fahren Sie aber
ca. 200 m weiter gerade aus bis zu Rügens dickster Schwarzpappel.
Sie ist mit ihrem Umfang von 8 m schon sehr beeindruckend und liefert
den passenden Hintergrund für ein Gruppenfoto. Nun verläuft
die schmale, asphaltierte Straße längs einer Zeile hoher
Pappeln. Linkerhand wird kurzzeitig die Sicht auf den Großen
Jasmunder Bodden frei. Sie fahren durch Felder. Nach einer Doppelkurve
radeln Sie nach links auf eine breite Asphaltstraße. Gut,
dass auch diese nur sehr wenig von Fahrzeugen genutzt wird. Sie
passieren ein liebevoll restauriertes Gutshaus. Zu DDR-Zeiten war
es dem Verfall preisgegeben. Linkerhand haben Sie teilweise Sicht
auf den Bodden, rechterhand sind Felder. Der winzige Ort Martinshafen
kündigt sich durch einen unansehnlichen Gewerbebetrieb an.
In ein kleines Wäldchen führt ein Weg zu Kriegsgräbern.
Diese Kriegsgräberstätte wurde auch erst nach der Wende
in einen würdigen Zustand versetzt. Das DDR-Regime hatte nur
für tote Kommunisten und gefallene Soldaten der "ruhmreichen
Sowjetarmee" etwas übrig. Natürlich vermisst man
auch heute noch schmerzlich Denkmäler für eine Million
im 2. Weltkrieg ausgebombter Frauen, Kinder und Greise, für
18 Mill. Flüchtlinge und Heimatvertriebene, für 3,2 Mill.
Gefallener deutscher Soldaten, für 3,4 Mill. in Kriegsgefangenschaft
umgekommener Landsleute, für die deutschen Frauen, die die
Ruinen der völlig zerbombten deutsche Städte beiseite
räumten und das Weiterleben ermöglichten... Widmen Sie
einige Minuten Ihrer wertvollen Zeit diesen Menschen, deren Träume
der Krieg je zerstörte. Tipp: Sie kennen schon das Schloss Spyker und auch Polchow mit seiner mittelalterlichen Kirche! Dann können Sie einige Kilometer einsparen, indem Sie vorbei an der Fischräucherei die ansteigende Asphaltstraße weiter fahren. Sie verlassen den kleinen Ort und überfahren die viel befahrene Straße Sagard - Glowe. Dahinter beginnt der neue, asphaltierte Radweg nach Neddesitz. Ihre Tour verkürzt sich um ca. 5 km. Ansonsten biegen Sie an der Kreuzung gleich nach links auf einen schadhaften, unbefestigten Weg durch die "Kleingartenanlage am Jasmunder Bodden" ab (~~> Glowe 4,1 km; Bobbin 4,6 km). Der Weg verläuft vorbei an schönen Wochenendgrundstücken in ein NSG. Rechterhand tauchen die Zinnen des Schlosses Spyker auf. An einer Wetterschutzhütte verzweigt sich der Rad-/Wanderweg. Sie biegen nach rechts auf einen nagelneuen, breiten und asphaltierten Radweg ein (~~> Stubbenkammer 17 km; Bobbin 2,5 km, Schloss Spyker 1,3 km). Dieser verläuft verläuft längs des Spykerschen Sees und ist großzügig angelegt. Nach einem reichlichen Kilometer gelangen Sie zum Schloss. Erfreuen Sie sich an diesem wunderschönen Gebäude, welches im 14. Jh. gebaut wurde. Radeln Sie durch einen mit uralten, seltenen Bäumen bewachsenen Schlosspark. Heute ist dieses Schloss, in welchem nach dem 30-jährigen Krieg einst der legendäre schwedische Feldmarschall Wrangel lebte und starb, ein Hotel. Verlassen Sie dieses Kleinod, indem Sie rechts um das Schloss herum auf die asphaltierte, schmale Zufahrtsstraße fahren. Gleich zu Beginn befindet sich linkerhand der Hochzeitsbaum, der Ehepaaren nach Durchschreiten eine lange und glückliche Ehe verspricht. An der Ortsverbindungsstraße Sagard - Glowe beginnt der straßenbegleitende asphaltierte Radweg nach Bobbin (~~> Stubbenkammer 14,2 km; Lohme 9,7 km; Bobbin 0,7 km). Auf der gegenüber liegenden Straßenseite lädt Sie ein Sauriermodell zum Besuch des 2008 auf Rügen eröffneten Saurierparks ein. Mit über 100 Sauriermodellen in Lebensgröße werden Ihnen hier längs vergangene Zeiten erlebbar gemacht. Die jährlich über 1,4 Mill. Urlauber auf Rügen wirds freuen. Der Radweg steigt am OE Bobbin steil an und ist nun gepflastert. Überqueren Sie vorsichtig die viel befahrene Ortsstraße und machen Sie einen kleinen Abstecher zur Kirche St. Pauli. Diese wird erstmals 1250 urkundlich erwähnt und war damals im Besitz des Bergener Klosters. Sie ist im gotischen Stil erbaut und beherbergt ein Taufbecken aus dem 14. Jh. und eine schöne Orgel von 1842. Auf dem Friedhof finden Sie noch Grabsteine aus dem 18. Jh. Fahren Sie auf den ansteigenden Bürgersteig weiter bis zum OA. Hier beginnt wieder der asphaltierte Radweg, der nun von der belebten Straße wegführt (~~> Stubbenkammer 13,5 km; Lohme 9 km; Neddesitz 3,1 km). Sie haben eine gute Aussicht auf die mittelalterliche Kirche. Der Radweg steigt kurvenreich steil an. Wer sein Rad liebt der schiebt! Tipp: Oben angekommen führt nach rechts ein Pfad auf eine kleine Anhöhe, den Tempelberg (50 m über Meeresspiegel). Von diesem einzigartigen Aussichtspunkt haben Sie eine tolle Sicht auf den Großen Jasmunder Bodden, das Schloss Spyker, den Spykerschen See, Glowe, die Schaabe und das Tromper Wiek. Gönnen Sie sich einige Minuten auf diesem Aussichtspunkt. Vorbei führt Ihre Tour an einer Wetterschutzhütte zur Zufahrtsstraße nach Neddesitz. Diese wurde 2007 ausgebaut und ein straßenbegleitender Radweg dazu angelegt. Auf diesem fahren Sie nun Richtung Neddesitz (~~> Stubbenkammer 12,7 km; Lohme 8,3 km; Neddesitz 2,4 km). Der nagelneue, asphaltierte Radweg bringt Sie schnell durch Felder nach Neddesitz. Unmittelbar am OE endet er. Haben Sie noch ausreichend Zeit und Kräfte? Dann fahren Sie erst einmal gerade aus weiter. Rechterhand passieren Sie ein beliebtes Spaßbad - die Jasmund Therme. In ihr können Sie zu jeder Jahreszeit einen erholsamen Tag verbringen. Das Spaßbad mit beheizten Außenbecken, großer Rutsche und mehreren verschiedenen Saunen und Ruheräumen bietet alle Gewähr dafür. Am Parkplatz können Sie sich an einer großen Karte orientieren. Vorbei am Hotel Jasmar Ressort Rügen mit dem ins Ensemble eingebundenen sanierten Herrenhaus, führt Ihre Fahrt auf einen Feldweg zu den Kreidebrüchen am winzigen Örtchen Gummanz (~~> Kreidemuseum, Natur- und Kreidelehrpfad). Die weißen Felsen der ehemaligen Kreidebrüche, unser Ziel, sind bereits sichtbar. Biegen Sie an der Wegegabelung nach links in den Privatweg ein. Nach wenigen Metern gelangen Sie zum Kreidemuseum. Hier eröffnet sich ein toller Blick auf Kreidefelsen eines alten Kreidebruches, der von 1859 bis 1962 im Betrieb war. Merken Sie sich den Naturlehrpfad mit dem Aussichtspunkt "Kleiner Königsstuhl" und den Besuch des Museums für einen späteren, schönen Spaziergang vor. Der Naturlehrpfad umrundet die Brüche und bietet Ihnen eine tolle Aussicht bis zum Großen Jasmunder Bodden. Fahren Sie nun zurück bis zur Jasmund Therme und biegen Sie an der Kreuzung nach rechts (~~> Stubbenkammer 10,3 km; Lohme 5,9 km; Quoltitz 0,8 km) ab. |
Frühling
im Wald
Kaskadenteiche bei Semper
Rhododendronallee
Das Schloss Spyker
Der
Hochzeitsbaum am Schloss Spyker
Die
Kirche St. Paul
Die
Jasmund Therme
Winter in Neddesitz
Kreidebrüche bei Gummanz |
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3. Neddesitz - Nipmerow - Königstuhl
10 km
Bewertung der Etappe:
Zustand
Erlebnis
Natur
Erholung
Versorgung
Aussicht
Wetterschutz
Badestellen --- |
Sie wollen schnell weiter! Dann biegen Sie nach links in den nagelneuen ca. 3 m breiten und asphaltierten Radweg (~~> Stubbenkammer 10,3 km; Lohme 5,9 km; Quoltitz 0,8 km) ein. Der Radweg, der für Anlieger und landwirtschaftliche Fahrzeuge zugelassen ist, führt Sie durch Felder. Linkerhand taucht das Wasserwerk Quoltitz auf. Nun steigt der erst 2009 gebaute Radweg steil durch Felder an. Sie haben eine gute Aussicht auf die Kreidebrüche, die Sie gerade erst verlassen haben. Auf dem Scheitelpunkt angekommen (Bakenberg 112 m) öffnet sich Ihnen eine grandiose Sicht auf die Schaabe, das Kap Arkona, die freie Ostsee und das Laubwaldgebiet des Jasmund. Der Radweg fällt nun in Wellen steil ab. Bitte fahren Sie vorsichtig! Nach einer steilen Rechtskurve gelangen Sie zu einem Gehöft, welches zum nahem Ort Nardevitz gehört. Eine Karte zeigt Ihnen den momentanen Standort. Fahren Sie gerade aus (~~> Stubbenkammer 8,0 km, Nipmerow 2,3 km) auf einen unbefestigten und bei Trockenheit etwas sandigen Feldweg. Dieser, teilweise etwas unterfütterte Weg, führt Sie durch Felder. Er ist relativ gut befahrbar und steigt nun etwas an. Vorbei geht es an einzelnen Gehöften. Sie haben immer wieder eine gute Aussicht auf das Meer. Der Weg stößt nun am OE Nipmerow auf die in der Saison viel befahrene Landstraße Sassnitz - Hagen - Glowe. Sie möchten gern Ihre Strecke abkürzen? Dann fahren Sie gerade aus durch den kleinen Ort Nipmerow. Am Ortsausgang verzweigt sich die Straße. Halten Sie sich links in Richtung Lohme und fahren Sie nach ca. 50 m rechts ab. Sie wollen
den wunderschönen Kurort Lohme nicht auslassen! Dann biegen
Sie nach links ab (~~> Stubbenkammer 5,6
km, Lohme 1,2 km). Nach ca. 50 m verlassen
Sie diese für Radler gefährliche Straße nach rechts.
Ein Aussichtspunkt mit Bänken für eine kleine Rast bietet
Ihnen eine grandiose Sicht auf die freie See bis zum Kap Arkona,
den Kurort Lohme und die Sendemasten von Radio Rügen. Hinter
der Anhöhe bringt Sie nun eine nagelneue Asphaltstraße
in schneller Schussfahrt zum kleinem Ort Lohme. |
Herbst am Herthasee
Blick auf den Königstuhl von der Victoriasicht
Blick von der Victoriasicht
Blick vom Steilufer auf die Ostsee |
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4. Königstuhl - Sassnitz 8
km 8
km
Zustand
Erlebnis
Natur
Erholung
Versorgung
Aussicht
Wetterschutz
Badestellen
(im Hafen von Sassnitz)
|
Oberhalb des
Parkplatzes befindet sich das neu erbaute Nationalparkzentrum. Hier
erleben Sie eine tolle Multivisionsshow und erfahren viel über
die Entstehung des Nationalparkes. Auf 2.000 qm Ausstellungsfläche
und 28.000 qm Außengelände können Sie bei jedem
Wetter einen unterhaltsamen und lehrreichen Tag verbringen (täglich
09.00 - 19.00 Uhr geöffnet). Für Kinder gibt es einen
spannenden Abenteuerparcours. Einen Blick vom 118 m hohem Königstuhl
auf die Ostsee und das umliegende Steilufer sollten Sie nicht versäumen.
Allerdings sind die Preise gepfeffert (Stand 2007: Erwachsene 6
€, Kinder 3 € - Museum und Königstuhl). Für
Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt. Zum Besuch des Museums
/ Königstuhls müssten Sie Ihre Fahrräder auf dem
Parkplatz zurück lassen. Der am Königstuhl beginnende
Wanderweg entlang der Steilküste nach Sassnitz bietet eine
Vielzahl wunderschöner Aussichtspunkte. Von der nur wenige
hundert Meter vom Königstuhl gelegenen Victoriasicht haben
Sie einen einzigartigen Ausblick auf den Königstuhl und das
Steilufer. Und es kostet Sie keinen Cent! Das Rad müssen sie
allerdings bis dorthin schieben, da Radfahren auf den gesamten Steilufer
verboten ist. |
Blick auf die Kreideküste
Gaststätte auf dem Jasmund
Der sagenumwobene Herthasee
Hier
stand bereits König Wilhelm I. |
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5. Sassnitz - Fährhafen Mukran 5
km
Bewertung
der
Zustand
Erlebnis
Natur
Erholung
Versorgung
Aussicht
Wetterschutz
Badestellen
|
In Sassnitz,
der nördlichsten Stadt Mecklenburg / Vorpommerns haben Sie
sich eine Pause verdient. Hier haben Sie viele Möglichkeiten
sich zu stärken. Sehr beliebt auf Rügen ist das Gastmahl
des Meeres mit einer reichhaltigen Speisekarte zu erschwinglichen
Preisen. Gleich mehrere Anbieter verwöhnen Sie mit frischer
Räucherware und Fischbrötchen. Von der langgezogenen Mole
aus haben Sie einen wunderschönen Blick auf diese Hafenstadt,
die langsam wieder im alten Glanz ersteht. Fahren Sie nun die Uferpromenade
entlang. Allerorten werden Fischbrötchen und Grillwaren angeboten.
Falls Sie mal einen Ruhetag benötigen, können Sie auch
von Sassnitz aus Schiffstouren zum Königstuhl und zum Kap Arkona
unternehmen. An der Mole haben Sie auch die Möglichkeit ein
britisches U-Boot und einige Museen zu besichtigen. Die neue, originelle
Fußgängerbrücke zum Stadtzentrum ist ein weiteres
Highlight Am Ende der Mole befindet sich der Fischverarbeitungbetrieb
Sassnitz. "Rügen Fisch" hat deutschlandweit einen
sehr guten Namen. Dahinter steigt die Pflasterstraße steil
an. Linkerhand führt eine interessante Holzbrücke in den
Buchenwald hinein. In diesem Wald finden Sie die Reste und Trümmer
eines der schönsten Schlösser Norddeutschlands. Aber selbst
diese sind noch sehenswert. 1877 vom Berliner Bankier Adolph von
Hansemann erbaut (Architekt Friedrich Hitzig, ein Schüler von
Friedrich Schinkel), wurde es zum Entsetzen der Rüganer 1948
im Auftrag der DDR-Administration gesprengt. Hass auf Faschismus
und Adel gleichermaßen waren wohl die Ursachen für diesen
barbarischen Akt. Der Abstecher nimmt nur ca. 15 Minuten in Anspruch.
An der
Straßengabelung haben Sie nun zwei Möglichkeiten weiter
nach Mukran zu fahren: b)
Sie
wollen nur schnell und sicher ans Ziel kommen Haben Sie Lust auf einen Abstecher zum Fährhafen Mukran? Dann Biegen Sie links zum Hafen ab (~~> Hafen). Am linken Straßenrand sehen Sie einen Findling aus Granit, welcher 91 Tonnen wiegt und ein Volumen von 34 qm besitzt. Im Fährhafen legen riesige Fähren nach Trelleborg, Bornholm, Kleipeda und Petersburg ab. Gelegentlich können Sie auch riesige Fahrgastschiffe bewundern. Die mächtigen Stahlrohre am Wegesrand sind für die Gaspipeline von Russland nach Deutschland vorgesehen. Im Rohrummantelungswerk erhalten die Rohre einen mehrere cm dicken Spezialbetonmantel, bevor sie am Grund der Ostsee verlegt werden. Nutzen Sie den rechts der Straße verlaufenden Rad-/Fußweg. |
Hotel
Fürstenhof in Sassnitz
Findlinge bei Sassnitz
Golfplatz Mukran
Der riesige Findling bei Mukran
Fähre
bei |
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6.
Mukran - 6
km
Bewertung
der
Zustand
Erlebnis
Natur
Erholung
Versorgung
Aussicht
Wetterschutz
Badestellen
(auf der gesamten Länge feinsandiger Badestrand) |
Sie fahren
gerade aus weiter über diese Kreuzung Richtung Binz (~~>
Binz 10 km; Neu Mukran 1,2 km). Sie müssen nun drei
Brücken passieren. Radweg - Fehlanzeige! Nutzen Sie den schmalen
Fußweg linksseitig der Straße. Bitte nehmen Sie Rücksicht
auf entgegenkommende Radler und Fußgänger. Sie entschädigt
nun eine sehr gute Sicht auf den Fährhafen Mukran und das Prorer
Wiek. Dieser Hafen, der einst eine störungsfreie Verbindung
der DDR zur Sowjetunion sichern sollte, ist nun das Tor in die Anrainerstraßen
der Ostsee geworden. Sicher sehen Sie eine der riesigen Fähren
oder gar ein Fahrgastschiff im Hafen liegen. Hinter den Brücken
bleiben Sie am besten auf der linken Seite und befahren einen schmalen
Steig entlang der viel befahrenen Straße. Tipp: Sie haben sich am Großen Jasmunder Bodden erfreut und die wunderschöne Kreideküste und die Hafenstadt Sassnitz genossen. Aber nun sind Ihre Kräfte erschöpft. Dann haben Sie nun die Möglichkeit Ihre Tour stark einzukürzen. In einer lang gestreckten Linkskurve in Neu Mukran biegen Sie nach rechts von der Straße ab (--> Staphel 1 km). Eine alte Betonplattenstraße führt Sie vorbei an Staphel zum Wald. Auf einen teils sandigen, teils morastigen aber durchaus noch befahrbaren Waldweg gelangen Sie zum Bahnhof Lietzow und dahinter auf die B 96.. Nun fahren Sie auf dem bereits bekannten, straßenbegleitenden Radweg weiter bis Bergen. So sparen Sie ca. 35 km Weg ein. Sie halten durch. Also vorwärts. Die Ortsstraße steigt nun an. Linkerhand passieren Sie die neue Bäckerei Peters. Hier bietet sich ein Café für eine Pause mit Seesicht und ausgezeichneten Kaffee und Kuchen an. Hinter einem Parkplatz beginnt linkerhand der neue, breite, asphaltierte Radweg nach Binz (~~> Binz 8,4 km, Prora 4,0 km). Der Radweg entfernt sich nach wenigen Metern von der belebten Straße. An einem Parkplatz haben Sie die Möglichkeit die wenigen Meter bis zum Strand zu gehen und den ein- bzw. ausfahrenden Fähren zuzuschauen. Sie haben hier eine gute Sicht auf das Prorer Wiek und den Etappenort Binz. Hinter dem Parkplatz nach einer steilen Linkskurve geht rechts ein Abzweig zu den Feuersteinfeldern (~~> Feuersteinfelder 2,0 km). Eine riesige Ansammlung dieser funkensprühenden Steine inmitten einer Heidelandschaft ist einmalig auf Rügen und ein wirkliches Kleinod. Dafür sollte Sie sich aber mal gesondert Zeit nehmen. Dieser Spaziergang lohnt sich! Übrigens ist die nur wenige Meter vom Radweg entfernte Fischräucherei ein guter Ort für einen Imbiss im Freien. Sie wollen aber sicher schnell und bequem nach Binz gelangen. Deshalb fahren Sie auf den nicht nur in Saison stark befahrenen Superradweg weiter (~~> Binz 7,6 km; Prora 3,2 km). Das Asphaltband schlängelt sich längs der Dünen durch einen schönen Kiefernwald. Rechterhand tangentieren Sie einen kleinen Parkplatz. Übrigens ein Geheimtipp für einen etwas ruhigeren Strandaufenthalt. Auch Sie dürfen hier ein Bad nehmen! Badehose vergessen? Kein Problem, hier badet jeder wie er es möchte und die meisten nackt. Linkerhand passieren sind die Ruinen von zwei, nach dem Krieg gesprengten Gebäuden des riesigen, über 4 km langen, KDF-Seebades. Hinter den Ruinen befindet sich der 2007 fertiggestellte Jugendzeltplatz mit 900 Plätzen. Sie biegen aber den Radweg folgend nach rechts ab. Der angenehme Radweg endet auf einer breiten asphaltierten Radfahrerstraße. Das Befahren mit Kfz ist nur Anliegern gestattet. Biegen Sie nach links auf diese breite Asphaltstraße ein (~~> Binz 5,2 km, Prora 0,8 km). In Prora West beginnt wieder der asphaltierte Radweg. In den netten kleinen Häusern waren während des Baus des KdF-Seebades die Arbeiter untergebracht. Von 1936 - 1939 arbeiteten hier über 2000 Arbeiter. Später waren Sie für das Personal der riesigen Ferienanlage vorgesehen. Die damals hohe Arbeitslosigkeit auf Rügen fiel durch dieses Bauprojekt schnell auf Null. Sie können die Zufahrtsstraße zum KDF-Seebad nutzen und einen kurzen Abstecher machen. Die hinter Prora West (unmittelbar vor dem Eingang zum Eisenbahnmuseum) nach links abzweigende abzweigende Zufahrtsstraße führt in die ehemalige Offiziershochschule der NVA "Otto Winzer". Sein Denkmal ist linkerhand am Eingang noch sichtbar. Hier wurden junge Männer aus den sozialistisch orientierten Ländern zu Offizieren ausgebildet. Das ehemalige KdF-Bad, welches für die damalige Zeit, bezüglich Idee und Ausführung, weltweit einzigartig war, ist einen Besuch wert. Hier sollten erstmals in der deutschen Geschichte die einfachen Arbeiter und Angestellten einen äußerst preiswerten Urlaub (für 2 RM / Tag) an Traumstränden verbringen können. Zusammen mit acht riesigen Urlaubsschiffen, sollten fünf solcher Seebäder zukünftig jeden Deutschen einen erschwinglichen Urlaub im Jahr ermöglichen. Der Auftraggeber war die NS-Organisation "Kraft durch Freude". Heute ist die noch unter Denkmalschutz stehende Anlage in einem beklagenswertem Zustand. Nachdem nun der von Urlaubern und Rüganern sehr gut angenommenen Museumsmeile (mehrere, meist private Museen) gekündigt wurde, steht die riesige Anlage fast leer und ist dem Verfall preisgegeben. Die Zielrichtung ist klar: man will keine Baudenkmäler aus dem Dritten Reich, die unserem verordneten Zeitgeist zuwider laufen. Und obwohl es grandiose Ideen zur Verwendung dieser Anlage gibt (z.B. Europäisches Jugendzentrum für Frieden und Völkerverständigung), wird sie wohl eines nicht mehr fernen Tages abgerissen oder bis zur Unkenntlichkeit umgebaut... Übrigens waren alle Zimmer dieser langen Ferienanlage mit Meeresblick! Eine Festhalle für alle 20.000 Urlauber, zwei Schwimmbäder 40 x 100 m und ein Aussichtsturm mit Café sollten bei schlechtem Wetter für Abwechslung sorgen. Der Kriegsausbruch verhinderte die Fertigstellung dieser wahrhaft gigantischen Anlage, welche auf der Weltausstellung 1937 in Paris mit dem Grand Prix ausgezeichnet wurde. Zu DDR-Zeiten waren im 1939 nur im Rohbau fertiggestellten Seebad über 15.000 Soldaten untergebracht. Zu den hier angesiedelten militärischen Einrichtungen zählten: die Offiziershochschule "Otto Winzer", die junge Menschen der sozialistisch orientierten Staaten zu Offizieren ausbildete (nach der Wende als "Terroristenschule am Meer" verschrien); die Militärtechnische Schule, die technische Unteroffiziere für die NVA zur Verfügung stellte, ein Regiment Militärtransportwesen und Baupioniere (Spatensoldaten), die maßgeblich am Bau des Überseehafens Mukran beteiligt waren, eine Militärmusikschule und das Erholungsheim "Walter Ulbricht" (später Prora) für Angehörige der bewaffneten Kräfte der DDR. |
Das
KdF - Seebad
Feuersteinfelder
Soldatenfriedhof
Sanddorn
Schutzhütten auf Rügen
Modell
des KdF-Seebades der 20.000 |
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7.
Prora - 3
km Bewertung Zustand
Erlebnis
Natur
Erholung
Versorgung
Aussicht
Wetterschutz
Badestellen
(auf der gesamten Länge feinsandiger Badestrand) |
Vorbei am Eisenbahnmuseum
fahren Sie nun auf den neuen Radweg längs der Innenstraße.
Eine nett bemalte Halle bietet Ihnen allerlei aus der DDR-Zeit.
Für Sammler sicher eine Fundgrube! Die Abzweigung nach links
führt Sie in die Anlage des KdF-Heimes. Hier befand sich früher
die Technische Unteroffiziersschule "Erich Habersaat".
Sie können gern einen Abstecher machen und am Ende der KdF-Anlage
wieder auf den Radweg zurückkehren. |
Das jährliche Oldtimertreffen in Binz
Promenade am Schmachter See
Pension am Schmachter See |
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8.
Binz - Serams - Lancken Granitz 8
km
Bewertung
Zustand
Erlebnis
Natur
Erholung
Versorgung
Aussicht
Wetterschutz
Badestellen
|
Fahren Sie
nun auf dem Radweg auf der zweigeteilten Promenade am Schmachter
See in Richtung Mönchgut Granitz (~~>
Sellin 9,5 km), vorbei am "Garten der Sinne", welcher
übrigens, wie auch die Promenade, ein Außenstandort der
IGA 2003 in Rostock war. Einige technische Geräte erinnern
Sie an den Physikunterricht. Immer wieder haben Sie einen tollen
Ausblick auf den renaturierten Schmachter See mit seiner vielfältigen
Vogelwelt. Nach einer steilen Linkskurve endet die wunderschöne
Promenade. Im Frühling blühen hier hunderte Rhododendrons.
Sie fahren nach rechts auf den unbefestigten Radwanderweg längs
des Schmachter Sees Richtung Serams - Sellin (~~>Mönchgut
Granitz, Sellin 9,1 km). Ein wunderschöner Buchenwald
nimmt Sie gefangen. Im Frühling blühen hier tausende Anemonen.
Sie bleiben auf den unbefestigten Radweg unmittelbar am Ufer des
Schmachter Sees bis zum Bahnübergang des "Rasenden Rolands".
Überqueren Sie die Gleise. Der nunmehr asphaltierte Radweg
streift eine Wohnanlage mit wunderschönen Ein- und Zweifamilienhäusern.
Biegen Sie nach rechts ab (~~> Sellin 7,2;
Mönchgut). Ihr Weg führt Sie vorbei an eines Radlerrast
(am Kleinbahnhof). Nun steigt der Radweg längs einer Kleingartenanlage
leicht an. |
Storchennest in Serams
Wunderschöne Bäderarchitektur in Binz
Evangelische
Kirche
Rasender
Roland |
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9. Groß Stresow - Muglitz - Lauterbach 7
km
Bewertung der Etappe:
Zustand
Erlebnis Natur
Erholung
Versorgung
Aussicht
Wetterschutz
Badestellen
(Groß Stresow) |
Groß
Stresow ist, im Gegensatz zu Binz, ruhig und beschaulich. Es empfiehlt
sich eine kurze Rast unmittelbar am kleinen Sandstrand. Beobachten
Sie Fischer beim Einholen der Netze und beim Angeln. Auch ein kurzes
Bad ist in dieser seichten Bucht möglich. Allerdings ist die
Wasserqualität des Boddens nicht so gut, wie die der Bäderküste.
Ein Kiosk bietet Ihnen einen kleinen Imbiss bzw. ein Eis an. Setzen
Sie Ihre Fahrt auf dem neuen, asphaltierten Radweg in Richtung Freetz
fort. Dieser verläuft eben längs des Ufers mit Sicht auf
den Rügischen Bodden. Nach einer Rechtskurve steigt er mit
dem Ufer an. Nun versperren Büsche Ihre Seesicht. An seiner
höchsten Stelle umfasst er ein einsam gelegenes Wohnhaus und
fällt danach nach Muglitz hinein ab. Muglitz besteht nur aus
wenigen, aber schönen Häusern. Nun steigt der großzügige,
asphaltierte Radweg wieder an und gibt den Blick frei auf die Insel
Vilm. Auf der Anhöhe am Waldrand finden Sie eine Wetterschutzhütte,
die Ihnen bei Regen Unterschlupf gewährt. Lassen Sie Ihren
Blick übers Meer in die Ferne schweifen. Der Radweg fällt
relativ steil nach Freetz hinein ab. Fahren Sie bitte nicht zu schnell!
Unmittelbar vor Freetz biegen Sie nach links in einen schmalen Pfad
ein (~~> Putbus 4,3 km; Stralsund 40 km;
Groß Schoritz 17 km; Lauterbach 3,3 km). Genießen
Sie die uralten Kopfweiden am Wegesrand. Der Pfad führt nun
durch Wiesen und über eine kleine Brücke. Kurz vor Erreichen
des Waldrandes finden Sie links einen Rastplatz direkt am Ufer mit
einer Bank. Ein idyllischer Ort um innezuhalten und Kräfte
zu sammeln. Nun führt der naturbelassene Weg in ein Naturschutzgebiet.
Wunderschöner Laub- bzw. Mischwald umfängt Sie. |
Fundament der Preußensäulen bei Groß Stresow
Wohnen auf dem Wasser in der Marina in Lauterbach
Heringsfischer in Lauterbach
Das beliebte Räucherschiff Berta |
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10. Lauterbach - Putbus 2
km
Bewertung der Etappe: Zustand
Erlebnis Natur
Erholung
Versorgung
Aussicht
Wetterschutz
Badestellen --- |
Verlassen
Sie diesen gastlichen Ort, vorbei am Gebäude der Fischereigenossenschaft
"Insel Vilm". Fahren Sie ein Stück auf der Ortsstraße.
Am Ortsausgang beginnt links der gepflasterte, straßenbegleitende
Radweg. Vorbei an einem kleinen Einkaufscenter geht es nun immer
leicht bergauf nach Putbus. Längs des Putbuser Parks steigt
der Radweg steil an. Halten Sie sich links, bis zum Circus. Für
das Wahrzeichen von Putbus sollten Sie sich etwas Zeit nehmen. Eine
Radwanderkarte gibt Ihnen Auskunft zu den Radwegen um Putbus. Fahren
Sie weiter auf dem naturbelassenen Radweg längs der Deutschen
Alleenstraße. Der Weg führt vorbei an der Orangerie.
Durch das Tor haben Sie einen Blick in den schön gestalteten
Innenhof. Dahinter ist der weit über die Grenzen Rügens
bekannte fürstliche Park zu Putbus. Neben einer wunderschönen
Kirche, den liebevoll restaurierten Schlossterassen, der Fürstengruft,
dem Marstall und Denkmälern des Fürsten finden Sie eine
einzigartige Parklandschaft mit vielen seltenen, uralten Bäumen.
Ein Freigehege macht den Besuch besonders für Kinder attraktiv.
Den Park sollten Sie ich in aller Ruhe einmal an einem Ruhetag ansehen.
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Rosenstadt Putbus
Orangerie
im
Jachthafen in Lauterbach |
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11.
Putbus - 8
km Bewertung
Zustand
Erlebnis Natur
Erholung
Versorgung
Aussicht
Wetterschutz
Badestellen ----- |
Fahren Sie am Theater vorbei den Marktplatz hinauf in die August-Bebel-Straße. Diese von Stammrosen gesäumte Pflasterstraße fällt nun leicht bis zu einer Abzweigung ab. Sie halten sich links und tauchen in eine Kastanienallee ein. Kreuzen Sie den Radweg Putbus - Garz (~~> Bergen 6,7 km). Nun kommt ein schlimmes Stück unangenehm zu befahrenen DDR-Plattenweges auf Sie zu. Eine Schande für Putbus, 18 Jahre nach der Wende! Im Mai entschädigen Sie hier allerdings die wunderschönen, blühenden, uralten Kastanien. An einer Rechtskurve verlassen Sie den Plattenweg und fahren gerade aus in einen leicht abfallen kurzen Radweg. Am Waldrand endet der Radweg und ein unterschotterter Waldweg führt Sie vorbei an einer unter Naturschutz stehenden dicken Fichte in ein größeres Waldgebiet. Überqueren am Wegekreuz den Rundwanderweg von Putbus (~~> Bergen 4,5 km). Nun fällt der Waldweg etwas ab und trifft an einer Rasthütte auf den nagelneuen asphaltierten Radweg nach Bergen, der Sie schnell voran bringt. Überqueren Sie die Gleise der Bahnstrecke Bergen - Putbus. Nun passieren Sie eine riesige Stallanlage, die offensichtlich die Wende verschlafen hat. Furchtbarer Gestank erfüllt die Luft. Schnell versuchen Sie die etwas ramponierte Dorfstraße von Neklade zu durchfahren. Wenn diese nach rechts abknickt, fahren Sie gerade aus weiter vorbei an einem Wohnblock, der auch einmal bessere Zeiten gesehen hat (~~> Bergen Süd 1,7 km; Bergen Zentrum 3,4 km). Die holprige Plattenstraße steigt steil an. Oben angekommen sehen Sie schon Bergen greifbar nahe. Folgen Sie den Plattenweg vorbei an einer Kleingartenanlage, bis dieser im Ortsteil Bergen-Süd auf die Durchfahrtsstraße trifft. Beim Einmünden in die Straße der DSF (Deutsch-sowjetische Freundschaft) biegen Sie rechts ab (~~> Zentrum 1,5 km) und radeln bis zur nahen Ortsverbindungsstraße Bergen - Putbus. Fahren Sie links auf den ansteigenden Rad- /Fußweg bis zur Ampelkreuzung mit der B 196. Überqueren Sie die Kreuzung und schieben Sie Ihr Rad nun am besten auf dem Fußweg nach oben. Vorbei an der Kreissparkasse, dem Gericht, dem ehemaligen Kloster (heute Museum) und der altehrwürdigen Marienkirche führt Sie Ihr Weg geradewegs zum Marktplatz und somit zum Ziel Ihrer heutigen Tour. Sie haben heute viel geleistet! Der Hunger macht sich bemerkbar und Sie möchten sich nur noch ausruhen. Lange wird Ihnen diese schöne Tour im Gedächtnis bleiben. Ich verabschiede mich von Ihnen und hoffe, Sie auf einer weiteren Tour über unsere schöne Insel begleiten zu dürfen. |
Katastrophale
Plattenwege
Kaiserdenkmal im Putbuser Park
Das
Rathaus |
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Legende:
~~> Wegweiser
für Radwege; ==> Wegweiser
für Straßen; OE - Ortseingang; OA - Ortsausgang;
NSG - Naturschutzgebiet;
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