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Detailinformationen zur Tour 2: Mönchgut Granitz

1. Bergen - Neklade
    Putbus

8 km / ca. 45 min

 

Bewertung der Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

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Unsere Tour beginnt wieder auf dem Bergener Markt. Sie haben gute Laune mitgebracht und freuen sich auf eine der schönsten Radtouren auf der Insel Rügen. Na, dann los! An der Post und Rugard-Apotheke vorbei fahren Sie die Marktstraße hinab in die neu gepflasterte, abfallende Dammstraße. Biegen Sie bei der ersten Möglichkeit nach links ab und fahren Sie an der Sparkasse und dem Gericht vorbei die Straße hinab bis zur Ampelkreuzung. Überqueren Sie die Kreuzung mit der B96 und fahren Sie ca. 100 m den Rad- Fußweg hinunter. Biegen Sie nach rechts in das Wohngebiet Bergen Süd ab. Fahren Sie die Straße der DSF hinauf und biegen Sie bei der ersten Gelegenheit nach links ab. [~~> Putbus 6,9 km, Neklade 1,6 km]; (Straße der DSF 37-62). Nach wenigen Metern radeln Sie durch eine nach links beginnende Doppelkurve auf einen alten Betonplattenweg. Dieser führt an der Kleingartenanlage "Familienglück" vorbei in Richtung Neklade. Der noch einigermaßen befahrbare DDR-Plattenweg verläßt das Stadtgebiet und führt durch Felder und Wiesen geradewegs zum winzigen Ort Neklade. Das letzte abfallende Wegstück ist von sehr schlechter Qualität. Bitte fahren Sie hier besonders vorsichtig! Lassen Sie die nach links führende Ortsstraße liegen und fahren Sie gerade aus, vorbei an einer Schweinemastanlage, die Sie in erster Linie am Geruch erkennen. Nun beginnt ein nagelneuer Radweg, der Sie vorbei an einem Teich über die Bahngleise der Bahnstrecke Bergen - Putbus in ein schönes Waldgebiet führt. Sie umfängt die Stille, die Sie nach Ihrer turbulenten Stadttour besonders schätzen werden. Eine Wetterschutzhütte bietet Ihnen bei Regen Schutz. Der weitere Weg (zur Zeit noch unbefestigt) ist relativ gut befahrbar und steigt leicht an. Überqueren Sie den Putbuser Radrundweg [~~> Putbus - Circus 2,4 km]. Das Waldgebiet endet und nach einem kurzem Anstieg auf einem kurzem asphaltierten Radweg, der zu einem DDR-Plattenweg führt. Sie halten fahren gerade aus in eine schöne Kastanienallee [~~> Putbus 1,4 km]. Im Monat Mai zaubern diese alt ehrwürdigen Bäume ein prächtiges Blütenmeer. Im Sommer spenden Sie eine angenehme Kühle. Zu verdanken hat Rügen seine wunderschönen Alleen dem zu Beginn des 19. Jahrhunderst residierenden Fürsten zu Putbus Malte I. Der Plattenweg aus DDR-Zeiten wird Sie nicht begeistern... Hier sollte die Stadt Putbus schleunigst Abhilfe schaffen! Am Ortsrand von Putbus überqueren Sie den naturbelassenen Radweg Putbus - Garz [~~> Putbus Circus 0,5 km]. Nach weiteren 100 Metern Alleenstraße sind Sie bereits in Putbus. Halten Sie sich nach Auffahrt auf die gepflasterte Ortsstraße rechts. Im Frühsommer blühen hier viele, wunderschöne Rosenbäumchen. Nach weiteren 300 Metern Fahrt gelangen Sie auf den Markt. Hier befindet sich ein Denkmal für deutsche Helden vergangener Kriege und das kleine, weit über die Insel Rügen hinaus bekannte, fürstliche Theater. Dieses wurde nach der Wende aufwändig saniert. Gegenüber liegt der berühmte Putbuser Park. Für ihn sollten Sie gelegentlich etwas mehr Zeit einplanen. Leider wurde das wunderschöne Schloss durch die DDR Behörden abgerissen. Überqueren Sie am Theater an der Füßgängerampel die viel befahrene Deutsche Alleenstraße und fahren nach links auf den straßenbegleitenden, leicht ansteigenden Rad- /Fußweg. Ihr Weg führt Sie an der Orangerie vorbei zum berühmten Putbuser Circus. Putbus, die weiße Stadt am Meer hat sicher einiges für Sie zu bieten.


Tipp: Sie haben relativ starken Ost- bzw. Nordostwind und ohnehin vor, einen Teil der Strecke mit der Rügenschen Kleinbahn, dem Rasenden Roland, zurück zu legen, dann steigen Sie hier in Putbus ein.
Ab Putbus können Sie mit dem Rasenden Roland bis nach Binz, Sellin, Baabe oder Göhren fahren!
Abfahrtszeiten in der Saison ab Putbus: 07:08; 09:08; 10:14; 11:08; 12:14; 13:05; 14:14; 15:08; 16:14; 17:05; 19:05 Uhr. Die Fahrräder werden natürlich mitgenommen! Sehen sie bi
tte vorher den aktuellen Fahrplan ein!

Am Bergener Markt

Das Benedix Haus - eines der ältesten Häuser Bergens

Die katholische Kirche in Bergen

Stadtzentrum von Bergen

2. Putbus - Wreechen - Lauterbach
   

5 km / ca. 20 min

 

Bewertung der Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

 

 

 

 

 

Direkt am unteren Rand des Circus befindet sich eine Radwegekarte, auf welcher Sie Ihre bevorstehende Tour einsehen können. Rechts davon fahren Sie nun eine abfallende, für den Verkehr gesperrte, Asphaltstraße durch den Putbuser Park in Richtung Wreechen [~~> Neukamp 3,5 km, Wreechen 2,5 km]. Vorbei führt Ihre Fahrt am Mausoleum der Familie Malte und dem Denkmal für den Begründer der Stadt Putbus, dem Fürsten Malte I.
Ein kurzer Abstecher, vorbei am Denkmal, zu den Schlossterassen und dem Marstall lohnt sich. Weiter geht auf der abfallenden Straße, gesäumt von mächtigen Kastanien, die im Mai ein einziges Blütenmeer ist. Am Ortsausgang liegt rechterhand das Rügener Puppen- und Spielzeugmuseum. Nach Verlassen des Parkes fahren Sie gerade aus auf die nach links abbiegende Ortsverbindungsstraße Putbus - Wreechen. Linkerhand beginnt nun ein neuer, asphaltierter Radweg, der leicht abfällt und Sie schnell in den kleinen aber feinen Ort Wreechen führt. Nun haben Sie auch gelegentlich einen schönen Blick auf den Rügischen Bodden und die Insel Vilm. Durchqueren Sie Wreechen mit seinen schilfgedeckten Wohnhäusern und Pensionen. Die Straße führt längs des Wreecher Sees. Vor einer Holzbrücke, hinter der Sie die auf Rügen fast schon berühmte Gaststätte Nautilus sehen, biegen Sie nach links in einen unbefestigten, löchrigen Feldweg in Richtung Neuendorf ein (~~> Putbus 3,6 km, Lauterbach 3,2 km, Neuendorf 1,8 km, Groß Stresow 11,2 km]. Übrigens sollten Sie einen Besuch dieser, nach Kapitän Nemos Unterseeboot eingerichteten, Gaststätte in Erwägung ziehen. Am Waldrand liegt rechterhand nun eine kleine Badestelle, die sich auch vorzüglich zu einer Rast eignet. Von hier haben Sie eine schöne Aussicht auf den Rügischen Bodden und die Insel Vilm. Dann führt Sie der sandige Weg, leicht ansteigend, durch das Waldstück. Nach rechts ist ein Abstecher zur nahen Küste mit Steilufer und idyllischen Plätzen möglich. Nach einer sandigen Abfahrt gelangen Sie auf den neuen 2spurigen betonierten Uferweg von Neuendorf, welcher von prächtigen Kopfweiden gesäumt ist. Hier haben Sie auch die Möglichkeit ein WC zu benutzen. Am kurzem Strand finden Sie übrigens auch einen schönen Platz für eine kurze Rast. Die Wegegabelung fahren Sie rechts ab [ ~~> Groß Stresow 9,4 km, Lauterbach 1,4 km] (==> Lauterbach 2 km). Ihre Tour führt Sie nun weiter am Ufer entlang nach Lauterbach. Genießen Sie den Blick auf den Rügenschen Bodden und die Insel Vilm. Beide Orte fließen unmerklich ineinander über. Nach einer kurzem Abfahrt sind Sie am Hafen von Lauterbach. Hier sollten Sie sich in der Schau-Räucherei oder am Räucherschiff Berta ein schmackhaftes Fischbrötchen gönnen und den Blick auf die vielen Yachten schweifen lassen. Am Parkplatz können Sie Aufsteller mit Radwanderkarten der Region zu Rate ziehen. Auf der Mole steht Ihnen ein komfortables Toilettenhaus mit Duschmöglichkeit zur Verfügung. Vom Hafen aus ist es auch möglich zur Insel Vilm überzusetzen. Diese Insel steht schon seit der Hitlerzeit unter völligem Naturschutz und diente in der DDR Erich Honecker als einsames aber sicheres Feriendomizil.


Tipp: Ab Lauterbach können Sie noch einmal die Möglichkeit mit dem Rasenden Roland bis nach Binz, Sellin, Baabe oder Göhren zu fahren!
Abfahrtszeiten in der Saison ab Lauterbach: 08:58; 10:58; 12:58; 14:58; 16:58; 18:58. Fahrräder werden mitgenommen! Bitte den aktuellen Fahrplan beachten! Sie können aber auch ab Lauterbach, vorbei an der Insel Vilm, bis Bollwerk Baabe oder Gager auch mit dem Schiff fahren. Ihre Räder werden befördert. Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Fahrplan!

Rosenstadt Putbus

Frühling im Park zu Putbus

Das fürstliche Theater zu Putbus

Das fürstliche Theater zu Putbus

Orangerie in putbus

Orangerie im Park zu Putbus

3. Lauterbach - Groß     Stresow

7 km / ca. 35 min

 

Bewertung der Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

 

 

 

 

 

Ihr Weg führt sie nun am Parkplatz vorbei auf eine schmale gepflasterte Straße, die am Bootsshop vorbei führt. Rechterhand ist der Startbahnhof für den "Rasenden Roland". Möchten Sie einen Teil der heutigen Strecke (Sellin, Baabe, Göhren) mit dem Zug zurücklegen - bitte steigen Sie ein! Fahrräder werden selbstverständlich befördert. Unser Weg führt unter dem Bahndamm der Gleise des "Rasenden Rolands" hindurch direkt zum Jachthafen Lauterbach. Nach rechts einen kleinen Abstecher zu den Landungsstegen lohnen elegante Yachten und Ferienhäuser, die völlig im Wasser stehen. Ansonsten fahren Sie gerade aus auf einen Betonplattenweg durch die kleine Hotelanlage des Jachthafens. Ihr Weg führt nun auf eine Asphaltstraße, die Sie nach rechts zum Haus Goor weiter fahren [~> Groß Stresow 6,5 km]. Dieses 1818 fertig gestellte mondäne Friedrich-Wilhelm-Bad verfiel zu DDR-Zeiten völlig. Nach 3-jähriger Bauzeit ist es wieder im alten Glanz als Viersternehotel erstanden und begrüßt Sie mit seinen 18 mächtigen Eingangssäulen. Fahren Sie links am Badehaus vorbei in einen altehrwürdigen Buchenwald, der zum NSG Boddenlandschaft gehört. Sie können auf den breiten Waldweg durch das Waldstück fahren. Haben Sie ausreichend Zeit, sollten gleich nach dem Haus Goor den Steg am Ufer folgend das Rad schieben. Genießen Sie die einzigartige Aussicht auf die Insel Vilm. Bänke, wenn Sie nicht gerade von Vandalen zerstört sind, laden zum Verweilen ein. Sie werden durch eine wunderschöne Sicht auf Bodden und die nahe Insel Vilm entschädigt. Ihr Weg führt Sie durch die Baracken eines Pionierlagers aus DDR-Zeiten. Hier fällt der nunmehr sandige Weg ab. Sie können nun wieder unmittelbar am Ufer das Rad bis zur Waldkante schieben. Besser Sie folgen nun dem breiten Waldweg. An einer Wegegabelung halten Sie sich rechts. Ein kurzer Abstecher zur 28 m hohen "Schirmeiche" mit einem Umfang von 5,80 m lohnt sich und dauert nur wenige Minuten. Befahren Sie bitte das kurze Gefälle an der Waldkante sehr vorsichtig. Der versandete Weg kann einen Sturz verursachen! Nach Verlassen des Waldes haben Sie rechterhand die Möglichkeit zu einer Rast mit Seeblick. Bänke und ein Grillplatz laden direkt am Ufer dazu ein. Nun führt Sie ein schmaler Steg durch Wiesen über eine kleine, eiserne Brücke. Entlang uralter Kopfweiden windet sich der Steg bis zum Radweg Freetz - Groß Stresow. Biegen Sie nach rechts auf diesen asphaltierten Radweg ein [~~> Groß Stresow 3,1 km, Muglitz 0,8 km]. Dieser steigt etwas steiler an und eröffnet Ihnen einen wunderschönen Blick auf das Mönchgut, die Insel Vilm und die Boddengewässer. Nun geht es bergab durch das winzige Örtchen Muglitz [~~> Mönchgut Granitz; Groß Stresow 2,1 km ]. Der asphaltierte Radweg steigt vor Ihrem Etappenziel noch einmal leicht an. Hinter einem einzelstehenden Gehöft geht es nun in einer für Rügener Verhältnisse steilen Schußfahrt hinab. Dieser Radweg ist in der Saison stärker befahren, so daß Sie sich auf andere Radfahrer einstellen sollten. Ein breiter Uferweg führt Sie nun direkt nach Groß Stresow. Dieser, vom Massentourismus noch verschonte Ort, lädt zu einer kurzen Rast direkt am kleinen Sandstrand ein. Ein Kiosk sorgt für Ihr leibliches Wohl, um Ihre Seele sorgt sich die Natur. Der schmale Strandabschnitt eignet sich gut für eine kurze Rast. Eine Erfrischung im Meer sollten Sie sich allerdings für die Bäderküste aufheben, da die Wasserqualität der Boddengewässer nicht die beste ist. Genießen Sie die Stille und die Fischerboote die im seichten Wasser des Rügischen Boddens schaukeln.



Rast im Hafen von Lauterbach

 

Heringsfischer in Lauterbach

Radweg nach Groß Stresow

Blick auf Groß Stresow

4. Groß Stresow - Großstein-
gräber bei Lancken-
Granitz

5 km / ca. 25 min

 

Bewertung der Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

 

Sie befinden sich nun auf historischem Boden. Am 15.11.1715 landete in der Bucht zu Stresow der "Alte Dessauer" mit starken preußischen und dänischen Streitkräften und schlug die schwedischen Truppen in die Flucht.
Viele Jahrzehnte schaute der Preußenkönig Friedrich Wilhelm der I. auf dieses Schlachtfeld hinab. Heute finden Sie nur noch das Fundament der Preußensäule. Die Säule selbst können Sie in Putbus unweit des Circus bewundern. Es fehlt an Geld die Säulen wieder an ihren angestammten Ort zu bringen...
Fahren Sie in den Ort hinein uns biegen an der Wegegabelung nach rechts ab [~~> Mönchgut Granitz; Sellin 10 km]. Nach einer Doppelkurve nach rechts beginnend verlassen Sie dieses beschauliche Dörfchen auf einen breiten, naturbelassenen Radweg in Richtung Lancken-Granitz. Der Radweg führt immer am Ufer entlang nach Klein Stresow. Dieser Ort zeigt sich Ihnen in Form von kleinen Ferienhäuschen. Sie fahren gerade aus weiter [~~> Mönchgut Granitz; Sellin 9,0 km). Der Radweg steigt nun leicht an und führt Sie in einen schönen Laubwald. Eine Schutzhütte bietet ihre Dienste an. Sie fahren nach rechts den naturbelassenen Radweg weiter. Der Laubwald wird von Nadelwald abgelöst. Vorbei führt Ihr Weg an einem jungsteinzeitlichem Großsteingrab, den Ziegensteinen. Rügen hat viele solcher noch gut erhaltenen Großsteingräber. Sie entstanden 3000 bis 1500 v. Chr. als die Bewohner Rügens sesshaft wurden. Noch heute ist es ein Rätsel, wie damals diese riesigen Steine transportiert und gestapelt werden konnten.
Auf Ihrem Weg ist Wind kaum spürbar und Sie sind vor Sonne weitestgehend geschützt. Nach Verlassen des Waldes gelangen Sie an eine Straßenkreuzung. Davor steht eine Schutzhütte. Eine Radwanderkarte zeigt Ihnen Ihren augenblicklichen Standort. Hinter einer großen Wiese in Richtung Jagdschloß Granitz befinden sich die bekanntesten Großsteingräber bei Lancken-Granitz . Sie haben Zeit und Kraft, dann machen Sie einen kurzen Abstecher zu den vor ca. 5000 Jahren angelegten Gräbern. Übrigens haben Sie ein tolles Motiv für Ihr Erinnerungsfoto an Ihre Radwanderung auf Rügen.


Tipp: Heute ist nicht Ihr Tag, das Wetter ist schlecht und Sie möchten die Tour stark einkürzen! Kein Problem! Dann fahren Sie an besagter Straßenkreuzung nach links bis nach Lancken-Granitz. Überqueren Sie die viel befahrene B196 und fahren Sie nach links auf den straßenbegleitenden, asphaltierten Radweg. Dieser bringt Sie schnell nach Serams. Überqueren Sie die Straße und fahren Sie in den winzigen Ort hinein. Hinter einer Kurve geht der Radweg nach Binz ab. Dieser breite asphaltierte Radweg verläuft wellig durch Felder (hier wird ab 2010 ein großer Golfplatz angelegt) und endet an einer Kleingartenanlage. Fahren Sie nach links und folgen Sie der Ausschilderung bis Binz. Setzen Sie Ihre Tour mit der Etappe 15 fort. Ihre Tagestour verkürzt sich um ca. 40 km.

Rügischer Bodden bei Groß Stresow

Die gut erhaltenen Großsteingräber bei Lancken Granitz

Podest einer Preußensäule
bei Groß Stresow

5. Großstein-gräber -
    Preetz - Seedorf

3 km / 20 min

Bewertung der Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

Sie wollen so schnell wie möglich weiter! Dann überqueren Sie die Straßenkreuzung in Richtung Seedorf [~~> Mönchgut, Göhren 14,7 km, Sellin 7 km, Moritzdorf 5 km, Seedorf 2,3 km, Preetz 1,2 km]. Der neue, ansteigende Betonspurenweg (Verbotsschild für FZ über 1,5 t) führt an einer Siloanlage vorbei und läßt Sie zügig vorankommen. Auf der Anhöhe bietet sich Ihnen eine schöne Aussicht. Linkerhand sehen Sie das Jagdschloß Granitz, welches Sie heute noch besuchen werden. Vor Ihnen liegt der Neuensiener See und das Ostseebad Sellin. Der Betonspurenweg fällt leicht ab und beschreibt eine Doppelkurve. Am OE Preetz fahren Sie nach rechts auf einen kurzen Radweg auf, der auf der holprigen Ortsstraße mündet. Glücklicherweise wurde eine Radspur angelegt, die Ihnen ein angenehmes Durchfahren des kleinen Ortes gewährleistet. Im Ort selbst, bietet Ihnen eine Schutzhütte Unterschlupf bei Regen. Eine Radlerrast sorgt für Ihr leibliches Wohl. Am OA von Preetz beginnt wieder eine Betonplattenstraße, die leicht ansteigend am Neuensiener See vorbei führt. Auf der Höhe finden Sie einen nicht überdachten Rastplatz mit guter Aussicht auf Sellin und den Neuensiener See. Der Weg fällt nun ab und Sie gelangen über eine Holzbrücke nach Seedorf. Seedorf ist ein kleiner, verträumter Fischerort mit einem kleinen Jachthafen und schönen Pensionen. Hinter der Brücke befindet sich eine Radwanderkarte. Nach rechts finden Sie einen tollen Rastplatz. Eine nette Parkanlage mit Bänken und Blick auf die vielen Jachten lädt Sie zum Verweilen ein. Auf einen modernen WC können Sie Ihre Notdurft verrichten und bei Bedarf auch duschen. Eine Fischverkaufsstelle stillt Ihren Appetit mit leckeren Fischbrötchen. Dieser vom Massentourismus noch verschonte Fischerort hat sein besonderes Charisma bewahrt. Wenn Sie genügend Zeit haben, lohnt es sich die Dorfstraße hinab bis zum winzigen Strand zu fahren. Schöne Pensionen säumen Ihren Weg.

Alte Bauernkaten im verträumten, winzigen Ort Preetz

Wunderschöne Pensionen fügen sich in Seedorf harmonisch in die Landschaft ein

6. Seedorf -
Moritzdorf

3 km / 25 min

Bewertung der Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

Vom Rastplatz aus fahren Sie auf der Dorfstraße nach rechts weiter. Nach wenigen Metern an der Gaststätte "Binnen & Buten" zweigen Sie nach links von der Ortsstraße ab [~~> Seedorf 2,3 km]. Der neue, asphaltierte Radweg steigt steil an. Am besten schieben Sie hier Ihr Rad. An einer Wetterschutzhütte mündet dieser auf den neuen Betonspurenweg nach Moritzdorf [~~>Moritzdorf 1,4 km]. Dieser verläuft durch Trockengraswiesen über eine Anhöhe, wo zukünftig ein Golfplatz entstehen soll. Auf der Höhe angekommen haben Sie eine ausgezeichnete Sicht auf die Boddengewässer sowie die Ostseebäder Baabe und Sellin. Weißblau leuchtet das ehemalige Cliff Hotel für die DDR - Prominenz am Horizont. Ein Wetterschutzhütte und Bänke laden Sie zum Verweilen ein. Weitab vom Straßenlärm ist dies ein guter Ort für eine verdiente Rast. Schließlich fällt der er Betonspurenweg wieder ab und mündet in einer schmalen Asphaltstraße. Ein Abzweig nach rechts führt Sie an einer Wetterschutzhütte vorbei zu einer schön gelegenen Gaststätte, der Moritzburg. Haben Sie eine längere Pause geplant, dann ist dies der richtige Ort. Von hier aus haben Sie eine tolle Aussicht auf das Baaber Bollwerk und die Having. Für Ihr leibliches Wohl ist auf der Aussichtsterrasse bestens gesorgt.
Ansonsten fahren Sie gerade aus weiter. Die Asphaltstraße fällt nun steil ab. Bitte prüfen Sie Ihre Bremsen und fahren Sie sehr vorsichtig! Am Ortseingang von Moritzdorf berät Sie wieder eine ausführliche Radwanderkarte. Biegen Sie nach rechts in den schönen, kleinen Ort ein [~~>Mönchgut (Fähre), Baabe 1,5 km, Alt Reddewitz 2,9 km]. Nach wenigen Metern zweigt nach links der unscheinbare Weg zur Übersetzstelle ab. Sie können aber auch noch zuvor einen kurzen Abstecher in den winzigen Ort Moritzdorf hinein machen.
Nun bringt Sie ein kleines Ruderboot für 1,50 € (Stand 2007) pro Person mitsamt Ihrem Rad in wenigen Minuten an das gegenüberliegende Ufer. Bei Hochbetrieb müssen Sie sich auf eine kurze Wartezeit einstellen.
Diese kleine Bootsfahrt ist nicht nur für Kinder eine willkommene Unterbrechung der Radtour.

Personenfähre am Bollwerk Baabe

Blick auf Baabe Bollwerk von der Moritzburg aus

 

7.
Moritzdorf - Alt     Reddewitz

3 km / 30 min

 

Bewertung der Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen


 

Am Baaber Bollwerk, dem kleinem Hafen von Baabe, begrüßt Sie das sich sehr schön in die Landschaft einfügende Hotel Solthus. Ein Kiosk und Bänke laden zum Verweilen ein. Eine Radwanderkarte informiert Sie über mögliche Radtouren auf dem Mönchgut. Von hier aus können sie auch mit dem Schiff nach Gager bzw. Lauterbach fahren.
Sie haben noch Kraft, dann umfahren Sie das Hotel Solthus nach rechts. An einem großen Granitblock radeln Sie nach links auf den Deich. Ein Verbotsschild ist völlig sinnlos und wird auch allgemein ignoriert. Ein schmaler, teilweise versandeter bzw. vergraster Feldweg, führt Sie auf der Deichkrone längs der Having nach Alt Reddevitz. Linkerhand haben Sie ausgedehnte Wiesen, rechterhand den Schilfgürtel der Having. Übrigens wird dieser Steg bald ein beliebter und viel befahrener Radweg sein! Er ist bereits in Planung und wird das ohnehin schon gute Radwegenetz des Mönchgutes weiter verbessern. Vor Alt Reddewitz erwartet Sie ein kurzer, aber sehr steiler Anstieg. Hier gibt es nur eines - Schieben! Hier beginnt ein kleines aber feines Naturschutzgebiet. Der sandige Pfad wird durch eine schmales, steil ansteigendes Asphaltband abgelöst. Auf der höchsten Stelle angekommen biegen Sie bitte rechts vom Weg ab und begeben sich auf den nahen Kamm der Hügelkette. Eine einmalig schöne Sicht auf die Having, Moritzdorf und Baabe und ein idealer Rastplatz werden Sie für den kleinen Umweg sicher entschädigen. Im Mai taucht übrigens Ginster die Hügelkette in ein leuchtendes Gelb. Eine zauberhafte Natur und das Gefühl der Harmonie umgeben Sie dann. Die kurze Abfahrt nach Alt Reddewitz sollten Sie Ihr Rad lieber schieben. Loser Sand könnte Sie zu Fall bringen. Rechterhand finden Sie eine Radlerrast, die eine Stärkung anbietet. Überfahren Sie ein Wegekreuz mit einer Wetterschutzhütte und biegen Sie nach rechts auf die Asphaltstraße nach Alt Reddevitz ein. Nach wenigen Minuten sind Sie im verträumten Urlaubsort Alt Reddevitz angekommen.


Tipp: Haben Sie die Nase voll und möchten Sie die Tour abkürzen, dann haben Sie hier eine gute Gelegenheit. Fahren Sie am Bollwerk Baabe die Asphaltstraße in Richtung Baabe. Linkerhand beginnt nun ein neuer, asphaltierter Radweg auf dem Deich. Dieser endet am Kleinbahnhof Baabe. Überqueren Sie die viel befahrene Straße und fahren Sie dann in die Prachtstraße dieses kleinen Seebades. Sie war ein Außenstandort der IGA 2003 in Rostock. Sie gelangen nun direkt zur Strand. Hier kommen Sie auf den Uferradwanderweg, den wir auf unserer Rücktour benutzen werden. Biegen Sie auf diesen nach links Richtung Sellin ab. Folgen Sie der Beschreibung laut Etappe 12. Sie sparen damit ca. 30 km Weg ein!

Blick auf die Moritzburg

Ginster im NSG bei
Alt Reddevitz

Pension in Alt Reddevitz

8. Alt Reddewitz -
Mariendorf -
Middel
hagen -
Lobbe

 

4 km / 25 min

 

Bewertung der Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Alt Reddevitz biegen Sie an der ersten Verkehrsinsel nach links ab (~~> Mariendorf 0,8 km; Middelhagen 2,4 km). (Übrigens wenn Sie gerade aus weiter fahren kommen Sie zum Reddevitzer Höft, einer langgestreckten Halbinsel, die auch einen Besuch lohnt). Nun haben Sie sich eine kleine Rast verdient. Am Ufer des Hagenschen Wieks ist dafür genau der richtige Ort. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt! Bänke laden zum Verweilen ein und bieten einen Blick auf die Zickerschen Berge und das Fischerdorf Gager. Rechterhand liegt die Reddevitzer Höft, eine weit in den Rügischen Bodden hinein ragende schmale Landzunge. Beides sind übrigens empfehlenswerte Ziele für tolle Wanderungen. In einer Linkskurve beginnt das kleine Örtchen Mariendorf. Fahren Sie die Ortsstraße entlang, die leicht ansteigt. Nun beginnt linkerseits der asphaltierte Radweg nach Middelhagen (~~> Middelhagen 0,5 km; Lobbe 3,5 km). Am OA von Mariendorf überqueren Sie die Straße (==> Fahrradverleih Deutschmann).


Tipp: Wenn Sie eine Rast an einem bemerkenswerten Aussichtspunkt wünschen, dann führt nach rechts ein Feldweg auf den 34 m hohen Schafberg. Machen Sie diesen kurzen, aber lohnenden Abstecher. Sie werden mit einer tollen Aussicht auf Hagensche Wiek und die Zickerschen Berge belohnt. Bei guter Sicht sehen Sie das Festland und die Hansestadt Greifswald. Bitte schieben Sie Ihr Rad in diesem winzigen NSG!

Sie wollen weiter, dann fällt der breite Radweg ab und mündet auf der Ortsstraße von Middelhagen. Dieser Ort wurde vor etwa 700 Jahren von Mönchen gegründet. Damals gehörte das Mönchgut noch zum Kloster Eldena bei Greifswald. Biegen Sie links ab und fahren Sie die schmale, asphaltierte Dorfstraße entlang, vorbei an einladenden Pensionen. Im Zentrum des kleinen Ortes finden Sie eine mittelalterliche Kirche und das daneben befindliche Schulmuseum. Die Schule wurde 1825 erbaut. Etwa 150 Jahre unterrichteten hier Dorfschullehrer die Mittelhagener Kinder. Es ist der Initiative einer bewundernswerten Frau zu verdanken, dass wir uns heute an so einem Kleinod erfreuen dürfen. Im Schulmuseum gerät jeder (Lehrer) ins Verzücken ob der guten alten Zeit. Damals waren Lehrer und Pfarrer noch anerkannte Autoritäten. Schnell werden Sie in Ihre Kindheit zurück versetzt. Übrigens werden hier auch Unterrichtsstunden im alten Stil gehalten, die bei kleineren Schulkindern sehr großen Anklang finden...
Die St. Katharinenkirche, ein Backsteinbau der um 1455 errichtet wurde, sollte Ihrer Aufmerksamkeit nicht entgehen. In der Saison ist die Kirche öfter offen. Bestaunen Sie dann den um 1448 geschaffenen Katharinenaltar Ein weiteres wertvolles Requisit ist ein vergoldeter Kelch aus dem Jahre 1597.
Bemerkenswert ist auch der gegenüber dem Schulmuseum befindliche Älteste Gasthof Rügens, der Gasthof zu Linde. Hier kehrten wahrscheinlich bereits vor 500 Jahren durstige und hungrige Wanderer ein. Hier empfehle ich Ihnen noch einen kleinen Abstecher. Über die Straße befindet sich die Rügenkeramik, wo man tolle rügentypische Souvenire erwerben kann. Dem Feldweg weiter gelangt man an einen wunderschön gelegenen Teich. Dieser Teich war einmal der Fischteich des Klosters. Über eine kleine Brücke gelangen Sie in wenigen Minuten, vorbei an wunderschönen Pensionen, zum Gutshof, der zum ehemaligen Kloster gehörte und liebevoll restauriert wurde.


Tipp: Sie möchten Ihre Tour abkürzen! Dann haben Sie hier eine gute Gelegenheit fast 20 km einzusparen. Fahren Sie den Feldweg längs des Teiches weiter. An einer Verzweigung halten Sie sich links. Nun gelangen Sie auf einen neuen Betonspurenweg, der nach Göhren führt. Folgen Sie diesen Weg. Vor Göhren haben Sie dann die Möglichkeit Göhren einen Besuch abzustatten oder gleich nach Baabe, Sellin, Binz weiter zu radeln.

Sie sind noch guter Dinge. Dann nichts wie weiter. Unmittelbar vor der Kirche, an einer netten Radlerrast, wo Sie sich nach belieben stärken können, fahren Sie von der Ortsstraße auf den Radweg (~~> Lobbe 1,4 km; Thiessow 6,5 km). Dieser asphaltierte Radweg, der auf der Deichkrone bis Lobbe führt, bringt Sie schnell voran. Von hier aus haben Sie eine gute Aussicht auf das Hagensche Wiek und die dahinter liegenden Zickerschen Berge. Vorbei führt Ihr Weg an einem großen Windrad. Natürlich gönnen Sie sich einige Minuten und schauen sich dieses technische Denkmal aus der Nähe an. Es handelt sich um eines der wenigen, noch im Betrieb befindlichen Windschöpfwerke auf Rügen. Mit Hilfe des Schöpfwerkes wird Wasser aus den unter dem Meeresspiegel gelegenen Wiesen in die Ostsee abgepumpt. So gewinnt man Weideland. Neben dem Schöpfwerk haben Sie auch die Möglichkeit an einem gepflegtem Rastplatz etwas zu verweilen. Der wunderschön angelegte, asphaltierte Radweg, der auf der Deichkrone verläuft und dabei Lobbe umspannt, läßt sich angenehm befahren und mündet am beliebten Campingplatz "Freizeitoase Rügen" auf die Ortsverbindungsstraße von Lobbe nach Thiessow.

Tipp: Sie haben es sich überlegt und möchten nun doch lieber Ihre Mammuttour etwas verkürzen. Dann überqueren Sie jetzt die Straße und halten sich links. Hinter der Gaststätte "Octopussi" biegen Sie nach rechts auf die gepflasterte Straße nach Göhren ein. Die Straße ist wenig befahren und das neue Pflaster lässt Sie gut vorankommen. Vor Göhren verzweigt sich die Straße. Sie halten sich rechts. In Göhren setzen Sie Ihre Tour mit der Etappe 11 fort. Die Länge der Strecke verringert sich dadurch um ca. 15 km.

Verkehrsinsel in
Alt Reddevitz

Katharinenkirche in Middelhagen

Ältester Gasthof
Rügens

Radlerrast in Middelhagen

Klosterteich in Middelhagen

Die Gaststätte Octopussi
in Lobbe

9. Lobbe - Thiessow -
Klein Zicker und zurück nach Lobbe

12 km / 60 min

 

Bewertung der Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie sind aber noch bei Kräften - dann weiter! Überqueren Sie die Ortsstraße Fahren Sie nach rechts auf dem Rad- / Fußweg. Dieser breite, gepflasterte Radweg verläuft längs des beliebten Zeltplatzes Lobbe in Richtung Thiessow. Hier finden Sie auch wieder eine Radwanderkarte. Ca. 200 m hinter dem OA Lobbe mündet der Plattenweg in den asphaltierten Radweg nach Thiessow ein [~~>Thiessow 4 km; Abzweig Gager 1,1 km]. Nun haben Sie einen völlig ebenen, sich in einem guten Zustand befindlichen, Radweg vor sich. Dieser führt, immer in unmittelbarer Strandnähe, hinter den Dünen und parallel zur Straße, durch einen Kiefernwald. Ein Abstecher zum nahen Sandstrand ist kein Problem. Also steht einer Abkühlung in den Fluten der Ostsee nichts im Wege. Dazu brauchen Sie hier auch keinerlei Badebekleidung! Der Radweg wird von vielen Radfahrern genutzt und von Campern überquert, deren Zeltplätze auf der anderen Straßenseite liegen. Fahren Sie also bitte vorsichtig! Passieren Sie den Abzweig nach Gager / Groß Zicker.
(Nach rechts gelangen Sie zu den Zickerschen Bergen, für Rügen ungewöhnlich ausgedehnte Höhenzügen mit bester Sicht und vielen Wiesenblumen. Besonders im Frühling sollten Sie unbedingt eine Wanderung einplanen. Radeln ist auf den Zickerschen Bergen nicht erlaubt). Eine Schutzhütte bietet Ihnen bei Regen Unterschlupf an. Rechts an der Straße sind Toiletten und Kioske. Am OE Thiessow steigt der ansonsten fast ebene Radweg etwas an. Davor biegen Sie links zur kleinen Strandpromenade Thiessow ab [~~>Klein Zicker 3,6 km, Lotsenberg 0,6 km]
. Fahren Sie die Strandpromenade bis zum Ende durch. Hier haben Sie vielfältige Möglichkeiten Ihren Hunger und Durst zu stillen. Liegen Sie sehr gut im Zeitplan, dann sollten Sie einen Aufstieg auf den Lotsenturm wagen. Dazu fahren Sie gerade aus weiter ins NSG "Südperd". Hier führt ein steiler Weg mit Treppen zum Lotsenturm. Der Aufstieg ist beschwerlich und nur kräftigen Radlern zu empfehlen. Sie sind weniger kräftig. Dann fahren Sie nach rechts von der Promenade ab. Hinter einer Skaterbahn führt ein Weg in den Hang hinein. Auf diesen gelangen Sie mit bedeutend weniger Kraftaufwand zum Lotsenturm. Der Eintritt auf diesen Turm ist sein Geld Wert (1,00 € - 2009) Von oben aus haben Sie eine ausgezeichnete Sicht über das gesamte Mönchgut sowie die Inseln "Greifswalder Oie"(links) und Ruden (rechts). Hinter Ruden am Horizont finden Sie die Insel Usedom. Rechterhand sehen Sie das Festland. Am Turmfuß befindet sich das ehemalige Lotsenhaus, wo die Geschichte und Bedeutung des Lotsenturmes erklärt wird.
Nun aber weiter. Fahren Sie den Wanderweg hinab, am Friedhof vorbei. Nun verläuft dieser naturbelassene Weg direkt auf dem Steilufer. Ein wunderschön gelegener Rastplatz lädt Sie zum Verweilen ein. Weiter fällt der Weg in den Ort hinein ab. Schieben Sie bitte Ihr Rad, wenn Ihnen Fußgänger entgegen kommen. Nach einigen Treppen sind Sie in Thiessow. Ohne auf die Ortsstraße aufzufahren, biegen Sie die nächste Gelegenheit nach links ab.
Der naturbelassene Wanderweg führt Sie nun durch einen Kiefernwald zum Strand. Nach rechts gelangen Sie zur asphaltierten Uferpromenade. Hier haben Sie Bänke für eine gemütliche Rast mit Blick auf den Greifswalder Bodden, das frühere Kernkraftwerk Lubmin und bei guter Sicht auf unsere beliebte Nachbarinsel Usedom. Die Promenade mündet am OA wieder auf die Straße. Sie überqueren diese und fahren nach links auf den nagelneuen Radweg [~~> Klein Zicker 1,0 km], vorbei an einem der besten Surfreviere Rügens, nach Klein Zicker. Am OE befindet sich an der Buswendeschleife eine öffentliche Toilette und Dusche. Sie fahren die nach links abgehende Dörpstrad in den winzigen Ort hinein. Dieses von Insidern beliebte, kleine Dörfchen bietet neben einer schönen Aussicht ein frisches, schmackhaftes Fischgericht im "Zum Trautem Fischerheim", das Sie auch im Freien einnehmen können. Fahren Sie die Dorfstraße bis zum Ende. Direkt am Steilufer laden Bänke zum Verweilen ein. Ein Wanderweg führt auf das Steilufer und die Anhöhe. Hier war zu DDR-Zeiten eine Radarstation der Sowjetarmee. Das Betreten dieses Geländes war natürlich damals den DDR-Bürgern untersagt (militärisches Sperrgebiet). Nach der politischen Wende wurde die Anlage abgebaut. Es ist sehr zu empfehlen, die Räder abzustellen und zu Fuß auf einen Pfad mit Treppen die kleine Anhöhe zu erklimmen. Eine wunderschöne Aussicht auf auf den Zickersee, die Kaming und den Greifswalder Bodden lohnt ihre Mühe.
Sie verlassen nun diesen gastlichen Ort auf dem gleichen Weg wie Sie gekommen sind. Am OE Thiessow fahren Sie nach links auf den Radweg über den Deich. Linkerhand sehen Sie den kleinen Hafen von Thiessow am Zickersee. Falls Sie genügend Zeit haben, fahren Sie doch mal hin und genießen Sie das maritime Flair.
Der Radweg übern Deich mündet auf der Ortsstraße in Thiessow. Überqueren Sie bitte vorsichtig diese in der Saison sehr stark befahrene Straße [~~> Baabe, Göhren; Lobbe 4,2 km; Abzw. Gager / Groß Zicker 3,1 km]. Ein naturbelassener Rad/-Wanderweg führt Sie in einen Kiefernwald hinein und trifft auf den Radweg, den Sie gekommen sind. Biegen Sie nach links ab. Die Rückfahrt nach Lobbe ist schnell geschafft. Sie werden mir sicher recht geben, wenn ich sage, dass sich dieser Abstecher auf jedem Fall gelohnt hat.

Der Lotsenturm
in Thiessow

Blick vom Lotsenturm
auf Klein Zicker

Der wunderschöne Rad- / Fußweg von Thiessow
nach Klein Zicker

Überall auf Rügen leuchten im Herbst die Früchte des Sanddorns

Das Steilufer bei
Klein Zicker

10. Lobbe -
Göhren

4 km / 25 min

 

Bewertung der Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

 

 

In Lobbe, hinter der Gaststätte "Octopussi", biegen Sie rechts von der Hauptstraße ab [~~> Binz 23 km, Sellin 14 km, Göhren 7 km, Museumsschiff Luise 3,5 km]. Eine neue, gepflasterte Straße bringt Sie, immer längs des Strandes, nach Göhren. Die Straße wird von Kraftfahrzeugen wenig genutzt und ist gut befahrbar. Unterwegs sehen Sie die Ruinen von DDR - Urlaubseinrichtungen und daneben neue schöne Hotels und Pensionen. Rechterhand passieren Sie eine große Reha - Klinik. Hinter einem kleinem Sportplatz am OE von Göhren biegen Sie nach rechts ab. Eine nagelneu sanierte Pflasterstraße führt Sie am Museumsschiff vorbei in Richtung Ortsmitte. Gönnen Sie sich eine kurze Pause an diesem maritimen Museum. Es ist täglich von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr geöffnet. Sie erhalten Informationen zur Geschichte der Luise, zum Fischfang auf der Ostsee und sehen die dazu notwendigen Ausrüstungen. Die Straße steigt nun steil an. Gönnen Sie Ihrem Hinterteil eine kleine Entspannung und schieben Sie am besten Ihr Rad auf dem Bürgersteig. An einer uralten Fischerkate zweigen Sie nach links auf eine Asphaltstraße ab. Diese steigt weiter leicht an und mündet an den Mönchguter Museen auf die Hauptstraße von Göhren. Die Mönchguter Museen bestehen aus mehreren Gebäuden. Sie geben eine guten Einblick in die Geschichte und das Leben der Menschen in dieser schönen Region Rügens. Fahren Sie die Hauptstraße nach rechts ab. In einer Linkskurve, am Fußgängerschutzweg, steigen Sie ab und schieben Ihr Rad den steil abfallenden Fußweg zur Strandpromenade [~~> Seebrücke; Binz 14,6 km; Sellin 5,0 km]. Genießen Sie den 2003 als Außenstandort der IGA neu entstandenen Kurpark und die angenehme Bernsteinpromenade. Von der Seebrücke aus haben Sie eine gute Sicht auf den Strand- und Uferbereich. Eine Vielzahl von Imbissständen und Restaurants bieten ihre Dienste an und es gibt genügend Bänke für eine kurze Rast.


Tipp: Wenn Sie Ihre Radtour nun verkürzen möchten, dann steigen Sie am Kleinbahnhof Göhren in den Rasenden Roland (Kleinbahn) ein. Je nach Wunsch können Sie nun bis Baabe, Sellin, Garftitz; Jagdschloß Granitz, Binz, Serams, Seelvitz oder bis nach Putbus fahren!
Abfahrtszeiten in der Saison (2007) ab Göhren: 06:55; 08:55; 10:55; 11:49; 12:55; 13:49; 14:55; 15:49; 16:55; 17:49; 18:55; 20:55 Uhr. Fahrräder werden mitgenommen! Bitte den aktuellen Fahrplan beachten!


Alternativer Tipp: Weiterfahrt ab Göhren mit dem Linienbus "Radzfatz" (mit Fahrradanhänger) bis Baabe, Sellin; Lancken-Granitz - Serams - Binz - Prora oder Neu Mukran. Folgen Sie dann den Etappen 15-16 nach bis Bergen.
Wenn Sie an der Buswendeschleife bei Serams umsteigen, können Sie auch bis Bergen weiter fahren. Abfahrtszeiten in Göhren: 08:30; 08:45; 09:15; 09:45; 10:45; 12:15; 13:00; 13:30; 13:45; 17:00; 21:30 22:30 Uhr. Bitte den aktuellen

 

Gaststätte Octobussi
in Lobbe

Die Mönchguter Museen in Göhren

Lokomotive des Rasenden Rolands

11. Göhren -
Baabe

3 km / 15 min

Bewertung der Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen


Setzen Sie Ihren Weg auf der Promenade in Richtung Baabe - Sellin fort. Sicher müssen Sie in der Saison Ihr Rad in Ortsnähe schieben, da die wunderschöne Promenade mit Seesicht viele Besucher anlockt. Rechterhand befindet sich der Traumstrand von Gören, der sich bis Sellin erstreckt und zu den schönsten der Insel Rügen zählt. Wäre ein Bad angenehm? Dem steht nichts im Wege. Abseits vom Ortszentrum benötigen Sie dazu weder eine Badehose noch ein Handtuch. Der Weg, welcher neu ausgebaut und saniert wurde, führt nun an einem riesigen Zeltplatz vorbei. Da der Weg von vielen Fußgängern benutzt wird sollten Sie besonders rücksichtsvoll fahren oder auch gelegentlich absteigen.
Wenn Sie links im Dünenwald schöne Häuschen durch die Bäume schimmern sehen, fahren Sie von der Promenade ab. Nach wenigen Metern sind Sie in im neuen Strandpark Baabe. In der dahinter liegenden Baaber Heide haben Sie Sie neben einem gut befahrbaren Radweg auch noch ca. 40 km ausgeschilderte Nordic Walking Strecken, die nach dem Richtlinien des Deutschen Nordic Walking Verbandes 2007 angelegt wurden. Der Zugang ist jeweils von Baabe oder Göhren aus. Sie befahren nun eine Asphaltstraße, die sich durch niedliche Ferienhäuser schlängelt. Vorbei am neuen Kurzentrum von Baabe gelangen Sie auf die Strandstraße. Radeln Sie eine kleine Runde, vorbei am Hotel "Seestern", und bestaunen Sie die Gestaltung dieser "Bummelmeile", die als Außenstandort der IGA 2003 ihr Outfit bekam. Auf Höhe der evangelischen Kirche biegen Sie auf die zum Strand führende Fahrbahn ein. Die Kirchen der Bäderorte sind alle in der Neuzeit entstanden und stehen somit im Kontrast zu den mittelalterlichen Kirchen im Inselinneren. Vielleicht erleben Sie noch auf der Freilichtbühne eine ansprechende Darbietung, die besonders in der Saison an Wochenenden stattfinden. Schieben Sie Ihr Rad den wenigen Meter bis zur Strandpromenade. Ein Monolith zeigt Ihnen hier die Himmelsrichtungen an. Nun haben Sie noch ein paar Treppen zu überwinden und weiter geht es auf der Strandpromenade Richtung Sellin. Sie passieren eine Ruine, des weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Binzer Baumeisters Müther, der mit seiner Betonschalenbauweise Geschichte geschrieben hat. Unvorstellbar, dass man in dieser Toplage noch keine Verwendung für diese in DDR-Zeiten beliebte "gastronomische Einrichtung" gefunden hat... Rechterhand laden Traumstrände zum Baden ein. Vielleicht sollten auch Sie die Gelegenheit nutzen und den Schweiß in der erfrischenden Ostsee abspülen. Ach so, Sie haben die Badesachen vergessen? Um so besser, es ist doch schöner und gesünder nackt zu baden!

Am Museumsschiff Berta in Göhren

Hotel Seestern in Baabe

Die Promenade in Baabe mit dem
Hotel Seestern

12. Baabe - Sellin

3 km / 20 min

 

Bewertung der Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

 

Der ausgezeichnete Rad-/Fußweg verläuft weiter direkt auf der Düne und bietet immer wieder einen schönen Blick auf die Ostsee. Dieses im Durchschnitt nur 52 Meter tiefe Binnenmeer, welches nach der letzten Eiszeit entstand, prägt das milde Klima Rügens. Fast unmerklich passieren Sie das Cliff-Hotel, deren Gäste mit einem Lift zum Strand befördert werden. Hier war früher die politische Prominenz der DDR zu Hause. Die Mitglieder des ZK der SED erholten sich hier, streng abgeschirmt von ihrem Volke. Für das einfache Volk war dieses Hotel tabu. 2007 erhielt das 256 - Zimmer Hotel der gehobenen Klasse einen neuen Besitzer und wurde modernisiert.
Die größte Wasserrutsche auf Rügen kündigt das nahe Sellin an. Nun ist Gastronomie groß geschrieben. Am Selliner Hauptstrand soll niemand hungern oder dursten. Steigen Sie am besten ab. Hier sind immer viele Menschen unterwegs. Übrigens haben Sie hier auch die Möglichkeit ein ausgezeichnetes WC zu benutzen. Der Traumstrand von Sellin lädt Sie zum Baden ein. Nun gilt es einen extrem steilen Aufstieg zu überwinden. Schieben Sie besser Ihr Rad, denn Sie benötigen noch viel Kraft bis zu Ihrem Tagesziel in Bergen. Oben angekommen biegen Sie nach rechts in den Waldweg ein [~~>Schwarzer See 3,7 km, Seebrücke 1,0 km, Katholische Kirche 0,8 km].
(Wenn etwas unsicher sind, fahren Sie besser in den Ort hinunter, biegen unten nach rechts ab und fahren die Wilhelmstraße zur Seebrücke hoch).
Rechterhand haben Sie beste Aussichtspunkte vom Hochufer auf die offene See.
Der schmale Waldweg mündet in einen breiten öffentlichen Weg, den Sie nach rechts befahren. Dieser Weg steigt steil an und Sie sollten Ihr Rad mal wieder ein bißchen schieben. Sie kommen an der wunderschönen kleinen katholischen Kirche "Maria Meeresstern" vorbei [~~> Schwarzer See 2,8 km]. Nun fällt der Weg durch eine Hotelanlage ab in Richtung Seebrücke. Vom Hochufer haben Sie eine schöne Aussicht auf die schönste Seebrücke Rügens. Fahren Sie bitte vorsichtig, da auf den letzten Metern noch eine Treppe zu überwinden ist. Einen Abstecher zur Seebrücke lassen Sie sich natürlich nicht entgehen. Wenn schon nicht heute, dann auf jeden Fall ein ander mal. Ansonsten genießen Sie die tolle Aussicht auf diese am meisten fotografierte Seebrücke Rügens und das offene Meer. Fahren Sie nun die Wilhelmstraße hinunter, vorbei an tollen Hotels und Pensionen (Achtung: Einbahnstraße!) Das neue Kurhotel Sellin merken Sie sich bei dieser Gelegenheit gleich für Ihre Hochzeitsreise vor. Übrigens hat Sellin auch ein modernes Spassbad, wo Sie einen Regentag gemütlich verbringen können.


Tipp: Sie sind schon etwas angeschlagen und möchten die folgende, ziemlich anstrengende Etappe durch die Granitz auslassen. Kein Problem, es geht auch kräfteschonender. Fahren Sie gerade aus weiter bis zur B 196. Überqueren Sie die Gleise des "Rasenden Rolandes" biegen Sie nach rechts auf die B 196 ein. Am OA beginnt der straßenbegleitenden Radweg längs der B 196 über Lancken-Granitz nach Serams. Dort überqueren Sie die viel befahrene Straße nach Binz und fahren in das unscheinbare Örtchen Serams hinein. Nach einer Rechtskurve im Ort biegen Sie nach links in eine schmale, ansteigende Straße ein, die direkt auf dem Radweg Serams - Binz mündet. Dieser breite, asphaltierte Radweg verläuft durch Felder. An einem Wäldchen fällt er steil ab. Vorsicht! Nun schlängelt er sich durch Wiesen, die zukünftig ein Golfplatz werden und mündet schließlich an der Kleingartenanlage "Am Kleinbahnhof" auf eine schmale Asphaltstraße, die Sie nach links abbiegend bis nach Binz hinein fahren. Damit haben Sie haben viel Zeit und Kraft gespart.


Tipp: Sie sind etwas angeschlagen und wollen Ihre Tour schneller beenden, dann steigen Sie in Sellin am Kleinbahnhof in den Rasenden Roland ein. Sie fahren mit der Kleinbahn, welches übrigens nicht nur für Kinder ein tolles Erlebnis ist, bis nach Binz oder wenn Sie stark abkürzen wollen bis Putbus.
Fahrräder werden mitgenommen! Bitte den aktuellen Fahrplan beachten!


Alternativer Tipp: Weiterfahrt ab Göhren mit dem Linienbus "Radzfatz" (mit Fahrradanhänger) bis Baabe, Sellin; Lancken-Granitz - Serams - Binz - Prora oder Neu Mukran. Folgen Sie dann den Etappen 15-16 nach Bergen.
Wenn Sie an der Buswendeschleife bei Serams umsteigen, können Sie auch bis Bergen mit dem Radzfatz weiter fahren und Ihre Tour beenden.
Bitte den aktuellen Fahrplan beachten!


Tipp: Ab den Seebrücken Göhren bzw. Sellin haben Sie auch die Möglichkeit mit dem Schiff nach Binz oder Sassnitz weiter zu reisen. Räder werden mitgenommen. So können Sie Ihre Belastung verringern und Rügen seeseitig bewundern. Sehen Sie bitte die aktuellen Fahrpläne ein!

Die Seebrücke im Ostseebad Sellin.

Die schönste Seebrücke Rügens im Ostseebad Sellin

Die Selliner Wilhelmstraße

Die Wilhelmstraße, die Prachtstraße Sellins

Der Kurpark in Sellin

Kurpark Sellin mit dem Spaßbad Nemo

 

Blick auf den Hauptstrand Sellin

Blick auf den Strand Sellin

 

13. Sellin - Binz

7 km / 40 min

 

Bewertung der Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

 

Sie haben noch Kraft! Dann biegen Sie nach rechts in die Kirchstraße ab. Die folgende Straßenkreuzung mit Infotafel überfahren Sie nach halbrechts [~~> Rügenrundtour; Binz 7,5 km; Jagdschloss 5,0 km]. Vorbei an der evangelischen Kirche, die erst 1912 erbaut wurde, steigt die Straße an. Linkerhand ist der Friedhof mit einem Gedenkstein für die Opfer von Krieg, Diktatur und Vertreibung. An der Kurklinik Sellin endet die Straße. Nun führt ein Sie ein nagelneuer, 3 m breiter Natur belassener, in Teilstücken auch gepflasterter bzw. asphaltierter, Radweg in das Naturschutzgebiet der Granitz [~~> Binz 7,0 km]. Auf der Anhöhe gabelt sich der Weg. Sie fahren nach links [~~> Binz 7,1 km] und die nächste Gabel nach rechts [~~> Binz 6 km]. Eine Wegekreuzung mit Schutzhütte überqueren Sie [~~> Binz 5,6 km]. Der Radweg steigt an, um dann wieder etwas abzufallen. An der nächsten Gabelung halten Sie sich links [~~>Binz 4,3 km; Schwarzer See 0,3 km]. Der Weg fällt ab. In einer Kurve machen Sie einen Abstecher nach links zum Schwarzen See. Am Ufer ist ein guter Platz für eine Rast. Nun aber weiter! Am nächsten Wegekreuz an der Kreuzeiche befindet sich eine Schutzhütte. Leider endet hier der tolle neue Radweg. Die Gemeinde Binz, die für den weiteren Abschnitt zuständig ist, hat dafür kein Geld...
F
ahren Sie weiter [~~> Binz 4,3 km; Finnischer Krieger 1,0 km]. Der nun an Steigungen asphaltierte Radweg verläuft wellig bis zum Wegekreuz Finnischer Krieger. Sie biegen nach rechts ab [~~> Binz 2,4 km; Finnischer Krieger 0,1 km]. Nach wenigen Metern sind linkerhand eine Schutzhütte und ein Grab aus der napoleonischen Zeit. Bitte fahren Sie nicht achtlos vorbei! Der Radweg verzweigt sich nach kurzem Gefälle. Biegen Sie nach links ab und radeln Sie auf den neuen naturbelassenen Radweg zum Jagdschloss [~~> Jagdschloss 0,3 km]. Der Radweg mündet auf der Asphaltstraße zum Jagdschloss. Biegen Sie nach links ab. Und nach wenigen Metern sind Sie an der Haltestelle für die Bäderbahn nach Binz. Davor gelangen Sie nach rechts auf den Fußweg zum Jagdschloss ein. Bei guter Sicht haben Sie vom Turm die beste Aussicht auf Rügen. Im Jagdschloss selbst sind Ausstellungen zu besichtigen. Die Zeit dafür sollten Sie sich unbedingt nehmen. Fahren Sie nun vorsichtig die steil abfallende Asphaltstraße hinunter nach Binz. Eine Straßenkreuzung, die auch vom Rasenden Roland befahren wird, überqueren Sie [~~> Binz Seebrücke 3,7 km; Schmachter See 1,7 km]. Hier befindet sich auch eine Infotafel, wo Sie eine großen Teil Ihrer Tagesstrecke einsehen können. Das nur für Anlieger befahrbare schmale Asphaltband führt durch ein Gehöft. Dahinter verzweigt er. Sie radeln gerade aus längs einer Kleingartenanlage weiter [~~> Binz Seebrücke 3,5 km; Schmachter See 1,5 km]. In einer neuen Randsiedlung von Binz biegen Sie nach links ab [~~> Binz Seebrücke 3 km; Schmachter See 1 km]. Der Radweg führt längs der Schienen der Kleinbahn zum Wald. Hier überqueren Sie die Gleise und fahren nach links [~~> Rügenrundtour] immer am Ufer des Schmachter Sees entlang, bis in die Ortschaft. Hier biegen Sie nach links [~~> Sassnitz 15,8 km; Prora 4,3 km; Seebrücke 1,1 km] auf die Schmachter Seepromenade ein. Diese wurde als Außenstandort der IGA Rostock saniert und ist zusammen mit dem Garten der Sinne sehenswert. Genießen Sie den großzügigen Radweg.
Natürlich sollten Sie einen Abstecher in das berühmteste Seebad Rügens machen. Biegen Sie dazu vor der Villa Seefrieden nach rechts in die Schmachterseestraße ab [~~> Seebrücke 0,7 km]. Überqueren Sie die viel befahrene Durchfahrtsstraße und bummeln Sie die Strandstraße bis zur Seebrücke hoch. Hier sind in der Saison immer sehr viele Urlauber unterwegs. Von der Seebrücke aus können Sie das Seebad Binz gut einsehen und haben einen tolle Aussicht auf die Strandpromenade, das Prorer Wiek, Prora, den Hafen Mukran, Sassnitz und die Kreideküste. Die einzigartige Bäderarchitektur und das Treiben auf dem Kurplatz, der Promenade und am Strand lädt zum Verweilen ein. Eine Glasbläserei, Museen und zahlreiche Geschäfte und Gaststätten bieten Ihre Dienste an. Planen Sie etwas Zeit für diesen wunderschönen Ort!

Das Jagdschloß
Granitz

Das Wahrzeichen
von Binz,
das Kurhaus

Schmachter - See - Promenade

Prominenz  auf dem Kurplatz

Prominenz auf dem Kurplatz

14. Binz - Prora -
      Mukran

8 km / 35 min

 

Bewertung der Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

Begeben Sie sich zurück zum Beginn des Abzweiges am Schmachter See. Der wunderschöne Radweg verläuft weiter an einem beliebten Wasserspielplatz vorbei längs des Ufers des Schmachter Sees. Sie fahren am tollen Sportplatz von Binz vorbei und halten sich danach rechts. Der Weg mündet auf der Ortsstraße Binz. Überqueren Sie diese bitte vorsichtig und fahren Sie nach links auf den neuen, asphaltierten Radweg in Richtung Prora. Dieses Radwegestück wurde 2009 übergeben und endet am Bahnübergang. Überqueren Sie diesen und fahren auf den dahinter beginnenden Radweg, der straßenbegleitend zur Innenstraße Binz - Prora verläuft [~~>Sassnitz 13 km, Feuersteinfelder 9,2 km, Prora 1,4 km]. Dieser Weg wird durch Radfahrer und Skater sehr gut angenommen. Um einen Blick auf das KDF-Seebad werfen zu können, fahren Sie am OE-Schild Prora nach rechts ab in die Strandstraße. Sie passieren zwei Wohnblöcke und biegen die nächste Abzweigung links ab. Nach wenigen Metern sehen Sie ein langgezogenes Gebäude. Sie sind am KDF-Seebad, welches 20.000 deutschen Arbeitern erholsamen Urlaub bieten sollte. Und dies zu einer Zeit, wo Urlaub für Arbeiter und Bauern ein Fremdwort war! Dieser Bau ist einmalig in der Welt, sollte er doch allen Urlaubern Zimmer mit Meeresblick bieten und dies für nur 2 Reichsmark bei Vollpension. Kriegsbedingt wurde die Anlage nie fertiggestellt. Zu DDR-Zeiten waren hier tausende Soldaten stationiert. Heute steht diese riesige, ca. 5 km lange "Altlast", von einigen Museen und Einrichtungen abgesehen, leer. Dies soll sich aber die nächsten Jahre ändern. Einen Besuch des NVA-Museum oder des weiter nördlich gelegene Eisenbahnmuseums sollten Sie an Regentagen in Erwägung ziehen. Verlassen Sie vor der riesigen Sporthalle und Gaststätte wieder den KDF-Komplex und fahren Sie nun weiter auf den straßenbegleitenden Radweg nach Prora Ost. Die Siedlungen Prora Ost und Prora Nord waren übrigens für die Arbeiter des KDF-Bades und später für das Personal des Seebades vorgesehen. Heute sind diese voll unterkellerten und sanierten Häuser sehr begehrt. Der Radweg verläuft längs der Abgrenzung des Eisenbahnmuseums nach Prora-Nord. In Prora Nord endet der Radweg und Sie fahren ein kurzes Stück auf einer breiten, neu asphaltierten Endstraße. Diese Straße ist als Radfahrstraße ausgeschildert und darf nur von Anliegern befahren werden. Nach ca. 500 m geht ein erst 2002 eröffneter, breiter asphaltierter Radweg nach rechts von der Straße ab. (==> Strand F, Ruinen) [~~> Sassnitz 7,9 km; Neu Mukran 3,2 km]. Rechterhand, nicht einsehbar hinter einem Zaun befindet sich ein 2007 neu eröffneter Jugendzeltplatz. Hinter einer steilen Linkskurve sehen Sie zwei von der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR zu Übungszwecken gesprengte Gebäude des KDF-Seebades. Die extrem starke Metallverwehrung hielt vielen Sprengungen stand. Fallschirmjäger nutzten die Gebäude zum Training des Häuserkampfs. Heute erobert die Natur Stück für Stück die beiden nördlichsten Bauten des Kdf-Seebades. Gefahrlos und schnell gelangen Sie auf dem breiten, asplatierten Radweg, der durch eine Kiefernwald immer längs der Dünen des Prorer Wieks verläuft, nach Mukran. Sandornbüsche säumen Ihren Weg. Kosten Sie ab September ihre rosa leuchtenden kleine Früchte. Sie sind säuerlich und extrem vitaminreich. Ein Abstecher nach rechts bringt Sie in wenigen Minuten zum Strand des Prorer Wieks. Einem Bad steht an diesem Traumstrand übrigens nichts im Wege. Selbst wenn Sie die Badebekleidung vergessen haben, muss Sie dies nicht abhalten. Denn hier badet jeder, wie er es für richtig hält. Und das stört niemand! Hinter einer Doppelkurve geht nach rechts der Wanderweg zu den Feuersteinfeldern ab. Dafür haben Sie jetzt sicher keine Zeit mehr. Vielleicht nehmen Sie sich mal einen Spaziergang zu diesem Kleinod auf Rügen vor. Die großen Flächen bedeckt mit meterdicken Schichten von Feuersteinen sind einmalig in Europa. Im Spätsommer und Herbst werden Sie dabei garantiert auch Pilze finden! Auch gibt es hier viele Heidelbeeren.
Nun passieren Sie einen Parkplatz. Bis zum Ufer sind es von hier aus nur wenige Meter. Vielleicht sehen Sie eine ein- bzw. ausfahrende Fähre. Auf jeden Fall haben Sie eine gute Sicht auf den Fährhafen Mukran und das Prorer Wiek. An einem weiteren Parkplatz am Ortsrand von Neu Mukran endet der Radweg. Fahren Sie rechts auf dem holprigen Gehweg weiter. Rechterhand sehen Sie nun die neu gebaute Großbäckerei Peters. Genießen Sie auf der Terrasse mit Seeblick eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen. Es wird Ihnen sicher munden und Sie haben es sich verdient. Vielleicht liegt auch gerade ein Urlauberschiff der AIDA-Flotte vor Anker oder eine der Fähren nach Schweden, Dänemark, Finland oder Russland.
Nun führt nur noch ein Pfad längs der viel befahrenen Straße durch neu Mukran. Eine Haltestelle bietet bei Regen Unterschlupf. Eine Radwanderkarte gibt Ihnen Auskunft über die weitere Strecke.


Tipp: Möchten Sie letztmalig abkürzen oder hassen Sie straßenbegleitende Radwege? Dann fahren Sie in Neu Mukran in einer Rechtskurve nach links von der Ortsstraße ab (==> Staphel 1 km; ~~> Lietzow 5 km). Allerdings ist die Plattenstraße aus der guten alten DDR-Zeit sehr holprig und der nachfolgende Waldweg teils sandig bzw. nach Regen stellenweise matschig. Dafür ist er windgeschützt und verläuft in völliger Stille durch ein schönes Mischwaldgebiet. Nachdem der Wald endet überqueren Sie die Gleise der Bahnstrecke Binz - Lietzow und halten sich rechts. Genießen Sie den Blick auf den Kleinen Jasmunder Bodden. An der Ampelkreuzung in Lietzow überqueren Sie die B96 und sind nun wieder auf dem straßenbegleitenden Radweg. Weiter fahren Sie laut Etappe 16. Sie sparen ca. 4 km ein.

Sie haben noch Kraft und fahren weiter gerade aus. Überqueren Sie auf dem Fußweg drei Brücken, die über die Gleise zum Fährhafen führen. Linkerhand der Brücken sehen Sie tausende von imposanten Stahlrohren auf einem riesigen Eisenbahnareal. Diese werden im Rohrummantelungswerk Mukran mit einem dicken Schutzmantel versehen und sollen am Boden der Ostsee von Wyborg (Russland) nach Lubmin (M/V) russiches Gas transportieren. Rechterhand sehen Sie den noch zu DDR-Zeiten gebauten Überseehafen, der nach der Wende erneuert wurde. Damit wollte die DDR, unabhängig vom politisch unsicheren Polen, den Warenaustausch mit der Sowjetunion sicherstellen. Heute soll Polen wieder mit einer Gasleitung durch die Ostsee umgangen werden...
Sie gelangen an eine Ampelkreuzung.

Tipp: Ein Abstecher nach rechts, vorbei am riesigen Findling, zum nahem Hafen lohnt immer, besonders dann, wenn gerade die großen Fährschiffe anlegen oder ein Urlauberschiff vor Anker liegt. Übrigens können Sie von hier aus auch zur dänischen Insel Bornholm übersetzen (Fahrzeit: 3,5 Std; 28 € mit Rad - Stand 2008). Vom Hafen aus sehen Sie auch das moderne Fischverarbeitungswerk Sassnitz - Mukran
und auf dem Weg dahin linkerhand das genannte Rohrummantelungswerk. Übrigens, Bornholm ist eine sehr schöne Insel mit einem ausgezeichneten Radwegenetz. Diese Insel kann man in 3 Tagen mit dem Fahrrad bequem umfahren. Auch öffentliche Straßen kann man dort benutzen, ohne Schweißausbrüche zu bekommen...
Von Mukran aus gelangen Sie auch problemlos nach Trelleborg / Schweden (Fahrzeit; 3:45 min; Fahrpreis 22 € mit Rad - Stand 2008)

Sie verzichten auf den Abstecher und wollen nun nur noch nach Hause. Dann überqueren Sie an der Ampelkreuzung die Straße Neu Mukran - Sassnitz. Hier beginnt ein asphaltierter, straßenbegleitendfer Radweg. Linkerhand sind nun riesige Eisenbahnanlagen sichtbar. Hier wurde die Spurweite der Waggons von der deutschen auf die russische Breitspur umgestellt. Heute nutzt die Bahn dieses riesige Anlage als Lokfriedhof. Auch sind einige Gewerke hier beheimatet. Für Liebhaber alter Loks ist sicher ein Abstecher in dieses Gebiet sinnvoll.

 

Binz - Café am Schmachter See

Kraft durch Freude -
das Seebad
der 20000,
gesprengte Blöcke

DDR Kunst am
Proraer Strand

Der Fährhafen Sassnitz Neu Mukran
das Tor zu Nord- und Osteuropa

Feuersteinfelder bei Mukran

Feuersteinfelder bei Mukran

In der Schmalen Heide findet man viele Heidelbeeren

Die Rhododendronallee bei Semper - Außenstandort
der IGA 2003
in Rostock

 

15. Mukran -
      Sagard -
      Lietzow

9 km / 40 min

Bewertung der Etappe:

Zustand


Erlebnis


Natur


Erholung


Versorgung


Aussicht


Wetterschutz


Badestellen


Sie haben keine Zeit mehr zu verlieren. Dann fahren auf dem asphaltierten straßenbegleitenden Radweg längs des riesigen Eisenbahnareals [~~> Bergen 17 km; Lietzow 7,5 km] (==> Stralsund 45 km; Bergen 19 km). Überqueren Sie den Bahnübergang der Strecke Bergen - Sassnitz. An der nahen Ampelkreuzung überqueren Sie die B 96 und setzen ihre Fahrt nach links auf dem straßenbegleitenden Radweg Richtung Lietzow fort [==> Stralsund 40 km; Bergen 14 km]. Der leicht wellige Radweg steigt in einem wunderschönen Laubwald an. Haben Sie noch viel Zeit, dann ist ein Abstecher nach Semper, einem Außenstandort der IGA Rostock, von Interesse. In der Zeit der Rhododendronblüte, Ende Mai, ist der kurze Weg ein Erlebnis. Nun fällt der Radweg kurvenreich ab. Achtung Sturzgefahr! Nach einer steilen Doppelkurve verlassen Sie den Laubwald. Linkerhand sehen ein modernes Callcenter. es entstand aus dem unvollendeten Bau eines DDR-Seefahrerhotels für ausländische Seeleute. Bänke und ein schön gelegenes Café laden zum Verweilen ein. Sie haben eine gute Sicht auf den Großen Jasmunder Bodden. Fahren Sie auf der gepflasterten Strandpromenade weiter. Ein Café, eine Wetterschutzhütte, Bänke und ein Grillplatz bieten sich für eine Pause an. Dieser landschaftlich schöne Ort zwischen dem Großen und Kleinen Jasmunder Bodden sollte Ihnen eine kurze Rast wert sein. Der Radweg verläuft nun wieder längs der B96 [~~> Bergen 10,4 km; Ralswiek 5,4 km]. An einer Anlegestelle finden Sie ein eine schwimmende Gaststätte, die preiswerte Fischgerichte in guter Qualität anbietet. Eine besondere Delikatesse ist der frisch geräucherte Fisch, der hinter dem Bahnübergang in einer Schauräucherei zu bekommen ist. Das liebevoll sanierte Schloß leuchtet weithin und erinnert unwillkürlich an Rapunzel.

Schauräucherei
und Restaurant
in Lietzow

 

Das Schloss in
Lietzow

16. Lietzow - Bergen

12 km / 50 min

Bewertung der Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

Der Radweg führt jetzt straßenbegleitend über den Damm , der den Kleinen vom Großen Jasmunder Bodden trennt. Eine Wetterschutzhütte kann Ihnen gute Dienste leisten. Im beginnenden Waldgebiet steigt der asphaltierte, straßenbegleitende Radweg mehrere Kilometer an. In der Hälfte des Anstieges überqueren Sie die vielbefahrene B96 (Achtung Gefahrenstelle!). Richten Sie bitte Ihre Aufmerksamkeit auf eine immer gut gepflegte Unfallstelle am Straßenrand. Hier wurden vier junge Rüganer durch einen auf Rügen bekannten Raser getötet. Das Ergebnis - dreieinhalb Jahre! Mitleid - Fehlanzeige! Oben angekommen liegt rechterhand der riesige Parkplatz für die Störtebeker Festspiele in Ralswiek.
Haben Sie noch Zeit für einen Abstecher? Es soll auch der letzte sein. Ein neuer, steil abfallender, Rad-/Fußweg [~~>Ralswiek 1km] bringt Sie, vorbei an einer niedlichen Schwedenkirche, in wenigen Minuten zur riesigen Freilichtbühne. Hier kämpft in der Saison täglich, außer sonntags, um 20.00 Uhr, Störtebeker für die Armen und Entrechteten. Über 300.000 Besucher bewundern Jahr für "Gottes Freund und allerwelts Feind". Ein wunderschöner Park mit dem neu sanierten Schloß, heute ein 4-Sterne-Hotel, lädt zum Verweilen ein. Hier können Sie auch einen Blick auf diese tolle Aufführung, die Sie sich keinesfalls während Ihres Aufenthaltes auf Rügen entgehen lassen sollten, werfen. Eine umfangreiche Gastronomie erfüllt Ihnen jeden Wunsch. Ralswiek mit seinem schönen, kleinen Jachthafen ist ein guter Ort für eine längere Rast. Nach Ihrem eventuellen Abstecher geht es nun hügelig auf dem straßenbegleitenden Radweg weiter Richtung Bergen [~~>Bergen 6 km]. Werfen Sie noch einen Blick auf das fast jedes Jahr besetzte Storchennest am Bahnübergang. Vor Bergen haben Sie nun noch einen letzen langen Anstieg zu bewältigen. Der Radweg endet am Stadtrand. Sie fahren auf dem rechtsseitigen Fußweg längs der ansteigenden holprigen Pflasterstraße bis zum Markt. Nun sind Sie am Ziel Ihrer Tour angekommen. Sie haben viel gesehen und erlebt und freuen sich auf einen erholsamen Tagesausklang.
Ich hoffe, Sie hatten schönes Wetter und konnten diese Tour so richtig genießen. Dann werden Sie noch lange an dieses schöne Erlebnis zurück denken! Sie haben heute viel für Ihre Seele und Ihren Körper getan! Ich freue mich darauf, Sie auf einer weiteren Tour über unsere schöne Insel zu begleiten.

Das Schloss in Ralswiek

 

Ernst Moritz Arndt Turm auf dem
Rugard in Bergen

Legende:    ~~> Wegweiser für Radwege;  ==> Wegweiser für Straßen;  OE - Ortseingang;  OA - Ortsausgang;   NSG - Naturschutzgebiet
- analog der Hotelbewertung;   
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