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Detailinformationen
zur Tour 2: Mönchgut Granitz 
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1. Etappe
Bergen - Neklade - Putbus
Länge:
8 km
ca. 45 min
Höhenmeter
gesamt: 40
SG
2
Techn.
Hilfe
in
Bergen (2x)
und
Putbus
Bewertung
der
Etappe:
Zustand

Erlebnis
  
Natur
   
Erholung
  
Versorgung
  
Aussicht
 
Wetterschutz
   
Badestellen
---
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Unsere
Tour beginnt wieder auf dem Bergener Markt. Sie haben gute Laune
mitgebracht und freuen sich auf eine der schönsten Radtouren
auf unserer Insel. Na, dann los! An der Post und Rugard-Apotheke
vorbei fahren Sie die Marktstraße hinab in die gepflasterte
und abfallende Dammstraße. Biegen Sie bei der ersten Möglichkeit
nach links ab und fahren Sie an der Sparkasse und dem Gericht
vorbei die Straße hinab bis zur Ampelkreuzung mit der B96.
Überqueren Sie diese und radeln Sie vorbei
am neuem EDEKA-Markt ca.
100 m den Rad- /Fußweg hinab. Biegen Sie nach rechts in
das Wohngebiet Bergen Süd ab (~~>
Putbus 7 km; Neklade 1,9 km). Zu
DDR-Zeitenwaren diese "Neubauwohnungen" in Großblöcken
mit Fernheizung sehr begehrt. Heute ist hier eher die Armut zu
Hause. Dank des Wohnungsbauprogramms der DDR gibt es aber wenigsten
bezahlbare Wohnungen auf der Insel. Bergen-Süd wurde schon
in den 50-er Jahren gebaut und nach der Wende großzügig
saniert. Hier wohnt übrigens auch Ihr Webautor. Nach dem
letzten Wohnblock biegen Sie links ab [~~>
Putbus 7 km, Neklade 1,9 km]; (Straße
der DSF 37-62).
Radeln Sie durch eine Doppelkurve auf einen alten Betonplattenweg.
Dieser verläuft nun längs einer Kleingartenanlage. Der
noch einigermaßen befahrbare DDR-Plattenweg verläßt
das Stadtgebiet und führt durch Felder und Wiesen geradewegs
zum winzigen Ort Neklade. Das letzte abfallende Wegstück
ist von sehr schlechter Qualität. Bitte fahren Sie hier besonders
vorsichtig! Lassen Sie die nach links führende Ortsstraße
liegen und radeln Sie gerade aus weiter. Passieren Sie zügig
eine Schweinemastanlage, die Ihnen auch mal den Atem verschlagen
kann. Nun beginnt ein neuer, geplasterter Radweg, der Sie vorbei
an einem Teich über die Bahngleise der Bahnstrecke Bergen
- Putbus in ein größeres Waldgebiet führt. Stille
umfängt Sie, die Sie nach Ihrer turbulenten Stadttour besonders
schätzen werden. Ein breiter asphaltierter Radweg endet an
einer Wetterschutzhütte.
Weiter müssen Sie sich mit einem Waldweg, der relativ gut
befahrbar ist, begnügen. Dieser steigt leicht an. Überqueren
Sie den Putbuser Rundradweg [~~> Putbus
- Circus 2,4 km]. Das Waldgebiet endet und nach einem kurzem
Anstieg auf einem asphaltierten Radweg gelangen Sie zu einem,
sicher von Ihnen schon "geliebten", DDR-Plattenweg.
Es ist eine Schande, dass Putbus es über 20 Jahre nach der
Wende noch nicht geschafft hat, diesen Weg zu erneuern... Die
wunderschöne Kastanienallee sollte Sie aber etwas milder
stimmen. [~~> Putbus
1,4 km]. Im Monat Mai zaubern diese alt ehrwürdigen
Bäume ein prächtiges Blütenmeer. Im Sommer spenden
Sie eine angenehme Kühle. Zu verdanken hat Rügen seine
wunderschönen Alleen dem zu Beginn des 19. Jh. residierenden
Fürsten Malte I zu Putbus. Am Ortsrand von Putbus überqueren
Sie den naturbelassenen Radweg Putbus - Garz [~~>
Putbus Circus 0,5 km]. Nach weiteren 100 Metern Alleenstraße
sind Sie bereits in der ehemaligen Fürstenstadt. Halten Sie
sich nach Auffahrt auf die gepflasterte Ortsstraße rechts
(August-Bebel-Straße). Im Sommer blühen hier viele,
kräftige Stammrosen. Man kommt heute in Putbus der Forderung
des Fürsten, dass alle Häuser weiß getüncht
und Rosenbäumchen vor dem Haus zu setzen sind, verstärkt
nach. Nach weiteren 300 Metern Fahrt gelangen Sie auf den Markt.
Hier befindet sich ein Denkmal für die Putbusser Gefallenen
der drei erfolgreichen Kriege Preußens, gegen Dänemark,
Österreich und Frankreich. Linkerhand begrüßt
Sie das fürstliche Theater Putbus mit 244 Plätzen, welches
weit über die Insel Rügen hinaus bekannt und beliebt
ist und nach der Wende aufwändig saniert wurde.
Tipp:
Über die Straße gelangen Sie zum berühmten fürstlichen
Park zu Putbus. Genießen Sie die dendrologischen Kostbarkeiten
dieses durch Fürst Malte I in einen englischen Landschaftspark
umgewandelten Terrains. Leider wurde das am Schwanenteich gelegene,
wunderschöne fürstliche Schloss durch die DDR Behörden
1962 gesprengt...
Es würde Sie viel Zeit kosten, den gesamten Park zu erkunden.
Den kurzen Abstecher bis zu den Terassen am Schwanenteich sollten
Sie sich aber gönnen. Hier finden Sie auch das Denkmal
des 1854 verstorbenen Fürsten.
Überqueren Sie am Theater an der Fußgängerampel
die viel befahrene Deutsche Alleenstraße und fahren Sie nach
links auf den straßenbegleitenden, leicht ansteigenden Rad-
/Fußweg. Dieser naturbelassene Weg führt an der Orangerie
vorbei. In diesem ehemaligen Gewächshaus wurden die tropischen
Bäume viele Jahre akklimatisiert. Heute ist hier ein Museum.
Oben angekommen stoßen Sie auf einen kreisrunden Platz, den
berühmten Circus. Die Gebäude im klassizistischen Stil
sind weiß getüncht. Das größte von ihnen,
das einstige fürstliche Pädagogium, wird heute von einem
Bildungsträger genutzt. In der Mitte des Platzes steht der
Obelisk mit der Fürstenkrone. Putbus, die weiße Stadt
am Meer und die Rosenstadt, ist ein geschichtsträchtiger Ort
und einen längeren Besuch wert.
Tipp:
Sie haben relativ starken Ost- bzw. Nordostwind und ohnehin vor,
einen Teil der Strecke mit der Rügenschen Kleinbahn, dem Rasenden
Roland, zurück zu legen, dann steigen Sie hier in Putbus ein.
Ab Putbus können Sie mit dem Rasenden Roland bis nach Binz,
Sellin, Baabe oder Göhren fahren!
Abfahrtszeiten in der Saison ab Putbus: 07:08; 09:08; 10:14; 11:08;
12:14; 13:05; 14:14; 15:08; 16:14; 17:05; 19:05 Uhr. Die Fahrräder
werden natürlich mitgenommen! Sehen sie bitte
vorher den aktuellen Fahrplan ein!
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Blick
auf die Altstadt von Bergen. Weithin sichtbar, die um 1180 begonnene
Marienkirche, das erste backsteinerne Gebäude auf der Insel.

Am
Bergener Markt, dem Zentrum der Insel und der ehemaligen Kreisstadt
Bergen auf Rügen

Das
Sanakrankenhaus ist neben einem Callcenter der größte
privatwirtschaftliche Arbeitgeber Rügens

Das
Stadtzentrum von Bergen mit der mittelalterlichen Marienkirche
und der Post

Das Innere der romanischen Backsteinkirche St. Marien, die zum
nebenan befindlichen Benediktinerinnen Kloster gehörte,
entzückt die Besucher.

Der
Mönchstein, der an der Stirnseite der Marienkirche eingelassen
ist, könnte der Grabstein des slawischen Rügenfürsten
Jaromar I sein...

Die
katholische Kirche St. Bonifatius in Bergen wurde erst 1904
gebaut. Lange Zeit fanden für die kleine katholische Gemeinde
Gottesdienste in Privathäusern statt.

Auf
diesem uralten Richtstein vor dem Ratskeller in Bergen sollte
so mancher rügener Schurke seiner gerechten Strafe zugeführt
worden sein
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2. Etappe
Putbus -
Wreechen - Lauterbach
Länge:
5 km
ca. 20 min
Höhenmeter
gesamt: 10
SG
2
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
 
Erlebnis
    
Natur
    
Erholung
   
Versorgung
    
Aussicht
   
Wetterschutz
   
Badestellen
 
|
Direkt
am unteren Rand des Circus befindet sich eine Radwegekarte, auf
welcher Sie Ihre bevorstehende Tour einsehen können. Rechts
davon fahren Sie nun eine abfallende, für den Verkehr gesperrte,
Asphaltstraße durch den Putbuser Park in Richtung Wreechen
[~~> Neukamp 3,5 km, Wreechen 2,5 km].
Vorbei führt Ihre Fahrt am Mausoleum der Familie Malte und
dem Denkmal für den Begründer der Stadt Putbus, dem
Fürsten Malte I, welches seine Witwe, die Fürstin Luise,
vom Berliner Bildhauer Drake anfertigen ließ. Glücklicherweise
hat es die Bilderstürmerei des Sozialismus heil überstanden...
Ein kurzer Abstecher, vorbei am Denkmal, zu den Schlossterassen
und dem Marstall lohnt sich. Weiter geht es auf der abfallenden
Straße, gesäumt von mächtigen Kastanien, die im
Mai ein einziges Blütenmeer ist. Am Ortsausgang befindet
sich rechterhand das ehemalige Affenhaus, welches heute das Rügener
Puppen- und Spielzeugmuseum beherbergt. Hier ist auch eine Radlerrast!
Nach Verlassen des Parkes fahren Sie gerade aus auf die nach links
abbiegende Ortsverbindungsstraße Putbus - Wreechen.
Tipp:
Sie möchten Ihre lange Tagestour etwas abkürzen?
Dazu fahren
Sie nach links auf die unbelebte Ortsstraße, die weiter längs
des Parkes verläuft. Am Parkausgang biegen Sie nach rechts
auf den straßenbegleitenden Rad- / Fußweg ab. Dieser
fällt leicht nach Lauterbach hin ab. Am OE Lauterbach verzweigt
die Straße. Sie halten sich rechts und gelangen so zum Hafen
Lauterbach.
Sie
fahren natürlich die gesamte Tour, dann radeln Sie gerade
aus auf die Ausfallstraße nach Wreechen. Nach
ca. 150 m beginnt nun ein straßenbegleitender, asphaltierter
Radweg, der leicht abfällt und Sie schnell in den kleinen
aber feinen Ort Wreechen führt. Unterwegs haben Sie auch
gelegentlich einen schönen Blick auf den Rügenschen
Bodden und die Insel Vilm. Durchqueren Sie Wreechen mit seinen
rohrgedeckten Wohnhäusern und Pensionen. Die Straße
verläuft längs des Wreecher Sees. Vor einer Holzbrücke,
hinter der Sie die auf Rügen fast schon berühmte Gaststätte
Nautilus sehen, biegen Sie nach links in einen breiten aber löchrigen
Feldweg in Richtung Neuendorf ein (~~>
Putbus 3,6 km, Lauterbach 3,2 km, Neuendorf 1,8 km, Groß
Stresow 11,2 km].
Tipp:
Gönnen Sie sich einen Abstecher zu dieser nach Kapitän
Nemos Unterseeboot im Roman von Jules Verne eingerichteten Gaststätte.
Sie werden staunen! Überqueren Sie dazu die Holzbrücke
und werfen Sie einen Blick in diese fantastische Welt des Kapitän
Nemo, die ein Vermögen gekostet haben muss.
Am Waldrand
liegt rechterhand nun eine kleine Badestelle, die sich auch vorzüglich
zu einer Rast eignet. Hier finden Sie auch eine Toilette. Eine schöne
Aussicht erschließt sich am Ufer auf den Rügischen Bodden
und die Insel Vilm. Dann führt Sie der etwas sandige Weg, leicht
ansteigend, durch das Waldstück. Nach rechts ist ein Abstecher
zur nahen Küste mit Steilufer und idyllischen Plätzen
möglich. Nach einer sandigen Abfahrt gelangen Sie auf den neuen
2-spurigen betonierten Uferweg von Neuendorf, welcher von prächtigen
Kopfweiden gesäumt ist. Am kurzem Strand finden Sie auch einen
schönen Platz für eine kurze Rast. Übrigens war genau
hier die erste Badestelle im offenen Meer auf Rügen. Der weitgereiste
Fürst Malte I machte Putbus nach dem Vorbild Bad Doberans zum
ersten Seebad auf Rügen. Dazu wurden ab 1816 Badewagen bei
Neuendorf in die See geschoben. Baden war damals eher flanieren
und ein kurzes Eintauchen in die kühlen Fluten, natürlich
streng nach Geschlechtern getrennt.
An der Wegegabelung halten Sie sich rechts [
~~> Groß Stresow 9,4 km, Lauterbach 1,4 km] (==>
Lauterbach 2 km). Ihre Tour führt Sie nun weiter am
Ufer entlang nach Lauterbach. Genießen Sie den Blick auf den
Rügenschen Bodden und die Insel Vilm. Schöne, reeedgedeckte
Pensionen vermitteln Ihnen Urlaubsfeeling. Beide Orte fließen
unmerklich ineinander über. Nach einer seichten Abfahrt sind
Sie am Hafen von Lauterbach. Hier sollten Sie sich in der Schau-Räucherei
oder am Räucherschiff Berta ein schmackhaftes Fischbrötchen
gönnen und den Blick auf die vielen Jachten schweifen lassen.
Am Parkplatz können Sie Aufsteller mit Radwanderkarten
der Region zu Rate ziehen. Am Molenfuß steht Ihnen ein komfortables
Toilettenhaus mit Duschmöglichkeit
zur Verfügung. Vom Hafen aus haben Sie eine schöne Sicht
auf die Insel Vilm. Diese Insel steht schon seit der Hitlerzeit
unter völligem Naturschutz und diente in der DDR Erich Honecker
als einsames aber sicheres Feriendomizil. Heute campiert
hier die Naturschutzakademie. Im begrenzten Umfang ist eine geführte
Wanderungen auf dieser zauberhaften Insel ab Lauterbach möglich.
Tipp:
Ab Lauterbach haben Sie noch einmal in
der Saison die Möglichkeit mit dem Rasenden Roland über
Putbus nach Binz, Sellin, Baabe oder Göhren zu fahren!
Abfahrtszeiten ab Lauterbach: 08:58; 10:58; 12:58; 14:58; 16:58;
18:58. Fahrräder werden mitgenommen! Bitte den aktuellen Fahrplan
beachten! Sie können aber auch ab Lauterbach, vorbei an der
Insel Vilm, bis Bollwerk Baabe oder Gager mit dem Schiff fahren.
Ihre Räder werden befördert. Bitte informieren Sie sich
über den aktuellen Fahrplan!
|

Der
Radweg nach Putbus wurde vor Jahren begonnen aber leider nicht
fortgesetzt.
Die Gedanken unserer Radwegeplaner sind eben unergründlich!
Die Waldwege sind oft durch Forstfahrzeuge sehr strapaziert.

Die
ehemalige fürstliche Residenzstadt, die Weiße Stadt
am Meer, empfängt Sie mit einer ungeahnten Rosenpracht

Wunderschön
ist es im ehemaligen englischen Landschaftspark des Fürsten
zu Putbus auch besonders im Frühling

Das
fürstliche Theater zu Putbus mit seinen 244 Plätzen
wurde nach der Wende aufwändig saniert und ist wieder ein
Kleinod geworden

In
der Orangerie wurden zu Zeiten des Fürsten Malte I südländische
Bäume über viele Jahre an unser Klima gewöhnt.

Das
Denkmal des Fürsten Malte I (1783 - 1854) wurde im Auftrag
der Fürstin Luise vom Berliner Bildhauer Drake angefertigt

Pension
am Wreecher See

Die "Nautilus"
bei Wreechen ist eines der bemerkenswertesten Restaurants auf
unserer Insel

Durch
diese alte Kopfweeidenallee gelangen Sie nach Neuendorf
|
3.
Etappe
Lauterbach -
Groß -
Stresow
Länge: 7 km
ca. 35 min
Höhenmeter
gesamt: 40
SG
2
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
  
Erlebnis
    
Natur
   
Erholung
   
Versorgung
   
Aussicht
    
Wetterschutz
   
Badestellen
 
|
Ihr Weg führt
sie nun am Parkplatz vorbei auf eine schmale gepflasterte Straße,
die am Bootsshop vorbei führt. Rechterhand ist der Startbahnhof
für den "Rasenden Roland". Möchten Sie einen
Teil der heutigen Strecke (Sellin, Baabe, Göhren) mit dem
Zug zurücklegen, dann steigen Sie bitte hier ein. Fahrräder
werden selbstverständlich befördert. Unser Weg führt
unter dem Bahndamm des "Rasenden Rolands" hindurch direkt
zum Jachthafen Lauterbach. Biegen Sie nach rechts ein und machen
Sie eine kleine Runde durch diese maritime Welt. Ferienhäuser
stehen hier auf Stelzen oder Pontons direkt im Wasser. In der
Saison sind viele Jachten in der Marina "Zum Jaich"
in Lauterbach zu Gast. Radeln Sie am Ufer entlang wieder zur Straße
vor. Die schmale Allenstraße wurde vom Fürsten zu Putbus
angelegt und führte bis zu seinem Schloss in Putbus. Sie
heißt heute wieder Fürst Malte Allee. Sie halten sich
rechts und sehen schon die dorischen Säulen des Badehauses
Goor [~> Groß Stresow 6,5 km].
Dieses 1818 fertig gestellte mondäne Badehaus wurde vom Fürsten
Malte "Friedrich-Wilhelm-Bad" genannt. Zu DDR-Zeiten
nutzte man es als Ferienobjekt. Es verfiel aber zusehends. Nach
der Wende in nur 3-jähriger Bauzeit ist es wieder im alten
Glanz als Viersternehotel erstanden und begrüßt Sie
mit seinen 18 mächtigen Eingangssäulen. Fahren Sie links
am Badehaus vorbei in einen altehrwürdigen Buchenwald, der
zum NSG Boddenlandschaft
gehört. Sie können auf den breiten Waldweg durch das
Waldstück fahren. Haben Sie ausreichend Zeit, sollten Sie
gleich nach dem Haus Goor den Steg am Ufer folgend das Rad schieben.
Genießen Sie die einzigartige Aussicht auf die Insel Vilm.
Bänke, wenn Sie nicht gerade von Vandalen zerstört sind,
laden zum Verweilen ein.
Der etwas sandige Hauptweg fällt etwas ab. Sie können
nun wieder unmittelbar am Ufer das Rad bis zur Waldkante schieben.
Besser jedoch Sie folgen nun dem breiten Waldweg. An einem Wegekreuz
halten Sie sich rechts. Ein kurzer Abstecher zur 28 m hohen "Schirmeiche"
mit einem Umfang von 5,80 m lohnt sich und dauert nur wenige Minuten.
Befahren Sie bitte das kurze Gefälle an der Waldkante sehr
vorsichtig. Der versandete Weg kann einen Sturz verursachen! Nach
Verlassen des Waldes haben Sie rechterhand die Möglichkeit
zu einer Rast mit Seeblick. Bänke und ein Grillplatz laden
direkt am Ufer dazu ein. Nun führt Sie ein schmaler Steg
durch Wiesen über eine kleine, gusseiserne Brücke. Entlang
uralter Kopfweiden windet sich der naturbelassene Radweg bis zum
Radweg Freetz - Groß Stresow. Biegen Sie nach rechts auf
diesen asphaltierten Radweg ab [~~> Groß
Stresow 3,1 km, Muglitz 0,8 km]. Dieser steigt nun an und
eröffnet Ihnen einen wunderschönen Blick auf das Mönchgut,
die Insel Vilm und den Rügenschen Bodden. Eine Wetterschutzhütte
kann Ihnen bei Regen gute Dienste leisten. Nun geht es bergab
und durch das winzige Örtchen Muglitz [~~>
Mönchgut Granitz; Groß Stresow 2,1 km ]. Der
asphaltierte Radweg steigt vor Ihrem Etappenziel noch einmal leicht
an. Hinter einem einzelstehenden Gehöft fällt der Radweg
für Rügener Verhältnisse steil ab. Dieser Radweg
ist in der Saison stark befahren, so daß Sie sich auf Radler
im Gegenverkehr einstellen sollten. Ein breiter Uferweg führt
Sie nun direkt nach Groß Stresow. Dieser, vom Massentourismus
noch verschonte Ort, lädt zu einer kurzen Rast direkt am
kleinen Sandstrand ein. Ein Kiosk sorgt für Ihr leibliches
Wohl, um Ihre Seele sorgt sich die Natur. In der Bucht von Stresow
landete 1715 übrigens der Preußenkönig Friedrich
Wilhelm I. im Bund mit den Dänen und vertrieb kurzzeitig
die Schweden von der Insel. Zum Andenken an diese Schlacht wurde
auf einer Anhöhe bei Groß Stresow die sogenannte Preußensäule
mit dem Denkmal des "Alten Dessauers" aufgestellt. Viele
Jahrzehnte schaute der Preußenkönig auf dieses Schlachtfeld
hinab und überlebte sogar die DDR-Zeit. Nach der Wende wurde
das Denkmal aus baulichen Gründen demontiert. Es steht heute
auf dem Bauhof in Putbus und wartet auf bessere Zeiten... Es fehlt
an Geld, die Säule wieder an ihren angestammten Ort zu bringen.
Man sollte ein bischen mehr Verständnis dafür haben,
dass Deutschland am Hindukusch verteidigt und einige Länder
der europäischen Union vor der Plaeite bewahrt werden müssen,
und das kostet eben sehr viel Geld...
Sie machen an diesem historischen Ort eine eine erholsame Pause.
Eine Erfrischung im Meer sollten Sie sich allerdings für
die Bäderküste aufheben, da die Wasserqualität
der Boddengewässer nicht die beste ist. Genießen Sie
die Stille und die Fischerboote die im seichten Wasser des Rügischen
Boddens schaukeln.
|

Am
Räucherschiff Berta genießen Sie frisch geräucherten
Fisch und tolle Marinaden

Im Frühjahr bieten die
Fischer hier ihren fangfrischen Hering an

In
der Marina "Im Jaich" stehen die Ferienhäuser
direkt im Wasser.

Von
Lauterbach aus kann man die seit 1935 unter Naturschutz stehehende
Insel Vilm, das ehemalige Feriendomizil von Honnecker, sehen.

Das
altehrwürdige Badehaus Goor am Rande des gleichnamigen
Naturschutzgebietes ist heute ein 4-Sterne Hotel

Der
am Ufer des Rügenschen Boddens verlaufende Radweg nach
Groß Stresow ist sehr beliebt

Die
Bucht von Groß Stresow ist noch vom Massentourismus verschont.
Sie ist ein guter Insidertipp für Erholung Suchende.

So
lieben unsere Urlauber die Ostseeküste.
Pension in
Groß Stresow
|
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4. Etappe
Groß Stresow Großstein-
gräber bei Lancken-
Granitz
Länge:
5 km
ca. 25 min
Höhenmeter
gesamt: 25
SG
1
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
  
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
    
Versorgung
 
Aussicht
  
Wetterschutz
   
Badestellen
  
|
Fahren Sie
nun wenige Meter in den Ort hinein uns biegen an der Wegegabelung
nach rechts ab [~~> Mönchgut Granitz;
Sellin 10 km]. Nach einer Doppelkurve verlassen Sie dieses
beschauliche Dörfchen auf einem breiten, naturbelassenen
Radweg in Richtung Lancken-Granitz. Der Radweg führt am Ufer
des Rügenschen Boddens entlang nach Klein Stresow. Dieser
Ort zeigt sich Ihnen in Form von kleinen Ferienhäuschen.
Sie radeln gerade aus weiter zum Waldrand
[~~> Mönchgut Granitz; Sellin 9,0 km). Der Radweg
steigt im Laubwald bis zu einer Wetterschutzhütte
kurz an. Am Abzweig halten Sie sich rechts. Ein breiter, naturbelassenen
Radweg bringt Sie schnell voran. Der Laubwald wird nun von Nadelwald
abgelöst. Vorbei führt Ihr Weg an einem jungsteinzeitlichem
Großsteingrab, den Ziegensteinen. Rügen hat viele solcher
noch gut erhaltenen Großsteingräber, die als Sippengrab
genutzt wurden. Sie entstanden 3000 bis 1500 v. Chr. als die Bewohner
Rügens sesshaft wurden. Es sind die ältesten Bauwerke
Norddeutschlands. Noch heute ist es ein Rätsel, wie damals
diese riesigen Findlinge transportiert und gestapelt werden konnten...
Auf Ihrem Weg ist Wind kaum spürbar und Sie sind vor Sonne
weitestgehend geschützt. Nach Verlassen des Waldes gelangen
Sie an eine Wegekreuz, den Fünffingerweg. Davor steht eine
Wetterschutzhütte. Eine Radwanderkarte
zeigt Ihnen Ihren augenblicklichen Standort. Hinter einer großen
Wiese in Richtung Jagdschloß Granitz befinden sich die bekanntesten
Großsteingräber Rügens bei Lancken-Granitz. Sie
haben Zeit und Kraft, dann machen Sie einen kurzen Abstecher zu
diesen steinzeitlichen Großsteingräbern. Radeln Sie
die Straße Richtung Lancken-Granitz vor und biegen Sie vor
der Rechtskurve nach links auf einen Wiesenpfad ein. Nun haben
Sie nur noch wenige Meter bis zu dieser großen Grabanlage.
Übrigens bekommen Sie so ein schönes Motiv für
Ihr Erinnerungsfoto an Ihre Radwanderung.
Tipp:
Heute ist nicht Ihr Tag, das Wetter ist schlecht und Sie möchten
die Tour stark einkürzen! Kein Problem! Dann fahren Sie an
besagter Straßenkreuzung (Fünffingerweg) nach links bis
nach Lancken-Granitz. Überqueren Sie die viel befahrene B196
und halten Sie sich wieder links Richtung Binz / Bergen. Auf dem
die B 196 begleitenden, asphaltierten Radweg, kommen Sie schnell
voran. Vor Serams überqueren Sie die Straße und fahren
durch den kleinen Ort auf den Radweg nach Binz. Dieser breite asphaltierte
Radweg verläuft wellig durch Felder (hier wird ab 2012 ein
großer Golfplatz angelegt) und endet an einer Kleingartenanlage.
Fahren Sie nach links die Aspaltstraße hinab und folgen Sie
der Ausschilderung bis Binz. Genießen Sie in Binz einige erholsame
Stunden und setzen Sie Ihre Tour mit der Etappe 15 fort. Ihre Tagestour
verkürzt sich um ca. 40 km.
|

Blick
auf die Stresower Bucht und den Rügischen Bodden

Podest
der Preußensäule
bei Groß Stresow.
Die Säule steht zersägt und das Denkmal beschädigt
auf dem Bauhof in Putbus...

Bei
Lancken Granitz finden Sie die am besten erhaltenen Großsteingräber
auf unserer Insel

Die
Backsteinkirche in Lancken-Granitz stammt aus dem 15. Jahrhundert

Straßenbegleitende
Radwege finden bei Urlaubern wenig Begeisterung.
|
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5. Etappe
Großstein
-
gräber -
Preetz -
Seedorf
Länge:
3 km
ca. 20 min
Höhenmeter
gesamt: 40
SG
2
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
  
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
    
Versorgung
    
Aussicht
    
Wetterschutz
  
Badestellen
 
|
Sie wollen
so schnell wie möglich weiter! Dann überqueren Sie die
Straßenkreuzung in Richtung Seedorf [~~>
Mönchgut, Göhren 14,7 km, Sellin 7 km, Moritzdorf 5
km, Seedorf 2,3 km, Preetz 1,2 km]. Der neue, ansteigende
Betonspurenweg (Verbotsschild für FZ über 1,5 t) führt
an einer Siloanlage vorbei und läßt Sie zügig
vorankommen. Auf der Anhöhe bietet sich Ihnen eine schöne
Aussicht. Linkerhand sehen Sie das Jagdschloß Granitz, welches
Sie heute noch besuchen werden. Vor Ihnen liegen linkerhand der
Neuensiener See und das Ostseebad Sellin. Der Betonspurenweg fällt
leicht ab und beschreibt an einem Gestüt eine Doppelkurve.
Am OE Preetz fahren Sie nach rechts auf einen kurzen Radweg auf,
der auf der holprigen Ortsstraße mündet. Glücklicherweise
wurde eine Radspur angelegt, die Ihnen ein angenehmes Durchfahren
des kleinen Ortes gewährleistet. Im Ort selbst, bietet Ihnen
eine Schutzhütte Unterschlupf
bei Regen. Eine Radlerrast sorgt für Ihr leibliches Wohl.
Am OA von Preetz beginnt wieder eine Betonplattenstraße,
die leicht ansteigend am Neuensiener See vorbei führt. Auf
der Höhe finden Sie einen nicht überdachten Rastplatz
mit guter Aussicht auf Sellin und den Neuensiener See. Rechterhand
ist ein Gelände für Motorsportsport. Der Weg fällt
nun ab und Sie gelangen über eine Holzbrücke nach Seedorf.
Seedorf ist ein kleiner, verträumter Fischerort mit einem
ansehenswerten Jachthafen und schönen Pensionen. Hinter der
Brücke (nur für Fußgänger und Radler zugelassen)
finden Sie eine Radwanderkarte. Biegen
Sie auf der Ortsstraße nach rechts ab und fahren zu zum
nahem Jachthafen. Hier ist ein guter Platz für eine Rast.
Eine nette Parkanlage mit Bänken und Blick auf die vielen
Jachten lädt Sie zum Verweilen ein. Auf einem modernen
WC können Sie Ihre Notdurft verrichten und bei Bedarf
auch duschen. Eine Fischgeschäft stillt Ihren Appetit mit
leckeren Fischbrötchen. Dieser vom Massentourismus noch verschont
gebliebene Fischerort hat sein besonderes Charisma bewahrt. Wenn
Sie genügend Zeit haben, lohnt es sich die Dorfstraße
hinab bis zum winzigen Strand zu fahren. Schöne Pensionen
säumen Ihren Weg.
|

Alte
Bauernkaten im verträumten, winzigen Ort Preetz

Der
idyllisch gelegene Jachthafen in Seedorf

Wunderschöne
Pensionen fügen sich in Seedorf harmonisch in die Landschaft
ein

Der
Töpfermarkt zieht viele Besucher nach Seedorf
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6. Etappe
Seedorf
-
Moritzdorf
Länge:
3 km
ca. 25
min
Höhenmeter
gesamt: 60
SG
4
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
    
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
 
Versorgung
    
Aussicht
    
Wetterschutz
 
Badestellen

|
Vom
Rastplatz aus fahren Sie auf der Dorfstraße nach rechts
weiter. Nach wenigen Metern an der Gaststätte "Binnen
& Buten" zweigen Sie nach links von der Ortsstraße
ab [~~> Seedorf 2,3 km]. Der neue,
asphaltierte Radweg steigt mit 18 % ungewohnt steil an. Am besten
schieben Sie hier Ihr Rad. An einer Wetterschutzhütte
mündet dieser auf den neuen Betonspurenweg nach Moritzdorf
[~~>Moritzdorf 1,4 km].
Dieser verläuft durch Trockengraswiesen über eine Anhöhe,
wo zukünftig ein Golfplatz entstehen soll. Auf der Höhe
angekommen haben Sie eine ausgezeichnete Sicht den Selliner See,
die Boddengewässer sowie die Ostseebäder Baabe und Sellin.
Weißblau leuchtet das ehemalige Cliff Hotel für die
DDR - Politprominenz am Horizont. Heute ist es ein modernes 5-Sterne
Hotel für gut betuchte. Ein Wetterschutzhütte
und Bänke laden Sie zum Verweilen ein. Weitab vom Straßenlärm
ist dies ein guter Ort, um die Umgebung zu genießen und
inne zu halten. Nun fällt der Betonspurenweg wieder etwas
ab und mündet auf eine schmale Asphaltstraße. Ein Abzweig
nach rechts führt Sie an einer Wetterschutzhütte
vorbei zu einer schön gelegenen Gaststätte, der Moritzburg.
Haben Sie eine längere Pause geplant, dann ist dies der richtige
Ort. Von dieser Gaststätte aus haben Sie eine tolle Aussicht
auf das Baaber Bollwerk und die Having. Für Ihr leibliches
Wohl ist auf der Aussichtsterrasse bestens gesorgt. Ansonsten
fahren Sie weiter. Die Asphaltstraße fällt nun sehr
steil ab. Bitte prüfen Sie Ihre Bremsen und fahren Sie sehr
vorsichtig! Am Ortseingang von Moritzdorf, am Rande eines Parkplatzes,
berät Sie eine ausführliche Radwanderkarte.
Tipp:
Nun haben Sie ein weiteres Mal die Möglichkeit
Ihre Tour wesentlich zu verkürzen. Fahren Sie dazu nach links
auf die schmale Asphaltstraße nach Altensien. Die wenig befahrene
Straße verläuft immer längs des Selliner Sees nach
Sellin. Überqueren Sie vor dem Bahnübergang nach links
die B 196 und fahren Sie in den Ort hinein bis zur Wilhelmstraße,
in deren Verlängerung Sie zur schönsten Seebrücke
Rügens gelangen. Folgen Sie nun weiter der Etappe 13.
Sie fahren die
geplante Tour weiter. Biegen Sie dazu nach rechts in den schönen,
kleinen Ort ein [~~>Mönchgut (Fähre),
Baabe 1,5 km, Alt Reddewitz 2,9 km]. Nach
wenigen Metern zweigt nach links der unscheinbare Weg zur Übersetzstelle
ab. Sie können aber auch noch zuvor einen kurzen Abstecher
in den winzigen Ort Moritzdorf hinein machen.
Nun bringt Sie ein kleines Ruderboot für 1,50 € (Stand
2010) pro Person mitsamt Ihrem Rad in wenigen Minuten an das gegenüberliegende
Ufer. Mittlerweile ist auch ein Motorboot im Einsatz, bei welchen
leider der Charme etwas verloren geht. Bei Hochbetrieb müssen
Sie sich auf eine kurze Wartezeit einstellen.
Diese kleine Bootsfahrt ist nicht nur für Kinder eine willkommene
Unterbrechung der Radtour.
|

Der
Radweg von Seedorf nach Moritzdorf fürht über einen
Höhenzug mit Trockengraswiesen

Die
Personenfähre am Bollwerk Baabe. Hier setzen Radler zum
Mönchgut über.

Blick
auf Baabe Bollwerk von der Moritzburg aus

Auf
Rügen gibt es noch glückliche Kühe und gesunde
Milch

Bei
Moritzdorf befindet sich das Großsteingrab Goldbusch
|
|
7. Etappe
Moritzdorf - Alt Reddewitz
Länge:
3 km
ca 30 min
Höhenmeter
gesamt: 30
SG
4
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
Erlebnis
    
Natur
    
Erholung
  
Versorgung
   
Aussicht
    
Wetterschutz

Badestellen
  
|
Am Baaber
Bollwerk, dem kleinem Hafen von Baabe, begrüßt Sie
das sich sehr schön in die Landschaft einfügende Hotel
Solthus. Ein Kiosk und Bänke laden zum Verweilen ein. Hier
landet auch das Schiff der Weißen Flotte von Lauterbach
nach Gager an. Eine Radwanderkarte
informiert Sie über mögliche Radtouren auf dem Mönchgut.
Wie der Name Mönchgut schon andeutet, haben Zisterziensermönche
des Klosters Eldena bei Greifswald diese Halbinsel vor über
600 Jahren urbar gemacht und geprägt. Das Mönchgut wird
von vielen Urlaubern als die schönste Ferienregion Rügens
angesehen. Sie sollen sich aber ein eigenes Bild davon machen.
Tipp:
Hier können Sie nochmals Ihre Tagestour um ca. 30 km abkürzen.
Fahren Sie dazu die Asphaltstraße nach Baabe entlang und dann
auf den linkerhand beginnenden Radweg. Am Kleinbahnhof überqueren
Sie die viel befahrene B196 und radeln die schön gestaltete
Hauptstraße hoch zum Strand. Der Baumtunnel dieser Straße
gehörte zum Außenstandort der IGA 2003 in Rostock. Setzen
Sie Ihre Tour mit der Etappe 14 fort.
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit am Kleinbahnhof
in den Rasenden Roland einzusteigen und bis Binz zu fahren. Auch
die Rücktour ab Baabe Bollwerk mit dem Schiff nach Lauterbach
wäre denkbar.
Sie haben
noch Kraft, dann umfahren Sie das Hotel Solthus
nach rechts.
An einem großen Granitblock vorbei radeln
Sie auf den Deich. Ein
Verbotsschild ist völlig sinnlos und wird auch allgemein ignoriert.
Ein schmaler,
Feldweg, führt Sie auf der Deichkrone, längs einer Bucht,
der Having, nach Alt Reddevitz. Linkerhand haben Sie ausgedehnte
Wiesen, rechterhand den Schilfgürtel der Having. Übrigens
soll dieser Steg bald einem neuen Radweg weichen. Er ist bereits
in Planung und wird das ohnehin schon gute Radwegenetz des Mönchgutes
weiter verbessern. Vor Alt Reddewitz erwartet Sie ein kurzer, aber
sehr steiler Anstieg (ca. 25%). Hier gibt es nur eines - Schieben!
Am Hang beginnt ein kleines aber feines Naturschutzgebiet. Der sandige
Pfad wird durch eine schmales, steil ansteigendes Asphaltband abgelöst.
Auf der höchsten Stelle angekommen biegen Sie nach rechts vom
Weg ab und begeben sich auf den nahen Kamm der Hügelkette (44
m über NN). Eine einmalig schöne Sicht auf die Having,
eine kleine Bucht, Moritzdorf und Baabe und ein idealer Rastplatz
werden Sie für den winzigen Umweg sicher entschädigen.
Im Mai taucht übrigens Ginster die Hügelkette in ein leuchtendes
Gelb. Eine zauberhafte Natur und das Gefühl der Harmonie umgeben
Sie. Die kurze Abfahrt nach Alt Reddewitz sollten Sie Ihr Rad lieber
schieben. Loser Sand könnte Sie zu Fall bringen. Rechterhand
finden Sie eine Radlerrast, die eine Stärkung anbietet. Überfahren
Sie ein Wegekreuz mit einer Wetterschutzhütte
und biegen Sie nach rechts auf die Asphaltstraße nach Alt
Reddevitz ab. Nach wenigen Minuten gelangen Sie in den verträumten
Urlaubsort Alt Reddevitz.
|

Blick
vom Baaber Bollwerk auf die Moritzburg

Ginster
auf dem Höhenzug im NSG bei
Alt Reddevitz

Nach
der Wende wurden auf Rügen Milliarden investiert. Pension
in Alt Reddevitz

Einer
der übelsten Radwege Rügens, der Radweg bei Alt Reddevitz,
ist Gott sei Dank nur 300 m lang

Seit
1895 dampft der Rasende Roland über das Möncghgut
|
|
8.
Etappe
Alt
Reddewitz -
Mariendorf -
Middel-
hagen - Lobbe
Länge:
4 km
ca. 25 min
Höhenmeter
gesamt: 20
SG
1
Techn.
Hilfe
in
Middelhagen
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
  
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
   
Versorgung
    
Aussicht
   
Wetterschutz
   
Badestellen
  
|
In Alt Reddevitz
biegen Sie an der ersten Verkehrsinsel nach links ab (~~>
Mariendorf 0,8 km; Middelhagen 2,4 km).
Tipp:
Wenn Sie auch gar nichts auf Rügen auslassen wollen, dann
haben Sie die Möglichkeit hier gerade aus weiter zum Reddevitzer
Höft zu fahren. Diese schmale Landzunge schiebt sich ca. 4
km in die Ostsee hinein. Leider ist die Qualität der Wege mangelhaft.
Für diesen Abstecher benötigen Sie ca. 1 Stunde.
Sie verzichten
auf den Abstecher und fahren nach links. Die unbelebte Nebenstraße
führt nun unmittelbar am Ufer des Hagenschen Wieks entlang.
Hier ist wieder ein günstiger Platz für eine kleine Rast.
Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt! Bänke und ein Kinderspielplatz
laden zum Verweilen ein und bieten einen Blick auf die Zickerschen
Berge und das Fischerdorf Gager. Rechterhand liegt die weit in den
Rügischen Bodden hinein ragende schmale Landzunge, das Reddevitzer
Höft. In einer Linkskurve beginnt das kleine Örtchen Mariendorf.
Fahren Sie die Ortsstraße entlang, die leicht ansteigt. Nun
beginnt linkerseits der asphaltierte Radweg nach Middelhagen (~~>
Middelhagen 0,5 km; Lobbe 3,5 km). Am OA von Mariendorf überqueren
Sie die Straße (==> Fahrradverleih Deutschmann).
Tipp:
Wenn Sie eine
Rast an einem bemerkenswerten Aussichtspunkt wünschen, dann
führt nach rechts ein Feldweg auf den 34 m hohen Schafberg.
Machen Sie diesen kurzen, aber lohnenden Abstecher. Sie werden mit
einer tollen Aussicht auf Hagensche Wiek und die Zickerschen Berge
belohnt. Bei guter Sicht sehen Sie das Festland und die Hansestadt
Greifswald. Bitte schieben Sie Ihr Rad in diesem winzigen Naturschutzgebiet!
Sie wollen weiter,
dann fällt der breite Radweg ab und mündet auf der Ortsstraße
von Middelhagen. Dieser Ort wurde vor etwa 700 Jahren von Mönchen
gegründet. Damals gehörte das Mönchgut noch zum Kloster
Eldena bei Greifswald. Biegen Sie nach links ab und fahren Sie die
schmale, asphaltierte Dorfstraße entlang, vorbei an einladenden
Pensionen. Hier befindet sich auch ein Radverleih mit Werkstatt.
Im Zentrum des kleinen Ortes begrüßen Sie eine mittelalterliche
Kirche und das daneben befindliche Schulmuseum. Die Schule wurde
1825 erbaut. Etwa 150 Jahre unterrichteten hier Dorfschullehrer
die Mittelhagener Kinder. Es ist der Initiative einer bewundernswerten
Frau zu verdanken, dass wir uns heute an so einem Kleinod erfreuen
dürfen. Im Schulmuseum gerät jeder (Lehrer) ins Verzücken
ob der guten alten Zeit. Damals waren Lehrer und Pfarrer noch anerkannte
Autoritäten. Schnell werden Sie in Ihre Kindheit zurück
versetzt. Übrigens werden hier auch Unterrichtsstunden im alten
Stil gehalten, die bei kleineren Schulkindern sehr großen
Anklang finden...
Die St. Katharinenkirche, ein Backsteinbau der um 1455 errichtet
wurde, sollte Ihrer Aufmerksamkeit nicht entgehen. In der Saison
ist die Kirche öfter offen. Bestaunen Sie dann den um 1448
geschaffenen Katharinenaltar. Ein weiteres wertvolles Requisit ist
ein vergoldeter Kelch aus dem Jahre 1597.
Bemerkenswert ist auch der gegenüber dem Schulmuseum befindliche
Älteste Gasthof Rügens, der Gasthof zu Linde. Hier kehrten
wahrscheinlich bereits vor 500 Jahren durstige und hungrige Reisende
ein. Empfehlenswert ist noch ein Abstecher über die viel befahrene
Hauptstraße zur Rügenkeramik. Hier finden Sie tolle rügentypische
Souvenire zum Andenken an Ihre Radwanderungen auf Rügen. Dem
Feldweg weiter
gelangt man an einen wunderschön gelegenen Teich. Dieser Teich
war einmal der Fischteich des Klosters. Über eine kleine Brücke
gelangen Sie in wenigen Minuten, vorbei an wunderschönen Pensionen,
zum Gutshof, der zum ehemaligen Kloster gehörte und liebevoll
restauriert wurde.
Tipp:
Sie möchten Ihre Tour abkürzen!
Dann haben Sie hier eine gute Gelegenheit fast 20 km einzusparen.
Fahren Sie den Feldweg längs des Teiches weiter. An einer Verzweigung
halten Sie sich links. Nun gelangen Sie auf einen neuen Betonspurenweg,
der nach Göhren führt.
Folgen Sie diesen Weg über die Felder. Vor Göhren haben
Sie dann die Möglichkeit Göhren einen Besuch abzustatten
oder gleich nach Baabe weiter zu radeln. Ab
Göhren Seebrücke folgen Sie weiter der Etappe 11, ab Baabe
Seepromenade der Etappe 12.
Sie sind noch
guter Dinge. Dann nichts wie weiter. Unmittelbar vor der Kirche,
an einer netten Radlerrast, wo Sie sich nach belieben stärken
können, fahren Sie von der Ortsstraße auf den Radweg
(~~> Lobbe 1,4 km; Thiessow 6,5 km). Dieser
asphaltierte Radweg, der auf der Deichkrone bis Lobbe führt,
bringt Sie schnell voran. Von hier aus haben Sie eine gute Aussicht
auf das Hagensche Wiek und die dahinter liegenden Zickerschen Berge,
unsere Rügener Alpen. Vorbei führt Ihr Weg an einem großen
Windrad. Natürlich gönnen Sie sich einige Minuten und
schauen sich dieses technische Denkmal aus der Nähe an. Es
handelt sich um eines der wenigen, noch im Betrieb befindlichen
Windschöpfwerke auf Rügen. Mit Hilfe des Schöpfwerkes
wird Wasser aus den unter dem Meeresspiegel gelegenen Wiesen in
die Ostsee abgepumpt. So gewinnt man Weideland. Neben dem Schöpfwerk
haben Sie auch die Möglichkeit an einem gepflegtem Rastplatz
etwas zu verweilen. Der wunderschön angelegte, asphaltierte
Radweg, der auf der Deichkrone verläuft und dabei Lobbe umspannt,
läßt sich angenehm befahren und mündet unweit des
beliebten Campingplatzes "Freizeitoase Rügen" auf
die Ortsverbindungsstraße von Lobbe nach Thiessow.
Tipp:
Hier haben Sie noch einmal die Möglichkeit
Ihre Tour einzukürzen. Dazu überqueren Sie jetzt die Ortsstraße
und halten sich links. Hinter der Gaststätte "Octopussi"
biegen Sie nach rechts auf die gepflasterte Straße nach Göhren
ein. Die Straße ist wenig befahren und das neue Pflaster lässt
Sie gut vorankommen. Vor Göhren verzweigt sich die Straße.
Sie halten sich rechts. Fahren Sie den steilen Anstieg in den Ort
hinein und dann hinunter zur Seebrücke. Hier setzen Sie Ihre
Tour mit der Etappe 11 fort. Ihr Tagespensum verkürzt sich
dadurch um ca. 12 km.
|

Alt Reddevitz ist ein Bauern-Fischerdörfchen an einer Bucht
namens "Hagensche Wiek"

Von
Alt Reddevitz ist ein Abstecher auf die Halbinsel Reddevitzer
Höft möglich, die ca. 4 km in die See ragt

Die
Katharinenkirche in Middelhagen wurden um 1455 nach den strengen
Regeln der Zisterziensermönche errichtet

Im
sehenswerten, ältesten Gasthof Rügens in Middelagen
könnten Sie sich eine kleine Stärkung gönnen

Im
Schulmuseum in Middelhagen ist alles noch wie in den guten alten
Zeiten...

In
der "Mönchgut Keramik" sollte Sie auf jeden Fall
ein Andenken an Ihre Radtour finden

Direkt
am Radweg nach Lobbe lädt Sie eine angenehme Radlerrast
ein

Der
Klosterteich in Middelhagen erinnert noch an die Zeit der Mönche.
Das Kloster selbst gibt es seit der Reformation nicht mehr.

Das
Windschöpfwerk bei Lobbe ist ein funktionsfähiges
technisches Denkmal

Die
Gaststätte Octopussi
in Lobbe
|
|
9.
Etappe
Lobbe
- Thiessow -
Klein Zicker und zurück nach Lobbe
Länge:
12
km ca. 60 min
Höhenmeter
gesamt: 10
SG
1
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
   
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
   
Versorgung
    
Aussicht
    
Wetterschutz
   
Badestellen
    
|
Sie radeln
nach Überquerung der Ortsstraße nach rechts auf den
Fuß- /Radweg weiter. Dieser breite, gepflasterte Radweg
verläuft nun längs des beliebten Zeltplatzes Lobbe in
Richtung Thiessow. Hier finden Sie auch wieder eine Radwanderkarte.
Ca. 200 m hinter dem OA Lobbe mündet der Plattenweg in den
asphaltierten Radweg nach Thiessow ein [~~>Thiessow
4 km; Abzweig Gager 1,1 km]. Nun haben Sie einen völlig
ebenen, sich in einem guten Zustand befindlichen, Radweg vor sich.
Dieser führt, immer in unmittelbarer Strandnähe, hinter
den Dünen unweit der Straße, durch einen Kiefernwald.
Ein Abstecher zum nahen Sandstrand ist lohneswert. Auch steht
einer Abkühlung in den Fluten der Ostsee nichts im Wege.
Dazu benötigen Sie hier auch keinerlei Badebekleidung! Der
Radweg wird von vielen Radfahrern genutzt und von Campern überquert,
deren Zeltplätze auf der anderen Straßenseite liegen.
Fahren Sie also bitte vorsichtig! Passieren Sie den Abzweig nach
Gager / Groß Zicker.
Tipp:
Fahren Sie nach rechts und überqueren Sie die viel befahrene
Straße. Nun folgen Sie dem straßenbegleitenden Radweg,
der an einer der schönsten Schulen Rügens vorbei führt.
Der Radweg verzweigt sich. Fahren Sie zuerst nach rechts nach Gager
mit seinem idyllischen Hafen und dann nach links nach Groß
Zicker, mit seiner mittelalterlichen Kirche und Pfarrwitwenhaus.
Die zwischen beiden Orten befindlichen Höhenzüge mit bester
Sicht und einzigartigen Trockengraswiesen sind NSG dürfen mit
dem Rad nicht befahren werden! Besonders im Frühling sollten
Sie unbedingt eine Fußwanderung einplanen. Für den Abstecher
mit dem Rad benötigen Sie ca. 1 Stunde.
Sie bleiben
auf dem Radweg nach Thiessow. Eine Schutzhütte
bietet Ihnen bei Regen Unterschlupf an.
Rechts an der Straße sind Toiletten und Kioske. Am
OE Thiessow steigt der ansonsten fast ebene Radweg etwas an. Davor
biegen Sie links zur bescheidenen Strandpromenade Thiessow ab [~~>Klein
Zicker 3,6 km, Lotsenberg 0,6 km]
. Fahren
Sie die Strandpromenade bis zum Ende. Im Strandcafé haben
Sie die Möglichkeit Ihren Hunger und Durst bei Seesicht zu
stillen.
Tipp:
Liegen Sie
sehr gut im Zeitplan, dann sollten Sie einen Aufstieg auf den Lotsenturm
wagen. Lassen Sie Ihr Rad am Strandcafé stehen und gehen
Sie zu Fuß weiter. Nach wenigen Metern führt ein steiler
Weg mit Treppen zum Lotsenturm auf dem Südperd. Der Aufstieg
ist schnell geschafft. Als Lohn haben Sie eine grandiose Aussicht
(Eintritt 1 €) über das Mönchgut Sie sehen auch die
nicht zu Rügen gehörenden Inseln "Greifswalder Oie"
(links) und "Ruden" (rechts). Hinter dem Ruden am Horizont
finden Sie die bei guter Sicht die Insel Usedom. In Südrichtung
grüßt das Festland um Greifswald. Am Turmfuß befindet
sich das ehemalige Lotsenhaus. Hier erfährt man einiges zur
Geschichte des Lotsenturmes und zum Lotsenwesen auf dem Mönchgut.
Nun fahren Sie
von der Promenade ab geradeaus in den Ort Thiessow hinein. Auf der
Haupstraße radeln Sie nach links. In einer Rechtskurve biegen
Sie nach links von der Ortsstraße ab. Ein unbefestigter Weg
brigt Sie durch ein Kieferwäldchen direkt zum Strand. Nach
rechts gelangen Sie zur asphaltierten Uferpromenade. Hier haben
Sie Bänke für eine gemütliche Rast mit Blick auf
den Greifswalder Bodden, das frühere Kernkraftwerk Lubmin und
bei guter Sicht auf unsere beliebte Nachbarinsel Usedom.
Die Promenade
mündet am OA wieder auf die Straße. Sie überqueren
diese und fahren nach links auf den nagelneuen Radweg [~~>
Klein Zicker 1,0 km], vorbei an einem der besten Surfreviere
Rügens, nach Klein Zicker. Am OE befindet sich an der Buswendeschleife
eine öffentliche Toilette mit
Dusche. Radeln Sie auf der etwas ansteigenden "Dörpstrad"
in den winzigen Ort hinein. Dieses von Insidern beliebte, kleine
Dörfchen bietet neben einer schönen Aussicht ein frisches,
schmackhaftes Fischgericht im "Zum Trautem Fischerheim",
das Sie auch im Freien mit Seesicht einnehmen können. Fahren
Sie die Dorfstraße bis zum Ende. Direkt am Steilufer laden
Bänke zum Verweilen ein. Ein Wanderweg führt auf das Steilufer
und die Anhöhe. Hier war zu DDR-Zeiten eine Radarstation der
Sowjetarmee. Das Betreten dieses Geländes war natürlich
damals den DDR-Bürgern strengstens untersagt (militärisches
Sperrgebiet!). Nach der politischen Wende wurde die Anlage abgebaut.
Tipp:
Wenn genügend
Zeit vorhanden ist, sollten Sie die Räder einschließen
und den kurzen Aufstieg auf dem Uferwanderweg in Angriff nehmen.
Auf der Anhöhe angekommen haben Sie eine wunderschöne
Aussicht auf den Zickersee, die Kaming und den Greifswalder Bodden.
Eine Informationstafel informiert Sie über den Plan der Schweden
hier einen großen Hafen und die Stadt Gustavia zu errichten.
Die Übergabe Schwedisch Pommerns im Jahre 1815 an Preußen
verhinderte die Ausführung.
Sie verlassen
nun diesen gastlichen Ort auf dem gleichen Weg wie Sie gekommen
sind. Am OE Thiessow fahren Sie nach links auf den Radweg über
den Deich. Linkerhand sehen Sie den kleinen Hafen von Thiessow am
Zickersee. Falls Sie genügend Zeit haben, fahren Sie doch mal
hin und genießen Sie das maritime Flair.
Der Radweg übern Deich mündet auf der Ortsstraße
in Thiessow. Überqueren Sie bitte vorsichtig diese in der Saison
sehr stark befahrene Straße [~~>
Baabe, Göhren; Lobbe 4,2 km; Abzw. Gager / Groß Zicker
3,1 km]. Ein naturbelassener Rad/-Wanderweg führt Sie
in einen Kiefernwald hinein und trifft auf den Radweg, den Sie gekommen
sind. Biegen Sie nach links ab. Die Rückfahrt nach Lobbe ist
schnell geschafft. Sie werden mir sicher recht geben, wenn ich sage,
dass sich dieser Abstecher auf jedem Fall gelohnt hat.
|

Der
Lotsenturm
in Thiessow
ist bei guter Sicht ein lohnenswertes Ausflusziel

Für
ein geringfügiges Entgeld bietet sich Ihnen eine grandiose
Sicht über große Teile des Mönchgutes

Blick
vom Lotsenturm
in Richtung Klein Zicker

Der
wunderschöne Rad- / Fußweg von Thiessow
nach Klein Zicker verläuft direkt auf Mole

Überall
auf Rügen leuchten im Herbst die Früchte des Sanddorns,
der Zitrone des Nordens

Der
Wanderweg zum Aussichtspunkt auf dem Steilufer bei
Klein Zicker

Frühling
am Südperd bei Thiessow

Im
Gegensatz zu den Kranichen überwintern Schwäne auf
der Insel Rügen

Das
jährliche "Oldietreffen" auf Rügen ist eine
Attraktion für alle Autofans

Bereits
um 1360 wurde die Backsteinkirche in Groß Zicker errichtet

Hier
durften die Pfarrwitwen einen bescheidenen Lebensabend verbringen
|
|
10.
Etappe
Lobbe
-
Göhren
Länge:
4 km
ca. 25 min
Höhenmeter
gesamt: 45
SG
3
Techn.
Hilfe
in
Göhren
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
  
Erlebnis
    
Natur
   
Erholung
  
Versorgung
    
Aussicht
   
Wetterschutz
  
Badestellen
    
|
In
Lobbe, hinter der Gaststätte "Octopussi", biegen
Sie rechts von der Hauptstraße ab [~~>
Binz 23 km, Sellin 14 km, Göhren 4 km, Museumsschiff Luise
3,5 km]. Eine neue, gepflasterte Straße bringt Sie
parallel zum Ufer nach Göhren. Die öffentliche Straße
wird von Kraftfahrzeugen wenig genutzt und ist gut befahrbar.
Unterwegs begegnen Ihnen wunderschöne Pensionen aber auch
Altlasten aus der DDR-Zeit. Rechterhand passieren Sie eine große
Reha - Klinik. Hinter einem kleinem Sportplatz am OE von Göhren
biegen Sie nach rechts ab. Eine neue, ansteigende Pflasterstraße
führt Sie, vorbei am Museumsschiff Luise, zur Ortsmitte.
Das Museumsschiff kann täglich von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
besichtigt werden. Sie erhalten Informationen zur Geschichte der
Luise, zum Fischfang auf der Ostsee und sehen die dazu notwendigen
Ausrüstungen. Die Straße steigt nun steil an. Gönnen
Sie Ihrem Hinterteil eine kleine Entspannung und schieben Sie
am besten mal Ihr Rad aein Stück. An einer uralten Fischerkate
zweigen Sie nach links auf eine Asphaltstraße ab. Diese
steigt weiter leicht an und mündet am höchsten Punkt
an den Mönchguter Museen auf die Hauptstraße von Göhren.
Die Mönchguter Museen bestehen aus mehreren Gebäuden.
Sie geben eine guten Einblick in die Geschichte und das Leben
der Menschen in dieser schönen Region Rügens. Fahren
Sie nach rechts auf die Hauptstraße. In
einer Linkskurve, am Fußgängerschutzweg, steigen Sie
ab und schieben Ihr Rad den steil abfallenden Fußweg zur
Strandpromenade [~~> Seebrücke;
Binz 14,6 km; Sellin 5,0 km].
Genießen Sie den 2003 als Außenstandort
der IGA neu gestalteten Kurpark und die belebte Bernsteinpromenade.
Von der Seebrücke aus haben Sie eine gute Sicht auf den Strand-
und Uferbereich des drittgrößsten Seebades auf Rügen.
Eine Vielzahl von Imbissständen und
Restaurants bieten ihre Dienste an und es gibt genügend Bänke
für eine angenehme Rast.
Natürlich kommt hier auch ein (Sonnen)Bad
am feinsandigen Strand in Betracht. 200 m östlich der Seebrücke
finden Sie den asugewiesenen FKK. Badesachen sind also unnötig.
Tipp:
Wenn
Sie Ihre Radtour nun verkürzen möchten, dann steigen Sie
am Kleinbahnhof Göhren in den Rasenden Roland (Kleinbahn) ein.
Je nach Wunsch können Sie nun bis Baabe, Sellin, Jagdschloß
Granitz, Binz oder bis nach Putbus fahren!
Abfahrtszeiten in der Saison (2011) ab Göhren: 06:55; 08:55;
10:55; 11:49; 12:55; 13:49; 14:55; 15:49; 16:55; 17:49; 18:55; 20:55
Uhr. Fahrräder werden mitgenommen! Bitte den aktuellen Fahrplan
beachten!
Alternativer
Tipp:
Weiterfahrt ab Göhren mit dem Linienbus "Radzfatz"
(mit Radanhänger) des Rügener Personennahverkehrs (RPNV)
bis Baabe, Sellin; Lancken-Granitz - Serams - Binz. Folgen Sie dann
den Etappen 15 und16 nach bis Bergen.
Wenn Sie an der Buswendeschleife bei Serams umsteigen, können
Sie auch bis Bergen, ihrem Tagesziel, durchfahren. Abfahrtszeiten
in Göhren (2011): 08:30; 08:45; 09:15; 09:45; 10:45; 12:15;
13:00; 13:30; 13:45; 17:00; 21:30 22:30 Uhr. Bitte sehen Sie den
aktuellen Fahrplan
ein!
Besonderer
Tipp: Haben
Sie Interesse an einer kleinen Seereise? Von der Seebrücke
Göhren aus legen Bäderschiffe ab, die in Sellin, Binz
und Sassnitz anlegen. Räder werden mitgenommen. Sehen Sie dazu
bitte den aktuellen Fahrplan ein!
|

Auch
Lobbe hat sich nach der Wende zu einem beliebten Urlaubsort
entwickelt

Am
Museumsschiff Luise am
Südstrand im Ostseebad Göhren

Die
Mönchguter Museen in Göhren geben Ihnen einen guten
Einblick in die Besonderheiten der Halbinsel

In
Gören, in unmittelbarer Nähe der Bernsteinpromenade,
ist die Endhaltestelle des Rasenden Rolands

Blick
von Göhren auf den Nordstrand mit Seebrücke und Bernsteinpromenade

Der
größte Findling Rügens, der Buskam befindet
sich vor Göhren
|
|
11.
Etappe
Göhren
-
Baabe
Länge:
3 km
ca. 15 min
Höhenmeter
gesamt: 0
SG
1
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
  
Erlebnis
    
Natur
    
Erholung
    
Versorgung
    
Aussicht
    
Wetterschutz
    
Badestellen
    
|
Setzen Sie
Ihren Weg auf der Promenade in Richtung Baabe - Sellin fort. Sicher
müssen Sie in der Saison Ihr Rad in Ortsnähe schieben,
da die wunderschöne Promenade mit Seesicht viele Besucher
anlockt. Rechterhand befindet sich der Traumstrand von Gören,
der sich bis Sellin erstreckt und zu den schönsten der Insel
Rügen zählt. Wäre ein Bad angenehm? Dem steht nichts
im Wege. Abseits vom Ortszentrum benötigen Sie dazu weder
eine Badehose noch ein Handtuch. Der Weg, welcher neu ausgebaut
und saniert wurde, führt nun an einem riesigen Feriendorf
vorbei. Da der Weg von vielen Fußgängern benutzt wird
sollten Sie besonders rücksichtsvoll fahren oder auch gelegentlich
absteigen.
Wenn Sie links im Dünenwald die schönen Häuschen
durch die Bäume schimmern sehen, fahren Sie von der Promenade
ab. Nach wenigen Metern sind Sie in im neuen Strandpark Baabe.
In der dahinter liegenden Baaber Heide haben Sie Sie neben einem
gut befahrbaren Radweg auch noch ca. 40 km ausgeschilderte Nordic
Walking Strecken, die nach dem Richtlinien des Deutschen Nordic
Walking Verbandes 2007 angelegt wurden. Der Zugang ist jeweils
von Baabe oder Göhren aus. Sie befahren nun eine Asphaltstraße,
die sich durch niedliche Ferienhäuser schlängelt. Vorbei
am neuen Kurzentrum von Baabe gelangen Sie auf die Strandstraße.
Sie sind im kleinsten Seebad Rügens in Baabe. Radeln Sie
eine kleine Runde, vorbei am Hotel "Seestern", und bestaunen
Sie die Gestaltung dieser "Bummelmeile", die als Außenstandort
der IGA 2003 ihr Outfit bekam. Auf Höhe der evangelischen
Kirche biegen Sie auf die zum Strand führende Fahrbahn ab.
Die Kirchen der Bäderorte sind alle in der Neuzeit entstanden
und stehen somit im Kontrast zu den mittelalterlichen Kirchen
im Inselinneren. Vielleicht erleben Sie noch auf der Freilichtbühne
eine ansprechende Darbietung, die besonders in der Saison an Wochenenden
stattfinden. Schieben Sie Ihr Rad den wenigen Meter bis zur Strandpromenade.
Ein Monolith zeigt Ihnen hier die Himmelsrichtungen an. Nun haben
Sie noch ein paar Treppen zu überwinden und weiter geht es
auf der Strandpromenade Richtung Sellin. Sie passieren eine Ruine,
des weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Binzer
Baumeisters Müther, der mit seiner Betonschalenbauweise Geschichte
geschrieben hat. Unvorstellbar, dass man in dieser Toplage noch
keine Verwendung für diese in DDR-Zeiten beliebte "gastronomische
Einrichtung" gefunden hat... Rechterhand laden Traumstrände
zum Baden ein. Unmerklich gelangen Sie vom Baaber Strand zum Südstrand
von Sellin. Bis nach Binz ist dies nun die letzte Gelegenheit
sich den Schweiß in der erfrischenden Ostsee abspülen.
Ach so, Sie haben die Badesachen vergessen? Um so besser, es ist
doch viel schöner und gesünder nackt zu baden!
|

Die
Promenade in Baabe mit dem
Hotel Seestern

Der
Baumtunnel in Baabe, ein Außenstandort der IGA 2003 in
Rostock

Das
Strandcafé in Baabe ist ein Bauwerk des weithin bekannten
Binzer Baumeisters Müther

Die
Kirchen in den Seebädern sind alle jüngeren Datums
und nicht vergleichbar mit den mittelalterlichen Dorfkirchen

Der
"Kompass" an der Baaber Promenade zeigt Ihnen Ihre
weitere Fahrtrichtung - Ost.
|
|
12.
Etappe
Baabe
- Sellin
Länge:
3 km
ca. 20 min
Höhenmeter
gesamt: 45
SG
3
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
   
Erlebnis
    
Natur
    
Erholung
   
Versorgung
    
Aussicht
    
Wetterschutz
    
Badestellen
    
|
Der ausgezeichnete
Rad-/Fußweg verläuft weiter direkt auf der Düne
und bietet immer wieder einen schönen Blick auf die Ostsee.
Dieses im Durchschnitt nur 52 Meter tiefe Binnenmeer, welches
nach der letzten Eiszeit vor ca. 12000 Jahren entstand, prägt
das milde Klima Rügens. Fast unmerklich passieren Sie das
Cliff-Hotel, deren Gäste mit einem Lift zum Strand befördert
werden. Hier war früher die politische Prominenz der DDR
zu Hause. Die Mitglieder des ZK der SED erholten sich hier, streng
abgeschirmt von ihrem Volke. Für das einfache Volk war dieses
Hotel tabu. 2007 erhielt das 256 - Zimmer Hotel der gehobenen
Klasse einen neuen Besitzer und wurde umfassend modernisiert.
Die größte Wasserrutsche auf Rügen kündigt
das nahe Sellin an. Nun ist Gastronomie groß geschrieben.
Am Selliner Hauptstrand soll niemand hungern oder dursten. Steigen
Sie am besten ab. Hier sind immer viele Menschen unterwegs. Übrigens
haben Sie hier auch die Möglichkeit ein angenehmes WC
zu benutzen. Der Traumstrand von Sellin lädt Sie zum Baden
ein. Nun gilt es einen extrem steilen Aufstieg zu überwinden.
Schieben Sie besser Ihr Rad, denn Sie benötigen noch viel
Kraft bis zu Ihrem Tagesziel in Bergen. Oben angekommen biegen
Sie nach rechts in den Waldweg ein [~~>Schwarzer
See 3,7 km, Seebrücke 1,0 km, Katholische Kirche 0,8 km].
Tipp:
Wenn etwas unsicher sind oder Kraft sparen
wollen, dann fahren Sie besser die Strandstraße hinab bis
auf die Göhrener Straße. Biegen Sie nach rechts ab und
radeln Sie bis zur rechterhand beginnenden Wilhelmstraße,
der Prachtstraße Sellins, die direkt zur Seebrücke führt.
Genießen Sie die nach der Wende im neuem Glanz erstandenen
Villen aus der Gründerzeit. Bewundern Sie die schönste
Seebrücke Rügens, die eines der beliebtesten Fotomotive
auf unserer Insel ist. Folgen Sie ab Seebrücke der aktuellen
Tour.
Sie
mögen etwas Gelände - dann los! Der Waldweg steigt etwas
an und und gibt tolle Aussichtspunkte vom Hochufer auf die offene
See frei. Sie können direkt auf dem Hochufer
entlang das Rad schieben oder aber Sie fahren den nun abfallenden,
schmalen Waldweg hinab, bis dieser in einen breiten öffentlichen
Weg mündet. Sie biegen nach rechts auf diesen Schotterweg,
der nun ansteigt, ein. Sie sollten hier Ihr Rad mal wieder ein bißchen
schieben. Sie kommen an der wunderschönen, kleinen katholischen
Kirche "Maria Meeresstern" vorbei [~~>
Schwarzer See 2,8 km]. Nun fällt der Weg durch eine
Hotelanlage in Richtung Seebrücke hin steil ab. Vom Hochufer
haben Sie eine schöne Aussicht auf die schönste Seebrücke
Rügens. Fahren Sie bitte vorsichtig, da auf den letzten Metern
noch eine Treppe zu überwinden und seit Herbst 2011 hier ein
neues Hotel entsteht und Bauarbeiten hinderlich sein können.
Einen Abstecher zur Seebrücke lassen Sie sich natürlich
nicht entgehen.
Tipp:
Übrigens können Sie ab Seebrücke Sellin auch mit
dem Schiff nach Binz fahren. Dazu beachten Sie bitte den aktuellen
Fahrplan.
Wenn schon nicht
heute, dann auf jeden Fall ein ander mal. Schießen Sie noch
ein Foto mit der am meisten fotografierten Seebrücke Rügens!
Fahren Sie nun die Wilhelmstraße hinunter, vorbei an tollen
Hotels und Pensionen (Achtung: Einbahnstraße!) Das neue Kurhotel
Sellin merken Sie sich bei dieser Gelegenheit gleich für Ihre
Hochzeitsreise vor. Übrigens hat Sellin auch ein modernes Spassbad,
wo Sie einen Regentag gemütlich verbringen können.
Tipp:
Sie sind schon etwas angeschlagen und möchten die folgende,
anstrengende Etappe durch die Granitz auslassen. Kein Problem, es
geht auch kräfteschonender. Fahren
Sie gerade aus weiter bis zur B 196. Überqueren Sie die Gleise
des "Rasenden Rolandes" biegen Sie nach rechts auf die
B 196 ein. Am OA von Sellin beginnt der straßenbegleitende
Radweg längs der B 196 über Lancken-Granitz nach Serams.
Dort überqueren Sie die viel befahrene Straße nach Binz
und fahren in das unscheinbare Örtchen Serams hinein. Nach
einer Rechtskurve im Ort biegen Sie nach links in eine schmale,
ansteigende Straße ein, die direkt auf dem Radweg Serams -
Binz mündet. Dieser breite, asphaltierte Radweg verläuft
durch Felder. An einem Wäldchen fällt er steil ab. Vorsicht!
Nun schlängelt er sich durch Wiesen, die ab 2012 ein Golfplatz
werden und mündet schließlich an der Kleingartenanlage
"Am Kleinbahnhof" auf eine schmale Asphaltstraße,
die Sie nach links abbiegend bis nach Binz hinein befahren.
Damit
haben Sie haben viel Kraft und auch etwas an Zeit eingespart.
Tipp:
Sie sind etwas angeschlagen und wollen Ihre Tour schneller beenden,
dann steigen Sie in Sellin am Kleinbahnhof in den Rasenden Roland
ein. Sie fahren mit der Kleinbahn, welches
übrigens nicht nur für Kinder ein tolles Erlebnis ist,
bis nach Binz oder wenn Sie stark abkürzen wollen bis Putbus.
Fahrräder werden mitgenommen! Bitte den aktuellen Fahrplan
beachten!
Alternativer
Tipp:
Weiterfahrt ab Göhren mit dem Linienbus "Radzfatz"
(mit Fahrradanhänger) bis Baabe, Sellin; Lancken-Granitz -
Serams - Binz - Prora oder Neu Mukran. Folgen Sie dann der Etappe
14.
Wenn Sie an der Buswendeschleife bei Serams umsteigen, können
Sie auch bis Bergen mit dem Radzfatz weiter fahren und Ihre Tour
beenden.
Bitte den aktuellen Fahrplan beachten!
Besonderer
Tipp: Ab
den Seebrücken Göhren bzw. Sellin haben Sie auch die Möglichkeit
mit dem Schiff nach Binz oder Sassnitz weiter zu reisen. Räder
werden mitgenommen. So können Sie Ihr Tagespensum verringern
und Rügen einmal seeseitig bewundern. Sehen Sie bitte die aktuellen
Fahrpläne ein!
|

Das
Cliff-Hotel in Sellin war zu DDR-Zeiten der politischen Prominenz
vorbehalten

Vom
Selliner Südstrand in das Seebad Sellin gibt es mal zur
Abwechslung 20% Steigung!

Die
katholische Kirche Maria Meeresstern in Sellin
Die
schönste Seebrücke Rügens im Ostseebad Sellin

Mit
der Tauchgondel am Kopf der Seebrücke genießen Sie
die Unterwasserwelt

Gönnen
Sie sich mal einen Urlaub im Seebad Sellin

Die
Wilhelmstraße, die Prachtstraße Sellins, führt
direkt zur Seebrücke

Der
Kurpark Sellin mit dem Spaßbad für Regentage auf
Rügen

Leider
sind auf Rügen immer noch Altlasten aus der DDR-Zeit anzutreffen...

Milliarden
wurden auf Rügen investiert, um die in der DDR-Zeit verfallene
Bausubstanz der Gründerzeit zu sanieren...
|
|
13. Etappe
Sellin
- Binz
Länge:
7 km
ca. 50 min
Höhenmeter
gesamt: 120
SG
4
Techn.
Hilfe
in
Binz (2x)
Bewertung
der
Etappe:
Zustand

Erlebnis
    
Natur
    
Erholung
  
Versorgung
    
Aussicht
   
Wetterschutz
    
Badestellen
    
|
Am Ende der
Wilhelmsstraße biegen Sie rechts ab. Nur wenige Meter weiter
gelangen Sie an eine Kreuzung. Sie haben noch Kraft! Dann biegen
Sie nach rechts in die Kirchstraße ab. Die folgende Straßenkreuzung
mit Infotafel überfahren Sie nach halbrechts [~~>
Rügenrundtour; Binz 7,5 km; Jagdschloss 5,0 km].
Tipp:
Schneller kommen Sie nach Binz, wenn Sie die Kreuzung gerade
aus überfahren. Nun führt eine leicht ansteigende Straße,
vorbei an der Schule, zum Ortsrand von Binz. Ein nagelneuer, weitgehend
naturbelassener Radweg führt längs der Rügenener
Kleinbahn in das Waldgebiet der Granitz. Nach einem Anstieg gelangen
Sie zur Kreuzeiche. Folgen Sie nun wieder der Haupttour.
Vorbei an
der evangelischen Kirche, die erst 1912 erbaut wurde, steigt die
Straße steiler an. Linkerhand ist der Friedhof mit einem
Gedenkstein für die Opfer von Krieg, Diktatur und Vertreibung.
An der Kurklinik Sellin endet die Straße. Nun führt
ein Sie ein nagelneuer, 3 m breiter naturbelassener, in Teilstücken
auch gepflasterter bzw. asphaltierter, Radweg in das Naturschutzgebiet
der Granitz [~~> Binz 7,0 km].
Auf der Anhöhe gabelt sich der Weg. Sie fahren nach links [~~>
Binz 7,1 km] und die nächste Gabel nach rechts [~~>
Binz 6 km]. Eine Wegekreuzung mit Schutzhütte überqueren
Sie [~~> Binz 5,6 km]. Der Radweg
steigt an, um dann wieder abzufallen. An der nächsten Gabelung
halten Sie sich links [~~>Binz 4,3 km;
Schwarzer See 0,3 km]. Der Weg fällt ab. In einer Kurve
machen Sie einen Abstecher nach links zum Schwarzen See. Am Ufer
dieses romantischen, eiszeitlichen Sees ist ein guter Platz für
eine Rast. Nun aber weiter! Am nächsten Wegekreuz an der Kreuzeiche
befindet sich eine Schutzhütte. Leider enden hier die beiden von
Sellin kommenden, neuen Radwege. Fahren
Sie dem Waldweg weiter
[~~> Binz 4,3 km; Finnischer Krieger 1,0 km]. Der nun
an Steigungen asphaltierte Radweg verläuft wellig bis zum Wegekreuz
Finnischer Krieger. Sie biegen nach rechts ab
[~~> Binz 2,4 km; Finnischer Krieger 0,1 km]. Nach wenigen
Metern sind linkerhand eine Schutzhütte und ein Grab eines Kriegers
der schwedischen Armee aus napoleonischer Zeit. Bitte fahren Sie
nicht achtlos vorbei! Der abfallende Radweg verzweigt sich nun.
Tipp:
Wenn es Ihre Zeitplanung zulässt, biegen Sie am Abzweig
nach links ab und radeln Sie auf den ansteigenden, naturbelassenen
Radweg zum Jagdschloss [~~> Jagdschloss
0,3 km]. Der Radweg mündet auf der Asphaltstraße zum Jagdschloss.
Biegen Sie nach links ab. Und nach wenigen Metern sind Sie an der
Haltestelle für die Bäderbahn nach Binz. Davor rechts führt
ein Fußweg am Forsthaus vorbei zum Jagdschloss. Bei guter Sicht
haben Sie vom Turm die beste Aussicht auf Rügen. Im Jagdschloss
selbst sind Austellungsgegenstände,
die Sie in die Zeit des Fürsten Malte I zu Putbus zurück
versetzen. Die Zeit dafür sollten Sie sich nehmen. In der alten
Brennerei, einer urigen Kellergaststätte, lohnt es sich einzukehren.
Die Weiterfahrt
nach Binz kann auch auf der sehr steil abfallenden Asphaltstraße
erfolgen. Diese ist nur für die Tschutschu-Bahn frei. Diese
Strecke bitte keinesfalls mit kleinen Kindern benutzen. Besser Sie
fahren wieder zur Ihrer Abbiegestelle im Wald zurück.
Sie
verzichten auf den Abstecher zum Jagdschloss. Dann fahren Sie
gerade aus weiter den etwas untergeschotterten Waldweg hinunter.
An
einer weiteren Wegegabelung bleiben Sie links. Der Waldweg mündet
auf der Asphaltstraße zum Jagdschloss. Biegen Sie nach rechts
auf diese Straße ein. Die Straße fällt nun, vorbei
an einer Wohnsiedlung, bis zu einer Straßenkreuzung ab. Hier kreuzt
auch der "Rasende Roland" die Straße. Sie überqueren
diese viel befahrene Straße und fahren in die gegenüber
liegende schmale Asphaltstraße [~~>
Binz Seebrücke 3,7 km; Schmachter See 1,7 km]. Hier befindet
sich auch eine Infotafel, wo Sie
eine großen Teil Ihrer Tagesstrecke einsehen können.
Das nur für Anlieger befahrbare schmale Asphaltband führt
durch ein altehrwürdiges Gehöft. Dahinter verzweigt er. Sie
radeln gerade aus längs einer Kleingartenanlage weiter
[~~> Binz Seebrücke 3,5 km; Schmachter See 1,5 km].
In einer neuen Randsiedlung von Binz biegen Sie nach links ab
[~~> Binz Seebrücke 3 km; Schmachter
See 1 km]. Der Radweg führt längs der Schienen der Kleinbahn
zum Wald. Hier überqueren Sie die Gleise und fahren nach links
[~~> Rügenrundtour] immer
am Ufer des Schmachter Sees entlang, bis in die Ortschaft. Hier
biegen Sie nach links [~~> Sassnitz 15,8
km; Prora 4,3 km; Seebrücke 1,1 km] auf die Schmachter
Seepromenade ein. Diese wurde als Außenstandort der IGA 2003 in
Rostock saniert und ist zusammen mit dem Garten der Sinne sehenswert.
Genießen Sie den großzügigen, gepflasterten Radweg, gesäumt
von Rhododenren, bis zur nach rechts abbiegenden Schmachter-See-Straße.
Tipp:
Natürlich sollten Sie unbedingt einen Abstecher in das berühmteste
Seebad Rügens machen. Biegen Sie dazu vor der Villa Seefrieden
nach rechts in die Schmachterseestraße ab
[~~> Seebrücke 0,7 km]. Überqueren Sie die viel befahrene
Durchfahrtsstraße und bummeln Sie die Strandstraße bis zur Seebrücke
hoch. Hier sind in der Saison immer sehr viele Urlauber unterwegs.
Von der Seebrücke aus können Sie das Seebad Binz gut einsehen und
haben einen tolle Aussicht auf die Strandpromenade, das Prorer Wiek,
Prora, den Hafen Mukran, Sassnitz und die Kreideküste. Die einzigartige
Bäderarchitektur und das Treiben auf dem Kurplatz, der Promenade
und am Strand lädt zum Verweilen ein. Eine Glasbläserei,
Museen und zahlreiche Geschäfte und Gaststätten bieten
Ihre Dienste an. Planen Sie etwas mehr Zeit für diesen wunderschönen
Ort!
|

Das
38 m hohe fürstliche Jagdschloß
auf dem 107 m hohen Tempelberg in der Granitz ist ein Aussichtspunkt
der Extraklasse auf Rügen

Nicht nur in der Granitz wird
auf Rügen übermäßig viel Holz eingeschlagen.
Dabei hat Rügen nur noch 16% Wald!

Das
Wahrzeichen
von Binz,
das Kurhaus, ist heute ein 5-Sterne Hotel

Die
375 m lange Seebrücke wurde nach der Wende wieder errichtet

Die Schmachter - See - Promenade enstand als Außenstandort
der IGA 2003 in Rostock

Während
der Saison fast tägliche Veranstaltungen auf dem Kurplatz
erfreuen Rügener und Gäste

Binz
feiert sein 125-jähriges Bestehenen als Seebad

Am
Brunnen der Schmachter-See-Promenade treffen Sie sich nach einem
individuellen Abstecher in den Ort hinein zur Weiterfahrt

Ein
Bad am feinsandigenBinzer Strand ist eine willkommene Abwechslung

Die
evangelische Kirche in Binz wurde 1913 geweiht.Sie besitzt eine
Grünbergorgel und einen hölzernen Altar des tiroler
Bildschnitzers Stufflesser
|
|
14.
Etappe
Binz
-
Prora -
Mukran
Länge:
8 km
ca. 35 min
Höhenmeter
gesamt: 0
SG
1
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
   
Erlebnis
    
Natur
   
Erholung
    
Versorgung
    
Aussicht
 
Wetterschutz
   
Badestellen
    
|
Begeben Sie
sich nach Ihrem Abstecher in das bekannteste Seebad auf Rügen
zurück zum Radweg am Schmachter See bzw. fahren Sie gleich
gerade aus weiter. Der wunderschöne Radweg verläuft
weiter an einem beliebten Wasserspielplatz vorbei längs des
Ufers des Schmachter Sees. Sie fahren am tollen Sportplatz von
Binz vorbei und halten sich danach rechts. Der Weg mündet
auf der Ortsstraße Binz. Überqueren Sie diese bitte
vorsichtig und fahren Sie nach links auf den neuen, asphaltierten
Radweg in Richtung Prora. Dieses Radwegestück wurde 2009
übergeben und endet am Bahnübergang. Überqueren
Sie diesen und fahren auf den dahinter beginnenden Radweg, der
straßenbegleitend zur Innenstraße Binz - Prora verläuft
[~~>Sassnitz 13 km, Feuersteinfelder
9,2 km, Prora 1,4 km]. Dieser Weg wird durch Radfahrer
und Skater sehr gut angenommen. Um einen Blick auf das KDF-Seebad
werfen zu können, fahren Sie am OE-Schild Prora nach rechts
ab in die Strandstraße. Sie passieren zwei Wohnblöcke
und biegen die nächste Abzweigung links ab. Nach wenigen
Metern sehen Sie ein langgezogenes Gebäude. Sie sind am KDF-Seebad,
welches 20.000 deutschen Arbeitern erholsamen Urlaub bieten sollte.
Und dies zu einer Zeit, wo Urlaub für Arbeiter und Bauern
ein Fremdwort war! Dieser Bau ist einmalig in der Welt, sollte
er doch allen Urlaubern Zimmer mit Meeresblick bieten und dies
für nur 2 Reichsmark bei Vollpension. Kriegsbedingt wurde
die Anlage nie fertiggestellt. Zu DDR-Zeiten waren hier tausende
Soldaten stationiert. Heute steht diese riesige, ca. 5 km lange
"Altlast", von einigen Museen und Einrichtungen abgesehen,
leer. Dies soll sich aber die nächsten Jahre ändern.
Einen Besuch des NVA-Museum oder des weiter nördlich gelegene
Eisenbahnmuseums sollten Sie an Regentagen in Erwägung ziehen.
Verlassen Sie vor der riesigen Sporthalle und Gaststätte
wieder den KDF-Komplex und fahren Sie nun weiter auf den straßenbegleitenden
Radweg nach Prora Ost. Die Siedlungen Prora Ost und Prora Nord
waren übrigens für die Arbeiter des KDF-Bades und später
für das Personal des Seebades vorgesehen. Heute sind diese
voll unterkellerten und sanierten Häuser sehr begehrt. Der
Radweg verläuft längs der Abgrenzung des Eisenbahnmuseums
nach Prora-Nord. In Prora Nord endet der Radweg und Sie fahren
ein kurzes Stück auf einer breiten, neu asphaltierten Endstraße.
Diese Straße ist als Radfahrstraße ausgeschildert
und darf nur von Anliegern befahren werden. Nach ca. 500 m geht
ein erst 2002 eröffneter, breiter asphaltierter Radweg nach
rechts von der Straße ab. (==>
Strand F, Ruinen) [~~>
Sassnitz 7,9 km; Neu Mukran 3,2 km].
Rechterhand, nicht einsehbar hinter einem Zaun befindet sich ein
2007 neu eröffneter Jugendzeltplatz. Hinter einer steilen
Linkskurve sehen Sie zwei von der Nationalen Volksarmee (NVA)
der DDR zu Übungszwecken gesprengte Gebäude des KDF-Seebades.
Die extrem starke Metallverwehrung hielt vielen Sprengungen stand.
Fallschirmjäger nutzten die Gebäude zum Training des
Häuserkampfs. Heute erobert die Natur Stück für
Stück die beiden nördlichsten Bauten des Kdf-Seebades.
Gefahrlos und schnell gelangen Sie auf dem breiten, asphaltierten
Radweg, der durch eine Kiefernwald immer längs der Dünen
des Prorer Wieks verläuft, nach Mukran. Sandornbüsche
säumen Ihren Weg. Kosten Sie ab September ihre rosa leuchtenden
kleine Früchte. Sie sind säuerlich und extrem vitaminreich.
Ein Abstecher nach rechts bringt Sie in wenigen Minuten zum Strand
des Prorer Wieks. Einem Bad steht an diesem Traumstrand übrigens
nichts im Wege. Selbst wenn Sie die Badebekleidung vergessen haben,
muss Sie dies nicht abhalten. Denn hier badet jeder, wie er es
für richtig hält. Und das stört niemand! Hinter
einer Doppelkurve geht nach rechts der Wanderweg zu den Feuersteinfeldern
ab. Dafür haben Sie jetzt sicher keine Zeit mehr. Vielleicht
nehmen Sie sich mal einen Spaziergang zu diesem Kleinod auf Rügen
vor. Die großen Flächen bedeckt mit meterdicken Schichten
von Feuersteinen sind einmalig in Europa. Im Spätsommer und
Herbst werden Sie dabei garantiert auch Pilze finden! Auch gibt
es hier viele Heidelbeeren.
Nun passieren Sie einen Parkplatz. Bis zum Ufer sind es von hier
aus nur wenige Meter. Vielleicht sehen Sie eine ein- bzw. ausfahrende
Fähre. Auf jeden Fall haben Sie eine gute Sicht auf den Fährhafen
Mukran und das Prorer Wiek. An einem weiteren Parkplatz am Ortsrand
von Neu Mukran endet der Radweg. Fahren Sie rechts auf dem holprigen
Gehweg weiter. Rechterhand sehen Sie nun die neu gebaute Großbäckerei
Peters. Genießen Sie auf der Terrasse mit Seeblick eine
Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen. Es wird Ihnen sicher munden
und Sie haben es sich verdient. Vielleicht liegt auch gerade ein
Urlauberschiff der AIDA-Flotte vor Anker oder eine der Fähren
nach Schweden, Dänemark, Finland oder Russland.
Nun führt nur noch ein Pfad längs der viel befahrenen
Straße durch neu Mukran. Eine Haltestelle bietet bei Regen
Unterschlupf. Eine Radwanderkarte
gibt Ihnen Auskunft über die weitere Strecke.
Tipp:
Möchten Sie letztmalig abkürzen
oder hassen Sie straßenbegleitende Radwege? Dann fahren Sie
in Neu Mukran in einer Rechtskurve nach links von der Ortsstraße
ab (==> Staphel 1 km; ~~>
Lietzow 5 km). Allerdings ist die Plattenstraße aus
der guten alten DDR-Zeit sehr holprig und der nachfolgende Waldweg
teils sandig bzw. nach Regen stellenweise matschig. Dafür ist
er windgeschützt und verläuft in völliger Stille
durch ein schönes Mischwaldgebiet. Nachdem der Wald endet überqueren
Sie die Gleise der Bahnstrecke Binz - Lietzow und halten sich rechts.
Genießen Sie den Blick auf den Kleinen Jasmunder Bodden. An
der Ampelkreuzung in Lietzow überqueren Sie die B96 und sind
nun wieder auf dem straßenbegleitenden Radweg. Weiter fahren
Sie laut Etappe 16. Sie sparen ca. 4 km ein.
Sie haben noch
Kraft und fahren weiter gerade aus. Überqueren Sie auf dem
Fußweg drei Brücken, die über die Gleise zum Fährhafen
führen. Linkerhand der Brücken sehen Sie tausende von
imposanten Stahlrohren auf einem riesigen Eisenbahnareal. Diese
werden im Rohrummantelungswerk Mukran mit einem dicken Schutzmantel
versehen und sollen am Boden der Ostsee von Wyborg (Russland) nach
Lubmin (M/V) russiches Gas transportieren. Rechterhand sehen Sie
den noch zu DDR-Zeiten gebauten Überseehafen, der nach der
Wende erneuert wurde. Damit wollte die DDR, unabhängig vom
politisch unsicheren Polen, den Warenaustausch mit der Sowjetunion
sicherstellen. Heute soll Polen wieder mit einer Gasleitung durch
die Ostsee umgangen werden...
Sie gelangen an eine Ampelkreuzung.
Tipp:
Ein Abstecher nach rechts, vorbei am riesigen Findling, zum nahem
Hafen lohnt immer, besonders dann, wenn gerade die großen
Fährschiffe anlegen oder ein Urlauberschiff vor Anker liegt.
Übrigens können Sie von hier aus auch zur dänischen
Insel Bornholm übersetzen (Fahrzeit: 3,5 Std.; 28 € mit
Rad - Stand 2008). Vom Hafen aus sehen Sie auch das moderne Fischverarbeitungswerk
Sassnitz - Mukran
und auf dem Weg dahin linkerhand das genannte Rohrummantelungswerk.
Übrigens, Bornholm ist eine sehr schöne Insel mit einem
ausgezeichneten Radwegenetz. Diese Insel kann man in 3 Tagen mit
dem Fahrrad bequem umfahren. Auch öffentliche Straßen
kann man dort benutzen, ohne Schweißausbrüche zu bekommen...
Von Mukran aus gelangen Sie auch problemlos nach Trelleborg / Schweden
(Fahrzeit; 3:45 min; Fahrpreis 22 € mit Rad - Stand 2008)
Sie verzichten
auf den Abstecher und wollen nun nur noch nach Hause. Dann überqueren
Sie an der Ampelkreuzung die Straße Neu Mukran - Sassnitz.
Hier beginnt ein asphaltierter, straßenbegleitender Radweg.
Linkerhand sind nun riesige Eisenbahnanlagen sichtbar. Hier wurde
die Spurweite der Waggons von der deutschen auf die russische Breitspur
umgestellt. Heute nutzt die Bahn dieses riesige Anlage als Lokfriedhof.
Auch sind einige Gewerke hier beheimatet. Für Liebhaber alter
Loks ist sicher ein Abstecher in dieses Gebiet sinnvoll.
|

Binz
- Café am Schmachter See

Kraft
durch Freude -
das Seebad
der 20000,
gesprengte Blöcke

DDR
Kunst am
Proraer Strand

Der
Fährhafen Sassnitz Neu Mukran
das Tor zu Nord- und Osteuropa

Feuersteinfelder
bei Mukran

In
der Schmalen Heide findet man viele Heidelbeeren

Die
Rhododendronallee bei Semper - Außenstandort
der IGA 2003
in Rostock
|
|
15.
Etappe
Mukran
- Sagard - Lietzow
Länge:
9 km
ca. 45 min
Höhenmeter
gesamt: 15
SG
2
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
   
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
 
Versorgung
   
Aussicht
   
Wetterschutz
  
Badestellen
 
|
Sie haben
keine Zeit mehr zu verlieren. Dann fahren auf dem asphaltierten
straßenbegleitenden Radweg längs des riesigen Eisenbahnareals
[~~> Bergen 17 km; Lietzow 7,5 km]
(==> Stralsund 45 km; Bergen 19 km).
Überqueren Sie den Bahnübergang der Strecke Bergen -
Sassnitz. An der nahen Ampelkreuzung überqueren Sie die B
96 und setzen ihre Fahrt nach links auf dem straßenbegleitenden
Radweg Richtung Lietzow fort [==> Stralsund
40 km; Bergen 14 km]. Der leicht wellige Radweg steigt
in einem wunderschönen Laubwald an. Haben Sie noch viel Zeit,
dann ist ein Abstecher nach Semper, einem Außenstandort
der IGA Rostock, von Interesse. In der Zeit der Rhododendronblüte,
Ende Mai, ist der kurze Weg ein Erlebnis. Nun fällt der Radweg
kurvenreich ab. Achtung Sturzgefahr! Nach einer steilen Doppelkurve
verlassen Sie den Laubwald. Linkerhand sehen ein modernes Callcenter.
Es entstand aus dem unvollendeten Bau eines DDR-Seefahrerhotels
für ausländische Seeleute. Bänke und ein schön
gelegenes Café laden zum Verweilen ein. Sie haben eine
gute Sicht auf den Großen Jasmunder Bodden. Fahren Sie auf
der gepflasterten Strandpromenade weiter. Ein Café, eine
Wetterschutzhütte, Bänke und ein Grillplatz bieten sich
für eine Pause an. Dieser landschaftlich schöne Ort
zwischen dem Großen und Kleinen Jasmunder Bodden sollte
Ihnen eine kurze Rast wert sein. Der Radweg verläuft nun
wieder längs der B96 [~~> Bergen
10,4 km; Ralswiek 5,4 km]. An einer Anlegestelle finden
Sie ein eine schwimmende Gaststätte, die preiswerte Fischgerichte
in guter Qualität anbietet. Eine besondere Delikatesse ist
der frisch geräucherte Fisch, der hinter dem Bahnübergang
in einer Schauräucherei zu bekommen ist. Das liebevoll sanierte
Schloß leuchtet weithin und erinnert unwillkürlich
an Rapunzel.
|

Schauräucherei
und Restaurant
in Lietzow

Das
Schloss in
Lietzow
|
|
16. Etappe
Lietzow
-
Ralswiek - Bergen
Länge: 12 km
ca. 60 min
Höhenmeter
gesamt: 150
SG
4
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
   
Erlebnis
  
Natur
  
Erholung
 
Versorgung
    
Aussicht
  
Wetterschutz
  
Badestellen
 
|
Der Radweg
führt jetzt straßenbegleitend über den Damm ,
der den Kleinen vom Großen Jasmunder Bodden trennt. Eine
Wetterschutzhütte kann Ihnen
gute Dienste leisten. Im beginnenden Waldgebiet steigt der asphaltierte,
straßenbegleitende Radweg mehrere Kilometer an. In der Hälfte
des Anstieges überqueren Sie die vielbefahrene B96 (Achtung
Gefahrenstelle!). Richten Sie bitte Ihre Aufmerksamkeit auf eine
immer gut gepflegte Unfallstelle am Straßenrand. Hier wurden
vier junge Rüganer durch einen auf Rügen bekannten Raser
getötet. Das Ergebnis - dreieinhalb Jahre! Mitleid - Fehlanzeige!
Oben angekommen liegt rechterhand der riesige Parkplatz für
die Störtebeker Festspiele in Ralswiek.
Haben Sie noch Zeit für einen Abstecher? Es soll auch der
letzte sein. Ein neuer, steil abfallender, Rad-/Fußweg [~~>Ralswiek
1 km] bringt Sie, vorbei an einer niedlichen Schwedenkirche,
in wenigen Minuten zur riesigen Freilichtbühne. Hier kämpft
in der Saison täglich, außer sonntags, um 20.00 Uhr,
Störtebeker für die Armen und Entrechteten. Über
300.000 Besucher bewundern Jahr für "Gottes Freund und
allerwelts Feind". Ein wunderschöner Park mit dem neu
sanierten Schloß, heute ein 4-Sterne-Hotel, lädt zum
Verweilen ein. Hier können Sie auch einen Blick auf diese
tolle Aufführung, die Sie sich keinesfalls während Ihres
Aufenthaltes auf Rügen entgehen lassen sollten, werfen. Eine
umfangreiche Gastronomie erfüllt Ihnen jeden Wunsch. Ralswiek
mit seinem schönen, kleinen Jachthafen ist ein guter Ort
für eine längere Rast. Nach Ihrem eventuellen Abstecher
geht es nun hügelig auf dem straßenbegleitenden Radweg
weiter Richtung Bergen [~~>Bergen 6 km].
Werfen Sie noch einen Blick auf das fast jedes Jahr besetzte Storchennest
am Bahnübergang. Vor Bergen haben Sie nun noch einen letzen
langen Anstieg zu bewältigen. Der Radweg endet am Stadtrand.
Sie fahren auf dem rechtsseitigen Fußweg längs der
ansteigenden holprigen Pflasterstraße bis zum Markt. Nun
sind Sie am Ziel Ihrer Tour angekommen. Sie haben viel gesehen
und erlebt und freuen sich auf einen erholsamen Tagesausklang.
Ich hoffe, Sie hatten schönes Wetter und konnten diese Tour
so richtig genießen. Dann werden Sie noch lange an dieses
schöne Erlebnis zurück denken! Sie haben heute viel
für Ihre Seele und Ihren Körper getan! Ich freue mich
darauf, Sie auf einer weiteren Tour über unsere schöne
Insel zu begleiten.
|

Das
Schloss in Ralswiek

Ernst Moritz Arndt Turm auf dem
Rugard in Bergen
|
Legende:
~~> Wegweiser
für Radwege; ==> Wegweiser
für Straßen; OE - Ortseingang; OA - Ortsausgang;
NSG - Naturschutzgebiet; SG
- Schwierigkeitsgrad (1=sehr leicht; 5=sehr schwer)
   
- analog der Hotelbewertung;
|
|