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Detailinformationen
zur Tour 2: Mönchgut Granitz 
|
1.
Bergen - Neklade
Putbus
8
km / ca. 45 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand

Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
  
Versorgung
    
Aussicht
 
Wetterschutz
    
Badestellen
---
|
Unsere
Tour beginnt wieder auf dem Bergener Markt. Sie haben gute Laune
mitgebracht und freuen sich auf eine der schönsten Radtouren
auf der Insel Rügen. Na, dann los! An der Post und Rugard-Apotheke
vorbei fahren Sie die Marktstraße hinab in die neu gepflasterte,
abfallende Dammstraße. Biegen Sie bei der ersten Möglichkeit
nach links ab und fahren Sie an der Sparkasse und dem Gericht
vorbei die Straße hinab bis zur Ampelkreuzung. Überqueren
Sie die Kreuzung mit der B96 und fahren Sie ca. 100 m den Rad-
Fußweg hinunter. Biegen Sie nach rechts in das Wohngebiet
Bergen Süd ab. Fahren Sie die
Straße der DSF hinauf und biegen Sie bei der ersten Gelegenheit
nach links ab. [~~> Putbus 6,9 km, Neklade
1,6 km]; (Straße der DSF 37-62).
Nach wenigen Metern radeln Sie durch eine nach links beginnende
Doppelkurve auf einen alten Betonplattenweg. Dieser führt
an der Kleingartenanlage "Familienglück" vorbei
in Richtung Neklade. Der noch einigermaßen befahrbare DDR-Plattenweg
verläßt das Stadtgebiet und führt durch Felder
und Wiesen geradewegs zum winzigen Ort Neklade. Das letzte abfallende
Wegstück ist von sehr schlechter Qualität. Bitte fahren
Sie hier besonders vorsichtig! Lassen Sie die nach links führende
Ortsstraße liegen und fahren Sie gerade aus, vorbei an einer
Schweinemastanlage, die Sie in erster Linie am Geruch erkennen.
Nun beginnt ein nagelneuer Radweg, der Sie vorbei an einem Teich
über die Bahngleise der Bahnstrecke Bergen - Putbus in ein
schönes Waldgebiet führt. Sie umfängt die Stille,
die Sie nach Ihrer turbulenten Stadttour besonders schätzen
werden. Eine Wetterschutzhütte
bietet Ihnen bei Regen Schutz. Der weitere Weg (zur Zeit noch
unbefestigt) ist relativ gut befahrbar und steigt leicht an. Überqueren
Sie den Putbuser Radrundweg [~~> Putbus
- Circus 2,4 km]. Das Waldgebiet endet und nach einem kurzem
Anstieg auf einem kurzem asphaltierten Radweg, der zu einem DDR-Plattenweg
führt. Sie halten fahren gerade aus in eine schöne Kastanienallee
[~~> Putbus
1,4 km]. Im Monat Mai zaubern diese alt ehrwürdigen
Bäume ein prächtiges Blütenmeer. Im Sommer spenden
Sie eine angenehme Kühle. Zu verdanken hat Rügen seine
wunderschönen Alleen dem zu Beginn des 19. Jahrhunderst residierenden
Fürsten zu Putbus Malte I. Der Plattenweg aus DDR-Zeiten
wird Sie nicht begeistern... Hier sollte die Stadt Putbus schleunigst
Abhilfe schaffen! Am Ortsrand von Putbus überqueren Sie den
naturbelassenen Radweg Putbus - Garz [~~>
Putbus Circus 0,5 km]. Nach weiteren 100 Metern Alleenstraße
sind Sie bereits in Putbus. Halten Sie sich nach Auffahrt auf
die gepflasterte Ortsstraße rechts. Im Frühsommer blühen
hier viele, wunderschöne Rosenbäumchen. Nach weiteren
300 Metern Fahrt gelangen Sie auf den Markt. Hier befindet sich
ein Denkmal für deutsche Helden vergangener Kriege und das
kleine, weit über die Insel Rügen hinaus bekannte, fürstliche
Theater. Dieses wurde nach der Wende aufwändig saniert. Gegenüber
liegt der berühmte Putbuser Park. Für ihn sollten Sie
gelegentlich etwas mehr Zeit einplanen. Leider wurde das wunderschöne
Schloss durch die DDR Behörden abgerissen. Überqueren
Sie am Theater an der Füßgängerampel die viel
befahrene Deutsche Alleenstraße und fahren nach links auf
den straßenbegleitenden, leicht ansteigenden Rad- /Fußweg.
Ihr Weg führt Sie an der Orangerie vorbei zum berühmten
Putbuser Circus. Putbus, die weiße Stadt am Meer hat sicher
einiges für Sie zu bieten.
Tipp:
Sie haben relativ starken Ost- bzw. Nordostwind und ohnehin vor,
einen Teil der Strecke mit der Rügenschen Kleinbahn, dem Rasenden
Roland, zurück zu legen, dann steigen Sie hier in Putbus ein.
Ab Putbus können Sie mit dem Rasenden Roland bis nach Binz,
Sellin, Baabe oder Göhren fahren!
Abfahrtszeiten in der Saison ab Putbus: 07:08; 09:08; 10:14; 11:08;
12:14; 13:05; 14:14; 15:08; 16:14; 17:05; 19:05 Uhr. Die Fahrräder
werden natürlich mitgenommen! Sehen sie bitte
vorher den aktuellen Fahrplan ein! |

Am
Bergener Markt

Das
Benedix Haus - eines der ältesten Häuser Bergens

Die
katholische Kirche in Bergen

Stadtzentrum
von Bergen
|
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2.
Putbus - Wreechen - Lauterbach
5
km / ca. 20 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
 
Erlebnis
    
Natur
    
Erholung
   
Versorgung
    
Aussicht
   
Wetterschutz
   
Badestellen
 
|
Direkt
am unteren Rand des Circus befindet sich eine Radwegekarte, auf
welcher Sie Ihre bevorstehende Tour einsehen können. Rechts
davon fahren Sie nun eine abfallende, für den Verkehr gesperrte,
Asphaltstraße durch den Putbuser Park in Richtung Wreechen
[~~> Neukamp 3,5 km, Wreechen 2,5 km].
Vorbei führt Ihre Fahrt am Mausoleum der Familie Malte und
dem Denkmal für den Begründer der Stadt Putbus, dem
Fürsten Malte I.
Ein kurzer Abstecher, vorbei am Denkmal, zu den Schlossterassen
und dem Marstall lohnt sich. Weiter geht auf der abfallenden Straße,
gesäumt von mächtigen Kastanien, die im Mai ein einziges
Blütenmeer ist. Am Ortsausgang liegt rechterhand das Rügener
Puppen- und Spielzeugmuseum. Nach Verlassen des Parkes fahren
Sie gerade aus auf die nach links abbiegende Ortsverbindungsstraße
Putbus - Wreechen. Linkerhand beginnt nun ein neuer, asphaltierter
Radweg, der leicht abfällt und Sie schnell in den kleinen
aber feinen Ort Wreechen führt. Nun haben Sie auch gelegentlich
einen schönen Blick auf den Rügischen Bodden und die
Insel Vilm. Durchqueren Sie Wreechen mit seinen schilfgedeckten
Wohnhäusern und Pensionen. Die Straße führt längs
des Wreecher Sees. Vor einer Holzbrücke, hinter der Sie die
auf Rügen fast schon berühmte Gaststätte Nautilus
sehen, biegen Sie nach links in einen unbefestigten, löchrigen
Feldweg in Richtung Neuendorf ein (~~>
Putbus 3,6 km, Lauterbach 3,2 km, Neuendorf 1,8 km, Groß
Stresow 11,2 km]. Übrigens sollten Sie einen Besuch
dieser, nach Kapitän Nemos Unterseeboot eingerichteten, Gaststätte
in Erwägung ziehen. Am Waldrand liegt rechterhand nun eine
kleine Badestelle, die sich auch vorzüglich zu einer Rast
eignet. Von hier haben Sie eine schöne Aussicht auf den Rügischen
Bodden und die Insel Vilm. Dann führt Sie der sandige Weg,
leicht ansteigend, durch das Waldstück. Nach rechts ist ein
Abstecher zur nahen Küste mit Steilufer und idyllischen Plätzen
möglich. Nach einer sandigen Abfahrt gelangen Sie auf den
neuen 2spurigen betonierten Uferweg von Neuendorf, welcher von
prächtigen Kopfweiden gesäumt ist. Hier haben Sie auch
die Möglichkeit ein WC zu benutzen.
Am kurzem Strand finden Sie übrigens auch einen schönen
Platz für eine kurze Rast. Die Wegegabelung fahren Sie rechts
ab [ ~~> Groß Stresow 9,4 km, Lauterbach
1,4 km] (==> Lauterbach 2 km).
Ihre Tour führt Sie nun weiter am Ufer entlang nach Lauterbach.
Genießen Sie den Blick auf den Rügenschen Bodden und
die Insel Vilm. Beide Orte fließen unmerklich ineinander
über. Nach einer kurzem Abfahrt sind Sie am Hafen von Lauterbach.
Hier sollten Sie sich in der Schau-Räucherei oder am Räucherschiff
Berta ein schmackhaftes Fischbrötchen gönnen und den
Blick auf die vielen Yachten schweifen lassen. Am Parkplatz können
Sie Aufsteller mit Radwanderkarten der Region zu Rate ziehen.
Auf der Mole steht Ihnen ein komfortables Toilettenhaus
mit Duschmöglichkeit zur Verfügung. Vom Hafen
aus ist es auch möglich zur Insel Vilm überzusetzen.
Diese Insel steht schon seit der Hitlerzeit unter völligem
Naturschutz und diente in der DDR Erich Honecker als einsames
aber sicheres Feriendomizil.
Tipp:
Ab Lauterbach können Sie noch einmal
die Möglichkeit mit dem Rasenden Roland bis nach Binz, Sellin,
Baabe oder Göhren zu fahren!
Abfahrtszeiten in der Saison ab Lauterbach: 08:58; 10:58; 12:58;
14:58; 16:58; 18:58. Fahrräder werden mitgenommen! Bitte den
aktuellen Fahrplan beachten! Sie können aber auch ab Lauterbach,
vorbei an der Insel Vilm, bis Bollwerk Baabe oder Gager auch mit
dem Schiff fahren. Ihre Räder werden befördert. Bitte
informieren Sie sich über den aktuellen Fahrplan! |

Rosenstadt
Putbus

Frühling
im Park zu Putbus

Das
fürstliche Theater zu Putbus

Orangerie
im Park zu Putbus
|
3.
Lauterbach - Groß Stresow
7 km / ca. 35 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
 
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
  
Versorgung
   
Aussicht
    
Wetterschutz
   
Badestellen
  
|
Ihr Weg führt
sie nun am Parkplatz vorbei auf eine schmale gepflasterte Straße,
die am Bootsshop vorbei führt. Rechterhand ist der Startbahnhof
für den "Rasenden Roland". Möchten Sie einen
Teil der heutigen Strecke (Sellin, Baabe, Göhren) mit dem
Zug zurücklegen - bitte steigen Sie ein! Fahrräder werden
selbstverständlich befördert. Unser Weg führt unter
dem Bahndamm der Gleise des "Rasenden Rolands" hindurch
direkt zum Jachthafen Lauterbach. Nach rechts einen kleinen Abstecher
zu den Landungsstegen lohnen elegante Yachten und Ferienhäuser,
die völlig im Wasser stehen. Ansonsten fahren Sie gerade
aus auf einen Betonplattenweg durch die kleine Hotelanlage des
Jachthafens. Ihr Weg führt nun auf eine Asphaltstraße,
die Sie nach rechts zum Haus Goor weiter fahren [~>
Groß Stresow 6,5 km]. Dieses 1818 fertig gestellte
mondäne Friedrich-Wilhelm-Bad verfiel zu DDR-Zeiten völlig.
Nach 3-jähriger Bauzeit ist es wieder im alten Glanz als
Viersternehotel erstanden und begrüßt Sie mit seinen
18 mächtigen Eingangssäulen. Fahren Sie links am Badehaus
vorbei in einen altehrwürdigen Buchenwald, der zum NSG
Boddenlandschaft
gehört. Sie können auf den breiten Waldweg durch das
Waldstück fahren. Haben Sie ausreichend Zeit, sollten gleich
nach dem Haus Goor den Steg am Ufer folgend das Rad schieben.
Genießen Sie die einzigartige Aussicht auf die Insel Vilm.
Bänke, wenn Sie nicht gerade von Vandalen zerstört sind,
laden zum Verweilen ein. Sie werden durch eine wunderschöne
Sicht auf Bodden und die nahe Insel Vilm entschädigt. Ihr
Weg führt Sie durch die Baracken eines Pionierlagers aus
DDR-Zeiten. Hier fällt der nunmehr sandige Weg ab. Sie können
nun wieder unmittelbar am Ufer das Rad bis zur Waldkante schieben.
Besser Sie folgen nun dem breiten Waldweg. An einer Wegegabelung
halten Sie sich rechts. Ein kurzer Abstecher zur 28 m hohen "Schirmeiche"
mit einem Umfang von 5,80 m lohnt sich und dauert nur wenige Minuten.
Befahren Sie bitte das kurze Gefälle an der Waldkante sehr
vorsichtig. Der versandete Weg kann einen Sturz verursachen! Nach
Verlassen des Waldes haben Sie rechterhand die Möglichkeit
zu einer Rast mit Seeblick. Bänke und ein Grillplatz laden
direkt am Ufer dazu ein. Nun führt Sie ein schmaler Steg
durch Wiesen über eine kleine, eiserne Brücke. Entlang
uralter Kopfweiden windet sich der Steg bis zum Radweg Freetz
- Groß Stresow. Biegen Sie nach rechts auf diesen asphaltierten
Radweg ein [~~> Groß Stresow 3,1
km, Muglitz 0,8 km]. Dieser steigt etwas steiler an und
eröffnet Ihnen einen wunderschönen Blick auf das Mönchgut,
die Insel Vilm und die Boddengewässer. Nun geht es bergab
durch das winzige Örtchen Muglitz [~~>
Mönchgut Granitz; Groß Stresow 2,1 km ]. Der
asphaltierte Radweg steigt vor Ihrem Etappenziel noch einmal leicht
an. Hinter einem einzelstehenden Gehöft geht es nun in einer
für Rügener Verhältnisse steilen Schußfahrt
hinab. Dieser Radweg ist in der Saison stärker befahren,
so daß Sie sich auf andere Radfahrer einstellen sollten.
Ein breiter Uferweg führt Sie nun direkt nach Groß
Stresow. Dieser, vom Massentourismus noch verschonte Ort, lädt
zu einer kurzen Rast direkt am kleinen Sandstrand ein. Ein Kiosk
sorgt für Ihr leibliches Wohl, um Ihre Seele sorgt sich die
Natur. Der schmale Strandabschnitt eignet sich gut für eine
kurze Rast. Eine Erfrischung im Meer sollten Sie sich allerdings
für die Bäderküste aufheben, da die Wasserqualität
der Boddengewässer nicht die beste ist. Genießen Sie
die Stille und die Fischerboote die im seichten Wasser des Rügischen
Boddens schaukeln.
|

Rast im Hafen von Lauterbach

Heringsfischer
in Lauterbach

Radweg
nach Groß Stresow

Blick
auf Groß Stresow
|
|
4. Groß Stresow - Großstein-
gräber bei Lancken-
Granitz
5 km / ca.
25 min
Bewertung
der Etappe:
Zustand
  
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
    
Versorgung
 
Aussicht
  
Wetterschutz
   
Badestellen
  
|
Sie befinden
sich nun auf historischem Boden. Am 15.11.1715 landete in der
Bucht zu Stresow der "Alte Dessauer" mit starken preußischen
und dänischen Streitkräften und schlug die schwedischen
Truppen in die Flucht.
Viele Jahrzehnte schaute der Preußenkönig Friedrich
Wilhelm der I. auf dieses Schlachtfeld hinab. Heute finden Sie
nur noch das Fundament der Preußensäule. Die Säule
selbst können Sie in Putbus unweit des Circus bewundern.
Es fehlt an Geld die Säulen wieder an ihren angestammten
Ort zu bringen...
Fahren Sie in den Ort hinein uns biegen an der Wegegabelung nach
rechts ab [~~> Mönchgut Granitz;
Sellin 10 km]. Nach einer Doppelkurve nach rechts beginnend
verlassen Sie dieses beschauliche Dörfchen auf einen breiten,
naturbelassenen Radweg in Richtung Lancken-Granitz. Der Radweg
führt immer am Ufer entlang nach Klein Stresow. Dieser Ort
zeigt sich Ihnen in Form von kleinen Ferienhäuschen. Sie
fahren gerade aus weiter [~~> Mönchgut
Granitz; Sellin 9,0 km). Der Radweg steigt nun leicht an
und führt Sie in einen schönen Laubwald. Eine Schutzhütte
bietet ihre Dienste an. Sie fahren nach rechts den naturbelassenen
Radweg weiter. Der Laubwald wird von Nadelwald abgelöst.
Vorbei führt Ihr Weg an einem jungsteinzeitlichem Großsteingrab,
den Ziegensteinen. Rügen hat viele solcher noch gut erhaltenen
Großsteingräber. Sie entstanden 3000 bis 1500 v. Chr.
als die Bewohner Rügens sesshaft wurden. Noch heute ist es
ein Rätsel, wie damals diese riesigen Steine transportiert
und gestapelt werden konnten.
Auf Ihrem Weg ist Wind kaum spürbar und Sie sind vor Sonne
weitestgehend geschützt. Nach Verlassen des Waldes gelangen
Sie an eine Straßenkreuzung. Davor steht eine Schutzhütte.
Eine Radwanderkarte zeigt Ihnen Ihren
augenblicklichen Standort. Hinter einer großen Wiese in
Richtung Jagdschloß Granitz befinden sich die bekanntesten
Großsteingräber bei Lancken-Granitz . Sie haben Zeit
und Kraft, dann machen Sie einen kurzen Abstecher zu den vor ca.
5000 Jahren angelegten Gräbern. Übrigens haben Sie ein
tolles Motiv für Ihr Erinnerungsfoto an Ihre Radwanderung
auf Rügen.
Tipp:
Heute ist nicht Ihr Tag, das Wetter ist schlecht und Sie möchten
die Tour stark einkürzen! Kein Problem! Dann fahren Sie an
besagter Straßenkreuzung nach links bis nach Lancken-Granitz.
Überqueren Sie die viel befahrene B196 und fahren Sie nach
links auf den straßenbegleitenden, asphaltierten Radweg. Dieser
bringt Sie schnell nach Serams. Überqueren Sie die Straße
und fahren Sie in den winzigen Ort hinein. Hinter einer Kurve geht
der Radweg nach Binz ab. Dieser breite asphaltierte Radweg verläuft
wellig durch Felder (hier wird ab 2010 ein großer Golfplatz
angelegt) und endet an einer Kleingartenanlage. Fahren Sie nach
links und folgen Sie der Ausschilderung bis Binz. Setzen Sie Ihre
Tour mit der Etappe 15 fort. Ihre Tagestour verkürzt sich um
ca. 40 km. |

Rügischer
Bodden bei Groß Stresow

Die
gut erhaltenen Großsteingräber bei Lancken Granitz

Podest
einer Preußensäule
bei Groß Stresow
|
|
5.
Großstein-gräber -
Preetz - Seedorf
3
km / 20 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
  
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
    
Versorgung
    
Aussicht
    
Wetterschutz
  
Badestellen

|
Sie wollen
so schnell wie möglich weiter! Dann überqueren Sie die
Straßenkreuzung in Richtung Seedorf [~~>
Mönchgut, Göhren 14,7 km, Sellin 7 km, Moritzdorf 5
km, Seedorf 2,3 km, Preetz 1,2 km]. Der neue, ansteigende
Betonspurenweg (Verbotsschild für FZ über 1,5 t) führt
an einer Siloanlage vorbei und läßt Sie zügig
vorankommen. Auf der Anhöhe bietet sich Ihnen eine schöne
Aussicht. Linkerhand sehen Sie das Jagdschloß Granitz, welches
Sie heute noch besuchen werden. Vor Ihnen liegt der Neuensiener
See und das Ostseebad Sellin. Der Betonspurenweg fällt leicht
ab und beschreibt eine Doppelkurve. Am OE Preetz fahren Sie nach
rechts auf einen kurzen Radweg auf, der auf der holprigen Ortsstraße
mündet. Glücklicherweise wurde eine Radspur angelegt,
die Ihnen ein angenehmes Durchfahren des kleinen Ortes gewährleistet.
Im Ort selbst, bietet Ihnen eine Schutzhütte
Unterschlupf bei Regen. Eine Radlerrast sorgt für
Ihr leibliches Wohl. Am OA von Preetz beginnt wieder eine Betonplattenstraße,
die leicht ansteigend am Neuensiener See vorbei führt. Auf
der Höhe finden Sie einen nicht überdachten Rastplatz
mit guter Aussicht auf Sellin und den Neuensiener See. Der Weg
fällt nun ab und Sie gelangen über eine Holzbrücke
nach Seedorf. Seedorf ist ein kleiner, verträumter Fischerort
mit einem kleinen Jachthafen und schönen Pensionen. Hinter
der Brücke befindet sich eine Radwanderkarte.
Nach rechts finden Sie einen tollen Rastplatz. Eine nette Parkanlage
mit Bänken und Blick auf die vielen Jachten lädt Sie
zum Verweilen ein. Auf einen modernen WC
können Sie Ihre Notdurft verrichten und bei Bedarf auch duschen.
Eine Fischverkaufsstelle stillt Ihren Appetit mit leckeren Fischbrötchen.
Dieser vom Massentourismus noch verschonte Fischerort hat sein
besonderes Charisma bewahrt. Wenn Sie genügend Zeit haben,
lohnt es sich die Dorfstraße hinab bis zum winzigen Strand
zu fahren. Schöne Pensionen säumen Ihren Weg.
|

Alte
Bauernkaten im verträumten, winzigen Ort Preetz

Wunderschöne
Pensionen fügen sich in Seedorf harmonisch in die Landschaft
ein
|
|
6.
Seedorf -
Moritzdorf
3
km / 25 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
    
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
 
Versorgung
    
Aussicht
    
Wetterschutz
 
Badestellen

|
Vom
Rastplatz aus fahren Sie auf der Dorfstraße nach rechts
weiter. Nach wenigen Metern an der Gaststätte "Binnen
& Buten" zweigen Sie nach links von der Ortsstraße
ab [~~> Seedorf 2,3 km]. Der neue,
asphaltierte Radweg steigt steil an. Am besten schieben Sie hier
Ihr Rad. An einer Wetterschutzhütte
mündet dieser auf den neuen Betonspurenweg nach Moritzdorf
[~~>Moritzdorf 1,4 km].
Dieser verläuft durch Trockengraswiesen über eine Anhöhe,
wo zukünftig ein Golfplatz entstehen soll. Auf der Höhe
angekommen haben Sie eine ausgezeichnete Sicht auf die Boddengewässer
sowie die Ostseebäder Baabe und Sellin. Weißblau leuchtet
das ehemalige Cliff Hotel für die DDR - Prominenz am Horizont.
Ein Wetterschutzhütte und Bänke
laden Sie zum Verweilen ein. Weitab vom Straßenlärm
ist dies ein guter Ort für eine verdiente Rast. Schließlich
fällt der er Betonspurenweg wieder ab und mündet in
einer schmalen Asphaltstraße. Ein Abzweig nach rechts führt
Sie an einer Wetterschutzhütte
vorbei zu einer schön gelegenen Gaststätte, der Moritzburg.
Haben Sie eine längere Pause geplant, dann ist dies der richtige
Ort. Von hier aus haben Sie eine tolle Aussicht auf das Baaber
Bollwerk und die Having. Für Ihr leibliches Wohl ist auf
der Aussichtsterrasse bestens gesorgt.
Ansonsten fahren Sie gerade aus weiter. Die Asphaltstraße
fällt nun steil ab. Bitte prüfen Sie Ihre Bremsen und
fahren Sie sehr vorsichtig! Am Ortseingang von Moritzdorf berät
Sie wieder eine ausführliche Radwanderkarte.
Biegen Sie nach rechts in den schönen, kleinen Ort ein [~~>Mönchgut
(Fähre), Baabe 1,5 km, Alt Reddewitz 2,9 km]. Nach
wenigen Metern zweigt nach links der unscheinbare Weg zur Übersetzstelle
ab. Sie können aber auch noch zuvor einen kurzen Abstecher
in den winzigen Ort Moritzdorf hinein machen.
Nun bringt Sie ein kleines Ruderboot für 1,50 € (Stand
2007) pro Person mitsamt Ihrem Rad in wenigen Minuten an das gegenüberliegende
Ufer. Bei Hochbetrieb müssen Sie sich auf eine kurze Wartezeit
einstellen.
Diese kleine Bootsfahrt ist nicht nur für Kinder eine willkommene
Unterbrechung der Radtour.
|

Personenfähre
am Bollwerk Baabe

Blick
auf Baabe Bollwerk von der Moritzburg aus
|
|
7.
Moritzdorf - Alt Reddewitz
3
km / 30 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
Erlebnis
    
Natur
    
Erholung
  
Versorgung
   
Aussicht
    
Wetterschutz

Badestellen
  
|
Am Baaber
Bollwerk, dem kleinem Hafen von Baabe, begrüßt Sie
das sich sehr schön in die Landschaft einfügende Hotel
Solthus. Ein Kiosk und Bänke laden zum Verweilen ein. Eine
Radwanderkarte informiert Sie über
mögliche Radtouren auf dem Mönchgut. Von
hier aus können sie auch mit dem Schiff nach Gager bzw. Lauterbach
fahren.
Sie
haben noch Kraft, dann umfahren Sie das Hotel Solthus
nach rechts.
An einem großen Granitblock radeln
Sie nach links auf den Deich. Ein
Verbotsschild ist völlig sinnlos und wird auch allgemein
ignoriert. Ein schmaler,
teilweise versandeter bzw. vergraster Feldweg, führt Sie
auf der Deichkrone längs der Having nach Alt Reddevitz. Linkerhand
haben Sie ausgedehnte Wiesen, rechterhand den Schilfgürtel
der Having. Übrigens wird dieser Steg bald ein beliebter
und viel befahrener Radweg sein! Er ist bereits in Planung und
wird das ohnehin schon gute Radwegenetz des Mönchgutes weiter
verbessern. Vor Alt Reddewitz erwartet Sie ein kurzer, aber sehr
steiler Anstieg. Hier gibt es nur eines - Schieben! Hier beginnt
ein kleines aber feines Naturschutzgebiet. Der sandige Pfad wird
durch eine schmales, steil ansteigendes Asphaltband abgelöst.
Auf der höchsten Stelle angekommen biegen Sie bitte rechts
vom Weg ab und begeben sich auf den nahen Kamm der Hügelkette.
Eine einmalig schöne Sicht auf die Having, Moritzdorf und
Baabe und ein idealer Rastplatz werden Sie für den kleinen
Umweg sicher entschädigen. Im Mai taucht übrigens Ginster
die Hügelkette in ein leuchtendes Gelb. Eine zauberhafte
Natur und das Gefühl der Harmonie umgeben Sie dann. Die kurze
Abfahrt nach Alt Reddewitz sollten Sie Ihr Rad lieber schieben.
Loser Sand könnte Sie zu Fall bringen. Rechterhand finden
Sie eine Radlerrast, die eine Stärkung anbietet. Überfahren
Sie ein Wegekreuz mit einer Wetterschutzhütte und biegen
Sie nach rechts auf die Asphaltstraße nach Alt Reddevitz
ein. Nach wenigen Minuten sind Sie im verträumten Urlaubsort
Alt Reddevitz angekommen.
Tipp:
Haben Sie die Nase voll und möchten Sie
die Tour abkürzen, dann haben Sie hier eine gute Gelegenheit.
Fahren Sie am Bollwerk Baabe die Asphaltstraße in Richtung
Baabe. Linkerhand beginnt nun ein neuer, asphaltierter Radweg auf
dem Deich. Dieser endet am Kleinbahnhof Baabe. Überqueren Sie
die viel befahrene Straße und fahren Sie dann in die Prachtstraße
dieses kleinen Seebades. Sie war ein Außenstandort der IGA
2003 in Rostock. Sie gelangen nun direkt zur Strand. Hier kommen
Sie auf den Uferradwanderweg, den wir auf unserer Rücktour
benutzen werden. Biegen Sie auf diesen nach links Richtung Sellin
ab. Folgen Sie der Beschreibung laut Etappe 12. Sie sparen damit
ca. 30 km Weg ein! |

Blick
auf die Moritzburg

Ginster
im NSG bei
Alt Reddevitz

Pension
in Alt Reddevitz
|
|
8.
Alt Reddewitz -
Mariendorf -
Middel
hagen -
Lobbe
4
km / 25 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
  
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
   
Versorgung
    
Aussicht
   
Wetterschutz
   
Badestellen
  
|
In Alt Reddevitz
biegen Sie an der ersten Verkehrsinsel nach links ab (~~>
Mariendorf 0,8 km; Middelhagen 2,4 km). (Übrigens
wenn Sie gerade aus weiter fahren kommen Sie zum Reddevitzer Höft,
einer langgestreckten Halbinsel, die auch einen Besuch lohnt).
Nun haben Sie sich eine kleine Rast verdient. Am Ufer des Hagenschen
Wieks ist dafür genau der richtige Ort. Für Ihr leibliches
Wohl ist gesorgt! Bänke laden zum Verweilen ein und bieten
einen Blick auf die Zickerschen Berge und das Fischerdorf Gager.
Rechterhand liegt die Reddevitzer Höft, eine weit in den
Rügischen Bodden hinein ragende schmale Landzunge. Beides
sind übrigens empfehlenswerte Ziele für tolle Wanderungen.
In einer Linkskurve beginnt das kleine Örtchen Mariendorf.
Fahren Sie die Ortsstraße entlang, die leicht ansteigt.
Nun beginnt linkerseits der asphaltierte Radweg nach Middelhagen
(~~> Middelhagen 0,5 km; Lobbe 3,5 km).
Am OA von Mariendorf überqueren Sie die Straße (==>
Fahrradverleih Deutschmann).
Tipp:
Wenn Sie eine Rast an einem bemerkenswerten Aussichtspunkt wünschen,
dann führt nach rechts ein Feldweg auf den 34 m hohen Schafberg.
Machen Sie diesen kurzen, aber lohnenden Abstecher. Sie werden mit
einer tollen Aussicht auf Hagensche Wiek und die Zickerschen Berge
belohnt. Bei guter Sicht sehen Sie das Festland und die Hansestadt
Greifswald. Bitte schieben Sie Ihr Rad in diesem winzigen NSG!
Sie wollen weiter,
dann fällt der breite Radweg ab und mündet auf der Ortsstraße
von Middelhagen. Dieser Ort wurde vor etwa 700 Jahren von Mönchen
gegründet. Damals gehörte das Mönchgut noch zum Kloster
Eldena bei Greifswald. Biegen Sie links ab und fahren Sie die schmale,
asphaltierte Dorfstraße entlang, vorbei an einladenden Pensionen.
Im Zentrum des kleinen Ortes finden Sie eine mittelalterliche Kirche
und das daneben befindliche Schulmuseum. Die Schule wurde 1825 erbaut.
Etwa 150 Jahre unterrichteten hier Dorfschullehrer die Mittelhagener
Kinder. Es ist der Initiative einer bewundernswerten Frau zu verdanken,
dass wir uns heute an so einem Kleinod erfreuen dürfen. Im
Schulmuseum gerät jeder (Lehrer) ins Verzücken ob der
guten alten Zeit. Damals waren Lehrer und Pfarrer noch anerkannte
Autoritäten. Schnell werden Sie in Ihre Kindheit zurück
versetzt. Übrigens werden hier auch Unterrichtsstunden im alten
Stil gehalten, die bei kleineren Schulkindern sehr großen
Anklang finden...
Die St. Katharinenkirche, ein Backsteinbau der um 1455 errichtet
wurde, sollte Ihrer Aufmerksamkeit nicht entgehen. In der Saison
ist die Kirche öfter offen. Bestaunen Sie dann den um 1448
geschaffenen Katharinenaltar Ein weiteres wertvolles Requisit ist
ein vergoldeter Kelch aus dem Jahre 1597.
Bemerkenswert ist auch der gegenüber dem Schulmuseum befindliche
Älteste Gasthof Rügens, der Gasthof zu Linde. Hier kehrten
wahrscheinlich bereits vor 500 Jahren durstige und hungrige Wanderer
ein. Hier empfehle ich Ihnen noch einen kleinen Abstecher. Über
die Straße befindet sich die Rügenkeramik, wo man tolle
rügentypische Souvenire erwerben kann. Dem Feldweg
weiter gelangt man an einen wunderschön gelegenen Teich.
Dieser Teich war einmal der Fischteich des Klosters. Über eine
kleine Brücke gelangen Sie in wenigen Minuten, vorbei an wunderschönen
Pensionen, zum Gutshof, der zum ehemaligen Kloster gehörte
und liebevoll restauriert wurde.
Tipp:
Sie möchten Ihre Tour abkürzen!
Dann haben Sie hier eine gute Gelegenheit fast 20 km einzusparen.
Fahren Sie den Feldweg längs des Teiches weiter. An einer Verzweigung
halten Sie sich links. Nun gelangen Sie auf einen neuen Betonspurenweg,
der nach Göhren führt.
Folgen Sie diesen Weg. Vor Göhren haben Sie dann die Möglichkeit
Göhren einen Besuch abzustatten oder gleich nach Baabe, Sellin,
Binz weiter zu radeln.
Sie sind noch
guter Dinge. Dann nichts wie weiter. Unmittelbar vor der Kirche,
an einer netten Radlerrast, wo Sie sich nach belieben stärken
können, fahren Sie von der Ortsstraße auf den Radweg
(~~> Lobbe 1,4 km; Thiessow 6,5 km). Dieser
asphaltierte Radweg, der auf der Deichkrone bis Lobbe führt,
bringt Sie schnell voran. Von hier aus haben Sie eine gute Aussicht
auf das Hagensche Wiek und die dahinter liegenden Zickerschen Berge.
Vorbei führt Ihr Weg an einem großen Windrad. Natürlich
gönnen Sie sich einige Minuten und schauen sich dieses technische
Denkmal aus der Nähe an. Es handelt sich um eines der wenigen,
noch im Betrieb befindlichen Windschöpfwerke auf Rügen.
Mit Hilfe des Schöpfwerkes wird Wasser aus den unter dem Meeresspiegel
gelegenen Wiesen in die Ostsee abgepumpt. So gewinnt man Weideland.
Neben dem Schöpfwerk haben Sie auch die Möglichkeit an
einem gepflegtem Rastplatz etwas zu verweilen. Der wunderschön
angelegte, asphaltierte Radweg, der auf der Deichkrone verläuft
und dabei Lobbe umspannt, läßt sich angenehm befahren
und mündet am beliebten Campingplatz "Freizeitoase Rügen"
auf die Ortsverbindungsstraße von Lobbe nach Thiessow.
Tipp:
Sie haben es sich überlegt und möchten
nun doch lieber Ihre Mammuttour etwas verkürzen. Dann überqueren
Sie jetzt die Straße und halten sich links. Hinter der Gaststätte
"Octopussi" biegen Sie nach rechts auf die gepflasterte
Straße nach Göhren ein. Die Straße ist wenig befahren
und das neue Pflaster lässt Sie gut vorankommen. Vor Göhren
verzweigt sich die Straße. Sie halten sich rechts. In Göhren
setzen Sie Ihre Tour mit der Etappe 11 fort. Die Länge der
Strecke verringert sich dadurch um ca. 15 km. |

Verkehrsinsel
in
Alt Reddevitz

Katharinenkirche
in Middelhagen

Ältester
Gasthof
Rügens

Radlerrast
in Middelhagen

Klosterteich
in Middelhagen

Die
Gaststätte Octopussi
in Lobbe
|
|
9.
Lobbe - Thiessow -
Klein Zicker und zurück nach Lobbe
12
km / 60 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
   
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
   
Versorgung
    
Aussicht
    
Wetterschutz
   
Badestellen
    
|
Sie sind
aber noch bei Kräften - dann weiter! Überqueren Sie
die Ortsstraße Fahren Sie nach rechts auf dem Rad- / Fußweg.
Dieser breite, gepflasterte Radweg verläuft längs des
beliebten Zeltplatzes Lobbe in Richtung Thiessow. Hier finden
Sie auch wieder eine Radwanderkarte.
Ca. 200 m hinter dem OA Lobbe mündet der Plattenweg in den
asphaltierten Radweg nach Thiessow ein [~~>Thiessow
4 km; Abzweig Gager 1,1 km]. Nun haben Sie einen völlig
ebenen, sich in einem guten Zustand befindlichen, Radweg vor sich.
Dieser führt, immer in unmittelbarer Strandnähe, hinter
den Dünen und parallel zur Straße, durch einen Kiefernwald.
Ein Abstecher zum nahen Sandstrand ist kein Problem. Also steht
einer Abkühlung in den Fluten der Ostsee nichts im Wege.
Dazu brauchen Sie hier auch keinerlei Badebekleidung! Der Radweg
wird von vielen Radfahrern genutzt und von Campern überquert,
deren Zeltplätze auf der anderen Straßenseite liegen.
Fahren Sie also bitte vorsichtig! Passieren Sie den Abzweig nach
Gager / Groß Zicker.
(Nach rechts gelangen Sie zu den Zickerschen Bergen, für
Rügen ungewöhnlich ausgedehnte Höhenzügen
mit bester Sicht und vielen Wiesenblumen. Besonders im Frühling
sollten Sie unbedingt eine Wanderung einplanen. Radeln ist auf
den Zickerschen Bergen nicht erlaubt). Eine Schutzhütte
bietet Ihnen bei Regen Unterschlupf an.
Rechts an der Straße sind Toiletten und Kioske.
Am OE Thiessow steigt der ansonsten fast ebene Radweg etwas an.
Davor biegen Sie links zur kleinen Strandpromenade Thiessow ab
[~~>Klein Zicker 3,6 km, Lotsenberg 0,6
km]
. Fahren
Sie die Strandpromenade bis zum Ende durch. Hier haben Sie vielfältige
Möglichkeiten Ihren Hunger und Durst zu stillen. Liegen Sie
sehr gut im Zeitplan, dann sollten Sie einen Aufstieg auf den
Lotsenturm wagen. Dazu fahren Sie gerade aus weiter ins NSG "Südperd".
Hier führt ein steiler Weg mit Treppen zum Lotsenturm. Der
Aufstieg ist beschwerlich und nur kräftigen Radlern zu empfehlen.
Sie sind weniger kräftig. Dann fahren Sie nach rechts von
der Promenade ab. Hinter einer Skaterbahn führt ein Weg in
den Hang hinein. Auf diesen gelangen Sie mit bedeutend weniger
Kraftaufwand zum Lotsenturm. Der Eintritt auf diesen Turm ist
sein Geld Wert (1,00 € - 2009) Von oben aus haben Sie eine
ausgezeichnete Sicht über das gesamte Mönchgut sowie
die Inseln "Greifswalder Oie"(links) und Ruden (rechts).
Hinter Ruden am Horizont finden Sie die Insel Usedom. Rechterhand
sehen Sie das Festland. Am Turmfuß befindet sich das ehemalige
Lotsenhaus, wo die Geschichte und Bedeutung des Lotsenturmes erklärt
wird.
Nun aber weiter. Fahren Sie den Wanderweg hinab, am Friedhof vorbei.
Nun verläuft dieser naturbelassene Weg direkt auf dem Steilufer.
Ein wunderschön gelegener Rastplatz lädt Sie zum Verweilen
ein. Weiter fällt der Weg in den Ort hinein ab. Schieben
Sie bitte Ihr Rad, wenn Ihnen Fußgänger entgegen kommen.
Nach einigen Treppen sind Sie in Thiessow. Ohne auf die Ortsstraße
aufzufahren, biegen Sie die nächste Gelegenheit nach links
ab.
Der naturbelassene Wanderweg führt Sie nun durch einen Kiefernwald
zum Strand. Nach rechts gelangen Sie zur asphaltierten Uferpromenade.
Hier haben Sie Bänke für eine gemütliche Rast mit
Blick auf den Greifswalder Bodden, das frühere Kernkraftwerk
Lubmin und bei guter Sicht auf unsere beliebte Nachbarinsel Usedom.
Die Promenade mündet am OA wieder auf die Straße. Sie
überqueren diese und fahren nach links auf den nagelneuen
Radweg [~~> Klein Zicker 1,0 km],
vorbei an einem der besten Surfreviere Rügens, nach Klein
Zicker. Am OE befindet sich an der Buswendeschleife eine öffentliche
Toilette und Dusche. Sie fahren die nach links abgehende Dörpstrad
in den winzigen Ort hinein. Dieses von Insidern beliebte, kleine
Dörfchen bietet neben einer schönen Aussicht ein frisches,
schmackhaftes Fischgericht im "Zum Trautem Fischerheim",
das Sie auch im Freien einnehmen können. Fahren Sie die Dorfstraße
bis zum Ende. Direkt am Steilufer laden Bänke zum Verweilen
ein. Ein Wanderweg führt auf das Steilufer und die Anhöhe.
Hier war zu DDR-Zeiten eine Radarstation der Sowjetarmee. Das
Betreten dieses Geländes war natürlich damals den DDR-Bürgern
untersagt (militärisches Sperrgebiet). Nach der politischen
Wende wurde die Anlage abgebaut. Es ist sehr zu empfehlen, die
Räder abzustellen und zu Fuß auf einen Pfad mit Treppen
die kleine Anhöhe zu erklimmen. Eine wunderschöne Aussicht
auf auf den Zickersee, die Kaming und den Greifswalder Bodden
lohnt ihre Mühe.
Sie verlassen nun diesen gastlichen Ort auf dem gleichen Weg wie
Sie gekommen sind. Am OE Thiessow fahren Sie nach links auf den
Radweg über den Deich. Linkerhand sehen Sie den kleinen Hafen
von Thiessow am Zickersee. Falls Sie genügend Zeit haben,
fahren Sie doch mal hin und genießen Sie das maritime Flair.
Der Radweg übern Deich mündet auf der Ortsstraße
in Thiessow. Überqueren Sie bitte vorsichtig diese in der
Saison sehr stark befahrene Straße [~~>
Baabe, Göhren; Lobbe 4,2 km; Abzw. Gager / Groß Zicker
3,1 km]. Ein naturbelassener Rad/-Wanderweg führt
Sie in einen Kiefernwald hinein und trifft auf den Radweg, den
Sie gekommen sind. Biegen Sie nach links ab. Die Rückfahrt
nach Lobbe ist schnell geschafft. Sie werden mir sicher recht
geben, wenn ich sage, dass sich dieser Abstecher auf jedem Fall
gelohnt hat.
|

Der
Lotsenturm
in Thiessow

Blick
vom Lotsenturm
auf Klein Zicker

Der
wunderschöne Rad- / Fußweg von Thiessow
nach Klein Zicker

Überall
auf Rügen leuchten im Herbst die Früchte des Sanddorns

Das
Steilufer bei
Klein Zicker
|
|
10.
Lobbe -
Göhren
4
km / 25 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
  
Erlebnis
    
Natur
   
Erholung
  
Versorgung
    
Aussicht
   
Wetterschutz
  
Badestellen
    
|
In
Lobbe, hinter der Gaststätte "Octopussi", biegen
Sie rechts von der Hauptstraße ab [~~>
Binz 23 km, Sellin 14 km, Göhren 7 km, Museumsschiff Luise
3,5 km]. Eine neue, gepflasterte Straße bringt Sie,
immer längs des Strandes, nach Göhren. Die Straße
wird von Kraftfahrzeugen wenig genutzt und ist gut befahrbar.
Unterwegs sehen Sie die Ruinen von DDR - Urlaubseinrichtungen
und daneben neue schöne Hotels und Pensionen. Rechterhand
passieren Sie eine große Reha - Klinik. Hinter einem kleinem
Sportplatz am OE von Göhren biegen Sie nach rechts ab. Eine
nagelneu sanierte Pflasterstraße führt Sie am Museumsschiff
vorbei in Richtung Ortsmitte. Gönnen Sie sich eine kurze
Pause an diesem maritimen Museum. Es ist täglich von 10.00
Uhr bis 13.00 Uhr geöffnet. Sie erhalten Informationen zur
Geschichte der Luise, zum Fischfang auf der Ostsee und sehen die
dazu notwendigen Ausrüstungen. Die Straße steigt nun
steil an. Gönnen Sie Ihrem Hinterteil eine kleine Entspannung
und schieben Sie am besten Ihr Rad auf dem Bürgersteig. An
einer uralten Fischerkate zweigen Sie nach links auf eine Asphaltstraße
ab. Diese steigt weiter leicht an und mündet an den Mönchguter
Museen auf die Hauptstraße von Göhren. Die Mönchguter
Museen bestehen aus mehreren Gebäuden. Sie geben eine guten
Einblick in die Geschichte und das Leben der Menschen in dieser
schönen Region Rügens. Fahren Sie die Hauptstraße
nach rechts ab. In einer Linkskurve, am
Fußgängerschutzweg, steigen Sie ab und schieben Ihr
Rad den steil abfallenden Fußweg zur Strandpromenade [~~>
Seebrücke; Binz 14,6 km; Sellin 5,0 km].
Genießen Sie den 2003 als Außenstandort
der IGA neu entstandenen Kurpark und die angenehme Bernsteinpromenade.
Von der Seebrücke aus haben Sie eine gute Sicht auf den Strand-
und Uferbereich. Eine Vielzahl von
Imbissständen und Restaurants bieten ihre Dienste an und
es gibt genügend Bänke für eine kurze Rast.
Tipp:
Wenn
Sie Ihre Radtour nun verkürzen möchten, dann steigen Sie
am Kleinbahnhof Göhren in den Rasenden Roland (Kleinbahn) ein.
Je nach Wunsch können Sie nun bis Baabe, Sellin, Garftitz;
Jagdschloß Granitz, Binz, Serams, Seelvitz oder bis nach Putbus
fahren!
Abfahrtszeiten in der Saison (2007) ab Göhren: 06:55; 08:55;
10:55; 11:49; 12:55; 13:49; 14:55; 15:49; 16:55; 17:49; 18:55; 20:55
Uhr. Fahrräder werden mitgenommen! Bitte den aktuellen Fahrplan
beachten!
Alternativer
Tipp:
Weiterfahrt ab Göhren mit dem Linienbus "Radzfatz"
(mit Fahrradanhänger) bis Baabe, Sellin; Lancken-Granitz -
Serams - Binz - Prora oder Neu Mukran. Folgen Sie dann den Etappen
15-16 nach bis Bergen.
Wenn Sie an der Buswendeschleife bei Serams umsteigen, können
Sie auch bis Bergen weiter fahren. Abfahrtszeiten in Göhren:
08:30; 08:45; 09:15; 09:45; 10:45; 12:15; 13:00; 13:30; 13:45; 17:00;
21:30 22:30 Uhr. Bitte den aktuellen
|

Gaststätte
Octobussi
in Lobbe

Die
Mönchguter Museen in Göhren

Lokomotive
des Rasenden Rolands
|
|
11.
Göhren -
Baabe
3
km / 15 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
  
Erlebnis
    
Natur
    
Erholung
    
Versorgung
    
Aussicht
    
Wetterschutz
    
Badestellen
    
|
Setzen Sie
Ihren Weg auf der Promenade in Richtung Baabe - Sellin fort. Sicher
müssen Sie in der Saison Ihr Rad in Ortsnähe schieben,
da die wunderschöne Promenade mit Seesicht viele Besucher
anlockt. Rechterhand befindet sich der Traumstrand von Gören,
der sich bis Sellin erstreckt und zu den schönsten der Insel
Rügen zählt. Wäre ein Bad angenehm? Dem steht nichts
im Wege. Abseits vom Ortszentrum benötigen Sie dazu weder
eine Badehose noch ein Handtuch. Der Weg, welcher neu ausgebaut
und saniert wurde, führt nun an einem riesigen Zeltplatz
vorbei. Da der Weg von vielen Fußgängern benutzt wird
sollten Sie besonders rücksichtsvoll fahren oder auch gelegentlich
absteigen.
Wenn Sie links im Dünenwald schöne Häuschen durch
die Bäume schimmern sehen, fahren Sie von der Promenade ab.
Nach wenigen Metern sind Sie in im neuen Strandpark Baabe. In
der dahinter liegenden Baaber Heide haben Sie Sie neben einem
gut befahrbaren Radweg auch noch ca. 40 km ausgeschilderte Nordic
Walking Strecken, die nach dem Richtlinien des Deutschen Nordic
Walking Verbandes 2007 angelegt wurden. Der Zugang ist jeweils
von Baabe oder Göhren aus. Sie befahren nun eine Asphaltstraße,
die sich durch niedliche Ferienhäuser schlängelt. Vorbei
am neuen Kurzentrum von Baabe gelangen Sie auf die Strandstraße.
Radeln Sie eine kleine Runde, vorbei am Hotel "Seestern",
und bestaunen Sie die Gestaltung dieser "Bummelmeile",
die als Außenstandort der IGA 2003 ihr Outfit bekam. Auf
Höhe der evangelischen Kirche biegen Sie auf die zum Strand
führende Fahrbahn ein. Die Kirchen der Bäderorte sind
alle in der Neuzeit entstanden und stehen somit im Kontrast zu
den mittelalterlichen Kirchen im Inselinneren. Vielleicht erleben
Sie noch auf der Freilichtbühne eine ansprechende Darbietung,
die besonders in der Saison an Wochenenden stattfinden. Schieben
Sie Ihr Rad den wenigen Meter bis zur Strandpromenade. Ein Monolith
zeigt Ihnen hier die Himmelsrichtungen an. Nun haben Sie noch
ein paar Treppen zu überwinden und weiter geht es auf der
Strandpromenade Richtung Sellin. Sie passieren eine Ruine, des
weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Binzer
Baumeisters Müther, der mit seiner Betonschalenbauweise Geschichte
geschrieben hat. Unvorstellbar, dass man in dieser Toplage noch
keine Verwendung für diese in DDR-Zeiten beliebte "gastronomische
Einrichtung" gefunden hat... Rechterhand laden Traumstrände
zum Baden ein. Vielleicht sollten auch Sie die Gelegenheit nutzen
und den Schweiß in der erfrischenden Ostsee abspülen.
Ach so, Sie haben die Badesachen vergessen? Um so besser, es ist
doch schöner und gesünder nackt zu baden!
|

Am
Museumsschiff Berta in Göhren

Die
Promenade in Baabe mit dem
Hotel Seestern
|
|
12.
Baabe - Sellin
3
km / 20 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
   
Erlebnis
    
Natur
    
Erholung
   
Versorgung
    
Aussicht
    
Wetterschutz
    
Badestellen
    
|
Der ausgezeichnete
Rad-/Fußweg verläuft weiter direkt auf der Düne
und bietet immer wieder einen schönen Blick auf die Ostsee.
Dieses im Durchschnitt nur 52 Meter tiefe Binnenmeer, welches
nach der letzten Eiszeit entstand, prägt das milde Klima
Rügens. Fast unmerklich passieren Sie das Cliff-Hotel, deren
Gäste mit einem Lift zum Strand befördert werden. Hier
war früher die politische Prominenz der DDR zu Hause. Die
Mitglieder des ZK der SED erholten sich hier, streng abgeschirmt
von ihrem Volke. Für das einfache Volk war dieses Hotel tabu.
2007 erhielt das 256 - Zimmer Hotel der gehobenen Klasse einen
neuen Besitzer und wurde modernisiert.
Die größte Wasserrutsche auf Rügen kündigt
das nahe Sellin an. Nun ist Gastronomie groß geschrieben.
Am Selliner Hauptstrand soll niemand hungern oder dursten. Steigen
Sie am besten ab. Hier sind immer viele Menschen unterwegs. Übrigens
haben Sie hier auch die Möglichkeit ein ausgezeichnetes WC
zu benutzen. Der Traumstrand von Sellin lädt Sie zum Baden
ein. Nun gilt es einen extrem steilen Aufstieg zu überwinden.
Schieben Sie besser Ihr Rad, denn Sie benötigen noch viel
Kraft bis zu Ihrem Tagesziel in Bergen. Oben angekommen biegen
Sie nach rechts in den Waldweg ein [~~>Schwarzer
See 3,7 km, Seebrücke 1,0 km, Katholische Kirche 0,8 km].
(Wenn etwas unsicher sind, fahren Sie besser
in den Ort hinunter, biegen unten nach rechts ab und fahren die
Wilhelmstraße zur Seebrücke hoch).
Rechterhand haben Sie beste Aussichtspunkte vom Hochufer auf die
offene See. Der schmale Waldweg mündet in einen
breiten öffentlichen Weg, den Sie nach rechts befahren. Dieser
Weg steigt steil an und Sie sollten Ihr Rad mal wieder ein bißchen
schieben. Sie kommen an der wunderschönen kleinen katholischen
Kirche "Maria Meeresstern" vorbei [~~>
Schwarzer See 2,8 km]. Nun fällt der Weg durch eine
Hotelanlage ab in Richtung Seebrücke. Vom Hochufer haben
Sie eine schöne Aussicht auf die schönste Seebrücke
Rügens. Fahren Sie bitte vorsichtig, da auf den letzten Metern
noch eine Treppe zu überwinden ist. Einen Abstecher zur Seebrücke
lassen Sie sich natürlich nicht entgehen. Wenn schon nicht
heute, dann auf jeden Fall ein ander mal. Ansonsten genießen
Sie die tolle Aussicht auf diese am meisten fotografierte Seebrücke
Rügens und das offene Meer. Fahren Sie nun die Wilhelmstraße
hinunter, vorbei an tollen Hotels und Pensionen (Achtung: Einbahnstraße!)
Das neue Kurhotel Sellin merken Sie sich bei dieser Gelegenheit
gleich für Ihre Hochzeitsreise vor. Übrigens hat Sellin
auch ein modernes Spassbad, wo Sie einen Regentag gemütlich
verbringen können.
Tipp:
Sie sind schon etwas angeschlagen und möchten die folgende,
ziemlich anstrengende Etappe durch die Granitz auslassen. Kein Problem,
es geht auch kräfteschonender. Fahren
Sie gerade aus weiter bis zur B 196. Überqueren Sie die Gleise
des "Rasenden Rolandes" biegen Sie nach rechts auf die
B 196 ein. Am OA beginnt der straßenbegleitenden Radweg längs
der B 196 über Lancken-Granitz nach Serams. Dort überqueren
Sie die viel befahrene Straße nach Binz und fahren in das
unscheinbare Örtchen Serams hinein. Nach einer Rechtskurve
im Ort biegen Sie nach links in eine schmale, ansteigende Straße
ein, die direkt auf dem Radweg Serams - Binz mündet. Dieser
breite, asphaltierte Radweg verläuft durch Felder. An einem
Wäldchen fällt er steil ab. Vorsicht! Nun schlängelt
er sich durch Wiesen, die zukünftig ein Golfplatz werden und
mündet schließlich an der Kleingartenanlage "Am
Kleinbahnhof" auf eine schmale Asphaltstraße, die Sie
nach links abbiegend bis nach Binz hinein fahren. Damit
haben Sie haben viel Zeit und Kraft gespart.
Tipp:
Sie sind etwas angeschlagen und wollen Ihre Tour schneller beenden,
dann steigen Sie in Sellin am Kleinbahnhof in den Rasenden Roland
ein. Sie fahren mit der Kleinbahn, welches
übrigens nicht nur für Kinder ein tolles Erlebnis ist,
bis nach Binz oder wenn Sie stark abkürzen wollen bis Putbus.
Fahrräder werden mitgenommen! Bitte den aktuellen Fahrplan
beachten!
Alternativer
Tipp:
Weiterfahrt ab Göhren mit dem Linienbus "Radzfatz"
(mit Fahrradanhänger) bis Baabe, Sellin; Lancken-Granitz -
Serams - Binz - Prora oder Neu Mukran. Folgen Sie dann den Etappen
15-16 nach Bergen.
Wenn Sie an der Buswendeschleife bei Serams umsteigen, können
Sie auch bis Bergen mit dem Radzfatz weiter fahren und Ihre Tour
beenden.
Bitte den aktuellen Fahrplan beachten!
Tipp:
Ab
den Seebrücken Göhren bzw. Sellin haben Sie auch die Möglichkeit
mit dem Schiff nach Binz oder Sassnitz weiter zu reisen. Räder
werden mitgenommen. So können Sie Ihre Belastung verringern
und Rügen seeseitig bewundern. Sehen Sie bitte die aktuellen
Fahrpläne ein! |

Die
schönste Seebrücke Rügens im Ostseebad Sellin

Die
Wilhelmstraße, die Prachtstraße Sellins

Kurpark
Sellin mit dem Spaßbad Nemo

Blick
auf den Strand Sellin
|
|
13.
Sellin - Binz
7
km / 40 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand

Erlebnis
    
Natur
    
Erholung
  
Versorgung
    
Aussicht
   
Wetterschutz
    
Badestellen
    
|
Sie haben
noch Kraft! Dann biegen Sie nach rechts in die Kirchstraße
ab. Die folgende Straßenkreuzung mit Infotafel überfahren
Sie nach halbrechts [~~> Rügenrundtour;
Binz 7,5 km; Jagdschloss 5,0 km]. Vorbei an der evangelischen
Kirche, die erst 1912 erbaut wurde, steigt die Straße an.
Linkerhand ist der Friedhof mit einem Gedenkstein für die
Opfer von Krieg, Diktatur und Vertreibung. An der Kurklinik Sellin
endet die Straße. Nun führt ein Sie ein nagelneuer,
3 m breiter Natur belassener, in Teilstücken auch gepflasterter
bzw. asphaltierter, Radweg in das Naturschutzgebiet der Granitz
[~~> Binz 7,0 km]. Auf der Anhöhe
gabelt sich der Weg. Sie fahren nach links [~~>
Binz 7,1 km] und die nächste Gabel nach rechts [~~>
Binz 6 km]. Eine Wegekreuzung mit Schutzhütte überqueren
Sie [~~> Binz 5,6 km]. Der Radweg
steigt an, um dann wieder etwas abzufallen. An der nächsten Gabelung
halten Sie sich links [~~>Binz 4,3 km;
Schwarzer See 0,3 km]. Der Weg fällt ab. In einer Kurve
machen Sie einen Abstecher nach links zum Schwarzen See. Am Ufer
ist ein guter Platz für eine Rast. Nun aber weiter! Am nächsten
Wegekreuz an der Kreuzeiche befindet sich eine Schutzhütte. Leider
endet hier der tolle neue Radweg. Die Gemeinde Binz, die für
den weiteren Abschnitt zuständig ist, hat dafür kein
Geld...
Fahren
Sie weiter
[~~> Binz 4,3 km; Finnischer Krieger 1,0 km]. Der nun
an Steigungen asphaltierte Radweg verläuft wellig bis zum Wegekreuz
Finnischer Krieger. Sie biegen nach rechts ab
[~~> Binz 2,4 km; Finnischer Krieger 0,1 km]. Nach wenigen
Metern sind linkerhand eine Schutzhütte und ein Grab aus der napoleonischen
Zeit. Bitte fahren Sie nicht achtlos vorbei! Der Radweg verzweigt
sich nach kurzem Gefälle. Biegen Sie nach links ab und radeln
Sie auf den neuen naturbelassenen Radweg zum Jagdschloss [~~>
Jagdschloss 0,3 km]. Der Radweg mündet auf der Asphaltstraße
zum Jagdschloss. Biegen Sie nach links ab. Und nach wenigen Metern
sind Sie an der Haltestelle für die Bäderbahn nach Binz. Davor
gelangen Sie nach rechts auf den Fußweg zum Jagdschloss ein. Bei
guter Sicht haben Sie vom Turm die beste Aussicht auf Rügen. Im
Jagdschloss selbst sind Ausstellungen zu besichtigen. Die Zeit
dafür sollten Sie sich unbedingt nehmen. Fahren Sie nun vorsichtig
die steil abfallende Asphaltstraße hinunter nach Binz. Eine Straßenkreuzung,
die auch vom Rasenden Roland befahren wird, überqueren Sie [~~>
Binz Seebrücke 3,7 km; Schmachter See 1,7 km]. Hier befindet
sich auch eine Infotafel, wo Sie
eine großen Teil Ihrer Tagesstrecke einsehen können.
Das nur für Anlieger befahrbare schmale Asphaltband führt
durch ein Gehöft. Dahinter verzweigt er. Sie radeln gerade aus
längs einer Kleingartenanlage weiter [~~>
Binz Seebrücke 3,5 km; Schmachter See 1,5 km]. In einer
neuen Randsiedlung von Binz biegen Sie nach links ab [~~>
Binz Seebrücke 3 km; Schmachter See 1 km]. Der Radweg führt
längs der Schienen der Kleinbahn zum Wald. Hier überqueren Sie
die Gleise und fahren nach links [~~>
Rügenrundtour] immer am Ufer des Schmachter Sees entlang,
bis in die Ortschaft. Hier biegen Sie nach links [~~>
Sassnitz 15,8 km; Prora 4,3 km; Seebrücke 1,1 km] auf die
Schmachter Seepromenade ein. Diese wurde als Außenstandort der
IGA Rostock saniert und ist zusammen mit dem Garten der Sinne
sehenswert. Genießen Sie den großzügigen Radweg.
Natürlich sollten Sie einen Abstecher in das berühmteste
Seebad Rügens machen. Biegen Sie dazu vor der Villa Seefrieden
nach rechts in die Schmachterseestraße ab
[~~> Seebrücke 0,7 km]. Überqueren Sie die viel befahrene
Durchfahrtsstraße und bummeln Sie die Strandstraße bis zur Seebrücke
hoch. Hier sind in der Saison immer sehr viele Urlauber unterwegs.
Von der Seebrücke aus können Sie das Seebad Binz gut einsehen
und haben einen tolle Aussicht auf die Strandpromenade, das Prorer
Wiek, Prora, den Hafen Mukran, Sassnitz und die Kreideküste. Die
einzigartige Bäderarchitektur und das Treiben auf dem Kurplatz,
der Promenade und am Strand lädt zum Verweilen ein. Eine
Glasbläserei, Museen und zahlreiche Geschäfte und Gaststätten
bieten Ihre Dienste an. Planen Sie etwas Zeit für diesen
wunderschönen Ort!
|

Das
Jagdschloß
Granitz

Das
Wahrzeichen
von Binz,
das Kurhaus

Schmachter - See - Promenade

Prominenz
auf dem Kurplatz
|
|
14.
Binz - Prora -
Mukran
8
km / 35 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
   
Erlebnis
    
Natur
   
Erholung
    
Versorgung
    
Aussicht
 
Wetterschutz
   
Badestellen
    
|
Begeben Sie
sich zurück zum Beginn des Abzweiges am Schmachter See. Der
wunderschöne Radweg verläuft weiter an einem beliebten
Wasserspielplatz vorbei längs des Ufers des Schmachter Sees.
Sie fahren am tollen Sportplatz von Binz vorbei und halten sich
danach rechts. Der Weg mündet auf der Ortsstraße Binz.
Überqueren Sie diese bitte vorsichtig und fahren Sie nach
links auf den neuen, asphaltierten Radweg in Richtung Prora. Dieses
Radwegestück wurde 2009 übergeben und endet am Bahnübergang.
Überqueren Sie diesen und fahren auf den dahinter beginnenden
Radweg, der straßenbegleitend zur Innenstraße Binz
- Prora verläuft [~~>Sassnitz 13
km, Feuersteinfelder 9,2 km, Prora 1,4 km]. Dieser Weg
wird durch Radfahrer und Skater sehr gut angenommen. Um einen
Blick auf das KDF-Seebad werfen zu können, fahren Sie am
OE-Schild Prora nach rechts ab in die Strandstraße. Sie
passieren zwei Wohnblöcke und biegen die nächste Abzweigung
links ab. Nach wenigen Metern sehen Sie ein langgezogenes Gebäude.
Sie sind am KDF-Seebad, welches 20.000 deutschen Arbeitern erholsamen
Urlaub bieten sollte. Und dies zu einer Zeit, wo Urlaub für
Arbeiter und Bauern ein Fremdwort war! Dieser Bau ist einmalig
in der Welt, sollte er doch allen Urlaubern Zimmer mit Meeresblick
bieten und dies für nur 2 Reichsmark bei Vollpension. Kriegsbedingt
wurde die Anlage nie fertiggestellt. Zu DDR-Zeiten waren hier
tausende Soldaten stationiert. Heute steht diese riesige, ca.
5 km lange "Altlast", von einigen Museen und Einrichtungen
abgesehen, leer. Dies soll sich aber die nächsten Jahre ändern.
Einen Besuch des NVA-Museum oder des weiter nördlich gelegene
Eisenbahnmuseums sollten Sie an Regentagen in Erwägung ziehen.
Verlassen Sie vor der riesigen Sporthalle und Gaststätte
wieder den KDF-Komplex und fahren Sie nun weiter auf den straßenbegleitenden
Radweg nach Prora Ost. Die Siedlungen Prora Ost und Prora Nord
waren übrigens für die Arbeiter des KDF-Bades und später
für das Personal des Seebades vorgesehen. Heute sind diese
voll unterkellerten und sanierten Häuser sehr begehrt. Der
Radweg verläuft längs der Abgrenzung des Eisenbahnmuseums
nach Prora-Nord. In Prora Nord endet der Radweg und Sie fahren
ein kurzes Stück auf einer breiten, neu asphaltierten Endstraße.
Diese Straße ist als Radfahrstraße ausgeschildert
und darf nur von Anliegern befahren werden. Nach ca. 500 m geht
ein erst 2002 eröffneter, breiter asphaltierter Radweg nach
rechts von der Straße ab. (==>
Strand F, Ruinen) [~~>
Sassnitz 7,9 km; Neu Mukran 3,2 km].
Rechterhand, nicht einsehbar hinter einem Zaun befindet sich ein
2007 neu eröffneter Jugendzeltplatz. Hinter einer steilen
Linkskurve sehen Sie zwei von der Nationalen Volksarmee (NVA)
der DDR zu Übungszwecken gesprengte Gebäude des KDF-Seebades.
Die extrem starke Metallverwehrung hielt vielen Sprengungen stand.
Fallschirmjäger nutzten die Gebäude zum Training des
Häuserkampfs. Heute erobert die Natur Stück für
Stück die beiden nördlichsten Bauten des Kdf-Seebades.
Gefahrlos und schnell gelangen Sie auf dem breiten, asplatierten
Radweg, der durch eine Kiefernwald immer längs der Dünen
des Prorer Wieks verläuft, nach Mukran. Sandornbüsche
säumen Ihren Weg. Kosten Sie ab September ihre rosa leuchtenden
kleine Früchte. Sie sind säuerlich und extrem vitaminreich.
Ein Abstecher nach rechts bringt Sie in wenigen Minuten zum Strand
des Prorer Wieks. Einem Bad steht an diesem Traumstrand übrigens
nichts im Wege. Selbst wenn Sie die Badebekleidung vergessen haben,
muss Sie dies nicht abhalten. Denn hier badet jeder, wie er es
für richtig hält. Und das stört niemand! Hinter
einer Doppelkurve geht nach rechts der Wanderweg zu den Feuersteinfeldern
ab. Dafür haben Sie jetzt sicher keine Zeit mehr. Vielleicht
nehmen Sie sich mal einen Spaziergang zu diesem Kleinod auf Rügen
vor. Die großen Flächen bedeckt mit meterdicken Schichten
von Feuersteinen sind einmalig in Europa. Im Spätsommer und
Herbst werden Sie dabei garantiert auch Pilze finden! Auch gibt
es hier viele Heidelbeeren.
Nun passieren Sie einen Parkplatz. Bis zum Ufer sind es von hier
aus nur wenige Meter. Vielleicht sehen Sie eine ein- bzw. ausfahrende
Fähre. Auf jeden Fall haben Sie eine gute Sicht auf den Fährhafen
Mukran und das Prorer Wiek. An einem weiteren Parkplatz am Ortsrand
von Neu Mukran endet der Radweg. Fahren Sie rechts auf dem holprigen
Gehweg weiter. Rechterhand sehen Sie nun die neu gebaute Großbäckerei
Peters. Genießen Sie auf der Terrasse mit Seeblick eine
Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen. Es wird Ihnen sicher munden
und Sie haben es sich verdient. Vielleicht liegt auch gerade ein
Urlauberschiff der AIDA-Flotte vor Anker oder eine der Fähren
nach Schweden, Dänemark, Finland oder Russland.
Nun führt nur noch ein Pfad längs der viel befahrenen
Straße durch neu Mukran. Eine Haltestelle bietet bei Regen
Unterschlupf. Eine Radwanderkarte
gibt Ihnen Auskunft über die weitere Strecke.
Tipp:
Möchten Sie letztmalig abkürzen
oder hassen Sie straßenbegleitende Radwege? Dann fahren Sie
in Neu Mukran in einer Rechtskurve nach links von der Ortsstraße
ab (==> Staphel 1 km; ~~>
Lietzow 5 km). Allerdings ist die Plattenstraße aus
der guten alten DDR-Zeit sehr holprig und der nachfolgende Waldweg
teils sandig bzw. nach Regen stellenweise matschig. Dafür ist
er windgeschützt und verläuft in völliger Stille
durch ein schönes Mischwaldgebiet. Nachdem der Wald endet überqueren
Sie die Gleise der Bahnstrecke Binz - Lietzow und halten sich rechts.
Genießen Sie den Blick auf den Kleinen Jasmunder Bodden. An
der Ampelkreuzung in Lietzow überqueren Sie die B96 und sind
nun wieder auf dem straßenbegleitenden Radweg. Weiter fahren
Sie laut Etappe 16. Sie sparen ca. 4 km ein.
Sie haben noch
Kraft und fahren weiter gerade aus. Überqueren Sie auf dem
Fußweg drei Brücken, die über die Gleise zum Fährhafen
führen. Linkerhand der Brücken sehen Sie tausende von
imposanten Stahlrohren auf einem riesigen Eisenbahnareal. Diese
werden im Rohrummantelungswerk Mukran mit einem dicken Schutzmantel
versehen und sollen am Boden der Ostsee von Wyborg (Russland) nach
Lubmin (M/V) russiches Gas transportieren. Rechterhand sehen Sie
den noch zu DDR-Zeiten gebauten Überseehafen, der nach der
Wende erneuert wurde. Damit wollte die DDR, unabhängig vom
politisch unsicheren Polen, den Warenaustausch mit der Sowjetunion
sicherstellen. Heute soll Polen wieder mit einer Gasleitung durch
die Ostsee umgangen werden...
Sie gelangen an eine Ampelkreuzung.
Tipp:
Ein Abstecher nach rechts, vorbei am riesigen Findling, zum nahem
Hafen lohnt immer, besonders dann, wenn gerade die großen
Fährschiffe anlegen oder ein Urlauberschiff vor Anker liegt.
Übrigens können Sie von hier aus auch zur dänischen
Insel Bornholm übersetzen (Fahrzeit: 3,5 Std; 28 € mit
Rad - Stand 2008). Vom Hafen aus sehen Sie auch das moderne Fischverarbeitungswerk
Sassnitz - Mukran
und auf dem Weg dahin linkerhand das genannte Rohrummantelungswerk.
Übrigens, Bornholm ist eine sehr schöne Insel mit einem
ausgezeichneten Radwegenetz. Diese Insel kann man in 3 Tagen mit
dem Fahrrad bequem umfahren. Auch öffentliche Straßen
kann man dort benutzen, ohne Schweißausbrüche zu bekommen...
Von Mukran aus gelangen Sie auch problemlos nach Trelleborg / Schweden
(Fahrzeit; 3:45 min; Fahrpreis 22 € mit Rad - Stand 2008)
Sie verzichten
auf den Abstecher und wollen nun nur noch nach Hause. Dann überqueren
Sie an der Ampelkreuzung die Straße Neu Mukran - Sassnitz.
Hier beginnt ein asphaltierter, straßenbegleitendfer Radweg.
Linkerhand sind nun riesige Eisenbahnanlagen sichtbar. Hier wurde
die Spurweite der Waggons von der deutschen auf die russische Breitspur
umgestellt. Heute nutzt die Bahn dieses riesige Anlage als Lokfriedhof.
Auch sind einige Gewerke hier beheimatet. Für Liebhaber alter
Loks ist sicher ein Abstecher in dieses Gebiet sinnvoll. |

Binz
- Café am Schmachter See

Kraft
durch Freude -
das Seebad
der 20000,
gesprengte Blöcke

DDR
Kunst am
Proraer Strand

Der
Fährhafen Sassnitz Neu Mukran
das Tor zu Nord- und Osteuropa

Feuersteinfelder
bei Mukran

In
der Schmalen Heide findet man viele Heidelbeeren

Die
Rhododendronallee bei Semper - Außenstandort
der IGA 2003
in Rostock
|
|
15.
Mukran -
Sagard -
Lietzow
9
km / 40 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
   
Erlebnis
   
Natur
   
Erholung
 
Versorgung
   
Aussicht
   
Wetterschutz
  
Badestellen
 
|
Sie haben
keine Zeit mehr zu verlieren. Dann fahren auf dem asphaltierten
straßenbegleitenden Radweg längs des riesigen Eisenbahnareals
[~~> Bergen 17 km; Lietzow 7,5 km]
(==> Stralsund 45 km; Bergen 19 km).
Überqueren Sie den Bahnübergang der Strecke Bergen -
Sassnitz. An der nahen Ampelkreuzung überqueren Sie die B
96 und setzen ihre Fahrt nach links auf dem straßenbegleitenden
Radweg Richtung Lietzow fort [==> Stralsund
40 km; Bergen 14 km]. Der leicht wellige Radweg steigt
in einem wunderschönen Laubwald an. Haben Sie noch viel Zeit,
dann ist ein Abstecher nach Semper, einem Außenstandort
der IGA Rostock, von Interesse. In der Zeit der Rhododendronblüte,
Ende Mai, ist der kurze Weg ein Erlebnis. Nun fällt der Radweg
kurvenreich ab. Achtung Sturzgefahr! Nach einer steilen Doppelkurve
verlassen Sie den Laubwald. Linkerhand sehen ein modernes Callcenter.
es entstand aus dem unvollendeten Bau eines DDR-Seefahrerhotels
für ausländische Seeleute. Bänke und ein schön
gelegenes Café laden zum Verweilen ein. Sie haben eine
gute Sicht auf den Großen Jasmunder Bodden. Fahren Sie auf
der gepflasterten Strandpromenade weiter. Ein Café, eine
Wetterschutzhütte, Bänke und ein Grillplatz bieten sich
für eine Pause an. Dieser landschaftlich schöne Ort
zwischen dem Großen und Kleinen Jasmunder Bodden sollte
Ihnen eine kurze Rast wert sein. Der Radweg verläuft nun
wieder längs der B96 [~~> Bergen
10,4 km; Ralswiek 5,4 km]. An einer Anlegestelle finden
Sie ein eine schwimmende Gaststätte, die preiswerte Fischgerichte
in guter Qualität anbietet. Eine besondere Delikatesse ist
der frisch geräucherte Fisch, der hinter dem Bahnübergang
in einer Schauräucherei zu bekommen ist. Das liebevoll sanierte
Schloß leuchtet weithin und erinnert unwillkürlich
an Rapunzel.
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Schauräucherei
und Restaurant
in Lietzow

Das
Schloss in
Lietzow
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16.
Lietzow - Bergen
12
km / 50 min
Bewertung
der
Etappe:
Zustand
   
Erlebnis
  
Natur
  
Erholung
 
Versorgung
    
Aussicht
  
Wetterschutz
  
Badestellen
 
|
Der Radweg
führt jetzt straßenbegleitend über den Damm ,
der den Kleinen vom Großen Jasmunder Bodden trennt. Eine
Wetterschutzhütte kann Ihnen
gute Dienste leisten. Im beginnenden Waldgebiet steigt der asphaltierte,
straßenbegleitende Radweg mehrere Kilometer an. In der Hälfte
des Anstieges überqueren Sie die vielbefahrene B96 (Achtung
Gefahrenstelle!). Richten Sie bitte Ihre Aufmerksamkeit auf eine
immer gut gepflegte Unfallstelle am Straßenrand. Hier wurden
vier junge Rüganer durch einen auf Rügen bekannten Raser
getötet. Das Ergebnis - dreieinhalb Jahre! Mitleid - Fehlanzeige!
Oben angekommen liegt rechterhand der riesige Parkplatz für
die Störtebeker Festspiele in Ralswiek.
Haben Sie noch Zeit für einen Abstecher? Es soll auch der
letzte sein. Ein neuer, steil abfallender, Rad-/Fußweg [~~>Ralswiek
1km] bringt Sie, vorbei an einer niedlichen Schwedenkirche,
in wenigen Minuten zur riesigen Freilichtbühne. Hier kämpft
in der Saison täglich, außer sonntags, um 20.00 Uhr,
Störtebeker für die Armen und Entrechteten. Über
300.000 Besucher bewundern Jahr für "Gottes Freund und
allerwelts Feind". Ein wunderschöner Park mit dem neu
sanierten Schloß, heute ein 4-Sterne-Hotel, lädt zum
Verweilen ein. Hier können Sie auch einen Blick auf diese
tolle Aufführung, die Sie sich keinesfalls während Ihres
Aufenthaltes auf Rügen entgehen lassen sollten, werfen. Eine
umfangreiche Gastronomie erfüllt Ihnen jeden Wunsch. Ralswiek
mit seinem schönen, kleinen Jachthafen ist ein guter Ort
für eine längere Rast. Nach Ihrem eventuellen Abstecher
geht es nun hügelig auf dem straßenbegleitenden Radweg
weiter Richtung Bergen [~~>Bergen 6 km].
Werfen Sie noch einen Blick auf das fast jedes Jahr besetzte Storchennest
am Bahnübergang. Vor Bergen haben Sie nun noch einen letzen
langen Anstieg zu bewältigen. Der Radweg endet am Stadtrand.
Sie fahren auf dem rechtsseitigen Fußweg längs der
ansteigenden holprigen Pflasterstraße bis zum Markt. Nun
sind Sie am Ziel Ihrer Tour angekommen. Sie haben viel gesehen
und erlebt und freuen sich auf einen erholsamen Tagesausklang.
Ich hoffe, Sie hatten schönes Wetter und konnten diese Tour
so richtig genießen. Dann werden Sie noch lange an dieses
schöne Erlebnis zurück denken! Sie haben heute viel
für Ihre Seele und Ihren Körper getan! Ich freue mich
darauf, Sie auf einer weiteren Tour über unsere schöne
Insel zu begleiten.
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Das
Schloss in Ralswiek

Ernst Moritz Arndt Turm auf dem
Rugard in Bergen
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Legende:
~~> Wegweiser
für Radwege; ==> Wegweiser
für Straßen; OE - Ortseingang; OA - Ortsausgang;
NSG - Naturschutzgebiet
   
- analog der Hotelbewertung;
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