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Detailinformationen zur Tour 1: Südrügen - Stralsund


1. Etappe

Bergen -
Tilzow
Sehlen -
Teschenhagen

Länge: 8 km
ca. 40 min

Höhenmeter
gesamt: 30

SG 2



Bewertung
der
Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen
---

Unsere Tour beginnt auf dem Bergener Markt. Sie sind alle frohen Mutes und haben sich auf eine lange und schöne Radtour gründlich vorbereitet. Na, dann los! An der Post und Rugard-Apotheke vorbei, fahren Sie die Marktstraße hinab. Diese mündet in die neu gepflasterte und gut befahrbare Dammstraße, die nun für Rügener Verhältnisse steil abfällt. Fahren Sie bitte vorsichtig! Unten angekommen mündet die Dammstraße in die viel befahrene Ringstraße. Der Verkehr wird Ihnen das Auffahren auf die Ringstraße sicher nicht leicht machen. Sie biegen nach links in diese Straße ein und fahren vor bis zur Ampelkreuzung mit der B96. Überqueren Sie die B96 und fahren Sie in den Tilzower Weg. Dieser führt Sie durch den sanierten Stadtteil Bergen Süd. Sie verlassen Bergen über das neue Gewerbegebiet in Richtung Tilzow. Der kurze Radweg, beginnend am Gewerbegebiet, endet am Daimler-Chrysler Autohaus am Stadtrand. Nun fahren Sie auf einer relativ wenig befahrenen Asphaltstraße in Richtung Tilzow - Putbus. Nach dem Unterqueren der Bahnstrecke Bergen - Putbus steigt die Straße etwas an. Lassen Sie den kleinen Ort Tilzow rechts liegen. Die Straße führt, leicht ansteigend, in ein großes Waldgebiet. Am höchsten Punkt angekommen, biegen Sie nach rechts in den straßenbegleitenden Radweg nach Sehlen ab (~~> Sehlen 2,5 km). Der nagelneue, asphaltierte Radweg führt Sie durch eine Senke und dann ansteigend in ein größeres Waldgebiet. Sie fahren nun längs eines ehemaligen großen Munitionslagers der DDR-Volksmarine. Nach einer längeren Abfahrt gelangen Sie in den kleinen, nach der Wende enorm gewachsenen, Ort Sehlen. Ihre Straße mündet direkt in einer Kurve auf die Dorfstraße. Halten Sie sich hier rechts (==> Teschenhagen 2 km). Durchfahren Sie Sehlen auf der nun endlich sanierten, wenig befahrenen Ortsstraße. Altehrwürdige Linden begleiten Sie nun bis zum winzigen Ort Teschenhagen. Nach dem Überqueren der Bahnstrecke Stralsund - Bergen sehen Sie rechterhand einen ehemaligen Baumarkt (OBI) und ein Gewerbegebiet, wo vorwiegend Autohäuser angesiedelt sind. Im hier befindlichen Mac Donalds könnten Sie einen Imbiß einnehmen. Sie haben noch keinen Hunger! Um so besser, dann fahren Sie gerade aus weiter zur Ampelkreuzung mit der viel befahrenen B96.



Das Rathaus von Bergen auf Rügen

Das altehrwürdige Gericht in Bergen

Das Billroth-Haus, das Geburtshaus des berühmten Chirurgen
Theodor Billroth
(1829 - 1894)

Die katholische Kirche in Bergen wurde erst im vergangenen Jahrhundert erbaut.

Versteckt im Wald findet man die Hinterlassenschaften des Kalten Krieges, die Munitionsbunker der Volksmarine der DDR bei Tilzow

 

2. Etappe

Teschenhagen -
Güttin

Länge: 3 km
ca. 15 min

Höhenmeter
gesamt: 15

SG 1

 

Bewertung
der
Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

Überqueren Sie die Ampelkreuzung. Biegen Sie ca. 30 m hinter der Kreuzung gleich wieder links ab (==> Güttin 4 km). Nach wenigen Metern hinter der Abzweigung beginnt rechterhand der straßenbegleitende, asphaltierte Radweg, welcher leicht abfällt. Übrigens wird dieser Radweg auch von Inline-Skatern sehr gut angenommen. Sie fahren durch Felder und Wiesen passieren in einer Linkskurve ein kurzes Waldstück. Hier bietet Ihnen eine Hütte Schutz bei Regen. Der Radweg steigt leicht an und wechselt nun auf die linke Straßenseite. Nach einem weiteren kleinen Anstieg sehen Sie linkerhand den Flugplatz Güttin. Hier starten und landen nur Kleinflugzeuge. Einen regen Flugverkehr werden Sie also nicht antreffen. Übrigens können Sie hier einen Rügenrundflug buchen und sich die traumhafte Insel auch von oben ansehen. Für Sie hält ein kleines Flughafenrestaurant ein gutes Frühstück bereit. Direkt am Flugfeld sitzend, können Sie den startenden und landenden Flugzeugen zuschauen. Übrigens findet auf dem Flugfeld jährlich ein großes Skatertreffen statt, wo sich hunderte Fans einfinden und bei Musik einige schöne Stunden genießen und Freunde treffen. Wenige hundert Meter weiter liegt das verträumte Dörfchen Güttin. Nach einer steilen Kurve endet leider am Ortsrand dieser angenehme Radweg und Sie müssen mit der asphaltierten, aber wenig befahrenen Ortsstraße vorlieb nehmen.

 

Die neugotische Dankeskirche in Sehlen wurde 1866 aus Spenden finanziert

Der Flugplatz Güttin, nach der Wende großzügig ausgebaut, lädt zu einem Rundflug über Rügen ein.

Rügen kann nur von Kleinflugzeugen angeflogen werden


3. Etappe

Güttin - Rothenkirchen

Länge: 7 km
ca. 40 min

Höhenmeter
gesamt: 10

SG 2

Bewertung
der
Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen
---


Sie fahren gerade aus durch Güttin und kreuzen ca. 1 km hinter dem Ort die in der Saison stark frequentierte Straße Samtens - Gingst (Achtung Stoppstraße - größte Vorsicht beim Überqueren!).
Ein schmales Asphaltband (==> Mölln Dußvitz), welches kaum von Pkws genutzt wird, bringt Sie durch weite Felder schnell voran. Die Straße stößt nun rechtwinklig auf die Ortsverbindungsstraße Rothenkirchen - Gingst. Sie biegen nach links ab (~~> Rügenrundtour). Das schmale Asphaltband, fällt leicht ab und gibt nach einer Rechtskurve den Blick auf den Kubitzer Bodden frei (~~> Rambin 5,6 km). Nun beginnt die erst 2011 neu sanierte und verbreiterte Asphaltstraße, welche Bestandteil des Ostseeküsten-Radweges und des Fernradweges 6 der Rügenrundtour ist. Der vorherige Zustand war weder für Autos noch für Radler haltbar. Ein straßenbegleitender Radweg fehlt leider immer noch...
Den Ortseingang von Rothenkirchen riechen Sie mehr, als das Sie ihn sehen. In diesem winzigen Ort ist die Landwirtschaft zu Hause. Ihr Weg führt Sie an Ställen und Siloanlagen vorbei. Etwas abseits finden Sie hier eine sehr preiswerte kleine Gaststätte, die "Kaffeetasse". Hier können Sie übrigens auch einen Stempel für die NABU-Radtour und handgemachte Rügener Keramik erwerben. Auch ist hier als Maskottchen ein guter alter Trabbi auf einem Podest zu bewundern. Ansonsten wird Sie hier nichts dazu bewegen, länger als unbedingt nötig zu verweilen...


Die im 15. Jh. erbaute Kultur- und Wegekirche in Landow konnte Dank der Wende vor dem Verfall gerettet werden

Wenn auf Rügen weiter so Straßenbäume gefällt werden, wie hier von Güttin nach Dreschvitz, wird es bald keine Alleen mehr geben...

Das Ehrenmal für die Gefallenen des Weltkrieges in Dreschvitz

 

4. Etappe

 

Rothenkirchen-
Rambin

Länge: 3 km
ca. 15 min

Höhenmeter
gesamt: 0

SG 1

 

Bewertung
der
Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

Sie verlassen Sie diesen ungastlichen Ort schon am Ortseingang auf dem nach rechts abzweigenden, nagelneuen, asphaltierten Radweg (~~> Rambin 3,3 km; Altefähr 14 km). Es geht leicht bergab und Sie kommen durch Felder schnell voran. Kurz vor Drammendorf, an einer Wegegabelung, fahren Sie nach links (~~> Rambin 2,2 km). Durchfahren Sie Drammendorf, welches nur aus drei Gehöften besteht. Hier endet der asphaltierte Radweg und weiter geht es auf einem zweispurigen Plattenweg minderer Qualität. Am Ortsrand von Rambin fahren Sie auf einen neuen Betonplattenweg. Den Wegweiser nach links "Altefähr 11,9 km" ignorieren Sie, indem Sie gerade aus weiter fahren. Sie stoßen nun rechtwinklig auf die Strandstraße. Wenn Sie sich stärken möchten, sollten Sie einen Abstecher nach links zu der an der B96 liegenden "Pommernkate" machen. Hier gibt s nicht nur feine Fischbrötchen sondern auch Kaffee und Kuchen sowie viele Rügenprodukte. Sie haben noch keinen Hunger, dann fahren Sie nach rechts bis zu einer kleinen Verkehrsinsel. Hier radeln Sie halblinks nach Grabitz weiter. (~~> Altefähr 11,6 km) (==> Grabitz 1,2 km). Übrigens gibt es in Rambin eine sehenswerte gotische Backsteinkirche. Um 1300 erbaut, ist sie eine der ältesten Kirchen Rügens.
Im Innenraum finden Sie ein Taufbecken aus Kalkstein aus dem 13 Jh. und eine in den Fußboden eingelassene Grabplatte aus dem Jahre 1355.
Die in einem kleinem Park gelegene Backsteinkapelle wurde um 1450 gebaut. 1773 in ein Altenheim umgewandelt, ist sie heute mehr oder weniger dem Verfall preisgegeben. Durch Rambin selbst führt die B96, welche extrem stark befahren wird und die Lebensqualität der Rambiner beeinträchtigt. In der Nähe von Rambin befinden sich neun Hügelgräber aus der Bronzezeit.

 


Im ländlichen Teil Rügens trifft man öfter Weißstörche

Große Flächen auf Rügen sind mit Ginster bedeckt

Die bereits um 1300 erbaute St. Johanneskirche in Rambin

Auch über 20 Jahre nach der Wende verschandeln Altlasten unsere Insel

 

5. Etappe

Rambin -
Grabitz -
Breesen - 
Bessin -
Altefähr

Länge: 12 km
ca. 60 min

Höhenmeter
gesamt: 10

SG 2

 

Bewertung
der
Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

(bei Altefähr)

 

Die schmale, kaum befahrenen Asphaltstraße, bringt Sie dank eines guten Belages schnell voran. Leider ist diese im winzigen Dörfchen Grabitz auch schon wieder zu Ende. Nach einer steilen Linkskurve im Ort fahren Sie auf eine Asphaltstraße aus den "Guten alten Zeiten". Hier hilft nur eine ausgezeichnete Federung und ein ausgefeilter Schlängelkurs. Ihr Vorteil - Autofahrer muten sich diese Strecke kaum noch zu. Diese "wunderschöne" Straße führt Sie durch Felder. In Breesen angekommen, stoßen Sie auf eine Wegegabelung. Biegen Sie nach rechts ab (~~> Altefähr 9,1 km). Ein alter Plattenweg, der in der Mitte mit Ziegelsteinen ausgelegt wurde, führt weiter nach Bessin. Möchten Sie gern eine Rast machen, dann ist ein kurzer Abstecher zum Fuchsberg, mit guter Sicht auf den Kubitzer Bodden, geeignet (~~> Fuchsberg 0,6 km). Hinter zwei, drei kleinen Häuschen, Gurvitz genannt, wendet der Weg jäh nach links. Am Ende einer Pappelallee biegt der Radweg nach rechts ab (~~> Rügenrundtour). Sie fahren aber erst einmal gerade aus. Denn in den vor Ihnen liegenden Wäldchen verbirgt sich eine Kostbarkeit. Neben einigen verträumten Häusern finden Sie eine einzigartige, achteckige Backsteinkapelle. Die Kapelle "Zum Heiligen Kreuz" wurde 1482 erbaut und ist ein bedeutendes Zeugnis der Backsteingotik. Der Glockenerker entstand erst im 17. Jahrhundert. Ein Förderverein bemüht sich um die Erhaltung dieser historischen Kostbarkeit. Sie fahren zurück und biegen links auf den neuen 2-spurigen Betonplattenweg ein. Dieser Radweg führt Sie in ein landschaftlich schönes Gebiet und mündet in einem schmalen naturbelassenen Radweg. Sie fahren nun unmittelbar am Ufer des Strelasunds entlang und haben immer wieder eine ausgezeichnete Sicht auf die Silhouette von Stralsund. Bänke, soweit diese noch nicht von Vandalen zerstört sind, laden Sie zu einer Rast ein. Genießen Sie einen einzigartigen Blick auf eine der schönsten, mittelalterlichen Hansestädte, die durch die UNESCO 2003 ins Weltkulturhistorische Erbe aufgenommen wurde. Der naturbelassene, dringend sanierungsbedürftige Radweg mündet in einem asphaltierten Radweg ein. Leider ist dieser vom Zustand noch schlechter! Kurz vor Altefähr geht rechts ein unscheinbarer Pfad ab, der Sie direkt am Ufer entlang, mit schönsten Aussichten auf den Strelasund und die mittelalterliche Hansestadt Stralsund, nach Altefähr bringt. Unterwegs treffen Sie noch auf eine kleine Eisbar, deren Eis von den Rüganern und Stralsundern geschätzt wird. Behagt Ihnen dieser kleine Waldweg nicht, fahren Sie den ansteigenden asphaltierten Radweg weiter bis zum OE Altefähr, dem Eingangstor zur Insel Rügen. Sie radeln nach rechts (~~> Rügenrundtour). Nach etwa 100 Metern gelangen Sie auf die Ortsstraße. Diese fällt nach rechts, zum wunderschönen, neuen Jachthafen hin steil ab. Einen Abstecher dorthin sollten Sie sich gönnen! Im neu sanierten Hafen haben Sie die beste Möglichkeiten einen Imbiss einzunehmen. Besonders zu empfehlen sind die angebotenen Fischbrötchen. Dabei genießen Sie einen einzigartigen Ausblick auf den Strelasund, Stralsund und die neue Rügenbrücke. Übrigens können Sie auch von hier aus für 4,00 € (2009) mit der weißen Flotte nach Stralsund übersetzen. Die Fahrt dauert ca. 15 min. Räder werden natürlich mitgenommen. Im Hafen gibt es auch einen Fahrradausleih- und Pannendienst, sowie eine Surf- und Segelschule.
Sie haben weder Lust noch Zeit auf Abstecher! Dann überqueren Sie die Ausfallstraße nach Bergen (~~> Rügendamm 1,8 km) und durchfahren in umgekehrter Richtung eine ganz kurze Einbahnstraße. Biegen Sie nun nach links auf die Ausfallstraße nach Stralsund ab (~~> Rügendamm 1,5 km).
Vorbei geht Ihre Fahrt an der 600 Jahre alten und sehenswerten Backsteinkirche "St. Nikolai" aus dem 15. Jahrhundert! Einen Besuch dieser in der Saison geöffneten Kirche werden Sie nicht bereuen. Die Kanzel dieser ehemaligen Seeleutekirche stammt aus dem Jahre 1667 und der sehenswerte Altar aus dem Jahre 1746. Übrigens sind auf dem kleinen Friedhof der Bischof von Greifswald und ein Generalleutnant der Wehrmacht beerdigt. Hinter der Kirche bietet sich Ihnen vom Hochufer aus eine tolle Sicht auf den Jachthafen und den Strelasund. Hier ist auch der Zielpunkt des jährlich Anfang Juli stattfindenden Sundschwimmens. Über 1000 Teilnehmer nehmen dann die 2,3 km lange Strecke von Stralsund durch den Sund nach Altefähr in Angriff.
Fahren Sie auf der unangenehmen Pflasterstraße in Richtung Ortsausgang Altefähr.

 

Der idyllische Uferradweg bei Altefähr ist viel zu schmal und in keinem guten Zustand mehr

Die kleine achteckige Backsteinkapelle in Bessin wurde schon 1482 vom Stralsunder Bürgermeister Matthias Darne gestiftet

Die Backsteinkirche "St. Nikolai" in Altefähr wurde im 15. Jh. erbaut

Der Barockaltar wurde 1746 in der Werkstatt des Stralsunders Michael Müller angefertigt

Vier Votivschiffe zieren diese wunderschöne Dorfkirche

Auf dem sehenswerten Friedhof in Altefähr atmet die Geschichte

Vom Hafen in Altefähr haben Sie einen schönen Ausblick auf die Hansestadt Stralsund

Der Strelasund trennt die Insel Rügen vom pommerschen Festland

Altefähr hat sich nach der Wende zu einem Schmuckstück entwickelt

Eröffnet durch Angela Merkel, verbindet die neue Rügenbrücke seit Oktober 2007 Rügen mit dem pommerschen Festland


6. Etappe


Altefähr -
Insel Dänholm -
Stralsund

Länge: 7 km
ca. 45 min

Höhenmeter
gesamt: 5

SG 1

 

Bewertung
der
Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

(bei Altefähr und
am Dänholm)

 

Am Ortsausgang Altefähr fahren Sie auf den linksseitig der Straße geführten, unbefestigten Radweg bis zur Einmündung auf die ehemalige B96. Biegen Sie nach rechts ab (~~> Rügendamm 0,5 km) und bleiben Sie auf dem abfallenden Rad-/Fußweg. Nun kommen Sie an die Anbindung der neuen Rügenbrücke. Die Zeit der großen Staus in Stralsund ist nun vorbei. Die Zeit der großen Staus Bergen hat begonnen. 2015 soll dann der kreuzungsfreie Autobahnanbinder bis Bergen führen... Folgen Sie dem Radweg, der nun den neuen Rügenzubringer unterquert. Biegen Sie nach rechts auf den Rad-/Fußweg des alten Rügendamms (~~> Stralsund 4 km) ab. Der alte Rügendamm wurde 1936 dem Verkehr übergeben und 2010 - 2011 saniert. Er hat Urlaubern und Rüganern viele Jahrzehnte gute Dienste geleistet. In der Zeit des Nationalsozialismus gehörte der Bau des Rügendamms, wie auch der Bau der Reichsautobahnen oder der KDF-Ferienanlage in Prora zu den Großprojekten, mit dessen Hilfe man die Arbeitslosigkeit in Deutschland beseitigte. Nach rechts steigt der nagelneue Rad-/Fußweg nun zum alten Rügendamm hin leicht an und eröffnet eine schöne Sicht auf die neue Rügenbrücke, Stralsund und Altefähr. Zur Heringszeit im Mai treffen Sie auf dem Damm hunderte Angler. Dann ist Vorsicht geboten, um Unfälle zu vermeiden. Besonders wenn die Morgensonne scheint, erwartet Sie ein einzigartiges Panorama. Rechterhand verläuft nun die gigantische neue Rügenbrücke. Vor der Insel Dänholm steigt die neue Brücke steil an und bietet ein einzigartiges Fotomotiv. Die Sicht auf die Stadt vom alten Rügendamm aus ist nun leider versperrt... Sie fahren nun an der im Rügendamm eingebundenen Insel Dänholm vorbei, die Sie auf dem Rückweg aufsuchen werden. Über eine Zugbrücke, genannt Ziegelgrabenbrücke, die mehrmals am Tag hoch gezogen wird, gelangen Sie in die Hansestadt Stralsund. Fahren Sie auf dem neuen Radweg, vorbei am Rügendammbahnhof bis zur Ampelkreuzung.


Tipp: Sie könnten auch an der Ampelkreuzung nach rechts abfahren. Die wenig befahrene Straße, teils mit begleitendem Radweg, führt Sie direkt zum Stadthafen mit dem weithin bekannten Ozeaneum. Von dort aus können Sie danach auch die sehenswerte Altstadt besichtigen.

Sie wollen zuerst in die zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende mittelalterliche Hansestadt. Dann überqueren Sie die Ampelkreuzung. In einer langgestreckten Linkskurve, vor der Auffahrt auf die Stadtautobahn, fahren Sie rechts ab in Richtung Innenstadt. Auf großzügigen Radwegen gelangen Sie zu einem riesigen Kreisverkehr, der noch im Bau ist. Diesen überqueren Sie gerade aus. Ihr Rad-/Fußweg verläuft nun längs des städtischen Friedhofs. Nach einer langgezogenen Rechtskurve sehen Sie bereits die riesige Marienkirche. Hier beginnt das Stadtzentrum. In Stralsund sollten Sie sich einen Überblick über diese schöne Stadt auf der 104 m hohen Marienkirche am Neuem Markt verschaffen. Allerdings müssen Sie dazu 366 Stufen erklimmen. Ein Bummel vom Neuen zum Alten Markt mit seinen im alten Glanz wieder erstandenen Hansehäusern, der Nikolaikirche und dem Rathaus dürfen Sie sich nicht entgehen lassen. Ein "Muss" ist der Besuch des äußerst beliebten Meereskundemuseums im Zentrum der Stadt und des neuen Ozeaneums im Stadthafen. Für das meist besuchte Museum in Norddeutschland sollten Sie einen extra Tag einplanen. Sie werden es sicher nicht bereuen. Lassen Sie Ihren Besuch in der Hansestadt Stralsund, mit einem kleinen Imbiss am Hafen ausklingen. Vom Hafen aus gelangen Sie auf direktem Wege zur Ampelkreuzung am Rügendammbahnhof. Die hochaufragenden Brückenpfeiler der neuen Rügenbrücke zeigen Ihnen die Richtung.


Tipp: Die Rückreise nach Bergen können Sie selbstverständlich auch mit der Bahn antreten. Steigen Sie im Hauptbahnhof oder am Rügendammbahnhof in den Zug Richtung Bergen auf Rügen. Der Regionalzug verkehrt ca. aller zwei Stunden. Ihre Räder werden natürlich befördert. Die Weiterfahrt von Bergen nach Binz oder Sassnitz bzw. Putbus ist mit der Bahn oder dem Linienbus möglich.

 

 

Blick von der 108 m hohen Marienkirche auf die zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Altstadt von Stralsund

Das Ozeaneums, durch die Bundeskanzlerin 2008 eröffnet, ist das Größte Meeresmuseums im Ostseebereich. Auf 8700 m² Fläche in 39 Aquarien mit einer Wassermenge von sechs Millionen Litern tummeln sich etwa 7000 Fische.

Die Marienkirche in Stralsund. Baubeginn 1360, Bauzeit über 100 Jahre! Damals war die Marienkirche mit 151 m Höhe die zweithöchste Kirche Deutschlands.

Die Große Stellwagenorgel in der Marienkirche ist mit 3600 Pfeifen eine der größten Orgeln.


Die Altstadt von Stralsund, ein Kleinod und die Perle unter den Hansestädten, gehört seit 2003 zum Weltkulturerbe.

Das ehemalige Schulschiff der Deutschen Kriegsmarine, die Gorch Fock I, wurde 1945 russische Kriegsbeute und ist heute im Hafen zu besichtigen.

Die Volkswerft, zu DDR-Zeiten mit 8000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber, ringt heute um ihre Existenz.

 

7. Etappe

Stralsund -
Insel Dänholm

Länge: 3 km
ca. 20 min

Höhenmeter
gesamt: 5

SG 1

 

Bewertung
der
Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

Verlassen Sie nun wieder Stralsund in Richtung Rügen. Nach dem Passieren der Zugbrücke (Ziegelgrabenbrücke) fahren Sie an der Ampel rechts ab über die Bahngleise und sind schon am Ziel der ersten Etappe - dem Dänholm. Diese in den Rügendamm eingebundene kleine Insel gilt als Wiege der Deutschen Kriegsmarine. Seit dem Kaiserreich wurde der Dänholm militärisch genutzt. Bis zur Auflösung der Marinebasis der Volksmarine der DDR nach der Wende war der Dänholm militärisches Sperrgebiet. Heute beherbergt er zwei Museen, einige Bildungsträger, Behörden und ein kleines Hotel. Der erste Abzweig nach links führt Sie zum Marinemuseum. Hier erhalten Sie viele interessante Informationen zur Deutschen Kriegsmarine vom Kaiserreich bis zur DDR-Volksmarine. Auch der Bau des Rügendamms in der Zeit des Nationalsozialismus steht im Mittelpunkt dieser bemerkenswerten Ausstellung. Auf dem Vorhof sind einige Kriegsschiffe der Volksmarine der DDR und militärisches Gerät zu besichtigen. Der Eintrittspreis ist verhältnismäßig gering.
Sollten Sie noch Zeit haben, erkunden Sie die winzige Insel. Neben der Buswendeschleife führt eine Straße zur Brücke. Von hier bietet sich Ihnen eine tolle Aussicht auf den Jachthafen, die Ziegelgrabenbrücke und Stralsund. Über die Brücke nach rechts, gelangen Sie zum Nautineum. Dieses Museum vermittelt Ihnen viele Informationen zur Fischerei und zur Meeresforschung. Hier wurden übrigens einige der in den letzten Jahren in der Ostsee aufgefundenen Wale seziert. Vom Dänholm aus haben Sie auch beste Aussichten zur Volkswerft, auf den alten Rügendamm und die neue Rügenbrücke, dazu eine wunderschöne, unberührte Natur. Die Backsteingebäude der ehemaligen Marinekaserne stammen noch aus der Preußenzeit. Durch die Abgeschiedenheit und ausschließlich militärische Nutzung blieben uns die einzigartige Natur und die uralten backsteinernen Kasernengebäude erhalten. Heute werden die Gebäude von Bildungsträgern und Behörden genutzt oder stehen leer. Die Stralsunder und ihre Gäste genießen nun den freien Zutritt zu diesem landschaftlichen und kulturellen Kleinod.

 

Das Nautineum, einer von vier Standorten des Deutschen Meeresmuseums, findet man auf der Insel Dänholm.

Der Autor der Webseite Josef Renger im besuchenswerten Marinemuseum auf dem Dänholm

Der Dänholm, die Wiege der deutschen Kriegsmarine, bietet Natur pur. Backsteinbauten aus der Kaiserzeit, uralte Kastanien und ein neuzeitlicher Jachthafen erfreuen das Auge des Betrachters.



Die geöffnete Zugbrücke auf dem alten Rügendamm

 

8. Etappe

Insel Dänholm -
Rügendamm -
Graler Fähre - Gustow

Länge: 10 km
ca. 45 min

Höhenmeter
gesamt: 20

SG 2

 

Bewertung
der
Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen


(an der Graler Fähre)

 

Verlassen Sie den Dänholm, indem Sie hinter den Gleisen die Straße überqueren und nach rechts abbiegen. Der Rad-/Fußweg bringt Sie über den Rügendamm zurück zu Deutschlands größter und schönster Insel. An der Ampelkreuzung zweigt nach rechts die Deutsche Alleenstraße ab. Sie folgen dieser (~~> Putbus 42 km; Gustow 6,7 km; Graler Fähre 1,2 km) und fahren durch die Unterführung der Bahnstrecke Stralsund - Bergen - Sassnitz durch. Unmittelbar dahinter biegen Sie wieder nach rechts (~~> Gustow 6,5 km) auf den hier beginnenden naturbelassenen Radweg ein (==> Gralhof). Nach wenigen hundert Metern, entlang des Strelasunds, gelangen Sie zur Gaststätte "Graler Fähre". Hier wohnten vor langer Zeit ein Fährleute, die Personen vom Festland via Dänholm zur Insel Rügen ruderten. Übrigens befindet sich hier auch eine der wenigen Badestellen auf Ihrer heutigen Tour. Das Wasser ist allerdings minderer Qualität. Genießen Sie noch einmal das Panorama der Stadt, den Blick auf den alten Rügendamm sowie auf die in den Rügendamm eingebundene Insel Dänholm. Die gemütliche Gaststätte bietet einen Imbiss auch im Grünen an. Der Weg macht einen Knick nach links und mündet in der schmalen, kaum befahrenen Zufahrtsstraße. Fahren Sie nun diese etwas ansteigende Straße bis zur Deutschen Alleenstraße hoch (~~> Putbus 41 km). Überqueren Sie diese und fahren weiter auf dem beginnenden, naturbelassenen, straßenbegleitenden Radweg (~~> Putbus 40 km, Gustow 4,5 km). Überqueren Sie den Abzweig nach Jarkvitz (~~> Putbus 36,3 km). Nun biegt der Radweg, übrigens einer der ältesten auf Rügen, mitten ins freie Feld ein. Leider ist er hier in einem beklagenswerten Zustand. In einem kleinem Wäldchen erwartet Sie eine sehr steile Doppelkurve. Bitte fahren Sie vorsichtig! Ein kleiner Rastplatz bietet die Möglichkeit zu einer kurzem Rast. Nun steigt der etwas sandige Weg leicht an und mündet auf eine schmale Asphaltstraße. Fahren Sie, vorbei an einem kleinen Teich, nach links und biegen Sie nach wenigen Metern gleich wieder nach rechts auf einen neuen, breiten Rad-/Fahrweg ab (~~> Putbus 37 km, Gustow 1,6 km). Diese tolle, auch für Skater sehr gut geeignete Straße, steigt stetig an. Oben angekommen haben Sie nun noch einmal eine schöne Aussicht auf Stralsund. Vorn rechts sehen Sie die Halbinsel Drigge. Nun rollt Ihr Rad schnell dem kleinen Ort Gustow entgegen. Am Ortsrand biegt ziemlich unauffällig der Radweg rechts von unserem Asphaltweg ab. Besser allerdings, Sie fahren weiter gerade aus bis zur Ortsstraße (Deutsche Alleenstraße) und biegen nach rechts ab.


Tipp: Empfehlenswert ist ein kurzer Abstecher in den Ort hinein zur schlichten, gotischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Wertvolle Wandmalereien in dieser Backsteinkirche sind um 1420 entstanden. Aus der Zeit des Barocks stammen der Altaraufsatz und der Taufständer. Eine alte Gutsanlage wartet noch auf einen Investor.

Nach wenigen Metern, direkt am Ortseingang von Gustow, führt der Radweg weiter nach Poseritz


Rügen ist ein Eldorado für Wassersportler.
Die Insel Rügen verfügt über 13 Sportboot- und Jachthäfen.

Auffahrt zum alten Rügendamm mit seiner Zugbrücke, der seit 1936 die Insel mit dem Festland verbindet.

Der Jachthafen auf dem Dänholm. Die Insel Dänholm gilt als die Wiege der Deutschen Kriegsmarine.

Die schlichte, gotische Backsteinkirche in Gustow stammt aus dem 13. Jh. und lohnt einen kleinen Abstecher.

Diese uralte Kirche beherbergt wertvolle Wandmalereien aus der Zeit um 1420.
Eine Mordwange erinnert an die Ermordung eines Priesters im Jahre 1510.

Das altehrwürdige Gutshaus in Gustow wartet auf einen Investor...

 

9. Etappe

Gustow -
Venzvitz -
Poseritz

Länge: 9 km
ca. 45 min

Höhenmeter
gesamt: 20

SG 2

 

Bewertung
der
Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen
---

Am OE Gustow biegen Sie nach links von der Ortsstraße ab (~~> Putbus 36 km, Sissow 2,4 km). Ein naturbelassener Radweg, leider nicht im Bestzustand, schlängelt sich durch Felder und Wiesen, weitab vom Autoverkehr. In einem Hohlweg ist vom Radweg nur noch ein schmaler Pfad übriggeblieben. Genießen Sie die Stille und Einsamkeit, die Sie die nächsten Kilometer umgeben werden. Noch in der frühen DDR-Zeit schnaufte hier auf diesem Weg der "Rasende Roland" von Altefähr nach Putbus. Nach einer langgestreckten Linkskurve kreuzen Sie den Weg, der zum "Gutshaus Kajahn" weist (~~> Putbus 34 km, Sissow 0,8 km). Wenn Sie hungrig sind, wäre dort eine Rast mit Bewirtung unter freiem Himmel möglich. An einem einzelstehendem Haus überqueren Sie den Weg, der zur Prosnitzer Schanze, einem landschaftlich schönen Gebiet im Süden Rügens, führt. Sie fahren gerade aus weiter auf einem sanierungsbedürftigen, fast zugewachsenen, Radweg. Am Rande des kleinen Ortes Sissow mündet der naturbelassene Radweg auf eine alte DDR-Plattenstraße, auf welcher Sie nach rechts weiter radeln. Der relativ gut befahrbare Plattenweg steigt ein Stück an und führt durch Felder zum winzigen Örtchen Venzvitz. Hier biegen Sie steil links ab auf eine neue, schmale Asphaltstraße (~~> Putbus 31 km, Poseritz 3,4 km). Nach wenigen Minuten gelangen Sie zur kleinen Siedlung "Klutzow Hof". Ca. 100 m dahinter biegen Sie nach rechts in den seit 2010 asphaltierten Radweg nach Poseritz ein (~~> Putbus 29 km, Poseritz 2 km).


Tipp: Ab 2012 haben Sie auch die Möglichkeit in Glutzow Hof nach rechts abzubiegen (~~> Garz 9 km, Glutzow Siedlung 1,5 km). Radeln Sie auf einer neuen Asphaltstraße bis Glutzow Siedlung und halten sich dort rechts. Eine ziemlich gut befahrbare Plattenstraße aus der "guten alten DDR-Zeit" bringt Sie ins winzige Örtchen Üselitz. Hier finden Sie die Ruine eines früher sicher sehr schönen Herrenhauses. Sie radeln gerade aus durch das winzige Dörfchen und kommen zum Damm des Überflutungsgebietes Üselitz - Mellnitz, dem größten Renaturierungsvorhaben auf Rügen. Durch das winzige Dörfchen Mellnitz gelangen Sie zum Radweg nach Puddemin (Putbus 24 km, Puddemin 1,0 km).
Weiter nach Poseritz hin steigt die nagelneue Asphaltpiste durch einen Hohlweg, der auf dem ehemaligen Bahndamm der Rügenschen Kleinbahn entlang führt, an. Nach einer langgestreckten Linkskurve sehen Sie schon das Wahrzeichen des etwas größeren Dorfes, die Marienkirche. Sie ist eine der ältesten Rügens mit einem mit Holzschindeln bedeckten Turm. Diese Backsteinkirche wurde von 1302 - 1325 gebaut. Das Innere zieren eine Reihe wertvoller, alter Ausstellungsstücke. Für Liebhaber ist eine Besichtigung ein Muss. Leider sind die Rügener Kirchen nicht immer offen, da heutzutage Diebe auch vor Gotteshäusern keine Achtung mehr haben... Noch vor Erreichen des ersten Hauses können Sie nach links einen kleinen Abstecher zu einem renaturierten Park und zur Marienkirche machen. Der niedliche Park, zu DDR-Zeiten völlig verwildert, ist nun wieder sehenswert. Bei Zeitmangel fahren Sie auf dem Radweg weiter und überqueren am Ortsausgang von Poseritz die Deutsche Alleenstraße.
Diese führt übrigens von Sellin auf Rügen bis zum Bodensee. Dabei ist der Abschnitt von Garz nach Kassnevitz, eine Krimlindenallee, von einmaliger Schönheit. Das Café "Rosenweg Haus" am Ortsrand von Poseritz bietet sich für eine kurze Rast an.

 

Der Turm der mittelalterlichen
St. Marienkirche in Poseritz, der mit Holzschindeln gedeckt ist, grüßt den Radler schon von weitem.

 

Für Naturliebhaber ist Rügen eine gute Adresse. Mohnblumen soweit das Auge reicht...

 

Der neue Hafen Puddemin macht Poseritz alle Ehre und ist ein prima Rastpunkt auf der Tour von Stralsund nach Putbus.

 

M/V ist laut Umfragen die beliebteste Radlerregion in Deutschland. Besonders ältere Menschen sind davon angetan, das hier fast alles "eben" ist.

 

Natürlich werden auf Rügen auch anspruchsvolle Radrennen gefahren, z.B. im Herbst im Rahmen der Tour de Allee.

 

Der Radweg bei Poseritz im herbstlichen Kleid. Radeln ist auf Rügen bis weit in den Herbst hinein möglich, da die Ostsee nur langsam ihre Wärme abgibt. Dieser Radweg ist seit 2010 asphaltiert.

 

 

10. Etappe

Poseritz - Neparmitz - Puddemin -
Groß Schoritz

Länge: 8 km
ca. 45 min

Höhenmeter
gesamt: 15

SG 1

 

Bewertung
der
Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

---

Sie verlassen Poseritz, auf dem nagelneuen asphaltierten Radweg in Richtung Putbus (~~> Putbus 27 km, Neparmitz 2,3 km). Der nagelneue, asphaltierte Radweg steigt nun straßenbegleitend etwas an und kreuzt die Deutsche Alleenstraße im Abschnitt Garz - Poseritz (~~> Putbus 26 km, Neparmitz 1,1 km). Nach einem weiterem Anstieg und einer längeren Schußfahrt bringt Sie der straßenbegleitende Radweg nach Neparmitz. Dieser Ort besteht nur aus einer Handvoll verträumter Häuser und wird Sie nicht zum Verweilen animieren. Nun kreuzt der asphaltierte Radweg die Straße Poseritz - Groß Schoritz (~~> Putbus 24 km, Puddemin 1,5 km) und führt durch Felder. Überqueren Sie die Zufahrtsstraße nach Mellnitz (~~> Putbus 24 km, Puddemin 1,0 km).


Tipp: Sie sind müde und möchten abkürzen? Kein Problem! fahren Sie die schmale Asphaltstraße nach einfach nach links ab. Nach ca. 200 m überqueren Sie die Deutsche Alleenstraße in Richtung Swantow - Renz. In Swantow erfreuen Sie sich an einer der ältesten Rügener Kirchen. Die schmale, wenig befahrenen Landstraße stößt hinter dem kleinen Ort Renz wieder auf die viel befahrene Deutsche Alleenstraße. Um nach Garz zu gelangen, müssen Sie nun etwa 1 km auf dieser Straße fahren! Dafür haben Sie ca. 10 km eingespart.

Sie möchten alles schaffen, dann weiter gerade aus. Unmittelbar vor Puddemin biegen Sie nach Sie links ab und nach wenigen Metern sind Sie schon am Hafen. Dieser kleine Hafen war jahrelang in einem beklagenswertem Zustand. Nun ist er in neuem Glanz auferstanden. Als Wasserwanderplatz bietet er eine 120 m lange, gepflasterte Kaikante und 47 Liegeplätze für Skipper. Ein Hafenmeistergebäude, Sanitäranlagen und Gastronomie krönen das Ensemble. Dieser Ort eignet sich vorzüglich als Rastpunkt für Radler. Vom Hafen haben Sie eine gute Sicht auf das Puddeminer Wiek. Sie setzen Ihre Tour in Richtung Groß Schoritz (~~> Groß Schoritz 1,7 km, Putbus 23 km) fort. Hinter einer unscheinbaren Ferienanlage überqueren Sie erneut die Straße Poseritz - Groß Schoritz (~~> Putbus 19 km). Der nun naturbelassene, straßenbegleitende Radweg gewährt Ihnen Schatten und bringt Sie schnell zur Kreuzung mit der Straße Garz - Glewitzer Fähre.


Tipp: Zur Glewitzer Fähre, die die Insel Rügen mit dem Festland verbindet, wird 2012 ein straßenbegleitender Radweg fertig gestellt. Dann erschließen sich für Radler neue Touren zur Halbinsel Zudar und zum Festland bei Reinberg. Für trainierte Radler liegen dann die Hansestädte Greifswald und Stralsund in Reichweite.


Überqueren Sie nun die Kreuzung in Richtung Groß Schoritz. Ein naturbelassener Radweg führt längs zur Straße nach Groß Schoritz, dem Geburtsort des großen deutschen Dichters und Patrioten - Ernst Moritz Arndt. Auf das Geburtshaus, heute Museum, dieses bedeutenden Mannes stoßen Sie, wenn Sie die (einzige) Dorfstraße entlang fahren. Hier erfahren Sie viel über das Leben und Wirken eines aufrechten Mannes, der entgegen dem damaligen Zeitgeist, als glühender Patriot für ein geeintes Deutschland eintrat und dafür als Professor in Bonn mit 20 Jahren Berufsverbot belegt wurde. Linke Bilderstürmer der Universität in Greifswald, meist zugereist, versuchen nun diesen aufrechten Mann vom Sockel zu stoßen und vielleicht durch "Karl Marx" oder "Dieter Bohlen" zu ersetzen.
Ich hoffe, diese Zeit nicht mehr erleben zu müssen...

 

Das ländliche Rügen spürt kaum etwas von den Urlauberströmen in den Seebädern.

Geburtshaus des großen Schriftstellers und glühenden deutschen Patrioten Ernst Moritz Arndt in Groß Schoritz.

Im Kampf gegen den Zeitgeist nahm der unbeugsame Rügener Professor Ernst Moritz Arndt 20 Jahre Lehrverbot auf sich...

Rügen war viele Jahrhunderte die Kornkammer Stralsunds. Heute ist das südliche und westliche Rügen von einer modernen Landwirtschaft geprägt.

Die Straße nach Swantow im Herbst

Die St. Stephanuskirche in Swantow, zählt zu den ganz alten Kirchen Rügens.


Diese Stelen zeugen von einer längst vergangenen Zeit.

Wer sich nach Ruhe und Zurückgezogenheit sehnt, zieht ins ländliche Rügen.

 

11. Etappe

Groß Schoritz -
Silmenitz -
Dumsevitz -
Garz

Länge: 9 km
ca. 45 min

Höhenmeter
gesamt: 20

SG 2

 

Bewertung
der
Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen
---

Am Geburtshaus von E. M. Arndt vorbei verlassen Sie Groß Schoritz (~~> Putbus 17,6 km). Die ramponierte Plattenstraße steigt leicht an. Den angezeigten Radweg (alter Plattenweg) nach Schabernack lassen Sie bitte links liegen. Der Straßenbelag wechselt auf Asphalt und bringt Ihnen ein angenehmes Fahrgefühl. Der Blick öffnet sich auf das Schoritzer Wiek. In Silmenitz beschreibt die Straße eine Linkskurve. Den nächsten Abzweig im Ort fahren Sie entgegen der Beschilderung nach rechts ab. Dieser Weg ist nur wenig länger, dafür aber viel besser. (~~> Kreidebruch, Dumsevitz). Eine neue, schmale Asphaltstraße, die kaum befahren wird, macht Ihnen das Radeln leicht. Rechterhand haben Sie nun immer freie Sicht auf die Ostsee. Ein Rastplatz bietet sich für eine kleine Pause mit Seesicht an. Sie fahren, umgeben von ausgedehnten Feldern, die etwas hügelige Straße nach Dumsevitz. In Dumsevitz, einem ganz kleinen Dörfchen, biegen Sie nach rechts in Richtung Garz ab. Am OA mündet der "Radweg", den wir aus Rücksicht auf Ihren Rücken ausgelassen haben (~~> Putbus 15,1 km). Ca. 1 km hinter Dumsevitz, direkt in einer Linkskurve, fahren Sie gerade aus auf einen unbefestigten Rad- Feldweg weiter nach Garz (~~> Putbus 14,2 km). Dieser, von hohen Pappeln gesäumte Weg, läßt zwar zu wünschen übrig, ist aber im trockenem Zustand gut befahrbar. Am Ende der Pappelallee biegen Sie nach links auf einen unscheinbaren Radweg ab, der durch ein Gehöft führt. Dahinter fahren Sie nach rechts, auf die Straße von der Glewitzer Fähre nach Garz. Nach ca. 50 Metern verlassen Sie diese breite und nach der Ankunft der Fähre stark befahrene Straße nach links. Ein naturbelassener Radweg fällt bis zum Ufer eines großen Teiches leicht ab. Am Teich entlang führt der Radweg nach Garz. Am Stadtrand, in einem Wäldchen (~~> Putbus 11,7 km), biegen Sie links ab und umfahren den sogenannten slawischen Burgwall. Hier residierten vor vielen Hundert Jahren die slawischen Rügenfürsten. Von ihrer Burganlge ist nur der Wall erhalten geblieben. Nun führt Sie der Weg gerade aus ins kleine Städtchen. In Garz befindet sich das Ernst-Moritz-Arndt- Museum, welches an den großen Sohn Rügens erinnert. Von Interesse ist auch die Mitte des 14. Jahrhunderts errichteten Kirche. Fahren Sie am Ortsausgang Garz Richtung Stralsund / Samtens nach rechts auf den naturbelassenen Radweg (~~> Putbus 11,2 km). Folgen Sie den Radweg um das kleine Städtchen, welches übrigens die älteste Stadt auf Rügen ist. Hier wurde 1234 sogar Stralsund das Lübische Stadtrecht zugesprochen.
Der Radweg mündet auf die Ausfallstraße nach Sehlen. Biegen Sie auf dieser nach links ab. Nach ca. 200 Metern beginnt rechts der naturbelassene Radweg nach Putbus (~~> Putbus 10 km).

 

Die evangelische St. Petri Kirche in Garz wurde schon im 14. Jh. begonnen.

 

Die katholische Kirche Herz Jesu wurde 1913 für die vielen polnischen Erntehelfer in Garz gebaut.

 

Das Ernst Moritz Arndt Museum in Garz

 

Fürst Malte würde weinen, wenn er sehen könnte, was heute mit seinen wunderschönen Alleen auf Rügen geschieht.
Nur 2010 wurden aus fadenscheinigen Gründen 323 teils über 200 Jahre alte, angeblich kranke, Alleenbäume gefällt...


Die Reste des slawischen Burgwalls in Garz erzählen die Geschichte unserer Vorfahren.


12. Etappe


Garz -
Karnitz -
 Ketelshagen      

Länge: 7 km
ca. 30 min

Höhenmeter
gesamt: 15

SG 2

 

Bewertung
der
Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

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Dieser Radweg, einer der ersten auf der Insel Rügen, führt auf dem alten Bahndamm der Kleinbahn entlang durch einsamen Wälder und Wiesen und gehörte zu den schönsten Radwegen der Insel. Leider ist sein Pflegezustand mangelhaft, so das Sie bei Trockenheit sandige Abschnitte bzw. nach Regen auch Pfützen und Morast vorfinden. Leider wächst der Weg immer mehr zu und mutiert irgendwann zu einem Pfad. Tauchen Sie nun in ein großes Waldgebiet ein, welches Ihnen besonders früh am Morgen ein tolles Erlebnis der Flora und Fauna Rügens vermittelt. Der Radweg führt Sie direkt am Golfplatz Karnitz vorbei. Dieser 18-Loch-Turnierplatz liegt inmitten einer wunderschönen Landschaft. Eine Golfschule vermittelt Ihnen die notwendigen Grundlagen für diese schöne Sportart. Ein Bankgruppe am Rande des Platzes gibt Ihnen die Gelegenheit Golfern bei ihrem Sport zu zuschauen oder einfach eine kleine Pause zu machen. Wenige Meter weiter, direkt am Radweg finden Sie eine Schutzhütte, die Ihnen hilft einen kurzen Schauer trocken zu überstehen. Fahren Sie weiter auf diesem erholsamen Radweg weitab vom quirligen Tourismus der Insel und genießen Sie die Stille. Der ziemlich eben verlaufende Radweg führt Sie durch Wiesen und Wälder nach Ketelshagen. Ketelshagen ist ein Ort, der nur aus wenigen Häusern besteht. Sie fahren an der alten verfallenen Ziegelei, die zu DDR-Zeiten vielen Menschen Arbeit und Brot gab, vorbei auf die Ortsstraße. Vor einer Linkskurve radeln Sie nun nach rechts auf den hier beginnenden Radweg nach Putbus.


Tipp: Möchten Sie so schnell wie möglich zum Ziel gelangen, so folgen Sie weiter der Straße. Diese verzweigt sich am OA von Ketelshagen. Sie radeln gerade aus weiter. Die wenig, dafür aber rasant befahrene Asphaltstraße, schlängelt sich wellig durch ein Waldgebiet. Passieren Sie den Abzweig nach Sehlen. Nach Tilzow hin fällt die Straße ab. Lassen Sie Tilzow links liegen und fahren Sie unter der Eisenbahnlinie Bergen - Putbus hindurch. Nun steigt die Straße bis zum Ortsrand Bergen etwas an. Der Ortsteil Bergen Süd empfängt Sie mit den typischen Wohnblöcken aus der DDR-Zeit. Hier gibt es nun leider keinen Radweg mehr. Überqueren sie an der Ampelkreuzung die B 96 und biegen Sie in die zweite nach rechts abgehende Straße, die Dammstraße, ein. Diese führt immer steil bergauf bis zum Markt, dem Ziel Ihrer Radtour.





Der naturbelassene Radweg von Garz nach Putbus ist der älteste Radweg auf Rügen. Er verläuft auf dem ehemaligen Bahndamm der Kleinbahn.

Der erste und einer der schönsten Golfplätze auf Rügen, der 18 Loch
Golfplatz bei Karnitz.

Hotel - Pension
Golfplatz Karnitz. Für passionierte Golfer eine gute Adresse.

Das Jagdschloss Karnitz, unweit von Garz, verzaubert den Besucher.

 

Idyllische alte Bauernkaten mit den traditionellen Rohrdächern faszinieren immer wieder unsere Urlauber.


13. Etappe

Ketelshagen -
Putbus -
Bergen

Länge: 10 km
ca. 50 min

Höhenmeter
gesamt: 80

SG 3

 

Bewertung
der
Etappe:

 

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

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Sie möchten die schönere Strecke nutzen und Putbus noch einen Besuch abstatten, dann fahren auf dem naturbelassenen Radweg durch ein Waldgebiet welches bei Regen Ihre volle Aufmerksamkeit beansprucht. Nach Verlassen des Waldes quert der Radweg die Ortsverbindungsstraße Ketelshagen - Güstelitz. Leicht ansteigend schlängelt er sich durch die winzige Ortschaft Neu Güstelitz. Am Ortsausgang dieses Dörfchens befindet sich eine Imbissbude, die Ihnen die notwendige Stärkung für die letzte Etappe geben kann. Nun führt der naturbelassene Radweg weiter zum Stadtrand von Putbus. An einer uralten Kastanienallee biegen Sie nach links auf einen Betonplattenweg ab (~~> Bergen 6,7 km).


Tipp: Wenn Sie noch Zeit und Kraft haben, dann ist ein Abstecher nach Putbus sehr empfehlenswert. Dazu fahren Sie nach rechts ab und sind nach ca. 400 m schon auf dem Markt. Putbus, die weiße Stadt auf Rügen und ehemalige Residenzstadt des Fürsten zu Putbus Malte, hat viel zu bieten. Bewundern Sie das klassizistische Theater (1819-21); den Circus (1828-45) die Orangerie (1824) und den wunderschönen Schlosspark mit weiteren Gebäuden und dem Denkmal des Fürsten Malte I.

Sie wollen nur noch nach Hause, dann halten Sie sich links. Nun kommt ein schlimmes Stück DDR-Plattenweges auf Sie zu. Eine Schande für Putbus, 23 Jahre nach der Wende! Im Mai entschädigen Sie hier allerdings die wunderschön blühenden, uralten Kastanien. In einer steilen Rechtskurve verlassen Sie den Plattenweg und fahren gerade aus in einen leicht abfallen asphaltierten Weg. Dieser taucht an einer schon seit DDR-Zeiten unter Naturschutz stehenden dicken Eiche (2011 gefällt!!!) in ein größeres Waldgebiet ein. Überqueren Sie gerade aus den Rundwanderweg von Putbus (~~> Bergen 4,5 km). Nun fällt der steinige bzw. sandige Waldweg etwas ab und mündet an einer Rasthütte auf den breiten, asphaltierten Radweg nach Bergen, der Sie schnell voran bringt. Überqueren Sie die Gleise der Bahnstrecke Bergen - Putbus. Nun passieren Sie eine riesige Stallanlage. Furchtbarer Gestank erfüllt die Luft. Schnell versuchen Sie die etwas ramponierte Dorfstraße von Neklade zu durchfahren. Wenn diese nach rechts abknickt, fahren Sie gerade aus weiter vorbei an einem Wohnblock, der auch schon einmal bessere Zeiten gesehen hat (~~> Bergen Süd 1,7 km; Bergen Zentrum 3,4 km). Die holprige Plattenstraße steigt steil an. Oben angekommen sehen Sie schon Bergen und sein Wahrzeichen, die steil aufragende Marienkirche zum Greifen nahe. Folgen Sie dem Plattenweg, vorbei an einer Kleingartenanlage, bis dieser im Ortsteil Bergen-Süd auf die Ortsstraße trifft. Beim Einmünden in die Straße der DSF (Deustch-Sowjetische Freundschaft) biegen Sie nach rechts ab (~~> Zentrum 1,5 km) und radeln bis zur nahen Ortsverbindungsstraße Bergen - Putbus. Fahren Sie links auf den ansteigenden Rad- /Fußweg, vorbei an einer 2011 sehr schön gestalteten Treppe, bis zur Ampelkreuzung mit der B 196. Überqueren Sie die Kreuzung und schieben Sie Ihr Rad nun am besten auf dem stark ansteigenden Fußweg. Vorbei an der Kreissparkasse, dem Gericht, dem ehemaligen Kloster (heute Stadtmuseum) und der altehrwürdigen Marienkirche führt Sie Ihr Weg geradewegs zum Marktplatz und somit zum Ziel Ihrer heutigen Tour.
Ich hoffe, Ihre Fahrt hat Ihnen viel Freude bereitet. Sie haben sich nun Ruhe, Erholung und natürlich ein reichliches Abendessen verdient. Ich verabschiede mich und hoffe, Sie auf einer weiteren Tour begrüßen zu dürfen.



Die alte Ziegelei in Ketelshagen gab zu DDR Zeiten vielen Menschen Lohn und Brot. Sie ist heute eine Ruine...

Der fürstliche Park zu Putbus ist nicht die einzige Sehenswürdigkeit dieser ehemaligen Fürstenstadt.

Dieses Bild ist eine Anklage! Die mehrere hundert Jahre alte Eiche stand seit DDR-Zeiten unter Naturschutz und wurde im Frühjahr 2011 gefällt. Mit welchem Recht?

Das einst sehr stark bewaldete Rügen hat nur noch 16% Waldfläche. Abholzungen und Holzdiebstahl sind an der Tagesordnung. Wo bleiben die notwendigen Aufforstungen?

Der Klosterhof in Bergen mit der im Hintergrund sichtbaren ältesten Kirche Rügens, der mittelalterlichen Marienkirche.

Eines der ältesten Häuser Bergens,
das Benedix - Haus am Bergener Markt. Hier hilft Ihnen die Tourismusinformation bei Problemen weiter.

Legende:    ~~> Wegweiser für Radwege;  ==> Wegweiser für Straßen;  OE-Ortseingang;  OA-Ortsausgang SG - Schwierigkeitsgrad (1=sehr leicht; 5=sehr schwer)
   - analog der Hotelbewertung;
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