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Informationen zum Radwegebau auf Rügen

Teil I - Radwege die dringend gebaut werden müssen:

1. Karow - Lubkow - Prora (ca. 5 km)
Dies wäre der wichtigste und meist befahrene Radweg auf der Insel Rügen, wenn es ihn gäbe!!!!
Immer wieder "verirren" sich Radfahrer in der Saison auf diese gefährliche Straße und sind am Ende völlig entnervt. Aber es gibt eben keine andere, vergleichbare Verbindung von Binz nach Bergen. Viele Urlauber möchten auch Bergen mit dem Rad kennen lernen oder umgekehrt das prominenteste Seebad auf Rügen besuchen.
Ganz zu schweigen von den vielen Bergenern, die im Sommer liebend gern mit dem Rad zum Strand fahren würden und dadurch die prekäre Parksituation entschärfen und ihren Geldbeutel schonen könnten.

2007 wurde nun endlich der erste Abschnitt Bergen - Karow gebaut. Allerdings ist hier der Startpunkt des Radweges am OA Bergen nur über stark befahrene Straßen (B196 bzw. Königsstraße) zu erreichen. Der Radweg muss unbedingt bis zur Putbuser Kreuzung (200 m!) erweitert werden, um eine gefahrlose Auffahrt zu ermöglichen. Die Anbindung von Karow über Lubkow nach Prora steht leider immer noch in den Sternen!
2. Sagard - Sassnitz (straßenbegleitend) (ca. 3 km)
Achtung viel befahrene Bundesstraße - Lebensgefahr!
Von Bergen kommend endet der straßenbegleitende Radweg zur B96 vor Sagard. Das fehlende Anschlussstück nach Sassnitz zwingt zu einem größerem Umweg über Mukran.  
3. Trent - Neuendorfer Wiek - Neuendorf - Ziermoisel (ca. 6 km). Katastrophaler Feldweg / - DDR-Betonplattenstraße
Dies ist so ziemlich der einzige Weg, um gefahrlos von Bergen aus Trent und im weiteren die Insel Hiddensee bzw. die Wittower Fähre anzufahren. Für Urlauber und Einheimische ist dieses Wegstück nicht nur eine Zumutung sondern auch eine reale Gefahr für Leib und Leben. Besonders nach Regen ist dieser verwachsene Feldweg kaum passierbar!
4. Bergen - längs der B196 bis Teschenhagen (ca. 4 km)
Achtung enge, viel befahrene Bundesstraße - Lebensgefahr!
Der Anschluß an den Radweg nach Güttin würde für die Bergener Bevölkerung und natürlich auch für unsere Urlauber die Radsportmöglichkeiten im Umfeld von Bergen wesentlich verbessern.
5. Bergen - Neklade - Putbus (ca. 7 km)
Ca. 1 km Superradweg ab Neklade ist seit Jahren fertig! Der große Rest - unangenehm!
Insbesondere der DDR - Betonplattenweg vom Waldrand bis zum Ortsrand von Putbus ist eine schlimme Zumutung! Sowohl für die Urlauber als auch für die Einwohner Bergens wäre dieser Radweg eine unschätzbare Bereicherung, bringt er doch die Anbindung Bergens an den Radweg nach Garz und zum Mönchgut / Granitz. Der Anfang von Bergen aus wurde schon vor Jahren getan. Woran scheitert die Fortsetzung?
Zur Zeit ist totale Funkstille! Armes Rügen!
Putbus wollte zwar noch 2007 diese untragbare Situation geringfügig verbessern... Leider teichte das Geld nur für 50 m...

6. Neuendorf - Neukamp - Altkamp - Litzenhagen - Dumsevitz (ca. 8 km)
Katastrophale Feldwege, bei Regen fast unpassierbar!
Hier ist eine riesige Lücke im Rügenrundtour - Fernradweg. In allen Karten als Radweg eingetragen, erwartet den Radfahrer eine böse Überraschung. Nach Regen - Schlamm und tiefe Pfützen - bei Trockenheit loser Sand, rauben den Radlern den letzten Nerv. Dabei könnte dieser küstennahe Radweg mit Aussicht auf den Rügenschen Bodden so schön sein...
7. Lohme - Blandow - Bisdamitz - Kampe - Baldereck
Schloß Spyker (ca. 9 km)
Viel befahrene, enge Alleenstraße - Achtung Lebensgefahr!!!
Hier ist eine weitere große Lücke im Rügenrundradweg. In vielen Radwanderkarten als Radweg eingezeichnet, findet sich der Radler auf einer schmalen und in der Saison stark
befahrenen Alleenstraße wieder. Nun hat er einige gefahrvolle Kilometer vor sich und ist froh, wenn er unbeschadet sein Ziel erreicht.
Diese Lücke sollte schnellstens geschlossen werden, damit der Rügenrundradweg auch seinen Namen zu Recht hat.

8. Lohme - Königstuhl - Sassnitz (hochufernah)(ca. 12 km)
Es gibt keine Möglichkeit mit dem Rad das Hochufer des Jasmund kennen zu lernen!
Ein Radweg in Hochufernähe wäre für Urlauber äußerst wünschenswert und gleichzeitig der schönste Radweg Rügens und einer der schönsten Deutschlands. Wenn es aus unerfindlichen Gründen nicht möglich ist, diesen Radweg zu bauen, dann sollte wenigsten ein straßenbegleitender Radweg vom Königstuhl bzw. von Hagen nach Sassnitz gebaut werden. Die gegenwärtigen "Radwege" von Sassnitz zum Königstuhl sind eine Zumutung und ohnehin kaum zu finden. Übrigens verbietet das Nationalparkamt sogar das Schieben des Rades auf den Wanderwegen des Nationalparkes, obwohl laut StVO der Radler, der sein Rad schiebt, ein Fußgänger ist!!!
Auch der breite Wanderweg von Hagen, vorbei am Herthasee zum Königstuhl ist für Radler verboten! Eine sehr "umweltfreundliche" Entscheidung der Naturschützer!
9. Binz - Schmachter See - Zirkow (ca. 6 km)
Für Binz ein unverzichtbarer Radweg! Binzer Urlauber hätten dann eine reizvolle Radstrecke, fernab vom Trubel im Badeort, durch wunderschöne Laub- und Nadelwälder. Zusätzlich hätte Binz dann eine Anbindung für eine schöne Radtour in die Weiße Stadt am Meer - Putbus und in die Kreisstadt Bergen. Mit dem 2011 beginnendem Bau von Karls Erlebnishof in Zirkow ist dieser Radweg einfach Pflicht und eine tolle Bereicherung für Binz und Zirkow. Die Urlauber werden es danken!
10. Neu Kartzitz - Rappin - Bakenberg - Liddow (ca 8 km)
Zur Zeit muß eine relativ enge und in der Saison viel befahrene Straße genutzt  werden. Über die Halbbinsel Liddow muss man mit sandigen bzw. morastigen Abschnitten vorlieb nehmen. Verbesserung des Radfahrens für Urlauber des Campingplatzes Banzelwitz. Wichtiger Teil eines wünschenswerten Radweges rund um den Großen Jasmunder Bodden.
11.  Rothenkirchen - Neuendorfer Kate - Abzw. Dußvitz (ca. 3 km) Die enge und beschädigte Straße birgt für die Radfahrer auf dem Rügenrundtour-Fernradweg eine große Gefahr.
Notwendiger Lückenschluss für den Rügenrundtour - Fernradweg von Stralsund zum Kap Arkona. Diese, besonders bei Staus auf der B 96 stark befahrenen Straße, ist so schmal, dass Autos nur an speziellen Ausweichbuchten aneinander vorbei fahren können. Für Radler ist hier kein Platz vorhanden.
12. Polchow - Schloß Spyker (unmittelbar am Ufer) (ca. 2,5 km)
Nach Regen ist dieser wunderschöne, unmittelbar am Ufer des Großen Jasmunder Boddens gelegene Feldweg schwer befahrbar. Der Abzweig von der Wetterschutzhütte am Boddenufer zum Schloss Spyker ist 2008 sehr großzügig ausgebaut worden und die Brücke zwischen Spykerschen See und Mittelsee wurde 2010 erneuert.
13. Bollwerk Baabe - Alt Reddewitz (ca. 2,5 km)
Ideal verlaufender und in der Saison stark befahrenen enger Feldweg. Unfallgefahr bei Nässe und starkem Gegenverkehr.
Dieser Radweg würde die Attraktivität des ohnehin schon guten Radwandernetzes auf dem Mönchgut weiter erhöhen. Er sollte unbedingt auf der Deichkrone entlang geführt werden! Super Radweg mit Seesicht und Überquerung des Höhenzuges vor Alt-Reddevitz. Dieser Radweg ist schon in der Genehmigungsplanung! Ein Fördermittelantrag ist bereits gestellt (OZ 11.06.2010)
14.  Bietegast - Negast - Sehrow - Güttin (ca. 4 km)
Zur Zeit schlecht befahrbare Feldwege bzw. Pflasterstraße.
Als Lückenschluss für die Einwohner Samtens und für eine Tour rund um Bergen unverzichtbar.
15. Neu Mukran - Staphel - Lietzow (ca. 4 km)
Zur Zeit verläuft hier ein mäßig befahrbarer Waldweg / Plattenweg. Bei Nässe ziemlich morastig und bei Trockenheit sehr sandig - nicht ungefährlich!
Ein Radweg wäre eine angenehme Abkürzung und somit eine echte Bereicherung des Radwegenetzes auf unserer schöne Insel
, zumal er durch ein wunderschönes Waldgebiet führt. Unsere Urlauber ziehen Radwege durch die Natur den straßenbegleitenden Radwegen vor!!!
16. Sassnitz - Soldatenfriedhof - Golfplatz - Neu Mukran (ca. 4 km) Dieser sehr schön gelegene Weg wäre einem straßenbegleitenden Radweg (gebaut 2007) von Sassnitz nach Mukran allemal vorzuziehen! Tolle Aussicht und quer durch einen wunderschön gelegenen Golfplatz. Teile des Weges sind schon prima befahrbar! Die Kosten für den restlichen Ausbau  wären relativ gering.
Unsere Urlauber bevorzugen Radwege in der Natur, fernab vom Verkehrslärm und möglichst mit Seesicht!!! Autolärm und Abgase haben die Gäste in ihren Großstädten und Ballungsgebieten genug! Auf Rügen suchen Sie Natur, Stille eine saubere Luft und sauberes Wasser!

Radweg von Putbus nach Bergen. So schön könnte Radfahren sein,
wären da nicht immer wieder uralte, löchrige LPG-Plattenwege...


Radweg von Kuhle nach Wieck.
Romantischer, ufernaher Feldweg. Allemal besser als der breiteste, asphaltierte, straßenbegleitende Radweg! Dieser Radweg ist gegenwärtig im Bau.


Radweg Bergen - Sagard
Straßenbegleitende Radwege werden nur von Langstreckenfahrern geschätzt. Denn Lärm und Abgase sind genau das, was man im Urlaub vermeiden möchte.


Radweg Binz - Prora - Mukran.
Ein gutes Beispiel für einen gelungenen Radweg. Fernab von der Hauptstraße, teilweise in Ufernähe durch eine schöne Landschaft


Naturbelassener Radweg bei Altefähr. Wunderschön gelegen, unmittelbar am Ufer
des Strelasunds mit Aussichtsmöglichkeiten
auf Stralsund, wird dieser Radweg sehr gut angenommen. Leider ist er stark sanierungsbedürftig!!!


Wanderweg vom Parkplatz Hagen zum Königstuhl.
Wunderschöner breiter Weg durch Buchenwälder, vorbei am sagenumwobenen Herthasee. Paradox - Radfahren nicht gestattet! Aber wenn Sie Ihr Rad schieben, sind Sie laut Gesetz Fußgänger!


Übersetzen mit der Fähre am Baaber Bollwerk.
Eine schöne Abwechslung auf einer Radtour und dazu noch bezahlbar. Besonders für Kinder eine schöne Erinnerung.

Einzigartiger Radwanderweg mit Meeresblick von Sellin nach Göhren.
Ein Traum für Radfahrer. Hier sind in der Saison sehr viele Menschen unterwegs, so dass man sein Rad auch mal schieben muss..
Dieser nun schon viel zu schmale Rad-/ Wanderweg soll verbreitert werden.

Der Radweg von Seedorf nach Moritzdorf.
Wunderschön auf einer Höhe gelegen. Tolle Natur und dazu ein schöner Ausblick. Was will man mehr... Diese auch landwirtschaftlich genutzten Radwege sind preiswert und zweckmäßig.

Traumradwege sind Radwege mit Meeresblick, wie hier bei Groß Stresow.
Rügen könnte den schönsten Radweg Europas besitzen, wenn man ihn längs der 574 km langen Küste mit meist Seesicht bauen würde...

Teil II - Radwege die saniert werden müssten:

1. Naturbelassener Radweg Nesebanz - Einmündung Graler Fähre - (nach Regen teils schlammig, bei Trockenheit sandig und loses Geröll)
2. Naturbelassener Radweg Ketelshagen - Putbus
Im Waldgebiet nach Regen teils sehr schlammig, bei Trockenheit teils sandig bzw. loser Splitt.
3. Naturbelassener Radweg Gustow - Sissow
(nach Regen teils schlammig, bei Trockenheit sandig)
4. Asphaltierter / gepflasterter / naturbelassener Radweg von Altefähr nach Bessin - Breesen - Rambin
Besonders der ufernahe Teil ist in einem erbärmlichen Zustand. Immerhin gehört dieser Radweg zur Rügenrundtour Fernradweg 6. Wann wird die Gemeinde Altefähr wach?
5. Radweg von Juliusruh nach Altenkirchen
(sehr schadhafte Oberfläche, die ein gefahrloses Benutzen nicht mehr erlaubt, viel zu schmal)

Teil III - Chronik des Radwegebaus auf Rügen

 2002 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Prora West - Neu Mukran (ca. 5 km, breit und asphaltiert)
2. Neklade - Richtung Putbus (ca. 1 km, breit, asphaltiert, Pflaster; mit Wetterschutzhütte)
3. Lancken Granitz - Serams (ca. 3 km, asphaltiert, straßenbegleitend zur B196)

 2003 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Uferrad- und Wanderweg (Promenade) Göhren - Baabe - Sellin (ca 5 km, Pflaster, breit mit Seesicht)
2. Binz - Richtung Serams (ca. 1,5 km; asphaltiert, breit, durch Felder bis zur Ortsgrenze Binz)
3. Lancken - Kuhle (ca. 1,5 km asphaltiert, straßenbegleitend;
sehr großzügig angelegt) 
4. Schloß Spyker - Bobbin (ca. 1 km; straßenbegleitend
5. Reststück über Bahnübergang B196 Richtung Hafen Mukran, ca. 300 m asphaltiert über Bahnübergang
6. Radweg an der Schmachter See - Promenade in Binz ca. 1 km, Pflaster;  

 2004 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg Dranske - Kuhle; breit asphaltiert, straßenbegleitend (ca. 3 km)
2. Radweg Seedorf - Moritzdorf, Betonspuren (ca. 3 km). Für landwirtschaftliche Fahrzeuge zugelassen.
3. Radweg Gingst - Silenz, breit asphaltiert, für Anlieger frei (ca. 3 km)

 2005 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Lückenschluss Radweg Seedorf - Moritzdorf (Betonspurenweg, ca. 500 m)
2. Sellin zwischen Seepark - Hauptstraße (ca 150 m)

3. Lückenschluss vom Radweg auf dem Deich in Lobbe zum Radweg nach Thiessow (ca. 0,5 km, gepflastert, breit)
4. Alt Glowe bis Wedder Ort (ca. 1,3 km; 3,50 m breit ; asphaltiert; Kosten ca. 156.000 €); Für den öffentlichen Verkehr zugelassen.
5. Sehlen - Tilzow (ca. 2,5 km asphaltiert, straßenbegleitend)
6. Zirkow - Lonvitz (ca. 3,8 km, 2,5 m breit, asphaltiert,
straßenbegleitend; Kosten: ca. 295.000 EURO)
7. Radweg auf Deichkrone vom Campingplatz Suhrendorf nach Haide; 2 m breit und 2,8 km lang; Betonband, Kosten ca. 380.000 €.
8. Jagdschloß Granitz - Anbindung Binz; ca. 1200 m, ca. 190.000 €

 2006 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Baabe Kleinbahnhof - auf Deich Richtung Bollwerk Baabe (ca 1 km, asphaltiert, breit)

 2007 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg Mukran - Sassnitz; (ca. 3 km; straßenbegleitend; 2,25 m breit, asphaltiert; Kosten: 616.000,00 EURO, von Kreuzung Neu Mukran bis zur Kreuzung am OE Sassnitz)
2. Kreuzung Polchow - Neddesitz (ca. 3 km, asphaltiert, straßenbegleitend; mit einseitiger Allee; Realisierung gleichzeitig mit dem Ausbau der Kapstraße Polchow - Neddesitz
3. Radweg Bergen - Karow; (ca. 4,2 km; straßenbegleitend zur B196; 2,25 m breit, asphaltiert; Kosten: 493.000,00 €;
Anschlussstück zur Putbusser Ampelkreuzung fehlt!!!
4. Straßenbegleitender Radweg vom OE Binz, von Prora kommend, bis zum Kreisverkehr, gepflastert (ca. 300 m);

2008 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Kombinierter Rad- /Fußweg vom OE Sellin bis zum Abzw. zum Bahnübergang; ca. 400 m; Fertigstellung am 08. Mai zusammen mit der Ortsstraße; Querungshilfe über die viel befahrene B196 für Radler und Fußgänger am Bahnübergang
2. Radweg vom Schloss Spyker zum Radweg Mittelsee / Spykerscher See - Glowe; fertig gestellt Ende Juni 2008; Länge ca. 500 m, Breite 2,40 m, feinporiger Asphalt, auch für ungeübte Inlineskater zu empfehlen!
3. Radweg vom OA Binz in Richtung Prora bis zum Bahnübergang am Dünenpark; Wichtiger Lückenschluss! (ca. 1300 m, straßenbegleitend zur L29; Fällung von 69 Bäumen war erforderlich - Neuanpflanzung von 101 Bäumen; davon am Radweg 60; Baubeginn September 2008; Kosten 389.000 €; 2,25 m breit; asphaltiert;
achtwöchige Bauzeit);
Inbetriebnahme Anfang November 2008.
4. Radweg und ländlicher Weg von Unrow nach Landow; Betonspurenweg, Länge 1800 m, Wichtiger Lückenschluss auf dem Rügenradrundwanderweg.

2009 wurden folgende Radwege übergeben:
1. Radweg von Karow nach Zirkow; (ca. 2,5 km, asphaltiert, Breite: ca. 2,00 m, straßenbegleitend zur B196); Baubeginn September 2008; Fertigstellung 30.04.2009; Kosten: 368.000 €; Übergabe erfolgte im Mai 2009.

6. Radweg von Glutzow Hof über Poseritz nach Puddemin (ca. 6,5 km, 2 m breit); Teil des Radfernweges Hamburg -Rügen; neues Asphaltband auf dem vorher naturbelassenen und stark strapazierten Radweg. Kosten ca. ca. 700.00,00 €; davon Förderung 430.00,00 €. Bauherr: Gemeinde Poseritz. Baubeginn: Juli 2009. Übergabe Ende Oktober 2009.

12. Radweg von Neddesitz über Quoltitz nach Nardevitz;
Kosten ca. 450.000 €; überwiegend Geld aus dem Konjunkturpaket II. Der Radweg ist asphaltiert; ca. 3,50 m breit und auch für landwirtschaftliche Fahrzeuge zugelassen; Bauherr: Gemeinde Sagard. Länge: ca. 2,6 km.

13. Radweg von Sellin bis zur Kreuzeiche in der Granitz
Baubeginn: 17.08.09, Länge 2,6 km lang, ca. 3 m breit, teils Schwarzdecke, teils naturbelassen (wassergebunden), starke Gefälle / Steigungen sind gepflastert, Kosten ca. 435.000 €, davon 10.000 € Eigenanteil, der große Rest Förderung;


Saniert wurden 2009 folgende Radwege:

Straßenbegleitender Radweg zur B96 von Strüssendorf über Lietzow nach Sagard (neue Asphaltdecke).

Radweg Binz - Mukran Beseitigung der Aufbrüche am Eisenbahnmuseum

Brücke über den Spykersee; 19,24 m lang; jeweils 4 Pfähle, über 8 m lang als Fundament. Fischbauchkonstruktion mit Aussichtspunkt in der Mitte, inklusive Uferbefestigung.

Naturbelassener Radweg von Glutzow Hof über Poseritz, Neparmitz nach Puddemin wurde mit einer Asphaltdecke versehen.


2010 sind folgende Radwege geplant / im Bau:
1. Radweg vom Baaber Kleinbahnhof entlang des Selliner Sees bis zum Fährhaus in Sellin; Länge 1,2 km; 2,5 m breit, asphaltiert. Kosten: 623.000 € (davon Fördermittel: 439.000 €). Ein wichtiger und landschaftlich hochwertiger Radweg mit Anschluss zum Deichradweg in Baabe, Kreuzung der Schienen der Kleinbahn am Mönchguttor in Baabe
(gezählte Radlerfrequenz 2008 zwischen Baabe und Sellin: ca. 3700 Radler am Tag!!!). Baubeginn: August 2010; Abschluss bis zum Ende des Jahres.

2. Radweg von Kuhle nach Wiek entlang des Wieker Boddens. Der bisherige Wiesenpfad verwandelt sich für 250.000 € in ein 2,5 m breites Asphaltband. Gefördert wurde der Radweg durch den Europäischen Radwegefond Ab 20. August 2010 soll der neue, landschaftlich reizvolle Radweg befahrbar sein. Seine Länge beträgt ca. 1,5 km. Ein wichtiges Teilstück des Rügenrundweges wird damit geschlossen.

3. Bauabschnitt 2 des Radweges Ummanz - Gingst (Varbelvitz bis Groß Kubitz) längs der Kreisstraße 9. Baubeginn Ende August 2010 nach Abschluss der Erntearbeiten. Fertigstellung, einschließlich Bepflanzung Anfang November. Der letzte Bauabschnitt nach Gingst ist dann 2011 geplant! Prima, dann wird die Insel Ummanz besser erreichbar und für Radler viel attraktiver.

4. Radweg von der Glewitzer Fähre längs der sehr schmalen und viel befahrenen L 30 bis zur Kreisstraße K13, Abzweig Groß Schoritz. Baubeginn des 5,6 km langen und zwei Meter breiten asphaltierten Radweges ist im August 2010. Die Kosten belaufen sich auf 650.000 € und werden vom Land und der EU finanziert. Eine spätere Verlängerung des Radweges nach Garz ist vorgesehen. Damit eröffnet sich für Radler aus dem Raum Greifswald ein gefahrloser Radzugang zum Radwegenetz der Insel Rügen über die Glewitzer Fähre. Nun kann das Rügener Radwegenetz auch problemlos in den Ostseeküstenradweg eingebunden werden.

 

Die alten DDR-Plattenwege sind für unsere überwiegend älteren Urlauber eine Zumutung und sollten bald der Vergangenheit angehören!

 

 

Originell und radfahrer- sowie fußgängerfreundlich die Lösung am Schmachter See in Binz. Beide Wege sind räumlich voneinander getrennt.

 

 

Rügens Seebäder verschönern sich von Jahr zu Jahr. Binz hat in den letzten Jahren auch für Radfahrer viel getan. Die Zeit, wo es problematisch war, mit dem Rad nach und durch Binz zu fahren ist nun vorbei.

 

 

Der neue Radweg von Sassnitz nach
Neu Mukran schließt eine weitere Lücke
im Radwegenetz. Schön, dass er nicht unmittelbar längs der Straße verläuft.

 

 

Auch Radwege benötigen Pflege, sonst
kann es schon mal gefährlich werden...

 

 

Naturbelassene Radwege wachsen ohne Pflege immer mehr zu.

 

 

Die wenig befahrenen Nebenstraßen Rügens eignen sich vorzüglich zum Radeln.

 

 

DDR- Altlast, Plattenweg bei Neukamp, hier hört die Freude am Radfahren auf! Und diese Strecke gehört zum, in allen Radlerkarten ausgewiesenen, Rügenrundradweg...

 

 

Der neue Radweg am OE Binz. Hier sind Radweg und Fahrbahn mit Seitenplanken getrennt. Vorbildlich - eine große Sicherheit für Radler!

 

Uralte Kopfsteinpflasterwege trifft man heute auf Rügen nicht mehr so oft. Sie sind eine Tortour für Radler.

 

Der neue Radweg von Dranske nach Kuhle. Breit und großzügig angelegt und mit dem notwendigen Windschutz versehen. So sieht ein zukunftssicherer Radweg aus!

Teil IV - Weitere geplante Radwege:

1.   (Bergen) - Neklade - Putbus (ca. 5 km); Baubeginn Frühjahr 2002; 1 km fertiggestellt! Fortsetzung unbestimmt... ???    
2.   Lancken-Granitz - Forsthaus Blieschow (ca. 1,5 km) ??? In Planung aufgenommen (2002), seitdem keine Veränderung sichtbar
3.   Glowe - Boddenküste - Polchow - Martinshafen (ca. 6 km): In Planung aufgenommen 2000; Noch nicht begonnen...? Aber zwischen dem Spykererschen See und Mittelsee wurde 2010 eine neue Brücke eingeweiht
4.   Martinshafen - Vorwerk - Sagard (ca. 3 km): In Planung 2000 aufgenommen ???. Vom Radweg noch keine Spur!  
5.  Sagard - Groß Volksitz - Neddesitz (ca. 2,5 km): In Planung 2000 aufgenommen??? Der Radweg lässt noch auf sich warten...
6.  Nardevitz - Nipmerow (ca. 2 km); In Planung aufgenommen 2003 ??? Nach Fertigstellung des Radweges von Neddesitz nach Nardevitz 2010 ist nun die Anbindung nach Nipmerow - Hagen dringender denn je!
7.  Karow - Lubkow - Prora (ca. 5 km); geplant bis 2005); Dieer Radweg ist dringendst notwendig, wird aber vorläufig nicht gebaut); Man kann sich nur noch wundern??????????
8. Baaber Bollwerk - Alt Reddevitz (ca. 2 km; gepl. 2007)? Könnte vielleicht nächster Jahr kommen!
9. Stralsund - Bergen, längs der neuen B96 (ca. 28 km, gepl. 2006). Verzögert sich mit der Verzögerung der neuen 4-spurigen und kreuzungsfreien Straße von der Rügenbrücke nach Bergen 
10. Serams - Zirkow, längs der B196 (ca. 3 km, geplant 2003-2004); sollte 2009 beginnen...??? Die logische und notwendige Fortsetzung des straßenbegleitenden Radweges von Bergen zum Mönchgut. Momentan ein lebensgefährlicher Abschnitt für Radler. Unfassbar, wer solche Entscheidungen trifft!!!
11. Abzweig Groß Schoritz - Garz (ca. 3 km; geplant bis 2010) ???   OZ 15.04.08 - Bau in Frage gestellt - große Probleme mit Vogelschutzgebiet
12. Kastanienallee Serams (ca. 100 m; geplant 2007) ??  Noch keine Bauarbeiten sichtbar...
13. Middelhagen - Lobber See - Reha-Klinik Göhren (Antrag 2007)
14. Radweg von Samtens nach Garz, straßenbegleitend, asphaltiert, Bau möglich 2011; OZ 15.04.08 - Vorschlag des Chefs des Straßenbauamtes Herr Sendrowski.
15. Radweg von Varbelvitz nach Gingst, straßenbegleitend, soll 2011 gebaut werden (0Z 5/2009); Kosten ca. 500.000 €.
16.
Radweg von Vitt nach Putgarten, straßenbegleitend
(ca. 1000 m): Bauherr: Gemeinde Putgarten????
17. Radweg von Sassnitz zum Königstuhl, straßenbegleitend (ca. 6 km); Bauherr: Stadt Sassnitz?????
Seit 2009 im Gespräch...
22. Radweg längs der Strandpromenade von Sellin über Baabe bis Göhren, parallel zum Wanderweg

Schade, dass wichtige Radwege, wie z.B. der Radweg Karow - Prora, der bereits für 2005 geplant war, im Sande verlaufen sind. Gerade dieser Radweg hat allergrößte Bedeutung für Rügen und muss dringend in Angriff genommen werden!!!

Radurlaub erlebt in Deutschland einen ungeahnten Boom.
Rügen hat das Potential davon zu profitieren. Dazu müssen aber alle Entscheidungsträger an einem Strand ziehen und dem Radwegebau sowie dessen Instandhaltung mehr
Augenmerk widmen. In wenigen Jahren wird die momentane Breite vieler Radwege auf Rügen den Ansturm von Radlern nicht mehr gewachsen sein. Beim Ausbau bzw. Neubau von Radwegen sollten 2,40 Meter Breite nicht unterschritten werden. Zweckmäßig ist es zumindest in unübersichtlichen Kurven die beiden Fahrbahnen zu trennen (Sperrlinie). Auch preiswerte Übernachtungen für größere Gruppen von Radlern werden zunehmend nachgefragt. Das neue Wegekonzept sieht nun für 2010 / 2011 eine einheitliche Beschilderung für Rügen vor. Am "Grünen Tisch" wurden 4 Themenrouten erarbeitet. Der Schwerpunkt soll auf Instandhaltung und Rastplätze gelegt werden. Vom Schließen wichtiger Lücken im Radwegenetz ist leider keine Rede. Und die gibt es noch zur Genüge...

 

Das sind die schönsten Raderlebnisse. Durch die wunderschöne Natur Rügens, weitab von Lärm und Abgasen, wie hier am Spykerschen See bei Glowe (alte Brücke).

 

 

Der idyllisch gelegene, ufernahe (Rad)Wanderweg von Lauterbach nach Preetz ist in der Saison sehr stark befahren und mittlerweile naturnah verbreitert worden.

 


Solche Radwege, wie hier in Thiessow, erfüllen eine Doppelfunktion. Sie erfreuen unsere Urlauber durch eine tolle Seesicht und befestigen Molen, Deiche und Dünen! Warum gibt es sie so selten?

 

Radwege verändern je nach Jahreszeiten und Feldbestellung ihren Anblick. Hier der Radweg bei Groß Stresow mit wunderschönen Outfit. Rügen ist eben zu jeder Jahreszeit schön.

Welche Regionen auf Rügen sind für Radfahrer gut geeignet?

1. Platz:  Halbinsel Mönchgut / Granitz
(Sieger mit großem Abstand!)
2. Platz:  Halbinsel Wittow / Schaabe (vorhandene Radwege sanieren und Ausschilderung verbessern!)
3. Platz: Binz (Radwege von Prora nach Karow, rund um den Schmachter See und nach Zirkow fehlen noch!)

Zur Zeit nur bedingt geeignet sind:

 Sassnitz - Jasmund
Bergen auf Rügen und rund um Bergen
Westliches Rügen - Gingst - Rappin
Südliches Rügen - Garz
Halbinsel Zudar
Insel Ummanz

Schlechtester befestigter Radweg auf Rügen:

Radweg von Juliusruh nach Altenkirchen

 

Der Autor der Website,
Josef Renger

Für weitere Informationen und Hinweise ist der Autor dankbar!
Danke!
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