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Informationen zum Radwegebau auf Rügen

Teil I - Radwege die dringend gebaut werden müssen (nach der Bedeutung geordnet):

1. Karow - Lubkow - Prora (ca. 5 km)
Dies wäre der wichtigste und meist befahrene Radweg auf der Insel Rügen, wenn es ihn gäbe!!!!
Immer wieder "verirren" sich Radfahrer in der Saison auf diese gefährliche Straße und sind am Ende völlig entnervt. Aber es gibt eben keine andere, vergleichbare Verbindung von Binz nach Bergen. Viele Urlauber möchten auch Bergen mit dem Rad kennen lernen oder umgekehrt das prominenteste Seebad auf Rügen besuchen.
Ganz zu schweigen von den vielen Bergenern, die im Sommer liebend gern mit dem Rad zum Strand fahren würden und dadurch die prekäre Parksituation entschärfen und ihren Geldbeutel schonen könnten.

2007 wurde nun endlich der erste Abschnitt Bergen - Karow gebaut. Allerdings ist hier der Startpunkt des Radweges am OA Bergen nur über stark befahrene Straßen (B196 bzw. Königsstraße) zu erreichen. Der Radweg muss unbedingt bis zur Putbuser Kreuzung (nur 200 m!) erweitert werden, um eine gefahrlose Auffahrt zu ermöglichen. Die Anbindung von Karow über Lubkow nach Prora steht leider immer noch in den Sternen!

2. Binz - Schmachter See - Zirkow (ca. 6 km)
Für Binz ein unverzichtbarer Radweg! Binzer Urlauber hätten dann eine reizvolle Radstrecke, fernab vom Trubel im Badeort, durch wunderschöne Laub- und Nadelwälder. Zusätzlich hätte Binz dann eine Anbindung für eine schöne Radtour in die Weiße Stadt am Meer - Putbus und in die Kreisstadt Bergen. Mit dem 2011 beginnendem Bau von Karls Erlebnishof in Zirkow ist dieser Radweg einfach Pflicht und eine tolle Bereicherung für Binz und Zirkow. Die Urlauber werden es danken!

3. Trent - Neuendorfer Wiek - Neuendorf - Ziermoisel (ca. 6 km). Katastrophaler Feldweg / - DDR-Betonplattenstraße
Dies ist so ziemlich der einzige Weg, um gefahrlos von Bergen aus Trent und im weiteren die Insel Hiddensee bzw. die Wittower Fähre anzufahren. Für Urlauber und Einheimische ist dieses Wegstück nicht nur eine Zumutung sondern auch eine reale Gefahr für Leib und Leben. Besonders nach Regen ist dieser verwachsene Feldweg kaum passierbar! 2010 erfolgten erste Planierungsarbeiten bei Trent.

4. Bergen - Putbus. Ca. 1 km Superradweg ab Neklade ist seit Jahren fertig! Der große Rest - einfach unangenehm!
Insbesondere der DDR - Betonplattenweg vom Waldrand bis zum Ortsrand von Putbus ist eine schlimme Zumutung! Sowohl für die Urlauber als auch für die Einwohner Bergens wäre dieser Radweg eine unschätzbare Bereicherung, bringt er doch die Anbindung Bergens an den Radweg nach Garz und zum Mönchgut / Granitz. Der Anfang von Bergen aus wurde schon vor Jahren getan. Woran scheitert die Fortsetzung?
Zur Zeit ist totale Funkstille! Armes Rügen!
Putbus wollte zwar noch 2007 diese untragbare Situation geringfügig verbessern... Leider reichte das Geld nur für 50 m...

6. Neuendorf - Neukamp - Altkamp - Litzenhagen - Dumsevitz (ca. 8 km)
Katastrophale Feldwege, bei Regen fast unpassierbar!
Hier ist eine riesige Lücke im Rügenrundtour - Fernradweg. In allen Karten als Radweg eingetragen, erwartet den Radfahrer eine böse Überraschung. Nach Regen - Schlamm und tiefe Pfützen - bei Trockenheit loser Sand, rauben den Radlern den letzten Nerv. Dabei könnte dieser küstennahe Radweg mit Aussicht auf den Rügenschen Bodden so schön sein...

7. Hagen -Nipmerow-Bisdamitz-Baldereck
Viel befahrene, enge Straße - Achtung Gefahr!!!
Der Radweg von Neddesitz kommend, endet am Ortseingang Nipmerow. Radler, die den Nationalpark auf kürzestem Wege ansteuern wollen, müssen nun durch Nipmerow die Ortsstraße benutzen. Auch die weiter nach Hagen führende Straße ist relativ eng und in der Saison stark befahren. Radler, die den Rügenrundweg fahren, finden sich immer wieder auf diesem Abschnitt auf einer gefährlich schmalen Alleenstraße und sind froh, wenn sie heil ankommen
Diese Lücke sollte schnellstens geschlossen werden, damit der Rügenrundradweg auch seinen Namen zu Recht hat.
Über eine küstenahe Weiterführung von Baldereck nach Glowe sollte nachgedacht werden.

8. Neu Mukran
Der wunderschöne Radweg von Binz nach Sassnitz findet am Ortseingang von Mukran ein jähes Ende. Nun quält sich der Radler auf Pfaden neben der Straße. Für diese 500 m Radweg bis zu den Brücken über die Gleisanlagen des Fährbahnhofes sollte das Geld schnellstens bereit gestellt werden, damit die Urlauber gefahrlos Sassnitz erreichen können.

9. Lohme - Königstuhl - Sassnitz (hochufernah)(ca. 12 km)
Es gibt gegenwärtig keine Möglichkeit mit dem Rad das Hochufer des Nationalparks Jasmund kennen zu lernen!
Ein Radweg in Hochufernähe wäre für Urlauber äußerst wünschenswert und gleichzeitig der schönste Radweg Rügens und einer der schönsten Deutschlands. Wenn es aus unerfindlichen Gründen nicht möglich ist, diesen Radweg zu bauen, dann sollte wenigsten ein straßenbegleitender Radweg vom Königstuhl bzw. von Hagen nach Sassnitz gebaut werden. Die gegenwärtigen "Radwege" von Sassnitz zum Königstuhl sind eine Zumutung und ohnehin kaum zu finden. Übrigens verbietet das Nationalparkamt sogar das Schieben des Rades auf den Wanderwegen des Nationalparkes, obwohl laut StVO der Radler, der sein Rad schiebt, ein Fußgänger ist!!!
Auch der breite Wanderweg von Hagen, vorbei am Herthasee zum Königstuhl ist für Radler verboten! Eine sehr "umweltfreundliche" Entscheidung der Naturschützer!
Der ausgewiesene Radweg von Lohme zum Königstuhl hat eine miserable Oberfläche und ist schwer befahrbar!
Dieser Radweg soll nun 2012 begonnen wrden.

10. Thesenvitz - Patzig - Gnies - Rappin - Liddow (ca 14 km)
Zur Zeit muß eine relativ enge und in der Saison viel befahrene Straße genutzt  werden. Über die Halbbinsel Liddow muss man mit sandigen bzw. morastigen Abschnitten vorlieb nehmen. Verbesserung des Radfahrens für Urlauber des Campingplatzes Banzelwitzer Berge. Wichtiger Teil eines wünschenswerten Radweges rund um den Großen Jasmunder Bodden.

11. Sagard - Sassnitz (straßenbegleitend) (ca. 3 km)
Achtung viel befahrene Bundesstraße - Lebensgefahr!
Von Bergen kommend endet der straßenbegleitende Radweg zur B96 vor Sagard. Das fehlende Anschlussstück nach Sassnitz zwingt zu einem großem Umweg über Mukran.
 

12. Polchow - Schloß Spyker (unmittelbar am Ufer) (ca. 2 km)
Nach Regen ist dieser wunderschöne, unmittelbar am Ufer des Großen Jasmunder Boddens gelegene Feldweg schwer befahrbar. Außerdem ist die Ortsstraße durch die Gartenanlage in Polchow in einem sehr schlechten Zustand. Der Abzweig von der Wetterschutzhütte am Boddenufer zum Schloss Spyker ist 2008 sehr großzügig ausgebaut worden und die Brücke zwischen Spykerschen See und Mittelsee wurde 2010 erneuert. Macht weiter so!

13. Bollwerk Baabe - Alt Reddewitz (ca. 2,5 km)
Ideal verlaufender und in der Saison stark befahrenen enger Feldweg. Unfallgefahr bei Nässe und starkem Gegenverkehr.
Dieser Radweg würde die Attraktivität des ohnehin schon guten Radwandernetzes auf dem Mönchgut weiter erhöhen. Er sollte unbedingt auf der Deichkrone entlang geführt werden! Super Radweg mit Seesicht und Überquerung des Höhenzuges vor Alt-Reddevitz. Dieser Radweg ist schon in der Genehmigungsplanung! Ein Fördermittelantrag ist bereits gestellt (OZ 11.06.2010). Der Radweg verzögert sich auf unbestimmte Zeit wegen Ablehnung von Eignern der Grundstücke bzw. Unklarheiten von Eignern (OZ 23.05.2011). Ja, so ist es eben, wenn Eigenwohl vor Gemeinwohl steht!

14.  Bietegast - Negast - Sehrow - Güttin (ca. 4 km)
Zur Zeit schlecht befahrbare Feldwege bzw. Pflasterstraße.
Als Lückenschluss für die Einwohner Samtens und für eine Tour rund um Bergen unverzichtbar.

15. Neu Mukran - Staphel - Lietzow (ca. 4 km)
Zur Zeit verläuft hier ein mäßig befahrbarer Waldweg / Plattenweg. Bei Nässe ziemlich morastig und bei Trockenheit sehr sandig - nicht ungefährlich!
Ein Radweg wäre eine angenehme Abkürzung und somit eine echte Bereicherung des Radwegenetzes auf unserer schöne Insel
, zumal er durch ein wunderschönes Waldgebiet führt. Unsere Urlauber ziehen Radwege durch die Natur den straßenbegleitenden Radwegen vor!!!
Über einen Radweg von Lietzow über die Feuersteinfelder nach Mukran bzw. Pora sollte unbedingt nachgedacht werden.

16. Sassnitz - Soldatenfriedhof - Golfplatz - Alt Mukran - Anbindung an den Straßenbegleitenden Radweg Neu Mukran - Sassnitz (ca. 4 km).
Dieser sehr schön gelegene Weg wäre einem straßenbegleitenden Radweg (gebaut 2007) von Sassnitz nach Mukran allemal vorzuziehen! Tolle Aussicht und quer durch einen wunderschön gelegenen Golfplatz. Teile des Weges sind schon prima befahrbar! Die Kosten für den restlichen Ausbau  wären relativ gering.
Unsere Urlauber bevorzugen Radwege in der Natur, fernab vom Verkehrslärm und möglichst mit Seesicht!!! Autolärm und Abgase haben die Gäste in ihren Großstädten und Ballungsgebieten genug! Auf Rügen suchen Sie Natur, Stille eine saubere Luft und sauberes Wasser!

17. Zirkow - Serams
Dieser straßenbegleitende Radweg hat nun schon zwei Jahre Verzögerung. Er war für 2009 geplant und ist aus unerfindlichen Gründen immer noch nicht in Sicht. Nicht nur für Karls Erdbeerhof in Zirkow sondern für alle Radler ein unbedingtes muss! Das Radeln auf der Bundesstraße auf diesem kaum 2 km langen Teilstück ist durch den extrem starken Verkehr und ungünstigste Lichtverhältnisse lebensgefährlich!!!

 


Radweg von Putbus nach Bergen. Radfahren auf Rügen könnte so schön sein, wären da nicht immer wieder uralte, löchrige LPG-Plattenwege...

Der Radweg von Kuhle nach Wieck,
romantisch und ufernah, ist nun asphaltiert worden.


Radweg Bergen - Sagard
Straßenbegleitende Radwege werden nur von Langstreckenfahrern geschätzt. Denn Lärm und Abgase sind genau das, was man im Urlaub vermeiden möchte.


Der Radweg von Binz nach Mukran ist ein gutes Beispiel für einen gelungenen Radweg. Fernab von der Hauptstraße verläuft er in Ufernähe durch eine schöne Landschaft.

Der naturbelassene Radweg bei Altefähr. Wunderschön gelegen, unmittelbar am Ufer
des Strelasunds mit Aussichtsmöglichkeiten
auf Stralsund. Leider ist dieser beliebte Radweg sanierungsbedürftig!!!


Wanderweg vom Parkplatz Hagen zum Königstuhl.
Wunderschöner breiter Weg durch Buchenwälder, vorbei am sagenumwobenen Herthasee. Paradox - Radfahren nicht gestattet! Aber wenn Sie Ihr Rad schieben, sind Sie laut Gesetz Fußgänger!


Übersetzen mit der Fähre am Baaber Bollwerk.
Eine tolle Abwechslung auf einer Radtour und dazu noch bezahlbar. Besonders für Kinder eine schöne Erinnerung.

Einzigartiger Radwanderweg mit Meeresblick von Sellin nach Göhren.
Ein Traum für Radfahrer. Hier sind in der Saison sehr viele Menschen unterwegs, so dass man sein Rad auch mal schieben muss..
Dieser nun schon viel zu schmale Rad-/ Wanderweg soll verbreitert werden.

Der Radweg von Seedorf nach Moritzdorf.
Wunderschön auf einer Höhe gelegen. Tolle Natur und dazu ein schöner Ausblick. Was will man mehr... Diese auch landwirtschaftlich genutzten Radwege sind preiswert und zweckmäßig.

Traumradwege sind Radwege mit Meeresblick, wie hier bei Groß Stresow.
Rügen könnte den schönsten Radweg Europas besitzen, wenn man ihn längs der 574 km langen Küste mit meist Seesicht bauen würde...

Teil II - Radwege die saniert werden müssten:

1. Naturbelassener Radweg Nesebanz - Einmündung Graler Fähre - (nach Regen teils schlammig, bei Trockenheit sandig und loses Geröll)
2. Naturbelassener Radweg Ketelshagen - Putbus
Im Waldgebiet nach Regen teils sehr schlammig, bei Trockenheit teils sandig bzw. loser Splitt.
3. Naturbelassener Radweg Gustow - Sissow
(nach Regen teils schlammig, bei Trockenheit sandig)
4. Asphaltierter / gepflasterter / naturbelassener Radweg von Altefähr nach Bessin - Breesen - Rambin
Besonders der ufernahe Teil ist in einem erbärmlichen Zustand. Immerhin gehört dieser Radweg zur Rügenrundtour Fernradweg 6. Wann wird die Gemeinde Altefähr wach?
5. Radweg von Juliusruh nach Altenkirchen
(sehr schadhafte Oberfläche, die ein gefahrloses Benutzen nicht mehr erlaubt, viel zu schmal)
6. Schotterwege und DDR-Plattenwege auf dem Hochuferradwanderweg von Juliusruh nach Vitt und weiter nach Kap Arkona.

Teil III - Chronik des Radwegebaus auf Rügen

 2002 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Prora West - Neu Mukran (ca. 5 km, breit und asphaltiert)
2. Neklade - Richtung Putbus (ca. 1 km, breit, asphaltiert, Pflaster; mit Wetterschutzhütte)
3. Lancken Granitz - Serams (ca. 3 km, asphaltiert, straßenbegleitend zur B196)

 2003 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Uferrad- und Wanderweg (Promenade) Göhren - Baabe - Sellin (ca 5 km, Pflaster, breit mit Seesicht)
2. Binz - Richtung Serams (ca. 1,5 km; asphaltiert, breit, durch Felder bis zur Ortsgrenze Binz)
3. Lancken - Kuhle (ca. 1,5 km asphaltiert, straßenbegleitend;
sehr großzügig angelegt) 
4. Schloß Spyker - Bobbin (ca. 1 km; straßenbegleitend
5. Reststück über Bahnübergang B196 Richtung Hafen Mukran, ca. 300 m asphaltiert über Bahnübergang
6. Radweg an der Schmachter See - Promenade in Binz ca. 1 km, Pflaster;  

 2004 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg Dranske - Kuhle; breit asphaltiert, straßenbegleitend (ca. 3 km)
2. Radweg Seedorf - Moritzdorf, Betonspuren (ca. 3 km). Für landwirtschaftliche Fahrzeuge zugelassen.
3. Radweg Gingst - Silenz, breit asphaltiert, für Anlieger frei (ca. 3 km)

 2005 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Lückenschluss Radweg Seedorf - Moritzdorf (Betonspurenweg, ca. 500 m)
2. Sellin zwischen Seepark - Hauptstraße (ca 150 m)

3. Lückenschluss vom Radweg auf dem Deich in Lobbe zum Radweg nach Thiessow (ca. 0,5 km, gepflastert, breit)
4. Alt Glowe bis Wedder Ort (ca. 1,3 km; 3,50 m breit ; asphaltiert; Kosten ca. 156.000 €); Für den öffentlichen Verkehr zugelassen.
5. Sehlen - Tilzow (ca. 2,5 km asphaltiert, straßenbegleitend)
6. Zirkow - Lonvitz (ca. 3,8 km, 2,5 m breit, asphaltiert,
straßenbegleitend; Kosten: ca. 295.000 EURO)
7. Radweg auf Deichkrone vom Campingplatz Suhrendorf nach Haide; 2 m breit und 2,8 km lang; Betonband, Kosten ca. 380.000 €.
8. Jagdschloß Granitz - Anbindung Binz; ca. 1200 m, ca. 190.000 €

 2006 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Baabe Kleinbahnhof - auf Deich Richtung Bollwerk Baabe (ca 1 km, asphaltiert, breit)

 2007 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg Mukran - Sassnitz; (ca. 3 km; straßenbegleitend; 2,25 m breit, asphaltiert; Kosten: 616.000 EURO, von Kreuzung Neu Mukran bis zur Kreuzung am OE Sassnitz)
2. Kreuzung Polchow - Neddesitz (ca. 3 km, asphaltiert, straßenbegleitend; mit einseitiger Allee; Realisierung gleichzeitig mit dem Ausbau der Kapstraße Polchow - Neddesitz
3. Radweg Bergen - Karow; (ca. 4,2 km; straßenbegleitend zur B196; 2,25 m breit, asphaltiert; Kosten: 493.000 €;
Anschlussstück zur Putbusser Ampelkreuzung fehlt!!!
4. Straßenbegleitender Radweg vom OE Binz, von Prora kommend, bis zum Kreisverkehr, gepflastert (ca. 300 m);

2008 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Kombinierter Rad- /Fußweg vom OE Sellin bis zum Abzw. zum Bahnübergang; ca. 400 m; Fertigstellung am 08. Mai zusammen mit der Ortsstraße; Querungshilfe über die viel befahrene B196 für Radler und Fußgänger am Bahnübergang
2. Radweg vom Schloss Spyker zum Radweg Mittelsee / Spykerscher See - Glowe; fertig gestellt Ende Juni 2008; Länge ca. 500 m, Breite 2,40 m, feinporiger Asphalt, auch für ungeübte Inlineskater zu empfehlen!
3. Radweg vom OA Binz in Richtung Prora bis zum Bahnübergang am Dünenpark; Wichtiger Lückenschluss! (ca. 1300 m, straßenbegleitend zur L29; Fällung von 69 Bäumen war erforderlich - Neuanpflanzung von 101 Bäumen; davon am Radweg 60; Baubeginn September 2008; Kosten 389.000 €; 2,25 m breit; asphaltiert;
achtwöchige Bauzeit);
Inbetriebnahme Anfang November 2008.
4. Radweg und ländlicher Weg von Unrow nach Landow; Betonspurenweg, Länge 1800 m, Wichtiger Lückenschluss auf dem Rügenradrundwanderweg.

2009 wurden folgende Radwege übergeben:
1. Radweg von Karow nach Zirkow; (ca. 2,5 km, asphaltiert, Breite: ca. 2,00 m, straßenbegleitend zur B196); Baubeginn September 2008; Fertigstellung 30.04.2009; Kosten: 368.000 €; Übergabe erfolgte im Mai 2009.

2. Radweg von Glutzow Hof über Poseritz nach Puddemin (ca. 6,5 km, 2 m breit); Teil des Radfernweges Hamburg -Rügen; neues Asphaltband auf dem vorher naturbelassenen und stark strapazierten Radweg. Kosten ca. ca. 700.000 €; davon Förderung 430.000 €. Bauherr: Gemeinde Poseritz. Baubeginn: Juli 2009. Übergabe Ende Oktober 2009.

3. Radweg von Neddesitz über Quoltitz nach Nardevitz;
Kosten ca. 450.000 €; überwiegend Geld aus dem Konjunkturpaket II. Der Radweg ist asphaltiert; ca. 3,50 m breit und auch für landwirtschaftliche Fahrzeuge zugelassen; Bauherr: Gemeinde Sagard. Länge: ca. 2,6 km.

4. Radweg von Sellin bis zur Kreuzeiche in der Granitz
Baubeginn: 17.08.09, Länge 2,6 km lang, ca. 3 m breit, teils Schwarzdecke, teils naturbelassen (wassergebunden), starke Gefälle / Steigungen sind gepflastert, Kosten ca. 435.000 €, davon 10.000 € Eigenanteil, der große Rest Förderung;


Saniert wurden 2009 folgende Radwege:

Straßenbegleitender Radweg zur B96 von Strüssendorf über Lietzow nach Sagard (neue Asphaltdecke).

Radweg Binz - Mukran - Beseitigung der gröbsten Fahrbahnaufbrüche

Brücke über den Spykersee; 19,24 m lang; jeweils 4 Pfähle, über 8 m lang als Fundament. Fischbauchkonstruktion mit Aussichtspunkt in der Mitte, inklusive Uferbefestigung.

Naturbelassener Radweg von Glutzow Hof über Poseritz, Neparmitz nach Puddemin wurde mit einer Asphaltdecke versehen.


2010 wurden folgende Radwege übergeben:
1. Radweg vom Baaber Kleinbahnhof entlang des Selliner Sees bis zum Fährhaus in Sellin; Länge 1,2 km; 2,5 m breit, asphaltiert. Kosten: 623.000 € (davon Fördermittel: 439.000 €). Ein wichtiger und landschaftlich hochwertiger Radweg mit Anschluss zum Deichradweg in Baabe, Kreuzung der Schienen der Kleinbahn am Mönchguttor in Baabe
(gezählte Radlerfrequenz 2008 zwischen Baabe und Sellin: ca. 3700 Radler am Tag!!!). Baubeginn: August 2010; Einweihung durch Minister Till Backhaus im Mai 2011. Dieser landschaftlich sehr schöne Radweg bereichert das ohnehin schon gute Radwegenetz auf dem Mönchgut.

2. Radweg von Kuhle nach Wiek entlang des Wieker Boddens. Der bisherige Wiesenpfad verwandelte sich für 183.000 €, in ein 2,5 m breites Asphaltband. Gefördert wurde der Radweg durch das Land M/V. Am 15.09.2010 wurde der neue, landschaftlich sehr reizvolle und 1,6 km lange Radweg übergeben. Ein wichtiges Teilstück des Rügenrundweges ist damit geschlossen. Auf halber Strecke gibt es eine Schutzhütte. Es sollen 50 Bäume gepflanzt werden. Der Radweg war bereits für 1997 geplant!

3. Bauabschnitt 2 des Radweges Ummanz - Gingst (Varbelvitz bis Abzweig Klein Kubitz) längs der Kreisstraße 9. Baubeginn Ende August 2010 nach Abschluss der Erntearbeiten. Der Radweg wurde im Dezember übergeben. Er hat eine Länge von 1,6 km, ist 2,5 m breit und asphaltiert. Der Kreis als Bauherr investierte rund 250.000 €. 65% der Kosten übernahm das Land. Der letzte Bauabschnitt bis nach Gingst ist dann 2011 geplant! Auch die Markierung und Beschilderung erfolgt im Frühjahr. Prima, dann wird die Insel Ummanz besser erreichbar und für Radler nun attraktiver.

4. Radweg von Sagard (Beginn am Friedhof) bis zum Abzweig Volksitz in Richtung Neddesitz. Straßenbegleitender asphaltierter Radweg (Teilstück am Friedhof gepflastert), Länge: 1,5 km, Breite 2,5 m, Kosten 350.000 € (70% übernimmt das Land). Bepflanzung mit 238 Linden. Die fehlenden 1000 m bis Neddesitz sind für 2011 geplant. Damit entsteht ein wichtiger Radweg für Einheimische und Urlauber der Ferienanlage in Neddesitz.

5. Radweg von Nardevitz nach Nipmerow
Dieser ca. 3 km lange Radweg, der den alten, sehr sandigen Feldweg ersetzt, ist von größter Wichtigkeit, schafft er doch die Möglichkeit den Königstuhl zukünftig von Bergen, Binz oder Wittow gut mit dem Rad zu erreichen. Fertigstellung Ende 2010 als Betonspurenweg. Für Anlieger und landwirtschaftliche Fahrzeuge ist der Radweg freigegeben. Wenn die Verantwortlichen hier nicht kontrollieren, wird dieser Weg auch durch PKW genutzt, bietet er doch eine spürbare Abkürzung über Neddesitz nach Bergen.


2011 wurden folgende Radwege übergeben:
1. Radweg von Glewitz nach Zudar
Zehn Jahre haben die Bewohner der Halbinsel Zudar um ihren Radweg gekämpft. Allzu gefährlich ist das Radeln auf der viel befahrenen und engen Alleenstraße von der Glewitzer Fähre nach Garz. Am 1. Oktober wurde nun der erste Bauabschnitt von der Glewitzer Fähre bis zum Abzweig Groß Schoritz übergeben werden. Die Kosten von 650.000 € tragen das Land und die EU. Im folgenden Jahr soll der Radweg bis Garz weiter geführt werden...

2. Radweg von Abzweig Volksitz nach Neddesitz
Ab Oktober wird nun die Lücke im Radweg von Sagard zum Nationalpark Jasmund geschlossen. Gemeinsam dazu erhält die Straße einen neuen Belag. Der nur 0,8 km lange und 2 m breite, asphaltierte Radweg und die Straßenbauarbeiten sind mit 640.000 € veranschlagt. Abschluss der Arbeiten Ende November. Nun verbessert sich die Möglichkeit von Bergen über Sagard und Nipmerow zum Königstuhl zu fahren erheblich.

3. Radweg in Serams
Der nur ca. 100 m lange Radweg ersetzt das mittelalterliche Pflaster. Damit wird eine kleine, aber bedeutende Lücke des Radweges nach Binz geschlossen. Die Straße wurde gepflastert und in das Pflaster der Radweg integriert.

4. Radweg von Klein Kubitz nach Gingst
Mit dem ca. 1,5 km langen und 2,5 m breiten, asphaltierten, straßenbegleitenden Teilstück des Radweges von Gingst zur Insel Ummanz ist nun der Radweg von Gingst nach Ummanz insgesamt fertig gestellt. Toll für alle Anwohner und Rügenurlauber. Damit könnte Ummanz seinen Dornröschenschlaf beenden und zum Ziel von Radlern werden. Der gesamte Radweg von Ummanz nach Gingst hat eine Länge von 5,9 km und kostete 830.000 €. Gleichzeitig wurden 250 neue Bäume gepflanzt, 3 km Hecke angelegt und eine ausgezeichnete Beschilderung angebracht.


2012 werden folgende Radwege begonnen bzw. fertig gestellt

1. Baubeginn des Radweges von Sassnitz zum Königstuhl, durch den Nationalpark Jasmund. Dieser lang erwartete, bedeutende Abschnitt des Rügenrundradweges wird 13 km lang. Die Oberfläche soll aus wasserdurchlässigen Textilbeton hergestellt werden. Baukosten ca. 2 Mill, €.

Fertigstellung des Radweges von von Zudar zur Straßenkreuzung Puddemin - Groß Schoritz. Damit ist es Urlaubern und Rügenern möglich auf Radwegen die Glewitzer Fähre anzufahren und eine Tour auf dem Festland zu planen.

 

 

Die alten DDR-Plattenwege sind für unsere überwiegend älteren Urlauber eine Zumutung und sollten bald der Vergangenheit angehören!

 

 

Originell und radfahrer- sowie fußgängerfreundlich die Lösung am Schmachter See in Binz. Beide Wege sind räumlich voneinander getrennt.

 

 

Rügens Seebäder verschönern sich von Jahr zu Jahr. Binz hat in den letzten Jahren auch für Radfahrer viel getan. Die Zeit, wo es problematisch war, mit dem Rad nach und durch Binz zu fahren ist nun vorbei.

 

 

Der neue Radweg von Sassnitz nach
Neu Mukran schließt eine weitere Lücke
im Radwegenetz. Schön, dass er nicht unmittelbar längs der Straße verläuft.

 

 

Auch Radwege benötigen Pflege, sonst
kann es schon mal gefährlich werden...

 

 

Naturbelassene Radwege wachsen ohne Pflege immer mehr zu.

 

 

Die wenig befahrenen Nebenstraßen Rügens, im Bild bei Swantow, eignen sich vorzüglich zum Radeln.

 

 

Eine DDR- Altlast, der Plattenweg bei Neukamp. Hier hört die Freude am Radfahren auf! Und diese Strecke gehört zum, in allen Radlerkarten ausgewiesenen, Rügenrundradweg...

 

 

Der neue Radweg am OE Binz. Hier sind Radweg und Fahrbahn mit Seitenplanken getrennt. Vorbildlich - eine große Sicherheit für Radler!

 

Uralte Kopfsteinpflasterwege trifft man heute auf Rügen nicht mehr so oft. Sie sind eine Tortour für Radler und Wanderer.

 

Der neue Radweg von Dranske nach Kuhle. Breit und großzügig angelegt und mit dem notwendigen Windschutz versehen. So sieht ein zukunftssicherer Radweg aus!

 

Der nagelneue, idyllische Radweg von Sellin bis zur Kreuzeiche in der Granitz.

 

 

Teil IV - Radwege, die schon seit langer Zeit im Gespräch sind und die es immer noch nicht gibt:

1.   (Bergen) - Neklade - Putbus (ca. 5 km); Baubeginn Frühjahr 2002; 1 km fertiggestellt! Fortsetzung unbestimmt... ???    
2.   Lancken-Granitz - Forsthaus Blieschow (ca. 1,5 km) ??? In Planung aufgenommen (2002), seitdem keine Veränderung sichtbar
3.   Glowe - Boddenküste - Polchow - Martinshafen (ca. 6 km): In Planung aufgenommen 2000; Noch nicht begonnen...? Aber zwischen dem Spykerschen See und Mittelsee wurde 2010 eine neue Brücke eingeweiht
4.   Martinshafen - Vorwerk - Sagard (ca. 3 km): In Planung 2000 aufgenommen ???. Vom Radweg noch keine Spur!  
6.  Karow - Lubkow - Prora (ca. 5 km); geplant bis 2005); Dieser Radweg ist dringendst notwendig, wird aber vorläufig nicht gebaut); Man kann sich nur noch wundern??????????
7. Baaber Bollwerk - Alt Reddevitz (ca. 2 km; gepl. 2007)? Könnte vielleicht in den nächsten Jahren kommen!
8. Stralsund - Bergen, längs der neuen B96 (ca. 28 km, gepl. 2006). Verzögert sich mit der Verzögerung der neuen 4-spurigen und kreuzungsfreien Straße von der Rügenbrücke nach Bergen 
9. Serams - Zirkow, längs der B196 (ca. 3 km, geplant 2003-2004); sollte 2009 beginnen...??? Die logische und notwendige Fortsetzung des straßenbegleitenden Radweges von Bergen zum Mönchgut. Momentan ein lebensgefährlicher Abschnitt für Radler, die auf die 196 ausweichen müssen. Unfassbar, wer solche Verzögerungen verursacht. 2013 soll dieser Radweg nun entstehen...
10. Abzweig Groß Schoritz - Garz (ca. 3 km; geplant bis 2010) ???   OZ 15.04.08 - Bau in Frage gestellt - große Probleme mit Vogelschutzgebiet
11. Middelhagen - Lobber See - Reha-Klinik Göhren (Antrag 2007)
12. Radweg von Samtens nach Garz, straßenbegleitend, asphaltiert, Bau möglich 2011; OZ 15.04.08 - Vorschlag des Chefs des Straßenbauamtes Herr Sendrowski.
14. Radweg von Vitt nach Putgarten, straßenbegleitend
(ca. 1000 m): Bauherr: Gemeinde Putgarten????
16. Radweg längs der Strandpromenade von Sellin über Baabe bis Göhren, parallel zur Promenade. Seit 2008 geplant. Soll ab 2012 mit dem Baustoff Elaston (wasserdurchlässiger Spezialbeton) begonnen werden (OZ 19.11.2011). Veranschlagte Bauzeit: 2 Jahre, Länge: ca. 4 km).

Schade, dass der wichtigste Radweg auf Rügen, der Radweg von Karow nach Prora, der bereits für 2005 geplant war, im Sande verlaufen ist. Gerade dieser Radweg würde für Urlauber und Rügener, insbesondere Bergener Bürger, eine totale Verbesserung bedeuten. Damit wären die Strände im Prorer Wiek mit dem Fahrrad gefahrlos zu erreichen!

Radurlaub erlebt in Deutschland einen ungeahnten Boom.
Rügen hat das Potential davon zu profitieren. Dazu müssen aber alle Entscheidungsträger an einem Strand ziehen und dem Radwegebau sowie dessen Instandhaltung mehr
Augenmerk widmen. In wenigen Jahren wird die momentane Breite vieler Radwege auf Rügen den Ansturm von Radlern nicht mehr gewachsen sein. Die immer stärkere Nutzung von schnellen E-Bikes birgt erhöhte Unfallgefahren. Beim Ausbau bzw. Neubau von Radwegen sollten 2,50 Meter Breite nicht unterschritten werden. Zweckmäßig ist es in unübersichtlichen Kurven die beiden Fahrbahnen zu trennen (Sperrlinie). Betonspurenwege sind eine preiswerte Alternative. Hier sind beide Fahrtrichtungen grundsätzlich getrennt.
Auch günstige Übernachtungen für größere Gruppen von Radlern, oft auch nur für eine Nacht, werden zunehmend nachgefragt. Das neue Wegekonzept sieht nun für 2010 / 2011 eine einheitliche Beschilderung für Rügen vor. Am "Grünen Tisch" wurden vier Themenrouten erarbeitet. Der Schwerpunkt soll zukünftig auf Instandhaltung und neue Rastplätze gelegt werden. Vom Schließen wichtiger Lücken im Radwegenetz ist leider keine Rede. Und die gibt es noch zur Genüge...
Wozu eigentlich neue Schilder? Das ist sicher ein Schildbürgerstreich!!! Die vorhandenen Schilder waren doch ausgezeichnet... Ein Ergänzen der fehlenden Schilder hätte Unmengen an Geld gespart...

 

Das sind die schönsten Raderlebnisse. Durch die wunderschöne Natur Rügens, weitab von Lärm und Abgasen, wie hier am Spykerschen See bei Glowe. Die Brücke ist inzwischen neu und komfortabel.

 

 

Der idyllisch gelegene, ufernahe (Rad)Wanderweg von Lauterbach nach Preetz ist in der Saison sehr stark befahren und mittlerweile naturnah verbreitert worden.

 


Solche Radwege, wie hier in Thiessow, erfüllen eine Doppelfunktion. Sie erfreuen unsere Urlauber durch eine tolle Seesicht und befestigen Molen, Deiche und Dünen! Warum gibt es sie so selten?

 

Radwege verändern je nach Jahreszeiten und Feldbestellung ihren Anblick. Hier der Radweg bei Groß Stresow mit wunderschönen Outfit. Rügen ist eben zu jeder Jahreszeit schön.

Welche Regionen auf Rügen sind für Radfahrer gut geeignet?

1. Platz:  Halbinsel Mönchgut / Granitz
(Sieger mit großem Abstand!)
2. Platz:  Halbinsel Wittow / Schaabe (vorhandene Radwege sanieren und Ausschilderung verbessern!)
3. Platz: Binz (Radwege von Prora nach Karow, rund um den Schmachter See und nach Zirkow fehlen noch!)
.
4. Platz:
Insel Ummanz / Lieschow / Gingst

Zur Zeit nur bedingt geeignet sind:

 Sassnitz - Königstuhl - Hagen - Lohme
Bergen auf Rügen und rund um Bergen
Südost-Rügen / Garz / Rosengarten / Altkamp
Patzig / Woorke / Ventz / Trent / Schaprode
Halbinsel Zudar / Garz

Schlechtester befestigter Radweg:

Radweg von Juliusruh nach Altenkirchen

Schlechtester naturbelassener Radweg:

Radweg von Putbus nach Ketelshagen

 

Der Autor der Website,
Josef Renger

Für weitere Informationen und Hinweise ist der Autor dankbar!
Danke!
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